Der Blutweiderich- eine wertvolle Bienenweide

Ein Blutweiderich ziert nicht nur optisch ihren Garten. Auch für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge ist er eine kleine Oase. Erfahren Sie hier, was die Pflanze mit ihren pinken Blüten so kostbar für Insekten macht.

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Bienen und Hummeln lieben Blutweiderich

Ihr Beitrag zum Insektenschutz

In den letzten Jahren hat das Insektensterben glücklicherweise für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Nachdem die Folgen ihnen die Folgen für die Umwelt bewusst geworden sind, betätigen sich immer mehr Menschen am Artenschutz der nützlichen Tiere. Aber wie genau kann Bienen geholfen werden?
Das Tolle an der Insekten Rettung ist, dass Mensch und Tier gleichermaßen profitieren. Während Sie Ihren Garten mit anmutend blühenden Pflanzen schmücken, bieten Sie Bienen gleichzeitig eine wichtige Nahrungsquelle. Wie wäre es zum Beispiel mit einem pink leuchtenden Blutweiderich als Hingucker in Ihrem Gartenbeet?

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Tipps

Am Schutz der Bienen kann sich jeder beteiligen. Selbst wer keinen Garten besitzt, hat die Möglichkeit, einen Blutweiderich auf dem Balkon zu halten.

Besonderheiten des Blutweiderichs

Doch längst nicht jede blühende Blume, die Eindruck einer reichhaltigen Nahrungsquelle erweckt, dient als Bienenweide. Vor allem Neuzüchtungen besitzen meistens gefüllte Blüten, die nur wenig Nektar liefern. Ganz anders der Blutweiderich, der sogar gleich zwei Pollensorten produziert. Zudem gehört er zu den nektarreichsten Blumen des Pflanzenreichs und lässt sich ganz unkompliziert im heimischen Garten kultivieren.
Zudem liefern viele Blumen zwar große Mengen an Pollen und Nektar, verblühen aber schon nach wenigen Wochen. Dem Blutweiderich gehen die Ressourcen dagegen nicht so schnell aus. Er hat sich seiner Aufgabe sozusagen angepasst und produziert aufgrund des häufigen Insektenbesuchs Nektar am laufenden Band.

Wichtige Pflegemaßnahmen

Wie viel Nektar Ihr Blutweiderich produziert, hängt letztendlich auch von Ihnen ab. An den Standort stellt das Gewächs nur wenig Ansprüche. Umso wichtiger ist jedoch die Wassergabe. Ohne regelmäßiges Wasser hinkt die Nektarproduktion hinterher.

Text: Gartenjournal.net

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