Beetumrandung aus Weide im Test 2021 | Die besten im Vergleich Test 2021: Die besten Modelle im Vergleich

Da sich Weidruten dank ihrer Elastizität ganz einfach in Form biegen lassen, sind der Kreativität hinsichtlich der Formgebung Ihrer Beetumrandung keine Grenzen gesetzt. Im Folgenden lesen Sie sowohl, worauf Sie beim Kauf eines fertigen Weidezauns achten müssen, als auch wie Sie einen Weidezaun selber basteln.

Produktarten

Weide ist dank ihrer biegsamen Ruten unglaublich vielseitig. Folgende Produktarten finden Sie in nahezu jedem Fachhandel:

  • Palisaden
  • Flechtzäune
  • selbst gemachte Weidenzäune

Palisaden

Eine Weiden Palisade besteht aus zahlreichen vertikal aneinander gebundenen Weidestöcken. Je nach Modell erscheint eine solche Beetumrandung mit ausgefransten Abschlüssen eher rustikal oder auch schmuck und ordentlich, wenn die Zweige einen geraden Abschluss aufweisen. Weide Palisaden sind bezüglich der Höhe sehr variabel, sodass Sie das Produkt genau auf Ihren Bedarf abstimmen können. Achten Sie darauf, dass zwischen dem Boden und der Beetumrandung keine Lücke entsteht, damit der Rasen nicht ins Beet wächst.

Vorteile
  • Verschiedene Höhen
  • Lückenlos
Nachteile
  • Hohe Palisaden drohen umzufallen

Flechtzäune

Bei einem Flechtzaun sind die Weideruten hingegen horizontal angeordnet. Auch hier bieten Händler vielseitige Optiken an. Neben schlichten Flechtwerken weisen hochwertige Modelle eindrucksvolle Muster auf oder sind aus unterschiedlichen Weidearten gefertigt.

Vorteile
  • Natürliche Optik
  • Verschiedene Höhen
  • Schöne Muster
Nachteile
  • Keine Wurzelsperre

Selbst gemachte Weidenzäune

Natürlich können Sie Ihren Weidenzaun auch selber basteln. Alles was Sie benötigen, sind ein paar frische, noch grüne Weidenruten, die sich gut biegen lassen. Orientieren Sie sich ruhig an den fertigen Produkten, um sich einen ersten Eindruck der Vorgehensweise zu verschaffen. Schlichte Optiken sind kinderleicht nachzubilden:

  • Bilden Sie aus stabilen Holzstäben ein Grundgerüst.
  • Stecken Sie diese dafür in einem Meter Entfernung rund um das Beet in die Erde.
  • Führen Sie die Weideruten nun abwechselnd vor und hinter den Stäben entlang.
  • Ziehen Sie die Ruten am Ende gut fest.
  • Kappen Sie die überstehenden Äste.

Tipps

Können Sie keine Weideruten auftreiben, sind Haselnusszweige eine gleichwertige Alternative.

Vorteile
  • Einfache Herstellung
  • Kostengünstig
  • Eigene Gestaltung möglich
Nachteile
  • Frische Weideruten notwendig
  • Arbeitsaufwand

Kaufkriterien

Die oben genannten Produktarten entscheiden über das Aussehen Ihrer Beetumrandung. Für die Funktion sind folgende Kriterien wichtig:

Wurzelsperre

Weidenzäune stecken Sie zur Montage einfach in den Boden und treten die Erde gegebenenfalls etwas fest. Die einfache Installation hat aber auch einen Nachteil: Zwar hindern Sie die Pflanzen, sich überirdisch auszubreiten, als Wurzelsperre taugen sie aber nicht. Ein Fundament kann das ändern. Dazu heben Sie einfach einen kleinen Graben aus, in den Sie etwas Sand einarbeiten. Anschließend gießen Sie Beton hinein und setzen schlussendlich den Weidezaun ein. Bedenken Sie jedoch, dass sich die Konstruktion dann nicht mehr entfernen lässt.

Stabilität

Beachten Sie, dass Ihre Weiden Beetumrandung mit zunehmender Höhe an Stabilität verliert. Auch hier kann ein Fundament aus Beton helfen, die Konstruktion vor dem Umfallen zu schützen.

Pflegehinweise

Weide ist zwar relativ witterungsbeständig, hält aber nicht für die Ewigkeit. Kontrollieren Sie die Ruten auf Schimmelbildung aufgrund von Feuchtigkeit. Bei Verschleiß ist ein neuer Zaun erschwinglich und einfach ersetzt.

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.