Rasentrimmer Test 2020: Die besten Modelle im Vergleich

Mit einem Rasentrimmer lösen Sie die Probleme, mit denen Ihr Rasenmäher nicht mehr fertig wird. Das Gerät ist kompakt aufgebaut und ermöglicht Ihnen, schwer zugängliche oder kompliziert zu bearbeitende Rasenstellen sauber zu schneiden. Unser ausführlicher Ratgeber beschreibt die verschiedenen Arten von Rasentrimmern und erklärt detailliert, worauf es beim Kauf ankommt.

Arten von Rasentrimmern

Rasentrimmer lassen sich anhand der Antriebsart in drei Gruppen einteilen:

  • mit Elektroantrieb
  • mit Akkuantrieb
  • mit Benzinantrieb

In den nächsten Absätzen lernen Sie die verschiedenen Typen mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen etwas näher kennen.

Rasentrimmer mit Elektroantrieb im Test

Einen Rasentrimmer mit Elektroantrieb brauchen Sie “nur” mit dem Kabel an eine nahe Steckdose anzuschließen – dann können Sie sofort mit dem Grasschneiden loslegen.

Das Wörtchen “nur” steht natürlich aus gutem Grund in Anführungszeichen. Kaum ein Hobbygärtner hat eine praktisch gelegene Außensteckdose im Bereich seiner Grünoase. Demnach muss für die Nutzung eines elektronischen Rasentrimmers möglicherweise zunächst noch ein entsprechender Anschluss gebaut werden. Das ist mitunter ziemlich umständlich und kostet (viel) Geld.

Darüber hinaus kann das Kabel Probleme machen: Eventuell ist es zu kurz, um mit dem Rasentrimmer von der vorhandenen Steckdose aus sämtliche Winkel des Gartens zu erreichen; oder es fällt zwar lang genug aus, liegt aber auf dem Rasen – und wird unter Umständen zur Stolperfalle (hohe Unfallgefahr und hohes Verletzungsrisiko).

Vorteilhaft ist, dass Sie mit einem elektrobetriebenen Rasentrimmer zeitlich flexibel wie mit keinem anderen Modell sind. Sie können die Gartenarbeit starten, wann immer Sie wollen, müssen also nicht erst den Akku laden oder den Tank auffüllen. Zudem gestaltet sich das Schneiden mit einem solchen Trimmer absolut stressfrei, da Sie weder ein nachlassender Akku noch ausgehender Treibstoff unter Druck setzt.

Neben der ununterbrochenen Stromzufuhr (vorausgesetzt der Strom bleibt…) ist das in vielen Fällen niedrige Gewicht ein großer Vorteil des Rasentrimmers mit Elektroantrieb.

Hinsichtlich Umweltbelastung hat ein solches Gerät einen klaren Vorteil gegenüber benzinbetriebenen Rasentrimmern. Es kommt ohne Verbrennungsmotor und fossile Brennstoffe aus – für einen ökologisch nachhaltig getrimmten Rasen.

Vorteile
  • durchgehende Stromversorgung
  • keinerlei Zeitdruck oder Stress
  • volle Flexibilität
  • häufig geringes Gewicht
  • umweltfreundlich
Nachteile
  • gut gelegene Außensteckdose erforderlich
  • Stromkabel oft kurz und Stolperfalle

Eignung: für kleine bis mittelgroße Gärten, in denen im Idealfall schon eine gut gelegene Außensteckdose vorhanden ist

Rasentrimmer mit Akkuantrieb im Test

Der größte Vorteil eines Rasentrimmers mit Akkuantrieb ist die Bewegungsfreiheit. Bei Ihren Schneidearbeiten im Garten liegt kein störendes Kabel herum, das Sie einschränkt. Darüber hinaus sind Sie auf keine Steckdose angewiesen.

Allerdings muss immer der Akku voll geladen sein, wenn Sie mit einem akkubetriebenen Rasentrimmer agieren wollen. Die Akkukapazität, die letztlich den Ausschlag gibt für die Laufleistung, ist begrenzt, sodass Sie nach einer bestimmten Zeit aufhören müssen. Oft halten die Akkus nicht länger als 30 Minuten durch. Ein Modell mit einer Ausdauer von mindestens 45 oder gar 60 Minuten ist ein echter Glücksgriff.

Tipps

Sollten Sie sich für einen Rasentrimmer mit Akkuantrieb entscheiden, empfiehlt es sich, stets einen geladenen Zweitakku parat zu haben, um relativ unterbrechungsfrei und auch stressärmer schneiden zu können. Dann gilt es lediglich kurz den Akku zu wechseln, sobald dem ersten die Energie ausgegangen ist.

Im Vergleich zu benzinbetriebenen Rasentrimmern sind Ausführungen mit Akku zwar bedeutend leichter, jedoch wiegen sie meist mehr als die elektronischen Versionen mit Stromkabel – einfach durch das Eigengewicht des 18- oder 36-Volt-Akkus.

Erwähnenswerte Vorzüge des akkubetriebenen Rasentrimmers bilden die sehr geringe Lautstärke im Betrieb und die Entlastung der Umwelt.

Vorteile
  • Bewegungsfreiheit
  • leise im Betrieb
  • umweltfreundlich
Nachteile
  • Ausdauer häufig gering
  • Zeitdruck für den Gärtner
  • Akku muss geladen sein
  • oft Zweitakku wichtig
  • Leistungsfähigkeit des Akkus und gesamten Geräts kann nachlassen
  • höheres Gewicht als bei Geräten mit Kabel

Eignung: für kleine bis mittelgroße Gärten, in denen keine gut gelegene Außensteckdose vorhanden ist

Rasentrimmer mit Benzinantrieb im Test

Während Hobbygärtner gemeinhin elektrobetriebene Modelle oder Ausführungen mit Akku bevorzugen, wählen Profigärtner mit einer größeren Grünoase Rasentrimmer mit Benzinantrieb. Der Hauptgrund dafür ist die enorme Power. Diese hebt sich deutlich ab.

Das bedeutet, dass benzinbetriebene Rasentrimmer weit mehr Leistung erbringen als elektronische oder akkubetriebene Varianten. Und durch das Leistungsplus werden sie auch mühelos mit dichterem Gras oder anderweitig anspruchsvolleren Passagen fertig. Zudem arbeiten sie schnell, was die Arbeitszeit für den Gärtner verkürzt.

Für den Betrieb eines Rasentrimmers mit Benzin benötigen Sie Treibstoff. Wenn Sie augenblicklich keinen im Haus haben, können Sie auch nicht mit dem Gerät arbeiten. Darüber hinaus belastet der Verbrennungsmotor die Umwelt.

Ein weiterer Nachteil ist das Gewicht. Durch den Tank wiegt ein Benzintrimmer in den meisten Fällen mehr als ein Elektro- beziehungsweise Akkumodell. Auf einen Tragegurt sollten Sie deshalb nicht verzichten, wenn Sie ein benzinbetriebenes Gerät wünschen.

Wie akkubetriebene Rasentrimmer sind auch Ausführungen mit Benzinmotor kabellos – und dadurch mit einer hohen Bewegungsfreiheit verbunden. Praktischerweise ist das Tankvolumen meist so groß, dass Sie mehrere Stunden durchgehend arbeiten können, bevor Treibstoff nachgefüllt werden muss.

Wenig Freude macht hingegen der enorme Lärmpegel. Benzinbetriebene Rasentrimmer sind in Aktion extrem laut, nicht selten erreichen sie 100 Dezibel. Deswegen dürfen Sie niemals ohne Gehörschutz ans Werk, wenn Sie ein solches Gerät nutzen wollen.

Nicht zu vergessen, dass Rasentrimmer mit Benzinmotor wartungsaufwändiger sind.

Vorteile
  • sehr hohe Leistung für schnelles und zuverlässiges Schneiden
  • Bewegungsfreiheit
Nachteile
  • relativ schwer
  • enorme Lautstärke im Betrieb
  • umweltschädlich

Eignung: für größere Gärten sowie allgemein für Profigärtner, die großflächige und/oder gröbere Schneidearbeiten zu meistern haben

Weitere Kaufkriterien

Abgesehen von der Antriebsart sollten Sie beim Kauf eines Rasentrimmers immer auch folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Schneidwerkzeug
  • Handhabung
  • Kosten
  • Lieferumfang

Schneidwerkzeug

Rasentrimmer lassen sich mit zwei verschiedenen Schneidwerkzeugen verwenden:

  • Faden
  • Messer

Faden

Der dünne Nylonfaden ist auf eine Spule aufgewickelt. Zusammen bilden diese beiden Bauteile den Faden- oder Spulenkopf. Aus diesem ragen die Enden des Fadens heraus.

Im Betrieb dreht sich der Fadenkopf wahnsinnig schnell. Die dabei wirkenden Kräfte (als Fliehkräfte bezeichnet) sorgen dafür, dass sich der Faden stark spannt und so das Gras zuverlässig abschlägt.

Hier einige Hinweise rund um Rasentrimmer mit Faden:

  • Das Nylonmaterial ist nicht starr. Beim Kontakt mit einem intensiveren Widerstand gibt der Faden nach. Das bedeutet, dass dieses Schneidwerkzeug ideal ist, um entlang von Hauswänden zu arbeiten oder zwischen Baumwurzeln zu agieren (keine Schäden…).
  • Je stärker der Faden (Durchmesser) ist, desto mehr Stabilität bringt er mit, was dann wiederum das Durchtrennen kräftigerer Grashalme gewährleistet.
  • Der Faden beziehungsweise die Fadenspule ist kostengünstig und leicht zu ersetzen. Gemeinhin kostet ein Ersatzfaden nicht mehr als zehn bis 20 Euro.
  • Ist das Ende des Fadens abgenutzt oder abgebrochen, genügt es häufig schon, die Spule kurz auf dem Boden anzutippen. Dann stellt der Rasentrimmer den Faden automatisch nach und schneidet ihn auf die richtige Länge (Tippautomatik!).

Messer

Manche Rasentrimmer sind nicht mit einem Fadenkopf, sondern mit beweglichen Metall- oder Kunststoffmessern ausgestattet. Um krautigeres Gewächs zu zerkleinern, eignen sie sich oftmals besser als der Nylonfaden. Allerdings brechen sie sehr leicht. Ersatzmesser verlangen normalerweise einen tieferen Griff ins Portemonnaie als ein Ersatzfaden.

  • Metallmesser sind robuster und leistungsstärker als Kunststoffmesser, kosten allerdings auch mehr.
  • Zum Schneiden der Rasenkanten oder an Hauswänden ist ein Rasentrimmer mit Mäh-, Gras- oder Dickichtmesser NICHT geeignet. Dafür stets einen Faden nehmen.

Tipps

Bei einigen Rasentrimmern genießen Sie die Option, das Schneidsystem nach dem jeweiligen Bedarf zu wechseln – also mal mit Faden, mal mit Messern zu arbeiten.

Handhabung

Dieser Punkt umfasst mehrere Aspekte. Am wichtigsten ist, dass der Rasentrimmer gut (also angenehm) in der Hand liegt. Bestenfalls wiegt er nicht zu viel oder wird zumindest mit Tragegurten geliefert. Auch sollte der Stiel verstellbar sein (Teleskopstiel), um ihn problemlos an die eigene Körpergröße anpassen zu können, Stichwort Ergonomie. Eine kompakte Bauform ist vorteilhaft für eine möglichst platzsparende Lagerung.

Kosten

Geben Sie nicht mehr aus, als Sie unbedingt müssen. Vergleichen Sie ähnliche Modelle genauestens miteinander und auch die Preise für Ihren auserwählten Rasentrimmer bei unterschiedlichen Anbietern.

Lieferumfang

Je mehr Zubehör (Tragegurte, Ersatzakku, Aufbewahrungstasche et cetera) mitgeliefert wird, desto besser ist es.

Hinweis: Es existieren auch noch mehrere artspezifische Kriterien, zu denen Sie in den Einzelratgebern Details erfahren (etwa Kabellänge, Akkukapazität oder Tankvolumen).

Welche Marken gibt es?

So gut wie alle renommierten Hersteller von Gartengeräten haben auch den einen oder anderen Rasentrimmer im Angebot. Hier eine Liste von namhaften Marken, die wir Ihnen guten Gewissens empfehlen können:

  • Black+Decker
  • Worx
  • Makita
  • Gardena (z.B. Gardena Easycut 400)
  • Bosch (z.B. Bosch ART 23 oder Bosch ART 26-18 LI)
  • Einhell (z.B. GE-CT 18 Li-Solo)
  • Stihl
  • WOLF-Garten
  • Husqvarna
  • Güde
  • AL-KO
  • Fuxtec
  • Ryobi
  • Dolmar
  • Mr. Gardener
  • Metabo
  • Garden Feelings
  • Parkside
  • Top Craft
  • Greenworks
  • Baricus
  • Matrix
  • Florabest (z.B. Florabest(R) FRTA 20 A1)
  • Gardenline

Wie pflege ich einen Rasentrimmer?

Damit der Rasentrimmer lange Zeit in optimalem Zustand bleibt, sollten Sie ihn pfleglich behandeln. Befolgen Sie einfach unsere Tipps und halten Sie sich überdies genau an die Herstellerangaben in der Bedienungsanleitung Ihres Geräts.

  • Nach jedem Einsatz Gras- und Unkrautrückstände vom Schneidelement entfernen.
  • Auch Motorgehäuse und Stiel von Schmutz befreien.
  • Für die Reinigung des Schneidwerks eine Bürste verwenden, um nicht mit der eigenen Hand hineinfassen zu müssen.
  • Eine sanfte Bürste nutzen, um das Schneidelement nicht zu beschädigen.
  • Regelmäßig wichtige Bauteile überprüfen (je nach Modell etwa Luftfilter, Vergaser, Zündkerze, Getriebeschmierung, Schrauben et cetera) und gegebenenfalls reparieren (lassen) oder austauschen (lassen).
  • Metallmesser bei Bedarf nachschärfen (lassen).
  • Ersatzteile im Idealfall NUR vom Hersteller selbst nehmen.
  • Ein defektes Gerät NICHT mehr benutzen, sondern checken (lassen).
  • Rasentrimmer an einem trockenen und lichtgeschützten Ort aufbewahren, am besten hängend oder auf einem langen Regalbrett liegend.
  • Bei einem benzinbetriebenen Rasentrimmer den Tank zum Überwintern vollständig leeren. Gerät muss im Leerlauf so lange weiterlaufen, bis es sich von selbst abschaltet. Ansonsten sammelt sich Treibstoff im Vergaser und das kann Schäden nach sich ziehen.
  • Schneidwerkzeuge zum Überwintern mit Korrosionsschutz behandeln.

Tipps

Verwenden Sie einen Rasentrimmer mit Faden, sollten Sie Letzteren für perfekte Mähergebnisse (beste Elastizität) und eine längere Lebensdauer feucht halten. Wir empfehlen Ihnen, den Faden beziehungsweise die gesamte Spule einige Tage vor dem geplanten Einsatz gründlich zu wässern.

Welches Zubehör ist sinnvoll?

Folgende Utensilien empfehlen sich als Zubehör für einen Rasentrimmer:

  • Tragegurt
  • Schutzausrüstung
  • Aufbewahrungstasche
  • Fühungsräder

Tragegurt

Wenn nicht ohnehin schon im Lieferumfang des Rasentrimmers enthalten, kaufen Sie am besten einen Tragegurt für die Brust oder die Schultern dazu. Insbesondere bei einem schwergewichtigen Rasentrimmer kann das Zubehör den Schneideakt stark erleichtern. Durch den Gurt spüren Sie die Kilos des Gartengeräts weniger an und in Ihren Armen, sodass diese wesentlich langsamer ermüden und es Ihnen insgesamt besser – das heißt komfortabler – gelingt, den Trimmer zu bewegen.

Schutzausrüstung

Ein Rasentrimmer ist ein motorbetriebenes Gerät, das durch seine Kraft beim Schneiden Grashalme, kleine Aststücke und andere “Naturmaterialien” aufwirbeln kann. Wenn ebendiese mit hoher Geschwindigkeit in Ihr Gesicht fliegen, besteht ohne Schutz hohe Unfallgefahr – auch schwerwiegende Verletzungen am Kopf oder an den Augen können dann die Folge sein. Deshalb sollten Sie bei Ihren Arbeiten mit dem Trimmer immer

  • eine Schutzbrille,
  • einen Gehörschutz,
  • Gartenhandschuhe,
  • eine Schnittschutzhose und
  • festes Schuhwerk

tragen. Mit einer derart umfassenden Schutzausrüstung sind Sie auf der sicheren Seite.

Aufbewahrungstasche

Um den Rasentrimmer möglichst einfach und geschützt lagern zu können, ist es sinnvoll, eine Aufbewahrungstasche zu bestellen, wenn sie nicht mit dem Gerät geliefert wird.

Führungsräder

Führungsräder werden unten beim Schneidwerk befestigt. Sie helfen Ihnen, das Gerät präzise zu steuern und den Rasen gleichmäßig zu schneiden. Teilweise sind sie schon im Lieferumfang enthalten.

Häufig gestellte Fragen

Wozu dient ein Rasentrimmer?

Ein Rasentrimmer ist überall dort gefragt, wo Rasenmäher und -traktor buchstäblich an ihre Grenzen stoßen. Durch die schlankere Bauweise kürzt er das Gras auch in engeren oder anderweitig komplizierten Bereichen.

Wie ist ein Rasentrimmer aufgebaut?

Im Wesentlichen setzt sich ein Rasentrimmer folgendermaßen zusammen: An einem etwa 1,5 bis zwei Meter langen Stiel ist ein Schneidkopf mit rotierendem Schneidwerkzeug angebracht. Der Kopf beziehungsweise das Werkzeug wird von einem Motor angetrieben. Dieser Motor befindet sich entweder unmittelbar über dem Schneidkopf oder in einem separaten Gehäuse am oberen Stielende. Der Stiel weist überdies Griffe auf, an denen der Gärtner den Rasentrimmer stabil festhalten kann, um ihn und das Schneidwerkzeug nach Bedarf über den Boden zu schwenken.

Tipps

Ein schwereres Gerät kommt bestenfalls mit einem Tragegurt für die Brust oder die Schultern daher. Durch ein solches Zubehör lässt sich der Rasentrimmer leichter (über einen längeren Zeitraum) in der optimalen Position halten.

Wie funktioniert ein Rasentrimmer?

rasentrimmer

Die rotierenden Fäden schneiden Gras und Unkraut an schwer zu erreichbaren Stellen

Ob mit Stromkabel, mit Akku oder mit Benzin – ein Rasentrimmer funktioniert immer gleich, unabhängig von der Art des Antriebs.

  • Durch die jeweilige Energiezufuhr (Motor plus Strom, Akku oder Benzin) wird das Schneidwerk des Gartenwerkzeugs zum schnellen Rotieren gebracht.
  • Dank der hohen Drehzahl schneidet der Rasentrimmer das Gras effizient.
  • Das Schneidwerk kürzt Grashalme sowie Gestrüpp und dünnes Geäst jeweils ohne Gegenschneide. Diese Methode heißt in der Fachsprache Freischnittverfahren.
  • Für die Führung des Geräts ist der Anwender zuständig.
  • Teilweise kommt der Rasentrimmer mit Führungsrädern daher, die dem Gärtner das Fortbewegen des Geräts sowie das präzise Schneiden erleichtern.
  • Auch Brust- oder Schultergurte sind praktische Ergänzungen, um den Trage- und Bedienungskomfort zu erhöhen.
  • Zum Starten ist nicht viel erforderlich: einfach das Kabel in die Steckdose stecken, den Akku einlegen oder den Tank mit Benzin füllen, anschließend das Gerät per Knopfdruck einschalten und mit dem Schneiden anfangen.

Wichtig: Vergewissern Sie sich VOR jedem Einsatz, dass die Fadenspule oder das Schneidmesser richtig fest sitzt.

Wie viel kostet ein Rasentrimmer?

Die Preisspanne für Rasentrimmer ist relativ groß. Mitunter erhalten Sie Modelle von durchaus bekannten Marken wie Güde oder Bosch bereits für günstige 20 bis 35 Euro. Großteils bezahlen Sie für einen hochwertigen Trimmer zwischen 50 und 100 Euro. Die besten Ausführungen von Black+Decker, Bosch, Gardena, Worx und Co. schlagen aber schon mit über 100 Euro zu Buche. Für die Mehrkosten erhalten Sie allerdings auch spürbare Vorteile wie eine extra hohe Akkukapazität oder überragende Leistungsstärke.

Wo kaufe ich einen Rasentrimmer am besten?

Rasentrimmer sind in allen gut sortieren Baumärkten – offline wie online – erhältlich. Darüber hinaus stehen die Gartengeräte im beliebtesten Internet-Versandhaus zur Verfügung. Auch Discounter bieten oft solide Ausführungen an. Hier eine Übersicht zu potenziellen Bezugsquellen:

  • OBI
  • Bauhaus
  • Hornbach
  • toom
  • Amazon
  • Aldi
  • Lidl

Tipps

Wenn Sie wenig Platz in Ihrem Geräteschuppen haben und den Rasentrimmer bloß alle paar Jahre benötigen, können Sie auch darüber nachdenken, ihn lediglich zu mieten, beispielsweise im Baumarkt Ihres Vertrauens. Jedoch ist es in den meisten Fällen viel rentabler, einmal in ein eigenes – hochwertiges – Gerät zu investieren und es bei Bedarf schon verfügbar zu haben. Gemeinhin beansprucht ein Rasentrimmer wenig Raum.

Was unterscheidet Rasentrimmer und Freischneider?

Was Aufbau und Einsatzgebiet(e) betrifft, sind sich Rasentrimmer und Freischneider (gleichbedeutend mit der Motorsense) sehr ähnlich. Oft wird der Rasentrimmer auch als Unterart des Freischneiders definiert. Bei genauerem Hinschauen beziehungsweise Analysieren zeigt sich jedoch, dass es bezüglich der genauen Anwendung(sbereiche) und teilweise auch hinsichtlich des Antriebs durchaus Unterschiede gibt:

  • Der Rasentrimmer empfiehlt sich für den Grasschnitt an unzugänglichen Stellen, etwa unter Büschen und rund um einen Baumstamm, an Kanten oder auch an Mauern. Des Weiteren eignet sich der Trimmer für das Schneiden steiler Rasenflächen. In einem sehr kleinen Garten können Sie auch ganz auf einen klassischen Rasenmäher verzichten und alles mit dem Trimmer erledigen. In der Regel verfügt ein Rasentrimmer über rotierende Kunststofffäden als Schneidwerkzeug – bewegliche Messer sind hier eher selten. Und: Gemeinhin wird das Gartengerät elektrisch mit Stromkabel oder mit Akku betrieben.
  • Der Freischneider beziehungsweise die Motorsense empfiehlt sich in erster Linie für hohes Gras sowie Gestrüpp und Gehölz. Überdies eignet sich ein derartiges Gartengerät speziell für große Wiesenflächen. Im Grunde kann man also sagen, dass für die etwas “härteren” Einsätze die Sense gefragt ist. Aus diesem Grund verfügt der Freischneider meistens über einen Benzinmotor mit extra robustem Schneidwerkzeug – sprich Messer oder Sägeblatt. Motorsensen mit Fadenspule sind im Grunde genommen Rasentrimmer.

Tipps

Im Handel stehen auch 2-in-1-Multitool-Lösungen bestehend aus Motorsense und Rasentrimmer zur Verfügung. Diese Geräte sind besonders vielseitig einsetzbar, da Sie Aufsätze nach Bedarf befestigen und wechseln können.

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