Die Dillblüte – Aussehen und Nutzung

Dill (Anethum graveolens) gehört zu den Doldenblütlern und ist im deutschsprachigen Raum eines der am meisten angebauten Gewürze. Für Würz- und Heilzwecke werden nicht nur die Samen der Pflanze verwendet, sondern auch die auffälligen Blütenstände.

Dillblüte
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Den Dill an seinen Blüten erkennen

Ursprünglich stammt der Dill aus Vorderasien und ist in Europa nur selten in verwilderter Form in der Natur zu finden. Ab Mai oder Juni und bis in den August hinein ist die Pflanze an ihren auffälligen Blütendolden relativ eindeutig zu erkennen. Die Blüten bilden sich je nach Sorte und Standort in einer Höhe von etwa einem Meter über dem Boden und bestehen aus etwa 15 bis 25 Döldchen, welche wiederum aus jeweils etwa 15 bis 25 Einzelblüten zusammengesetzt sind. Typische Merkmale der für einen Steckbrief der Dillblüten sind:

  • die 15 bis 30-strahligen Doppeldolden
  • die sonnengelbe Farbe der Blüten
  • die tragblattlosen Blütenstände

Die Verwendung von Dillblüten

Während Dillspitzen und Dillblätter oft für das Verfeinern von Dressings eingesetzt werden, so liegt die Hauptbedeutung der Pflanzung und Ernte von Dillblüten in der Herstellung von Sud für eingelegte Gurken.

Tipps & Tricks

Aufgrund der Verwendung der Dillblüten bei der Verarbeitung und geschmacklichen Verfeinerung von Essiggurken wird Dill oftmals auch als Gurkenkraut bezeichnet.

Text: Alexander Hallsteiner

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