Kleine Gärten
Sonnige Terrasse im Reihenhausgarten
Fasse wiederkehrende Lavendelgruppen mit einer hellen, niedrigen Beetkante ein.

GARTENSTILE
Südliche Ruhe für dein Zuhause
in Violett und warmem Stein
Übertrage Farben, Düfte und Materialien der Provence stimmig in deinen Garten oder auf die Terrasse.
Entdecke die Gestaltungsideen01 / INSPIRATION
Entdecke passende Lösungen für Garten, Hof, Balkon und Terrasse.
Silbriges Laub, violette und cremefarbene Blüten sowie warme mineralische Flächen prägen den Stil. Klare Kanten und lockere Pflanzgruppen machen ihn im deutschen Hausgarten glaubwürdig.
Kleine Gärten
Fasse wiederkehrende Lavendelgruppen mit einer hellen, niedrigen Beetkante ein.
Größere Gärten
Gruppiere wenige Gefäßgrößen um einen schlichten Holztisch, statt viele Einzeltöpfe zu verteilen.
Terrassen
Wiederhole Stauden und Gräser entlang regional passender Natursteinflächen.
Pflanzen
Halte die Sitzbank kompakt und bündele standortgerechte Pflanzen in größeren Töpfen.
Terrassen
Setze Lavendel, Katzenminze und passende Gräser rhythmisch an den Wegrand.
Elemente
Nutze Splitt sichtbar und sparsam zwischen bepflanzten Bereichen, nicht als leere Hauptfläche.
Pflanzen
Verbinde Rankgerüst, Kübel und Sitzplatz zu einer klar gefassten Gartennische.
Kleine Gärten
Ordne Weg, niedrige Kräuter und ein kompaktes Gehölz in wenigen klaren Zonen.
Elemente
Rahme eine passende kompakte Rose mit wiederkehrenden violetten Stauden.
Terrassen
Wähle sichere Gefäße mit Entwässerung und gut erreichbaren Kräutern und Gräsern.
Pflanzen
Lass geeignete Samenstände und Gräser die reduzierte Pflanzung bis in den Herbst tragen.
Pflanzen
Kombiniere junge Kräuter mit zurückhaltenden Blüten und wenigen terrakottafarbenen Gefäßen.
02 / STIL VERSTEHEN & UMSETZEN
Beginne beim Standort und entwickle daraus Pflanzrhythmus, Flächen und weiche Übergänge – passend zu deinem vorhandenen Garten.

Silbriges Laub fängt das Licht ein und schenkt dem Beet auch zwischen den Blüten eine ruhige, trockene Anmutung.
Prüfe zuerst Licht, Boden, Feuchte und Wurzelraum. Wähle für Echten Lavendel einen sonnigen, warmen, durchlässigen Platz und markiere dort zwei oder drei wiederkehrende Gruppen. Beziehe vorhandenes Grün ein, wenn Standort und spätere Größe passen.

Violette Wiederholungen ziehen wie ein lockeres Band durch den Garten; cremefarbene Blüten setzen helle Pausen.
Ordne Lavendel, Steppen-Salbei und Katzenminze in wiederkehrenden Gruppen statt in Einzelpunkten. Ergänze passende vorhandene Stauden oder Gräser nur, wenn Licht, Boden, Feuchte, Ausbreitung und Pflegebedarf zusammenpassen.

Warme Stein- und Terrakottatöne geben dem weichen Pflanzenbild einen sonnigen, klaren Rahmen.
Lege Sitzplatz und Weg als klare Grundformen fest. Wiederhole einen warmen, regional passenden Belag und eine niedrige helle Beetkante; nutze Splitt nur als sichtbaren, bepflanzten Akzent. Plane Aufbau, Entwässerung und Versickerung passend zur Fläche.

Kräuter, Stauden und Gräser verweben die festen Linien zu einem lebendigen, entspannten Übergang.
Setze niedrige Kräuter an erreichbare Kanten, Stauden in wiederkehrende Mittelfelder und passende Gräser als lockere Verbindung. Prüfe für jede Auswahl Standort, Endgröße und Ausbreitung und halte Wege sowie Pflegezugänge frei.
Die Angaben beziehen sich auf zwei gemeinsame Beispiel-Mischbeete von je etwa 2 m², nicht auf 2 m² je Art. Mischbeet A verbindet Lavendel, Steppen-Salbei, Katzenminze und passendes Gras an einem sonnigen, warmen, durchlässigen Platz. Mischbeet B kombiniert dort nur Kräuter und Gräser mit übereinstimmenden Ansprüchen. Mengen und Verteilung legst du nach Auswahl, Liefergrößen und gewünschter Entwicklung fest; Rose oder Gehölz steht einzeln.

Sonnig, warm und durchlässig
Lavandula angustifolia

Violetter Rhythmusgeber
Salvia nemorosa

Lockere blauviolette Fülle
Nepeta × faassenii

Duft nah am Alltag
Auswahl nach Standort

Feine Bewegung im Beet
Auswahl nach Standort

Ruhiger Gerüstpunkt
Auswahl nach Standort
Wenige sorgfältig wiederholte Elemente geben dem Garten Halt. Stimme Beläge, Kanten und Gefäße farblich ab, halte Wege gut lesbar und konzentriere besondere Details dort, wo du sitzt oder häufig vorbeigehst.


01 / 06 · Sitzen
Ein klarer Mittelpunkt
Ein warm getönter, regional passender Belag verankert Tisch und Bank und bildet einen ruhigen Gegenpol zur lockeren Pflanzung.
Plane Größe, Kanten, Unterbau, Entwässerung und Versickerung passend zum Projekt.
02 / 06 · Gefäße
Wenige Größen, ruhige Gruppen
Terrakottatöne nehmen die Wärme der Flächen auf und bündeln Kräuter oder Gräser zu gut lesbaren Pflanzinseln.
Wähle passende Gefäßgrößen, funktionierende Entwässerung und eine erreichbare Bewässerung.
03 / 06 · Wegeführung
Eine klare Linie durch das Grün
Ein schmaler, sauber gefasster Weg ordnet kleine Flächen und führt Duft- und Blütenwirkung gezielt zum Sitzplatz.
Lass Oberfläche, Unterbau, Einfassung und Wasserdurchlässigkeit fachlich zusammen planen.
04 / 06 · Beetkante
Heller Rahmen für lockere Pflanzen
Eine niedrige Naturstein- oder mineralisch wirkende Kante trennt Belag und Pflanzung, ohne das Beet schwer erscheinen zu lassen.
Wähle Material und Aufbau passend zu Belag, Boden, Entwässerung und gewünschter Alterung.
05 / 06 · Vertikales Grün
Höhe für kleine Grundflächen
Ein schlichtes Rankgerüst nutzt Wand oder freie Ebene als ruhige Vertikale und gibt einer Sitznische räumlichen Halt.
Kläre Konstruktion, Befestigung, Wurzelraum, Bewässerung und Wartungszugang.
06 / 06 · Wasser
Ein leiser Blickpunkt
Ein zurückhaltender Wasserspender oder eine kleine Wasserstelle setzt zwischen Stein und feinem Laub einen kühlen Akzent.
Prüfe Standort, Wasserqualität, sichere Ausführung und erforderliche Schutzmaßnahmen.
Die südliche Anmutung entsteht durch Konzentration: Duft an den Aufenthaltsorten, erkennbare Wiederholungen und Materialien, die mit der Zeit Charakter gewinnen.

Nähe
Duft dort, wo du ihn erlebst
Pflanzgruppen an Weg und Sitzplatz schaffen intensive Momente, während ruhigere Gartenbereiche als optischer Ausgleich bleiben.
Die Konzentration macht Duft und Blüten im Alltag wahrnehmbar, ohne jede freie Fläche mit gleich starken Reizen zu besetzen.

Rhythmus
Wiederholung schafft Gelassenheit
Klare Kanten und wiederkehrende Gruppen führen den Blick und lassen auch unterschiedliche Stauden und Gräser zusammengehörig wirken.
Eine lesbare Gliederung kann Pflegewege ordnen und kleinen Flächen Ruhe geben; erreichbar und pflegebedürftig bleibt die Pflanzung dennoch.

Materialwirkung
Patina statt Kulisse
Kalksteinbeige Flächen, Terrakotta und zurückhaltende Texturen verbinden sich zu einer warmen, alltagstauglichen Atmosphäre.
Eine reduzierte Farbwahl und verwitterungsfähige Materialien lassen die Gestaltung mit dem Garten altern und vermeiden ein unruhiges Nebeneinander.
GUT ZU WISSEN
Beginne dort, wo Lavendel oder ein sonniges Mischbeet geplant ist. Beobachte Licht, Bodenfeuchte, Wärme und verfügbaren Wurzelraum. Echter Lavendel braucht einen sonnigen, warmen und durchlässigen Platz; Sorte, Kleinklima und winterliche Bodenfeuchte entscheiden mit.
Prüfe zuerst, was am Standort bereits gut wächst. Passende Stauden, Gräser oder Gehölze können als Gerüst bleiben und durch wiederkehrende violette oder silbrige Gruppen ergänzt werden. Entscheidend sind Licht, Boden, Feuchte, Endgröße und Ausbreitung.
Stimme Größe und Wurzelraum auf die jeweilige Pflanze ab und halte die Anzahl der Gefäßformate klein. Plane funktionierende Entwässerung, passende Bewässerung und einen Standort, den du zur Pflege gut erreichst. Kräuter werden einzeln nach ihren Licht- und Feuchteansprüchen ausgewählt.
Lege zuerst Sitzplatz und Weg fest, grenze die Pflanzbereiche klar ab und nutze geeignete vertikale Flächen. Wenige wiederkehrende Pflanzen- und Materialgruppen wirken geordneter als viele Einzelideen. Halte alle Pflegebereiche erreichbar.
Nutze Splitt als sichtbaren mineralischen Akzent in einer bepflanzten Gestaltung. Stimme Pflanzenauswahl, Boden und Wasserangebot aufeinander ab und plane Unterbau, Entwässerung sowie Versickerung für die konkrete Fläche.
Lass Tragfähigkeit, Aufbau, Entwässerung, Windsog, Zugang und Absturzsicherung fachlich prüfen. Erst danach werden sichere Gefäße, Wurzelraum, Bewässerung und standortgerechte Pflanzen festgelegt.
