Beetumrandung Test 2019 | Die besten Beetumrandungen im Vergleich Test 2019: Die besten Modelle im Vergleich

Eine Beetumrandung hebt den kreativ gestalteten Gartenabschnitt nicht nur optisch hervor, sondern erfüllt auch praktischen Nutzen. Gewöhnlich und schmucklos? Das muss nicht sein! Dieser Ratgeber stellt anschauliche Möglichkeiten vor. Dank unterschiedlicher Materialien findet garantiert jeder Gärtner sein Lieblingsmodell.

Produktarten

Ob englischer Garten, rustikaler Bauerngarten oder mediterranes Flair. Die Möglichkeiten bei der Gartengestaltung sind grenzenlos. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: jedes Gartenbeet möchte gepflegt werden. Beetumrandungen geben Ihrem Garten Struktur und verhindern, dass sich Pflanzen ungestüm im Garten ausbreiten. Dank einer großen Auswahl unterschiedlicher Materialien finden Sie garantiert ein Produkt, das sich ideal in die Optik Ihres Gestaltungsstils einfügt. Um Ihnen die Kaufentscheidung vorab ein wenig zu erleichtern, finden Sie im Folgenden erhältliche Produktarten mitsamt ihren Vor- und Nachteilen.

Beetumrandungen aus Holz

Ob aus dem Baumarkt oder aus eigener Produktion, Holzelemente können je nach Sorte und Verarbeitung entweder dezent oder schmuck wirken. Folgende Beetumrandungen sind in dieser Kategorie beliebt:

  • Eichenstämme
  • Holz von Obstbäumen
  • ausgelegte Bretter
  • Weide
  • Bambus

Kaufratgeber Beetumrandung aus Holz

Eichenstämme

Eichenstämme können Sie auf die gewünschte Höhe zurecht schneiden und anschließend in Form eines Zauns hochkant in die Erde setzen. Eine vorherige Behandlung ist nicht erforderlich. Im Gegensatz zu anderen Holzarten verrottet Eiche nur langsam.

Holz von Obstbäumen

Das Holz von Obstbäumen ist die preisgünstige Alternative zu einer Beetumrandung aus Eichenholz. Letzteres müssen Sie eventuell im Baumarkt kaufen. Besitzen Sie jedoch einen Apfel- oder Pflaumenbaum im eigenen Garten, lässt sich der Rückschnitt nicht vermeiden. Ehe Sie das Schnittgut entsorgen oder es verfeuern, können Sie daraus auch eine ansehnliche Beetumrandung bauen.

Tipps

Holz eignet sich wunderbar für naturnahe Gärten. Was wäre ein Bauerngarten ohne Insekten?! Wie gut, dass sich das Holz von Obstbäumen gleich doppelten Nutzen bringt. Indem Sie kleine Löcher in die Pfähle bohren, erschaffen Sie auf simple Weise ein Insektenhotel.

Ausgelegte Bretter

Auch alte Bretter sollten nicht auf dem Sperrmüll landen, sondern stattdessen Ihre Beete zieren. Legen Sie diese einfach flach als Rasenkante aus. Besonders eignet sich diese Produktart für ein Gemüsebeet. Anders als Zäune dienen ausgelegte Bretter gleichzeitig als Gehwege, die die Ernte erleichtern. Obendrein schützen Sie Ihre Nutzpflanzen vor gefräßigen Schnecken. Tagsüber, wenn der Morgentau getrocknet ist, suchen die Tiere einen schattigen feuchten Platz auf. Die Gegebenheiten unter den Brettern bieten beste Voraussetzungen. Nun müssen Sie Ihre Beetumrandung nur noch anheben und die Schnecken aufsammeln. Schon ist Ihr Garten schädlingsfrei.

Weide


Mit Weidenruten können Sie Ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Das Material finden Sie nahezu überall in der freien Natur. Weiden wachsen verstärkt an Flussufern sowie Pferdekoppeln. Beachten Sie aber, dass es von Februar bis Oktober verboten ist, eine große Menge Äste zu schneiden, da Sie eventuell Vögel bei der Brut stören könnten. Um eine Beetumrandung aus Weideruten zu fertigen, wählen Sie am besten junge, grüne Zweige. Alternativ weichen Sie ältere Triebe für ein paar Tage in Wasser, damit sie sich besser biegen lassen. Das Flechten geht ganz einfach:

  • stecken Sie ein paar Ruten in einem Meter Abstand in den Boden
  • legen Sie nun lange Weideruten abwechselnd vor und hinter den Stäben an
  • ziehen Sie die waagerechten Ruten am Ende fest
  • für ein ansehnliches Muster wechseln Sie nach ein paar Lagen die Flechtrichtung

Bambus


Bambus verleiht Ihrem Garten asiatisches Flair. Entweder fertigen Sie selbst einen Steckzaun an oder Sie beschaffen sich fertige Palisaden aus dem Fachhandel.

Vorteile
  • Langlebig
  • Einfach selbst herzustellen
  • Kostengünstig
  • Bieten Kleintieren einen Unterschlupf
  • Natürliche Optik
  • Verschiedene Optiken
Nachteile
  • Bei Feuchtigkeit droht Schimmelbildung
  • Nur bedingte Wurzelsperre

Beetumrandungen aus Stein

Steinumrandungen passen in jeden Garten, da die Auswahl unterschiedlicher Farben und Formen immens ist. Von einfach bis edel ist alles dabei. Dementsprechend variieren natürlich auch die Preise. Viel wichtiger ist jedoch, dass unterschiedliche Steinumrandungen mal mehr und mal weniger witterungsbeständig sind. Zu den klassischen Varianten zählen:

  • Sandstein
  • Granit
  • Kalkstein
  • Travertin

Kaufratgeber Beetumrandung Stein

Sandstein

Da sich Sandstein aus vielen einzelnen Sandkörnern zusammensetzt, lässt er sich ideal in die passende Form schleifen. Leider ist das poröse Material entsprechend frostempfindlich. Indem Sie es imprägnieren, hält sich die Beetumrandung länger. Die hellen Naturtöne, in denen Sandstein vorkommt, verleihen Ihrem Garten eine mediterrane Atmosphäre. Das Material harmoniert wunderbar mit bunten Blühpflanzen.

Granit

Granit ist das härteste Gestein überhaupt und somit eigentlich ewig haltbar. Weder starke Sonneneinstrahlung noch heftiger Niederschlag oder Kälte können dem Material etwas anhaben. Dementsprechend edel wirkt eine Beetumrandung aus Granit. Weiterhin lässt die Farbwahl keine Wünsche offen. Mit Granit lassen sich Höhendifferenzen im Beet wunderbar ausgleichen.

Kaufratgeber Beetumrandung Granit

Tipps

Aufgrund der edlen Optik passt Granit wunderbar zu Rosen.

Kalkstein

Kalkstein ist ein weiches Material, das meistens einen hellen Farbton besitzt. Wer es etwas auffälliger mag, erhält aber auch rötliche oder gar grüne Kalksteine. Als schmucke Mauer wird die Gesteinsart in mediterranen Gärten oder im Landhausstil immer beliebter.

Travertin

Da es sich bei Travertin um weiches Sedimentgestein handelt, können Sie es nach Lust und Laune in die passende Form bringen. Travertin ist nicht nur witterungsbeständig, sondern ähnelt optisch Marmor. Auf de ersten Blick ist kaum ein Unterschied zu erkennen. Daher ist dieses Material ein Geheimtipp, um dem Garten preisgünstig ein teures Aussehen zu verleihen. Farblich reicht das Spektrum von Schwarz oder Weiß über Gelb, Braun bis hin zu Rot. Leider verblasst die Farbe bei starker Sonneneinstrahlung mit der Zeit.

Vorteile
  • Vorgefertigt im Handel erhältlich
  • Viele verschiedene Farben und Formen
Nachteile
  • Hoher Kostenpunkt

Beetumrandungen aus Pflanzen

Wer Steine, Holzzäune oder gar Kunststoff als störend empfindet und lieber ganz auf grüne Elemente setzt, hat die Möglichkeit, sein Beet mit niedrigen Pflanzen einzurahmen. Dazu eignen sich:

  • Buchsbaum
  • Lavendel
  • Thymian
  • Niedrige Stauden

Buchsbaum

beetumrandung
Aus dem Bauerngarten ist der beliebte Buchsbaum kaum noch wegzudenken. Am richtigen Standort wachsen einzelne Büsche schnell zu einer kleinen Hecke zusammen. Zwar muss der Buchsbaum regelmäßig geschnitten werden, um eine ansehnliche Form zu behalten, dafür verzeiht er kleine Fehler schnell. Leider breiten sich unheilbare Krankheiten wie der Buchsbaumzünsler oder das Triebsterben immer mehr aus.

Tipps

Im Handel sind mittlerweile auch Buchsbaum Alternativen erhältlich, die Buxus zum Verwechseln ähnlich sehen, jedoch schädlingsresistent sind.

Lavendel

Die violette Blüte des Lavendel bringt als Beetumrandung Farbe in den Garten. Während Sie dem Duft verfallen, schrecken Schädlinge vor dem Aroma zurück. Somit ist Lavendula der perfekte Begleiter von Nutzpflanzen. Jedoch sollten Sie genau auf die Bodenansprüche des jeweiligen Pflanzpartners achten. Lavendel benötigt viel Sonne und trockene Erde. Nicht jedes Gewächs gedeiht unter diesen Voraussetzungen.

Thymian

Auch der kriechende Thymian benötigt einen trockenen Boden. Obwohl er als Bodendecker nicht sehr hoch wächst, erregt seine violette oder weiße Blüte Aufmerksamkeit. Zudem lockt sein Duft zahlreiche Insekten in den Garten. Mit etwas Vorsicht können Sie den kriechenden Thymian sogar betreten.

Niedrige Stauden

Sind Ihre Nutzpflanzen starkem Wind ausgesetzt, sind niedrige Stauden die ideale Lösung. Achten Sie jedoch darauf, dass im Beet nicht völlige Flaute herrscht. Dieser Umstand bietet Schädlingen beste Voraussetzungen, um sich zu vermehren.

Vorteile
  • Sehr natürlich
  • Bringt Farbe in den Garten
  • Hält Schädlinge fern
  • Locken Insekten in den Garten
Nachteile
  • Pflegeaufwand
  • Schädlingsanfällig
  • Standortansprüche

Beetumrandungen aus gesammeltem Naturmaterial

Beetumrandungen lassen sich aus nahezu jedem naturmaterial herstellen. Das beweisen die folgenden Möglichkeiten:

  • Muschelkalk
  • Steine (kleine Findlinge)

Muschelkalk

Muschelkalk ist ideal gegen Schnecken. Die Schädlinge meiden die spitzen Kanten, um sich nicht die empfindlichen Schleimhäute aufzuschneiden.

Steine (kleine Findlinge)

Feldsteine können Sie entweder in die Erde einlassen oder einfach an der Rasenkante auslegen. Letzteres ermöglicht es, die Beetumrandung schnell und einfach zu entfernen, um Unkraut zu beseitigen.

Vorteile
  • Außergewöhnliche Optik
  • Kostengünstig
Nachteile
  • Wird eventuell von Niederschlag weggespült
  • Keine Wurzelsperre

Beetumrandungen aus künstlichem Material

Wer es kostengünstig und einfach mag, findet im Baumarkt fertige Elemente, die sich ganz einfach installieren lassen. Bei künstlicher Beetumrandung haben Sie die Auswahl zwischen:

  • Beton
  • Mini Gabionen
  • Terracotta Beetkanten

Beton


Beton ist ein altbewährtes Material, das gerade sein Comeback feiert. Zwar stehen Ihnen viele Farbtöne zur Auswahl, dennoch ist die Montage aufgrund des Gewichts anstrengend.

Kaufratgeber Beetumrandung Beton

Mini Gabionen


Der klassische Sichtschutz eignet sich auch fürs Gartenbeet. Der etwa 30 bis 50 cm hohe Zaun gefüllt mit Drahtgeflecht dient als optimaler Windschutz. Zudem können Kletterpflanzen an den Streben emporranken.

Terracotta Beetkanten


Terracotta Elemente erhalten Sie im Baumarkt. Zuhause müssen Sie die Teilstücke nur noch zusammen stecken. Die Farbe passt gut in mediterrane Gärten. Zudem ermöglicht das Material eindrucksvolle Kurven. Wer Kosten sparen möchte, greift auf Kunststoff in Terracottaoptik zurück.

Vorteile
  • Je nach Material kostengünstig
  • Einfache Installation
  • Auf Wunsch unauffällige Optik
  • Vorgefertigt im Handel erhältlich
  • Hemmt das Wurzelwachstum
Nachteile
  • Unnatürlich
  • Nicht sehr langlebig

Beetumrandungen aus Metall


Auch in einem naturnahen Garten ist Metall keineswegs fehl am Platz. Eine leichte Rostoptik zaubert beispielsweise ein romantisches Ambiente.

  • Edelstahl
  • Cortenstahl

Edelstahl

Edelstahl ist ein eleganter Vertreter dieser Kategorie. Das Material rostet nicht und wird einfach in den Boden gelassen. 2 bis 3 cm sollte die Beetumrandung aus der Erde ragen, damit sie nicht überwachsen wird.

Kaufratgeber Beetumrandung aus Edelstahl

Cortenstahl

Cortnesthal besticht durch seine romantische Rostoptik. Allerdings ist hier eine Drainage aus Kies erforderlich, damit die Beetumrandung nicht absackt.

Kreative Beetumrandungen

Zum Schluss noch ein paar Anregungen für kreative Beetumrandungen, die gewiss nicht jeder besitzt:

  • Weinflaschen
  • Dachziegel
  • Scherben und Tontöpfe
  • Mosaik Steinmauer

Weinflaschen

Farbige Weinflaschen ziehen kopfüber in die Erde gesteckt garantiert die Aufmerksamkeit auf sich.

Dachziegel

Gärten im Landhausstil werden ideal durch Dachziegel ergänzt. Für die richtige Höhe brechen Sie das Material und stecken es hochkant in die Erde.

Scherben und Tontöpfe

Für eine rustikale Optik sorgen zerbrochene Tontöpfe. Die spitzen Kanten schrecken Schnecke ab und lassen sich bei Verschleiß einfach austauschen. Auch hier bieten Sie Insekten ein Zuhause, indem Sie die Tontöpfe mit Stroh füllen.

Mosaik Steinmauern

Eine Mosaiksteinmauer schindet Eindruck, ist aber ganz einfach selbst gebastelt. Entweder Sie verwenden Steine als Grundlage oder besorgen sich Beton aus dem Baumarkt. Dann gehen Sie wie folgt vor:

  • Arbeitsplatz mit einer Plane auslegen
  • falls notwendig, Beton anmischen
  • Form mit Öl ausstreichen, damit sich die Masse später aus der Form löst
  • Betonmischung hineingießen
  • über Nacht trocknen lassen
  • Beton aus der Form lösen
  • mit Mosaiksteinen bekleben
  • trocknen lassen
Vorteile
  • Kostengünstig
  • Kreative Optik
  • Wiederverwendung und Abfallvermeidung
Nachteile
  • Nicht immer witterungsbeständig
  • Passt optisch nicht in jeden Garten
  • Arbeitsaufwand bei der Herstellung
  • Keine Wurzelsperre

Weitere Kaufkriterien

Mit Sicherheit ist das Material eines der wichtigsten Kaufkriterien überhaupt. Immerhin ist es ausschlaggebend für die Optik sowie die Langlebigkeit Ihrer Beetumrandung. Allerdings sollten Sie sich darüber hinaus Gedanken um ein paar weitere Aspekte machen. In den Vor- und Nachteilen wurden diese zum Teil bereits aufgegriffen. An dieser Stelle vertieft dieser Ratgeber die weiteren Kaufkriterien.

  • Installationsaufwand
  • Schutzfunktion
  • Preis

Installationsaufwand

Eine schöne Optik verlangt etwas Mühe, das steht außer Frage. Dennoch gelingt es Ihnen, den Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu halten, indem Sie auf folgende Kriterien achten:

Gewicht

Beachten Sie, dass Steine und Beton die Montage aufgrund Ihres Gewichts erschweren. Kunststoff Beetumrandungen sind eine leichte Alternative.

Kaufratgeber Beetumrandung Test 2019 | Die besten Beetumrandungen im Vergleich Kunststoff

Erforderliche Tiefe

Während sich Feldsteine einfach auf die Erdoberfläche legen lassen, müssen Zäune oder Metall in den Boden eingearbeitet werden. Auch Pflanzen beanspruchen eine gewisse Tiefe. Ihr Gartenboden sollte diesen Ansprüchen gerecht werden. Harte Lehmböden erschweren die Installation.

Drainage

Weiterhin benötigen viele Pflanzen eine Drainage, damit keine Staunässe entsteht. Steine und Metall müssen hingegen durch ein Kiesbeet vor dem Absacken bewahrt werden. Das macht zusätzliche Arbeit. Holzzäune, die Sie einfach in die Erde stecken, sind dagegen unaufwendig.

Schutzfunktion

Warum nur von einer Funktion einer Beetumrandung profitieren, wenn auch gleich zwei möglich sind? So kaufen Sie das richtige Modell:

Wurzelsperre

Eine Beetumrandung sollte gleichzeitig als Wurzelsperre fungieren. Hier eignen sich Materialien, die in den Boden eingelassen werden.

Überwucherung

Andersherum soll eine Beetumrandung auch den überirdischen Wuchs eindämmen. Eine gewisse Höhe ist daher erforderlich.

Preis

Eine schöne Optik hat meistens Ihren Preis. Damit bei diesem Kaufkriterium nicht das böse Erwachen droht, kalkulieren Sie am besten die benötigten Längenmeter.

Marken/ Bezugsquellen

Wenn Sie noch keine genauen Vorstellungen besitzen, wie Ihre Beetumrandung später aussehen soll, empfiehlt es sich, sich im Baumarkt inspirieren zu lassen. In den folgenden Märkten steht Ihnen eine große Auswahl unterschiedlicher Materialien und Preiskategorien zur Verfügung. Obendrein beraten Sie die fachkundigen Mitarbeiter gewiss gerne zu wichtigen Aspekten wie der Witterungsbeständigkeit oder den oben genannten Kaufkriterien.

Beetumrandungen aus dem Internet

Überdies finden Sie viele Angebote auf Amazon. Die Lieferung spart Ihnen Transportkosten und Zeit- sowie Kraftaufwand. Jedoch profitieren Sie in diesem Fall nicht von der kompetenten Beratung aus dem Baumarkt. Die Bilder im Internet können von der Realität abweichen.

Pflegehinweise

Jedes Material besitzt Vor- und Nachteile. Der Pflegeaufwand ist ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung. Pflanzen müssen Sie regelmäßig zurückschneiden und auf Schädlinge kontrollieren. Steine sind besonders anfällig für Moosbewuchs. Denken Sie auch an wucherndes Unkraut, das Ihre Beeteinfassung mit der Zeit optisch mindert. Auf keinen Fall sollten Sie aggressive Reinigungsmittel verwenden, um Ihre Beetumrandung zu säubern oder vor Schädlinge zu schützen. Mit dem Regen gelangen die chemischen Stoffe in den Boden und schaden Ihren Pflanzen. Ein leidenschaftlicher Gärtner scheut sich nicht der mühe und pflegt seine Beete gern. Für die faulen Botaniker macht künstliches Material im Vergleich den wenigsten Pflegeaufwand, wenn es auch optische Einbußen mit sich bringt. Alle Materialien sollten Sie vor Frost schützen, indem Sie sie imprägnieren. Leider ist abzusehen, dass Sie jegliche Produktart mit Ausnahme langlebigen Gesteins nach einigen Jahren erneuern müssen.

Zubehör

Um die Montage zu erleichtern oder Ihre Beeteinfassung optisch aufzuwerten, finden Sie im Baumarkt nützliches Zusatzmaterial:

  • Beleuchtung
  • Rasenkanten Schablonen
  • Erdanker

Beleuchtung

Eine Beleuchtung senkt das Risiko, dass Ihre Beeteinfassung bei einer Gartenparty zu später Stunde zur Stolperfalle wird. Im Fachhandel finden Sie Elemente, in denen bereits eine Leuchte integriert ist. Achten Sie hierbei auf ein Led-Licht, um Strom zu sparen. Vorzugsweise sind die meisten Beetbeleuchtungen mit einem Bewegungsmelder ausgestattet, scheinen also nur kurzzeitig. Die Strahler werden nicht im direkten Blickwinkel angebracht, sondern bestrahlen Ihre Pflanzen indirekt. Platzieren Sie die entsprechenden Elemente dafür hinter der restlichen Beetumrandung. Leider zieht das Licht Mücken und andere Kleintiere an.

Rasenkanten Schablonen

Rasenkanten Schablonen bestehen aus Metall und werden in die Erde eingelassen. Die Form ähnelt einer Regenrinne, die Sie mit Kies oder Mulch befüllen, um die Optik aufzuwerten. Besonders lohnenswert sind diese Hilfen, wenn Sie Schlangenlinien erschaffen möchten. Zudem verfügen die Schablonen über Verbindungsstücke, um auch längere Beete zu rahmen.

Erdanker

Erdanker sind kompatibel zu den Verbindungsstücken der Rasenkanten Schablonen. Es handelt sich um Metall Stifte, die Ihrer Beetienfassung Halt im Rasen geben. Hersteller empfehlen die Verwendung von drei Erdankern auf je einem Längenmeter.

Häufig gestellte Fragen

Lässt sich unterschiedliches Material für Beetumrandungen kombinieren?

Selbstverständlich ist die Kombination unterschiedlicher Elemente möglich. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel eine ansehnliche Optik mit einem effektiven Schädlingsschutz verbinden. Nur bei pflanzlichen Elementen sollten Sie darauf achten, dass Steine die Erde nicht festigen, wenn das Gewächs lockeres Substrat benötigt.

Wie tief sollte die Beetumrandung sein?

Die Tiefe der Beetumrandung richtet sich ganz nach der gewünschten Funktion. Soll sie lediglich den Rasen daran hindern, ins Beet zu wachsen, reichen bereits 5 cm, damit eine gewisse Stabilität vorhanden ist. Als Wurzelsperre sollte die Tiefe insbesondere bei tiefwurzelnden Pflanzen etwa 10 bis 20 cm tief ins Erdreich reichen.

Was erleichtert die Montage?

Beetumrandungen aus Holz klopfen Sie am besten mit einem Gummihammer in den Boden. Ist die Erde zu fest, empfiehlt es sich, zuvor eine Fuge mit einem Spaten auszustechen. Damit Ihre Beeteingrenzung gerade wird, stecken Sie je einen Stab an den Anfang und ans Ende der Rasenkante. Nun spannen Sie eine Schnur zwischen den Markierungen. Für eine ebene Oberfläche behelfen Sie sich mit einer Wasserwaage.

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