Beetumrandung Granit Test 2019: Die besten Modelle im Vergleich

Robust sollte sie sein. Und natürlich schön aussehen. Nicht jedes Material einer Beetumrandung wird diesen Ansprüchen gerecht. Mit Granit können Sie aber nichts falsch machen. Nicht nur die außerordentliche Härte wird Sie begeistern.

Produktarten

Granit ist dank seines großen Farbspektrums und der hohen Robustheit unglaublich vielseitig. Als Beetumrandung kommen in erster Linie zwei Varianten in Frage:

Schmale Beetkanten

Schmale Beetkanten werden in niedriger Höhe in den Boden eingelassen. Sie sind eher unauffällig, erfüllen aber dennoch den Zweck, Rasen und Blumenbeet deutlich von einander abzugrenzen. Zudem gelingt es Ihnen, geringfügige Höhenunterschiede des Bodens auszugleichen. Für diese Beetumrandung wählen Sie am besten Steine im Format 10/10/9. Um die Beetkante zu platzieren, gehen Sie wie folgt vor:

  • Heben Sie um das Beet herum einen Graben aus.
  • Die Tiefe beträgt die Höhe der Steine plus rund 5 cm für ein Fundament.
  • Füllen Sie eine Sandschicht in die Erde.
  • Platzieren Sie darauf die Granitsteine.
  • Klopfen Sie die Beetkante gut mit einem Gummihammer fest.
Vorteile
  • Gleicht Unebenheiten aus
  • trennt Rasen und Beet
  • vergleichsweise einfache Installation
Nachteile
  • Kein Wucherschutz für große Pflanzen

Kleine Mauern

Etwas mehr Eindruck schinden Sie mit kleinen Mauern. Hierzu benötigen Sie allerdings größere Pflastersteine, um diesen ein authentisches Aussehen zu verleihen. Die Einarbeitung in die Erde ähnelt dem Vorgehen der Beetkante:

  • Heben Sie wie oben beschrieben einen Graben um das Beet herum aus.
  • Füllen Sie Sand oder Kies in den Graben.
  • Gießen Sie dann den Beton darüber.
  • Setzen Sie die Granitsteine hinein.
  • Wichtig: Der Beton muss dafür noch feucht sein.
  • Lassen Sie den Beton anschließend trocknen.
Vorteile
  • Schöne Optik
  • hält wuchernde Pflanzen zurück
Nachteile
  • Höherer Arbeitsaufwand
  • mehr Material = mehr Kosten
beetumrandung-granit

Eine kleine Mauer aus Granit ist eine schöne, langlebige Option für die Beeteinfassung

Tipps

Wenn Sie auf Beton verzichten möchten, arbeiten Sie die unterste Schicht zur Hälfte in den Boden ein. In der Regel erhält Ihre Mauer dann genügend Stabilität, um nicht umzufallen.

Weitere Kaufkriterien

Um Ihnen die Entscheidung der Produktart etwas zu erleichtern, finden Sie hier weiterführende Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden:

  • Eine Betonmauer dient gleichzeitig als Wurzelsperre.
  • Lose Steine lassen sich problemlos umsetzen (zum Beispiel beim Unkraut jäten)
  • Steinmauern sind deutlich stabiler.
  • Je größer die Granitsteine, umso höher das Gewicht.

Falls Sie die hohen Kosten des edlen Granitsteins scheuen, ist Steinguss eine empfehlenswerte Alternative. Optisch gleicht er dem Naturstein, ist im Fachhandel aber deutlich günstiger.

Tipps

Falls Sie auf die genannte Alternative aus Steinguss zurück greifen, sollten Sie diese besser in Natur im Baumarkt betrachten. Je nach Qualität des Produkts sieht man den Steinen an, dass es sich lediglich um ein Imitat handelt. Bilder aus dem Internet können die tatsächliche Optik verfälschen.

Pflegehinweise

Granit gilt als eines der härtesten Materialien überhaupt. Es ist komplett witterungsbeständig, frost- und kratzfest. Um eine schöne Optik zu bewahren, sollten Sie den Stein hin und wieder mit dem Gartenschlauch abspritzen.

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