Wassersensor – Ein kleiner Kaufratgeber

Mit einem Wassersensor beugen Sie einer starken Überschwemmung und damit einem gravierenden Wasserschaden vor. Wie ein solcher Wassermelder genau funktioniert und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

wassersensor
Wassersensoren warnen bei Überschwemmungen, sodass Schlimmeres verhindert werden kann

Unsere Empfehlungen

Typ kabelgebunden
Batterie Lithium-Ionen
Smart Home ja
Reaktionsvermögen hoch
Signallautstärke 110 dB

Der Home Control Wassermelder von devolo begeistert zum einen mit seinem großen Liefer- und Funktionsumfang und zum anderen mit der hohen Qualität der Funktionen an sich. Er ist als Smart-Home-System konzipiert und bringt alle dafür erforderlichen Bestandteile mit. Auch die benötigte Lithium-Ionen-Batterie wird gleich mitgeliefert. Zu den Vorzügen zählen neben der App-Benachrichtigung die immense Lautstärke und der integrierte Akku, der dafür sorgt, dass das System bei einem plötzlichen Stromausfall trotzdem bis zu 24 Stunden betriebsfähig bleibt. Die Rezensenten bei Amazon definieren den Wassersensor als „wirklich zuverlässig“ und „leicht zu installieren“.

Typ kabellos
Batterie Alkaline (3 AA + 2 AAA)
Smart Home ja
Reaktionsvermögen hoch
Signallautstärke 77 dB

Vom Grundprinzip her ist der Wassermelder von Homematic IP genauso aufgebaut wie unser Vergleichssieger, den wir insbesondere anhand der Kundenrezensionen bei Amazon ermittelt haben. Allerdings wird das Smart-Home-System mit herkömmlichen Alkaline-Batterien betrieben, die immerhin auch Teil des Lieferumfangs sind. Was die Lautstärke betrifft, liegt das Gerät zwar im unteren, aber durchaus noch duldbaren Bereich. Die Anwender beschreiben den kabellosen Wassersensor als „exzellentes System“ und „ideal für den Einstieg ins Smart Home“. Übrigens lässt sich das System wie jenes von devolo auch erweitern – mit kompatiblen Geräten der jeweils selben Marke.

Typ Mixtyp
Batterie Alkaline (1 9 V Block)
Smart Home nein
Reaktionsvermögen hoch
Signallautstärke 85 dB

Der Wassermelder von ABUS ist unser Preisleistungssieger. Zur Marke brauchen wir nicht viel zu sagen – in der Sicherheitsbranche gehört sie zu den Weltmarktführern. Umso beeindruckender ist es, dass der Hersteller diesen qualitativ erstklassigen Wassersensor derart günstig anbietet. Das Modell überzeugt auch mit seiner Einsatzflexibilität: Sie können es kabellos oder kabelgebunden (Kabellänge 1,5 Meter) verwenden. Bis zu drei Jahre soll die integrierte Block-Batterie halten. Der Wassermelder scheint top zu funktionieren und „schön“ laut zu sein. Einziger Kritikpunkt: Es gibt keinen Ausschalter, sodass Sie die Batterie herausnehmen müssen, um das Gerät zum Schweigen zu bringen.

Kaufkriterien

Typ

Es gibt zwei Typen von Wassersensoren: solche ohne und solche mit Kabel. Beide Varianten haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Für einen kabellosen Wassermelder spricht die mühelose und kompakte Montage, allerdings kann er bei einem Wasserstand von mehreren Zentimetern Schaden nehmen und ist unkomfortabler, was die Bedienung betrifft. Einem kabelgebundenen Wassersensor macht das Wasser nichts aus und er lässt sich ohne unbequemes Bücken bedienen, dafür ist die Montage etwas aufwändiger.

Kontaktstellen

Bei kabellosen Ausführungen befinden sich die Kontaktstellen direkt am Gerät, bei kabelgebundenen Modellen hingegen am Endstück des Kabels. Ebendieses Endstück gilt es auf den Fußboden zu legen und dort zu fixieren – und zwar an der Stelle, wo das Wasser im Falle eines Lecks zuerst austreten würde. Wichtig: Achten Sie bei kabelgebundenen Wassersensoren auf eine ausreichende Kabellänge.

Montage

Kabellose Wassersensoren platzieren Sie einfach unter dem leckgefährdeten Gerät auf dem Boden. Mit einem Klebeband können Sie den Wassersensor noch fixieren, damit er nicht wegrutschen kann. Entscheiden Sie sich für ein kabelgebundenes Modell, ist der Aufwand etwas höher, da es an der Wand montiert werden will – je nach Produkt mit Schrauben und Dübeln, Klebepads oder Saugnäpfen. Vergessen Sie nicht, auch das Endstück auf dem Boden zu befestigen.

Batterie(n)

Der Großteil der Wassermelder wird mit handelsüblichen AA- oder AAA-Batterien betrieben, die gemeinhin bereits im Lieferumfang enthalten sind. Daneben gibt es allerdings auch Wassersensoren mit hochwertiger Lithium-Ionen-Batterie, die bis zu zehn Jahre hält und dadurch den Wartungsaufwand für Sie minimiert. Selten verfügen die Wassermelder über einen Stecker für die Steckdose. Solche Modelle sind zwar besonders aufwandsarm, aber eben auch teurer und auf eine vorhandene Steckdose nahe der „Gefahrenzone“ angewiesen.

Smart Home

Mittlerweile finden sich zahlreiche mit Wlan oder Bluetooth kompatible Wassermelder. Diese Geräte bringen einen entscheidenden Vorteil mit sich: Sie ermöglichen es Ihnen, selbst dann über einen Wasseraustritt informiert zu werden, wenn Sie gerade am anderen Ende der Welt weilen. In diesem Fall erhalten Sie die Meldung über die (drohende) Überschwemmung direkt auf Ihr Smartphone. Wir raten Ihnen dazu, einen Wassermelder mit Wlan- oder Bluetooth-Konnektivität für ein Smart-Home-System zu bevorzugen.

Auslösegeschwindigkeit

Achten Sie darauf, dass Ihr ausgewählter Wassermelder den Alarm sofort auslöst, sobald die Fühler mit dem gefährlichen Nass in Berührung kommen. Bei manchen Modellen dauert es bis zu einer Minute, ehe sie reagieren – eine lange Zeit, in der sich schon viel Wasser angesammelt haben kann. Vertrauen Sie nicht allein auf die Herstellerangaben, sondern lesen Sie sich auch Rezensionen anderer Kunden durch. Und: Machen Sie selbst den Test, sobald Sie Ihren Wassersensor haben.

Signallautstärke

Was es bei anderen Haushalts- und Gartenhelfern immer möglichst zu vermeiden gilt, gehört hier zu den wichtigsten Punkten: Stellen Sie sicher, dass das Signal, das auf die undichte Stelle beziehungsweise den Wasseraustritt aufmerksam macht, sehr laut ist, damit Sie es auch noch hören, wenn Sie sich gerade in einem weiter entfernten Raum aufhalten. Über 75 Dezibel sollten es schon sein. Kleiner Tipp: Tragen Sie beim Test einen Gehörschutz.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Wassersensor?

Bei einem Wassersensor, auch Wassermelder genannt, handelt es sich um ein praktisches und kompaktes Gerät, das Sie bei austretendem Wasser infolge eines Rohrbruchs oder einer sonstigen Leckage an den Wasserleitungen frühzeitig warnen soll. Das ertönende Signal ermöglicht es Ihnen, rasch zu reagieren und extrem schlimme Wasserschäden zu verhindern.

Wie funktioniert ein Wassermelder?

Ein Wassersensor funktioniert üblicherweise batteriebetrieben. Je nach Modell wird er entweder unter dem gefährdeten Gerät auf den Boden gestellt oder an der Wand montiert. Der Wassermelder verfügt über mehrere elektrische Kontakte, die permanent versuchen, eine Stromverbindung aufzubauen – was erst gelingt, wenn Wasser zwischen die Kontakte tritt. Dann löst der Melder einen schrillen Alarm aus.

Wo sollte ich Wassersensoren einsetzen?

Überflutungen breiten sich in der Regel unbemerkt aus, da sie meist an Orten stattfinden, die man nicht ständig im Blick hat. Das ist in erster Linie der Waschkeller – bei der Waschmaschine, am Hauswasserwerk oder bei anderen Pumpen. Doch auch auf einen Wasseraustritt unter der Küchenzeile wird man oft erst (zu) spät aufmerksam.

Welche Marken bieten gute Wassermelder?

Zu den bekanntesten Marken für qualitativ erstklassige Wassersensoren gehören ABUS, Grohe und devolo. Gute Modelle erhalten Sie auch von Homematic IP und Honeywell Home. Möchten Sie mit sehr günstigen Wassermeldern einsteigen, werfen Sie einen Blick auf die Ausführungen von mumbi, Sebson und Generic.

Wo kaufe ich einen Wassersensor am besten?

Wassersensoren gibt es normalerweise in gut sortierten Baumärkten wie OBI, toom, Bauhaus, hagebaumarkt, Hornbach oder Raiffeisen. Mit etwas Glück werden Sie auch in der Haushaltsabteilung eines großen Supermarkts fündig. Um auf Nummer Sicher zu gehen, sehen Sie sich am besten von vornherein bei Amazon um. Dort haben Sie auch die vielfältigste Auswahl.

Wie viel kostet ein Wassermelder?

Grundsätzlich ist ein Wassermelder immer um ein Vielfaches günstiger als der Preis, den Sie im Falle eines unbemerkten Wasserlecks zahlen müssten. Der Handel hält schon sehr preiswerte Modelle ab etwa zehn Euro von namhaften Marken bereit. Besonders funktionsstarke Wassersensoren mit Wlan-Konnektivität kosten mehr, gemeinhin aber nicht über 80 Euro.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Catherine.Things/Shutterstock
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