Corona-Folgen

Fiducia

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Da wird es sicher viele zwischenmenschliche Situationen geben, die es ohne Corona nicht gegeben hätte. Positive wie auch negative. Vielleicht folgen viele Scheidungen, aber auch Babys..
Wie gut, wenn man einen Garten hat. Da kann man doch jedenfalls sein Hobby ausüben oder einfach genießen, draußen zu sein. Sonst wird ja leider vieles zu gemacht, auch der Park der Gärten hatte die Sonderöffnung zur Heideblüte abgesagt.
 

Fiducia

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Ist schon heftig, was in den Supermärkten passiert. Seltsam für meine Generation, leere Regale zu sehen. Mehl ist auch in mehreren Läden ausverkauft, Hefe auch. Ob die Leute dann tatsächlich selber Brot backen werden ?? Es wäre ja nicht falsch, wenn dadurch das Bewusstsein für das tägliche Brot gestärkt wird, wenn auch zuhause mal wieder selber gebacken wird. Schlimm wäre es aber, wenn das viele, was jetzt gekauft wird, am Ende im Müll landet. Wer will denn schon ohne Not so viele Fertiggerichte aus der Dose essen ? Auch das Regal war komplett leer..
 

laurgass

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ich arbeite in einem krankenhaus in der küche und habe nun 12 tage frei.bin froh,dass wir unseren garten haben.der schnee ist nun weg und mich erwartet viel arbeit im garten.um diese schwere zeit zu überwinden, ist gerade die arbeit im garten das beste mittel.da kann ich mich noch frei bewegen.ich hoffe,dass ihr alle von diesem virus verschont bleibt und wünsch euch alles gute.bleibt alle gesund.viele grüsse aus südtirol
 

Silvia173

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Ist schon heftig, was in den Supermärkten passiert. Seltsam für meine Generation, leere Regale zu sehen. Mehl ist auch in mehreren Läden ausverkauft, Hefe auch. Ob die Leute dann tatsächlich selber Brot backen werden ?? Es wäre ja nicht falsch, wenn dadurch das Bewusstsein für das tägliche Brot gestärkt wird, wenn auch zuhause mal wieder selber gebacken wird. Schlimm wäre es aber, wenn das viele, was jetzt gekauft wird, am Ende im Müll landet. Wer will denn schon ohne Not so viele Fertiggerichte aus der Dose essen ? Auch das Regal war komplett leer..
Ja genau das habe ich auch schon gedacht. Wie viel im Müll landet und was die Leute bitte schön mit all dem Mehl machen. Mein Roggenmehl ist alle, weil ich nicht mit gehamstert habe, jetzt können wir kein Brot backen. Mist.
Wenn das vorbei ist, muss man sich über ganz viele Dinge Gedanken machen : in der Politik aber auch jeder Einzelne.

Ich wohne nahe der A1 und so wie das die ganze Nacht da rauscht, gibt es heute neues Klopapier und neue Nudeln. Mit etwas Glück auch Roggenvollkornmehl. Wir werden dann verwegen 2 Päckchen kaufen und ansonsten mit dem Hintern zu Hause bleiben.
Vorsicht ja - Panik nein.
 

bärchen

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Ist schon heftig, was in den Supermärkten passiert. Seltsam für meine Generation, leere Regale zu sehen. Mehl ist auch in mehreren Läden ausverkauft, Hefe auch. Ob die Leute dann tatsächlich selber Brot backen werden ?? Es wäre ja nicht falsch, wenn dadurch das Bewusstsein für das tägliche Brot gestärkt wird, wenn auch zuhause mal wieder selber gebacken wird. Schlimm wäre es aber, wenn das viele, was jetzt gekauft wird, am Ende im Müll landet. Wer will denn schon ohne Not so viele Fertiggerichte aus der Dose essen ? Auch das Regal war komplett leer..
Ja, da hast Du vollkommen Recht. Es ist schon ungewöhnlich, wenn die Regale plötzlich leer sind. Aber in jedem Geschäft, zumindest bei uns, waren erst die Regale mit dem Dosenfutter leergeräumt. Ich glaub, wenn diese Kriese vorbei ist, braucht´s für den Müll zusätzlich noch Blechcontainer.
Mehl und Hefe gibt´bei uns seit cca einer Woche nicht mehr. Nicht einmal Tortenböden.
Ich backe auch jede Woche Kuchen und ab und zu auch Brot, aber für Kuchen braucht man auch Eier und die kann man wegen der Haltbarkeit nicht so in Massen horten.

Heute kam mein Mann vom Arztbesuch nach Hause, unter´m Arm eine Pkg Klopapier. Ich sah ihn erstaunt an und fragte, ob es das nun auch schon auf Rezept gibt :22x22-emoji-u1f607:. Er war aber auch bei´m Aldi und da gibt es mittlerweile Klopapier und Mehl, aber für jeden Kunden jeweils 2Pkg von jedem Artikel. Irgendwie erinnert mich das an die kommunistischen Zeiten von früher. Da gab es zwar nicht viel, aber jeder hat von dem kleinen Kuchen was abbekommen, nicht nur die, mit viel Zeit und Geld
 

bärchen

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Meiner Meinung nach müssten all` diese Leute - ob LKW Fahrer, Kassiererinnen, Krankenschwestern.....
nach dieser Krise eine saftige Lohnerhöhung bekommen. Jetzt erst wird (wenn überhaupt ) einigen klar, wie sehr wir auf sie angewiesen sind. Ich habe immer schon gesagt, dass die Großen auf die Kleinen angewiesen sind, und nicht umgekehrt. Trotzdem verdienen die Sesself.... bedeutend mehr als die anderen.
Auch meiner Chefin hab ich mal unter die Nase gerieben, dass die Arbeit und der Lohn umgekehrt proprotional sind, da hat sie blöd geschaut und gefragt, was das überhaupt bedeutet. Und so was leitet eine Buchhaltung. :22x22-emoji-u1f528:
 
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Fiducia

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Lkw Fahrer, Verkäuferinnen, die Lebensmittelhersteller, ja die sind wichtig, sind es immer schon, aber jetzt merkt man es. Sogar die Merkel hat die Verkäuferinnen, die Kassiererinnen erwähnt !
Mich hatte es gestört, wenn ich in Nachricten hörte, dass die Menschen, die in den wichtigen Berufen wie Polizei, Feuerwehr, Mediziner, Anspruch auf Kinderbetreuung haben, aber andere halt nicht. Die kleinen Arbeiter, die auch das Leben am laufen halten, sind meist arm dran.
Ich war eben noch mal im Supermarkt, wollte mal sehen, ob es wieder Hefe gibt. Gibt es nicht, auch kein Mehl, kein Toilettenpapier, und auch keine haltbare Milch. Das mag es in anderen Geschäften geben, aber in dem wo ich eben war, gab es das nicht. Und ich will ja nun auch nicht schon wieder alle Läden abklappern.
 

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Wir haben hier einen kleinen Dorfladen, da ist noch fast alles zu haben! Der Kundenkreis ist eher überschaubar, die Frequenz gering! Jetzt brummt der Laden!
 

Fiducia

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Leere Regale, das gab es hier zuletzt bei der Schneekatastrophe 78 /79. Da gab es noch kleine Geschäfte, die aber auch schon nicht mehr so viele Kunden hatten. Als es dann im großen Markt nichts mehr gab, dann wollten die Leute dort was kaufen. Der Inhaber aber hielt Ware für seine Stammkunden zurück. So konnte mein Vater noch alles bekommen, als er mit dem Traktor dort zum einkaufen fuhr. Mit Auto ging ja nichts in dem Schnee.
Wir kommen zurecht, aber ich stelle es mir doch schwierig vor, die Kinder zu bespaßen und den Jugendlichen wird sicher auch die Zeit lang werden. Irgendwann reicht es denen vielleicht auch, nur im Internet rum zu hängen.
 

bärchen

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Bei uns (in Siebenbürgen ) gab es früher auch nur kleine Läden. In der ganzen (damals schon )Stadt gab es nur einen einzigen Fleischladen. Fleisch gab es einmal die Woche. Die Leute standen in der Nacht schon an, obwohl das Fleisch erst in der Früh geliefert wurde.
Über der Theke hing der Spruch

"Ochsen, Kühe , Schafe , Schweine
haben Fleisch, jedoch auch Beine.
Drum muss bei jedem Fleischabwiegen
auch ein Knochen auf der Waage liegen "

Heute, wenn man Knochen verlangt, wird man blöd angeschaut von den Kunden ). Bei unserem Metzger gibt es die kostenlos.
Als ich ihn ´mal fragte, warum er das eigentlich macht, antwortete er, dass die Leute sie nicht brauchen, weil keiner damit was anfangen kann. Und Jedes Kilo kostet bei´m Abtransport Geld.

Genau so verlief es bei der Wurst, welche an einem anderen Tag in einem anderen Laden verkauft wurde. In diesem Laden gab es auch Weissbrot.
Daran kann ich mich so genau erinnern, weil ich als Kind ( 3 oder 4 Jahre alt ) zu´m Metzger ging.
Der nahm mich dann auf seinen Schoß und dann habe ich das Lied "Marina, Marina gesungen". Als Belohnung habe ich dann ein Stück Wurst bekommen. Wenn er mir dann noch ein Stück Brot geben wollte, habe ich abgelehnt und gesagt, ich mag lieber noch ein Stück Wurst, denn Brot haben wir auch zu Hause.

Toilettenpapier brauchten wir damals auch keins, weil zu der Zeit gab es ja noch das Plumpsklosett hinten im Hof. Als mein Vater dann die Wasserleitungen gelegt und auch die Toilette im Bad installiert hat, haben viele Leute, vor allem die alten die Nase gekrümmt so quasi "Wie kann man denn nur in die Wohnung sch.... :22x22-emoji-u1f62b:????
Denn Lüftungsanlagen gab´s ja auch keine.

Tja - was ftüher Luxus war, gehört heute zu´m normalen Leben und wenn es ´mal knapp wird, dann drehen die Leute gleich durch und machen dadurch alles noch schlimmer. Wenn es schon soweit kommt, dass sie aus Krankenhäusern die Desinfektionsmittel klauen - das grenzt schon an Unverschämtheit.
 
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laurgass

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bei uns in der gemeinde werden wir noch ganz gut mit lebensmittel versorgt.kein problem.für mich und meine frau schlimm ist,das unser sohn nicht nach hause darf.es ist ausgangssperre.
auch wir hatten als kinder ein plumsklo,kein toilettenpapier aber eine tageszeitung, die als klopapier verwendet wurde.
 

bärchen

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bei uns in der gemeinde werden wir noch ganz gut mit lebensmittel versorgt.kein problem.für mich und meine frau schlimm ist,das unser sohn nicht nach hause darf.es ist ausgangssperre.
auch wir hatten als kinder ein plumsklo,kein toilettenpapier aber eine tageszeitung, die als klopapier verwendet wurde.
Keine duftenden feuchten Toilettentücher? :22x22-emoji-u1f923: Kein Desinfektionsmittel? :22x22-emoji-u1f923: Wenn man das heute einem Jugendlichen erzählt, der zeigt einem den Vogel.
 

Fiducia

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Es gibt doch die gute alte Kernseife ! Bei Rossmann war Seifenzeug auch großenteils nicht mehr da. Aber die Kernseife lag unten im Regal, die will kaum jemand. Manchmal muss man sich ja wundern, wie wir überhaupt überleben konnten ohne den ganzen Kram , den es heute gibt. Die Menschheit hätte ja schon längst ausgestorben sein müssen, wenn es ohne all dem modernen Kram nicht gehen würde.
 
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