Bestattungen im Kleingarten

Andreas

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Es ist selbstverständlich , dass man sein geliebtes Kleintier im Garten beerdigt .
Aber man sollte das fachgerecht tun .
Im besagten Fall musste ich dieses Foto aufnehmen . Es ist der verstorbene Hund meines Gartennachbarn .
Der Leichnam war Zuwenig unter der Erde und ein Tier hat es ausgebuddelt und ein Ohr abgefressen .
Bitte ,liebe Gartenfreunde , grabt tiefer und euer Liebling wird nicht angefressen .
 

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Stachelbär

Gartenguru
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Im Gadde mit Ebbelwoi & Flaschebier
Es ist selbstverständlich , dass man sein geliebtes Kleintier im Garten beerdigt .
Aber man sollte das fachgerecht tun .
Im besagten Fall musste ich dieses Foto aufnehmen . Es ist der verstorbene Hund meines Gartennachbarn .
Der Leichnam war Zuwenig unter der Erde und ein Tier hat es ausgebuddelt und ein Ohr abgefressen .
Bitte ,liebe Gartenfreunde , grabt tiefer und euer Liebling wird nicht angefressen .
Mindestens 60 cm bei Kleintieren und 100 cm bei größeren
 

Stephill

Solitärpflanze
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Oh, das ist traurig, und mir tut das für die "Angehörigen" des Tierchens leid - hoffentlich war, falls sie Kinder hatten, denen dieser Anblick erspart.

Wir beerdigen unsere Tiere auch im Garten, und buddeln sie sogar sehr sehr tief ein.

Makabrerweise, aber auch aus Vor-und Rücksicht, haben wir Ende Oktober2018 bereits ein tiefes Loch gegraben, da das Ableben unserer ältesten Hündin voraussehbar war.... sie hat aus Spaß daran sogar noch mitgebuddelt!

Sie war 16 Jahre alt und eine OP kam für uns nicht mehr in Frage. (sie hatte Krebs, stark geschädigte Organe, aber noch bis zum Schluß ungeheuere lebensenergie - wie gesagt, sie ihr eigenes Grab mitgebuddelt, was mich in dem Moment total fertig gemacht hat)

Ein paar Tage vor Weihnachten ging es ihr dann innerhalb 2 Tage schlagartig so schlecht, daß wir sie erlöst haben.
Ich war nachträglich so froh, daß wir schon ein tiefes Loch ausgehoben hatten, denn ich konnte sie bei Dunkelheit einfach nur reinlegen und mit dem Aushub bedecken/ bzw. zugraben.

Wie Stachelbär schon schrieb: bei 60cm ist man schon auf der sicheren Seite, daß keine Aasfresser ans "Grab" gehen, in Wasserschutzgebieten, Hanglage gibt das Landratsamt hilfreiche Infos, da muss es tiefer sein, bzw ist es nicht gestattet. Die waren bei uns sehr freundlich und haben uns bzgl der Hang/Berglage empathische Empfehlungen gegeben. Grundsätzlich bin ich immer auf Verständnis gestoßen, wenn ich nachgefragt habe um mein Tier im eigenen Garten begraben zu dürfen, denn ich wollte sie nicht an die Tierverwertungsanstalt übergeben.
Leider haben nicht alle Haustierbesitzer diese Möglichkeit und wenn sie sich keine Krematorien-Gebüren leisten können, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihre geliebten Familienbegleiter der Tierverwertungsanstalt zu überlassen.
Bei Meerschweinschen, Kaninchen, Hamster, Ziervögel mag das im eigenen Garten "einfacher" sein, leider auch ein sehr umstrittenes Thema, bzgl Wasserschutz, jedoch wesentlich weniger ernennenswert als bei größeren Tieren, wie z.B. Katze und Hund.

Ich denke, daß mit etwas Rücksicht und Informationen, die man sich einholt, es jedem einigermaßen gerecht machen kann - und vor allem den behördlichen Gesetzen nicht zuwider handelt...
 

Andreas

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Oh, das ist traurig, und mir tut das für die "Angehörigen" des Tierchens leid - hoffentlich war, falls sie Kinder hatten, denen dieser Anblick erspart.

Wir beerdigen unsere Tiere auch im Garten, und buddeln sie sogar sehr sehr tief ein.

Makabrerweise, aber auch aus Vor-und Rücksicht, haben wir Ende Oktober2018 bereits ein tiefes Loch gegraben, da das Ableben unserer ältesten Hündin voraussehbar war.... sie hat aus Spaß daran sogar noch mitgebuddelt!

Sie war 16 Jahre alt und eine OP kam für uns nicht mehr in Frage. (sie hatte Krebs, stark geschädigte Organe, aber noch bis zum Schluß ungeheuere lebensenergie - wie gesagt, sie ihr eigenes Grab mitgebuddelt, was mich in dem Moment total fertig gemacht hat)

Ein paar Tage vor Weihnachten ging es ihr dann innerhalb 2 Tage schlagartig so schlecht, daß wir sie erlöst haben.
Ich war nachträglich so froh, daß wir schon ein tiefes Loch ausgehoben hatten, denn ich konnte sie bei Dunkelheit einfach nur reinlegen und mit dem Aushub bedecken/ bzw. zugraben.

Wie Stachelbär schon schrieb: bei 60cm ist man schon auf der sicheren Seite, daß keine Aasfresser ans "Grab" gehen, in Wasserschutzgebieten, Hanglage gibt das Landratsamt hilfreiche Infos, da muss es tiefer sein, bzw ist es nicht gestattet. Die waren bei uns sehr freundlich und haben uns bzgl der Hang/Berglage empathische Empfehlungen gegeben. Grundsätzlich bin ich immer auf Verständnis gestoßen, wenn ich nachgefragt habe um mein Tier im eigenen Garten begraben zu dürfen, denn ich wollte sie nicht an die Tierverwertungsanstalt übergeben.
Leider haben nicht alle Haustierbesitzer diese Möglichkeit und wenn sie sich keine Krematorien-Gebüren leisten können, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihre geliebten Familienbegleiter der Tierverwertungsanstalt zu überlassen.
Bei Meerschweinschen, Kaninchen, Hamster, Ziervögel mag das im eigenen Garten "einfacher" sein, leider auch ein sehr umstrittenes Thema, bzgl Wasserschutz, jedoch wesentlich weniger ernennenswert als bei größeren Tieren, wie z.B. Katze und Hund.

Ich denke, daß mit etwas Rücksicht und Informationen, die man sich einholt, es jedem einigermaßen gerecht machen kann - und vor allem den behördlichen Gesetzen nicht zuwider handelt...
Meine Erfahrung ist , wer viel fragt , geht viel irre .
Mein Gartennachbar war einfach zu faul , tiefer zu graben . Der tote Hund wird mindestens bis zum nächsten Wochenende warten müssen .
Ob man im Gartenverein überhaupt Tiere beerdigen darf , müßte ich nachlesen .
 
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Jan 22, 2019
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andi normal nein, das muss von der stadt genehmigt werden. du wirst sicherlich fragen woher ich das weiss: und zwar von jemanden die hatten das gleiche problem das muss verbrannt werden. das einzige was sein kann das jede stadt es anders gehabt hat und tut.




 

Cosina

Jungpflanze
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Nov 19, 2017
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Unsere beiden Katzen ruhen auch im Garten und wir haben auf das Grab einen Stein gelegt.
 
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