Wunderbaum: Was gehört zu seiner Pflege?

Sie haben sich für eine Sorte des Wunderbaums entschieden und sind bereits fleißig beim Pflanzen des Gewächs gewesen? Nun fragen Sie sich, worauf es in der Pflege ankommt? Lesen Sie weiter, dann wissen Sie es!

Rizinus Pflege
Rizinus braucht regelmäßig Wasser

Wie häufig sollte man den Wunderbaum düngen und womit?

Der Wunderbaum gilt als ein Starkzehrer. Schon beim Pflanzen sollten Sie ihn mit Dünger in Form von Kompost, Stallmist, Hornspänen (32,93€ bei Amazon*) oder Guano (121,99€ bei Amazon*) versorgen. Das gibt einen ordentlichen Wachstumsschub. Danach tut der Pflanze eine monatliche Düngergabe gut. Bei einer Kübelhaltung sollte sie jedoch einmal wöchentlich eine Portion Flüssigdünger erhalten.

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Verträgt das Gewächs Trockenheit oder muss es ständig gegossen werden?

Aufgrund seiner großen Blätter verdunstet der Rizinus jede Menge Wasser. Er freut sich daher darüber, wenn er in regelmäßigen Abständen gegossen bzw. beregnet wird. Doch generell verträgt er Trockenperioden ausgesprochen gut. Doch Trockenheit führt zu einem verlangsamten Wachstum.

Gießen Sie den Wunderbaum von April bis September, wenn der Regen ausbleibt und wenn Sie die Pflanze im Kübel halten. Achten Sie jedoch darauf, dass sich keine stauende Nässe bildet! Diese Pflanze neigt dann schnell zu Wurzelfäule.

Ist ein Schnitt notwendig?

Wenn keine Überwinterung vorgesehen ist, brauchen Sie den Wunderbaum nicht zu schneiden. Sie können die Stängel im Herbst einfach ausreißen und entsorgen. Bei einer Überwinterung ist es ratsam, die Stängel bis zum Boden abzuscheiden.

Übersteht der Wunderbaum die Winterzeit ohne Schutz?

Das ist beim Überwintern wissenswert:

  • nicht gut winterhart
  • stirbt oberirdisch ab
  • Wurzeln überleben in der Regel
  • bei extremem Frost: Wurzelbereich mit Reisig, Laub oder Heu abdecken
  • Überwinterung im Kübel: frostfrei (10 bis 15 °C sind ideal) und hell (z. B. im Wintergarten)

Welche Schädlinge treten vermehrt auf und was kann man gegen sie tun?

Dass der Rizinus giftig ist, kümmert Schnecken wenig. Sie fressen mit Vorliebe die jungen Triebe. Um die Pflanze davor zu schützen, können Sie allabendlich einen Tontopf über sie stülpen. Denken Sie jedoch daran, den Topf morgens wieder zu entfernen!

Tipps

Ein Rizinus im Topf muss aufgrund seines rasanten Wachstums regelmäßig umgetopft werden. Keine Sorge: Er verträgt das ohne Probleme.

Text: Anika Gütt

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