Kleine Gärten
Lichter Vorgarten unter kleinem Baum
Wähle Art oder Sorte erst nach Licht, Boden, Wurzelraum und erreichbarer Endgröße aus.

GARTENSTILE
Leicht durch heiße Tage
Natürlich mit Regen leben
Plane Schatten, Pflanzen und Wasserwege so, dass sie zu deinem Garten und deinem Alltag passen.
Deinen Klimagarten entdecken01 / INSPIRATION
Entdecke ruhige Gartenbilder, die Wasser, Pflanzen und Alltag sichtbar verbinden.
Ein Klimagarten verbindet standortgerechte Pflanzen mit Schatten, Regenwegen und klar nutzbaren Räumen. Du planst ihn ausgehend von Licht, Boden, Feuchte und vorhandenem Grün.
Kleine Gärten
Wähle Art oder Sorte erst nach Licht, Boden, Wurzelraum und erreichbarer Endgröße aus.
Größere Gärten
Lege den Tiefpunkt sichtbar an; Versickerung, Überlauf und Abstand zum Gebäude lässt du fachlich prüfen.
Terrassen
Gruppiere Gefäße nach ähnlichen Ansprüchen an Sonne, Feuchte und Substrat.
Pflanzen
Kläre Tragfähigkeit, Dachaufbau, Entwässerung, Wind, Zugang und Absturzsicherung fachlich.
Terrassen
Führe Rankhilfe, Gräser und Tritte als schmale, gut erreichbare Raumfolge.
Elemente
Rahme den Platz locker mit Gräsern und lichtem Gehölz, statt ihn dicht abzuschirmen.
Pflanzen
Wiederhole Gräser in ruhigen Gruppen und setze Ziegelrot nur an wenigen Punkten ein.
Kleine Gärten
Plane Wege und Rückschnitt so, dass ausgewählte Samenstände im Winter sichtbar bleiben können.
Elemente
Staffele passende Blütezeiten; ein saisonal verteiltes Angebot kann Bestäuber unterstützen.
Terrassen
Mache den Wasserlauf ablesbar und kläre Leitungen, Gefälle, Überlauf und örtliche Vorgaben.
Pflanzen
Halte Pflanzflächen, Befestigungen und Pflegezugänge trotz dichter Raumwirkung gut erreichbar.
Pflanzen
Beziehe vorhandene Bäume zuerst ein und ordne neue Stauden, Gräser und Sitzplatz darum.
02 / STIL VERSTEHEN & UMSETZEN
Lies deinen Standort, lenke Regen sichtbar und ordne Pflanzen sowie Lieblingsplätze zu einem ruhigen Ganzen.

Unter einem lockeren Blätterdach wird dein Lieblingsplatz hell, geborgen und angenehm ruhig.
Kartiere Sonne, Schatten, Boden, Feuchte, Wurzelraum und vorhandene Gehölze. Markiere dann den Sitzplatz und wähle einen kleinen Baum oder ein kompaktes Gehölz nach Art beziehungsweise Sorte, Wasserangebot und erreichbarer Endgröße.

Stauden und Halme fließen ineinander; einzelne Blüten bleiben als klare Lichtpunkte stehen.
Lege für jede Pflanzfläche Licht und Feuchte fest. Wähle dazu passende Stauden und Gräser, ordne sie in wenigen wiederkehrenden Gruppen und halte die Flächen für Pflege und bedarfsgerechte Bewässerung erreichbar.

Nach dem Regen zeichnet ein bepflanzter Tiefpunkt den Weg des Wassers durch den Garten.
Verfolge den Lauf vom Fallrohr bis zum möglichen Tiefpunkt. Lass Versickerung, Abstand zu Bauwerken, Leitungen, Gefälle, Überlauf sowie technische und örtliche Anforderungen prüfen, bevor du die Mulde bepflanzt.

Wiederholte Blatt- und Halmformen geben Ruhe, während wenige Blütenakzente den Blick führen.
Wiederhole ausgewählte Pflanzgruppen entlang von Weg und Sitzplatz. Setze Blütenfarben sparsam, halte Kanten und Zugänge klar und bündele Pflegebereiche so, dass Gießen, Rückschnitt und Wartung gut in deinen Alltag passen.
Ein sonniges, zeitweise trockenes Beispielbeet von 2 m² teilen sich Blütenstauden, Gräser und Zwiebelpflanzen; Mengen und Verteilung legst du erst nach Auswahl und Wuchsgröße fest. Ein Kräuter-Mischbeet ist ein eigenes 2-m²-Beispiel mit gemeinsam passenden Ansprüchen. Bäume und Kletterpflanzen erhalten Einzelpositionen. Bei Bäumen für den Garten im Klimawandel entscheiden Licht, Boden, Wasser, Wurzelraum, Endgröße sowie Art oder Sorte.

Schattengeber mit passender Endgröße
Auswahl nach Standort

Blütenpunkte für sonnige Partien
Auswahl nach Standort

Bewegung und wiederkehrende Struktur
Auswahl nach Standort

Frühe Blüten zwischen Stauden und Halmen
Auswahl nach Standort

Duft und Ernte am gut erreichbaren Platz
Auswahl nach Standort

Grüne Höhe an Wand oder Zaun
Auswahl nach Standort
Wiederhole wenige klare Formen: ein lichtes Gehölz, eine erkennbare Regenmulde, fließende Pflanzbänder und vertikales Grün. Ein beschatteter Sitzplatz und ein schmaler Trittweg machen die Gestaltung im Alltag nutzbar. Ordne alles so, dass Pflegeflächen und technische Punkte erreichbar bleiben.


01 / 06 · Lichtes Blätterdach
Höhe ohne schwere Abschirmung
Ein passend gewähltes Gehölz bildet einen lockeren oberen Raum und lässt darunter ein helles, geschütztes Gartenbild entstehen.
Prüfe zuerst Standort, Wurzelraum und Endgröße; beziehe vorhandene Bäume in die Raumordnung ein.
02 / 06 · Sichtbarer Tiefpunkt
Regen wird Teil der Gestaltung
Eine bepflanzte Mulde zeichnet den Weg des Niederschlags nach und bringt wechselnde Feuchte sichtbar in den Garten.
Lass Versickerung, Gebäudeabstand, Überlauf, Leitungen und örtliche Anforderungen fachlich klären.
03 / 06 · Wiederkehrende Gruppen
Weiche Übergänge mit ruhigem Takt
Bänder aus Gräsern und Stauden führen den Blick durch den Garten und verbinden einzelne Blütenakzente zu einem Ganzen.
Wiederhole wenige passende Gruppen und plane gut erreichbare Flächen für die fortlaufende Pflege.
04 / 06 · Vertikale Pflanzebene
Grüne Tiefe auf kleiner Fläche
Eine begrünte Rankhilfe staffelt Wand oder Zaun und gibt kleinen Gärten zusätzliche räumliche Tiefe.
Stimme Wurzelraum, Bewässerung, Rankhilfe, Befestigung, Fassade und Wartungszugang aufeinander ab.
05 / 06 · Geschützter Lieblingsplatz
Kühle Nähe für ruhige Pausen
Lichter Schatten, bewegte Halme und eine kleine Wasserstelle schaffen einen stillen Mittelpunkt für den Gartenalltag.
Plane Wasserstelle, Hygiene, Zugang sowie Kinder- und Tiersicherheit passend zur Situation vor Ort.
06 / 06 · Schmaler Gartenweg
Leichte Führung statt breiter Fläche
Ein klar geführter Trittweg gliedert kleine Flächen, während offen wirkende Fugen den Übergang zum Beet weich halten.
Lass Aufbau und Entwässerung fachlich bemessen und halte den Weg für Nutzung und Pflege gut zugänglich.
Die Atmosphäre lebt von lichter Geborgenheit, saisonaler Veränderung und einem ruhigen Rhythmus. Statt dichter Kulissen entstehen durchlässige Räume, in denen Blätter, Halme und Samenstände das Gartenjahr zeigen. Regelmäßige, gut erreichbare Pflege hält dieses Bild lesbar.

Lichte Geborgenheit
Helle Ruhe an warmen Tagen
Gefiltertes Licht zeichnet bewegte Schatten und lässt den Sitzplatz geschützt wirken, ohne den Garten optisch zu schließen.
Der offene Eindruck bleibt erhalten, während Baumkrone, lockere Pflanzung und Sitzplatz als zusammengehöriger Rückzugsraum wirken.

Saisonale Lebendigkeit
Ein Gartenbild in Bewegung
Blüten, Halme und Samenstände verschieben die Akzente im Jahreslauf, ohne den ruhigen Grundrhythmus aufzulösen.
Wiederkehrende Gräser halten die Gestaltung zusammen; einzelne Blütenpunkte und ausgewählte Samenstände machen Veränderungen deutlich ablesbar.

Gut erreichbare Gartenräume
Pflege mit klarem Rhythmus
Klare Kanten und robuste, standortgerechte Pflanzen geben der regelmäßigen Pflege eine nachvollziehbare Ordnung.
Erreichbare Beete, freie Wartungspunkte und gebündelte Pflegegänge können den Aufwand überschaubar halten; regelmäßige Pflege bleibt Teil des Gartens.
GUT ZU WISSEN
Nimm Kronenraum, Schatten, Boden, Wurzeln und Wege als Ausgangspunkt deiner Gestaltung. Ordne neue Sitzplätze und Pflanzflächen darum, statt den Baum vorschnell zu ersetzen. Eingriffe an Baum oder Wurzelbereich lässt du bei Bedarf fachlich beurteilen.
Plane besonders nach der Pflanzung eine bedarfsgerechte Wasserversorgung ein. Richte sie nach Standort, Wetter, Boden, Gefäßgröße und gewählten Pflanzen aus; auch trockenheitsverträgliche Pflanzen wachsen nicht automatisch ohne Wasser.
Hole fachliche Unterstützung hinzu, sobald Versickerung, Gefälle, Leitungen, Gebäudeabstände, Überlauf oder örtliche Anforderungen zu klären sind. So kann die Mulde passend zum Grundstück und zum Regenwasserweg geplant werden.
Bestimme Standort, Ausführung, Zugang und laufende Pflege. Kläre außerdem Hygiene sowie Kinder- und Tiersicherheit für deine konkrete Gartensituation, bevor du Form und Material auswählst.
Wähle ein Gefäß mit ausreichendem Wurzelraum und funktionierender Entwässerung. Stimme Standort, Substrat und Bewässerung auf die Pflanzen ab und stelle die Gefäße so, dass du sie gut pflegen kannst.
Lass Tragfähigkeit, Dachaufbau, Abdichtung, Entwässerung, Windwirkung, Zugang und Absturzsicherung fachlich planen und prüfen. Erst danach wählst du die zum Aufbau passende Begrünungsform.
