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GartenplanerVorlagenHanggarten planen – Terrassen richtig anordnen

Gartenvorlage

Hanggarten planen – Terrassen richtig anordnen

Ein Garten am Hang gewinnt durch klare Höhenstaffelung: mehrere ebene Terrassen statt einer unbrauchbaren Schräge. Hier planst du den Grundriss maßstabsgetreu, ordnest Aufenthaltsebenen, Treppen und Wege an und sicherst die Böschung – das Gefälle stellst du direkt ein und siehst den Hang in der 3D-Ansicht.

Beispielplan: Hanggarten planen – Terrassen richtig anordnen – maßstabsgetreuer Grundriss von oben.
Maßstabsgetreuer Plan

Der Beispielplan im Detail

Der Beispielplan zeigt ein 22 × 18 m Hanggrundstück mit dem Haus im oberen Bereich, einer hausnahen Terrasse, einer tiefer gelegenen zweiten Sitzebene und einer verbindenden Treppe. Böschungen sind mit Gräsern und flach wurzelnden Bodendeckern gegen Erosion bepflanzt. Er zeigt die Grundlogik: erst die ebenen Ebenen definieren, dann die Übergänge.

So gehst du vor

Hanggarten planen – Terrassen richtig anordnen – 1. Grundstück & Haus
1. Grundstück & Haus
Hanggarten planen – Terrassen richtig anordnen – 2. Flächen & Wege
2. Flächen & Wege
Hanggarten planen – Terrassen richtig anordnen – 3. Fertiger Plan
3. Fertiger Plan
  1. Grundstück und Hangrichtung festlegen

    Zeichne die Grundstücksgrenzen und stelle im Gelände-Bereich ein, in welche Richtung dein Garten abfällt und wie viel Höhe er dabei verliert. Miss den Höhenunterschied ruhig grob – er ist der Orientierungsrahmen für alle Ebenen und erscheint sofort als Höhenlinien im Plan.

  2. Ebene Aufenthaltsflächen staffeln

    Plane zwei bis drei waagerechte Terrassen ein – eine am Haus, weitere tiefer im Garten. Ebene Flächen sind am Hang das Wertvollste; ordne sie dort an, wo Sonne und Ausblick stimmen.

  3. Treppen, Wege und Stützmauern verbinden

    Setze Treppen, Stützmauern, Böschungen und Podeste als Bauteile zwischen die Ebenen – die Stufenzahl ergibt sich dabei von selbst aus der Höhe. Prüfe die Lauflängen direkt am Maßband.

  4. Böschungen bepflanzen und Mengen prüfen

    Sichere schräge Bereiche mit tief wurzelnden Gräsern und Bodendeckern gegen Erosion, verteile Gehölze als Struktur und lass dir Flächen und Stückzahlen berechnen.

Typische Herausforderungen dieses Grundstückstyps

Ebene Flächen sind knapp

Am Hang ist jede waagerechte Fläche kostbar. Plane Terrassen bewusst und großzügig genug für Möbel – im Plan erkennst du sofort, ob eine Ebene wirklich nutzbar ist.

Erosion und Regenwasser

Unbepflanzte Böschungen rutschen und schwemmen aus. Plane tief wurzelnde Bepflanzung, Mauern oder Stufen so, dass Wasser gebremst wird und nicht direkt aufs Haus zuläuft.

Höhenunterschiede sicher überwinden

Treppen und Wege brauchen sinnvolle Steigungen und sichere Breiten. Zeichne Lauflinien und Podeste maßstabsgetreu, damit die Wege später bequem und sicher begehbar sind.

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Häufige Fragen

Wie plane ich einen Garten am Hang?
Definiere zuerst die ebenen Aufenthaltsflächen und staffele sie als Terrassen; danach verbindest du die Ebenen mit Treppen und Wegen und sicherst die Böschungen mit Mauern oder Bepflanzung. Im Gartenplaner ordnest du diese Elemente maßstabsgetreu an und prüfst Lauflängen und Flächen sofort.
Bildet der Gartenplaner den Höhenunterschied dreidimensional ab?
Ja. Du gibst an, in welche Richtung dein Garten abfällt und wie viel Höhe er dabei verliert – der Plan zeigt daraufhin Höhenlinien, und in der 3D-Ansicht wird aus der Fläche ein echter Hang, auf dem Haus, Terrasse und Bäume auf ihrer tatsächlichen Höhe stehen. Einzelne Mulden und Kuppen modellierst du mit dem Gelände-Pinsel nach.
Wie sichere ich eine Böschung im Garten?
Tief wurzelnde Gräser und Bodendecker halten den Boden, Stützmauern und Trockenmauern fangen größere Höhensprünge auf. Im Plan legst du fest, welche Bereiche bepflanzt und welche gemauert werden – die Mengen dazu berechnet der Planer.
Kann ich mein Hanggrundstück mit echten Maßen planen?
Ja. Trage die Grundstücksmaße ein oder importiere einen Lageplan und kalibriere den Maßstab. Den Höhenunterschied gibst du in Metern an, Terrassen und Treppen zeichnest du ebenfalls in echten Metern. Stützmauern, Treppen, Böschungen und Podeste setzt du als Bauteile – die dabei bewegten Erdmassen erscheinen als grobe Schätzung in „Kosten & Mengen“.

Gestaltungsideen: Garten in Hanglage

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