Wasserzapfstelle – Ein kleiner Kaufratgeber

Mit einer sinnvoll positionierten Wasserzapfstelle im Garten können Sie das Gießwasser an Ort und Stelle entnehmen und müssen es nicht in der Gießkanne mühsam vom Haus in die Grünoase schleppen. Erfahren Sie, welche Arten von Wasserentnahmestellen es gibt und worauf beim Kauf zu achten ist!

wasserzapfstelle
Wasserzapfstellen gibt es in unterschiedlichen Designs

Unsere Empfehlungen

Art Wasserzapfsäule
Material Aluminium
Stil antik, Jugendstil
Höhe 85 cm
Anschluss 3/4 Zoll

Die Wasserzapfsäule von aubaho überzeugt funktional und ist auch noch etwas fürs Auge. Mit ihrem antiken Jugendstil-Design zieht sie die Blicke auf sich. Aus Aluminium hergestellt, ist die Wasserzapfstelle robust, aber auch angenehm leicht. Sie können den Standbrunnen frei im Garten platzieren und mit einer unsichtbaren Zuleitung von unten versehen. Beim Großteil der Amazon-Rezensenten ist die Wasserentnahmestelle sehr beliebt. Die „super Qualität“ und die den Produktbildern des Herstellers entsprechende Optik kommen gut an.

Art Wasserzapfsäule
Material Edelstahl
Stil modern, elegant
Höhe 65 cm
Anschluss 1/2 Zoll

Auch das Modell von Festnight gehört zur Kategorie der Wasserzapfsäulen. Allerdings ist diese Wasserzapfstelle aus Edelstahl hergestellt und damit eine eher modern-puristische Lösung. Durch das Material gilt die Ausführung als extrem beständig, langlebig und auch pflegeleicht. Die Rezensenten bei Amazon sind sich weitestgehend einig – die meisten von ihnen bewerten sowohl die grundlegende Verarbeitung als auch die Funktionalität enorm positiv. Manch ein Käufer kritisiert den offenbar recht niedrigen Wasserdruck. Überdies scheint die Schlauchkupplung für den Zulauf teilweise ein wenig undicht zu sein.

Art Wassersteckdose
Material PVC
Stil modern, schlicht
Höhe 14,5 cm
Anschluss 3/4 Zoll

Den dritten Platz in unserem Wasserzapfstellen-Vergleich hat sich die populärste Wassersteckdose verdient: Die Pipeline von Gardena ist eine etwas andere Art von Wasserzapfstelle. Sie eignet sich „nur“ zum Koppeln eines Gartenschlauchs. Dabei bietet sie dem Anwender durch das automatische Öffnen und Schließen des Ventils viel Komfort. Zum Wasserzapfen müssen Sie lediglich den Schlauch in die Steckdose „stecken“. Dann fließt sofort Wasser und Sie können Ihre Pflanzen gießen. Wenn Sie fertig sind, lösen Sie den Schlauch – umgehend stoppt der Wasserfluss. Amazon-Rezensenten loben die störungsfreie Funktionalität sowie die einfache Montage und Anwendung.

Kaufkriterien

Typ

Wasserzapfsäule: Die säulenförmige Wasserzapfstelle dient als Wasserentnahmestelle für Gieß- und oftmals auch für Trinkwasser sowie zum Händewaschen und Erfrischen. Darüber hinaus hat sie optische Vorzüge und fungiert je nach Design als echter Hingucker im Garten.

Wassersteckdose: Dieses spezielle Ventil hat allein funktionalen Charakter. Es wird im Normalfall in den Erdboden eingelassen, sodass lediglich die Oberseite des Elements zu sehen ist. An die Steckdose können Sie Verbraucher wie einen Gartenschlauch koppeln.

Material

Wassersteckdosen bestehen üblicherweise aus Kunststoff. Seltener weisen sie Details aus Messing auf. Demgegenüber stehen Wasserzapfsäulen aus verschiedenen Materialien zur Wahl. Ausführungen aus Holz fügen sich optisch perfekt in den Garten ein, sind aber recht pflegeaufwändig. Natürlich, witterungsbeständig und pflegeleicht, dafür aber sehr schwer, präsentieren sich Wassersäulen aus Stein. Für moderne Eleganz und hohe Qualität sorgen die teureren Wasserzapfsäulen aus Edelstahl oder Metall. Günstig und pflegeleicht, jedoch tendenziell unattraktiv, sind Modelle aus Kunststoff.

Stil

Wiederum kommen Wasserzapfstellen in Gestalt von Wassersteckdosen schlicht daher, während die Wassersäulen ein breites Spektrum an Möglichkeiten offenbaren. Es gibt sie mit natürlicher Ausstrahlung (aus Holz, Stein oder aus Kunststoff in Holz- oder Steinoptik), in antikem Stil (aus Metall mit entsprechenden Designmerkmalen) oder auch in modern-eleganten Looks (aus Edelstahl oder Metall). Im Trend ist die Gabionen-Wasserzapfsäule, in deren zylinderförmigem und mit Kiesel- oder Schottersteinen gefüllten Gitterdrahtkorb Sie die Wasserleitung gekonnt verstecken.

Höhe

Bei den Wassersteckdosen ist die Höhe weniger relevant. Demgegenüber sollten Sie beim Kauf einer Wasserzapfsäule einen Blick auf dieses Maß werfen. Eine hohe Zapfsäule hat den großen Vorteil, dass Sie sich beim Zapfen des Wassers nicht bücken müssen, was allgemein komfortfördernd und rückenschonend ist. Meist kostet eine höhere Zapfstelle jedoch auch mehr. Der Abstand zwischen Wasserhahn und Boden sollte ausreichen, um einen Eimer oder die Gießkanne unter den Zapfhahn zu stellen.

Anschluss

Noch wichtiger als die Höhe ist der Gewindedurchmesser. Harmoniert das Maß Ihrer gewünschten Wasserzapfstelle mit dem Gewinde Ihres Gartenschlauchs? Wenn Sie noch keinen Schlauch haben, können Sie die Maße gut aufeinander abstimmen. Fällt Ihnen die fehlende Kompatibilität zu spät auf, bestellen Sie einfach noch einen passenden Adapter nach, um den Schlauch an die Wasserzapfstelle anzuschließen. Übrigens beträgt der Gewindedurchmesser bei den meisten Zapfstellen und Schläuchen ¾ oder ½ Zoll.

Abfluss

Bei allen Wasserzapfstellen muss die [a hrefs=“https://www.hausjournal.net/trinkwasserleitung-verlegen-im-erdreich“]Zuleitung in unmittelbarer Nähe verlegt[/a] sein. Wenn Sie eine Wasserzapfsäule beim Haus aufstellen möchten, ist oftmals ein Abfluss nötig. Manche Säulen haben in ihrer Fußplatte ein Ablaufgitter. Bei diesen Modellen brauchen Sie zusätzlich ein Abflussrohr im Boden. Für Zapfstellen ohne eigenes Ablaufgitter ist die Installation eines Gullys sinnvoll. Ganz ohne Abfluss kommen Sie aus, wenn Sie die Wasserzapfstelle mitten im Garten platzieren. Der Erdboden nimmt das Abwasser auf.

Unsichtbare Zuleitung

Am schönsten ist es natürlich, wenn die Zuleitung der Wasserschläuche beziehungsweise -rohre unsichtbar von unten erfolgt – vor allem bei einer Wasserzapfsäule, die mitten im Garten stehen soll. Um das zu realisieren, müssen Sie beim Kauf darauf achten, dass die Säule und ihr Unterteil von innen hohl sind. Bedenken Sie grundsätzlich, dass der Einbau eines unterirdischen Bewässerungssystems in jeder Hinsicht aufwändig ist. Wägen Sie ab, ob das im Verhältnis zu Ihren Anforderungen steht.

Youtube

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Wasserzapfstelle?

Bei einer Wasserzapfstelle handelt es sich um eine Wasserentnahmestelle für den Garten. Je nach Art erscheint sie als Säule mit Wasserhahn oder als sogenannte Wassersteckdose. Die jeweilige Zapfstelle wird an die Wasserleitungen des Hauses angeschlossen und erleichtert Ihnen die Gartenbewässerung. Gerade die Zapfsäulen haben zusätzlich zur hohen Funktionalität auch dekorativen Wert.

Was unterscheidet Wasserzapfsäule und Wassersteckdose?

Die Wasserzapfsäule und die Wassersteckdose sind die Hauptarten der Wasserzapfstellen. Beide sind dazu gedacht, Wasser direkt im Garten zapfen zu können und sich so das wiederholte Schleppen der schweren Gießkanne vom Haus in den Garten zu ersparen. Im Gegensatz zur Steckdose ist die Zapfsäule oft auch optisch bereichernd sowie flexibler einsetzbar.

Welche Marken bieten gute Wasserzapfstellen?

Zu den bekanntesten Marken für Wasserzapfstellen gehören Gardena, Wiltec, Graf und Westfalia Wasserwelten. Auch angesagte Hersteller wie vidaXL und Relaxdays offerieren solide Modelle zu relativ günstigen Preisen. Optisch ansprechende und funktionsstarke Wasserzapfstellen erhalten Sie weiterhin von Köhko und Festnight. Die Erzeugnisse dieser Marken sind bei den Amazon-Rezensenten recht beliebt.

Wo kaufe ich eine Wasserzapfstelle am besten?

Sowohl für Wassersteckdosen als auch für Wasserzapfsäulen stehen Ihnen verschiedene Bezugsquellen zur Verfügung. Große Gartenfachcenter wie Dehner sind vielversprechende Adressen. Teilweise halten auch Baumärkte wie OBI, toom, hagebaumarkt, Bauhaus oder Hornbach gute Wasserzapfstellen bereit. Modelle aus allen möglichen Materialien und in abwechslungsreichen Designs finden Sie bei Amazon.

Wie viel kostet eine Wasserzapfstelle?

Wieviel Sie für eine Wasserzapfstelle genau bezahlen, hängt von mehreren Faktoren ab – insbesondere von der Art, dem Material, der Qualität und dem Hersteller. Grundsätzlich sind Zapfstellen aus Kunststoff günstiger als Varianten aus Edelstahl, Holz oder Stein. Die meisten Wassersteckdosen und Wasserzapfsäulen kosten 30 bis 150 Euro, gerade die Säulen können aber auch mit über 200 Euro zu Buche schlagen.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Matus Brandajsky/Shutterstock

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.