Beeteinfassung aus Cortenstahl Test 2019: Die besten Modelle im Vergleich

Mit ihrer rostroten Farbe ragen Beeteinfassungen aus Cortenstahl unter den stählernen Begrenzungen heraus. Was Rasenkanten aus dem Stahl sonst noch charakterisiert und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Was zeichnet Beeteinfassungen aus Cortenstahl aus?

Beeteinfassungen aus Cortenstahl werden immer beliebter – und das aus gutem Grund: Beetbegrenzungen aus diesem Material sind ausgesprochen witterungs- und korrosionsbeständig. Damit einhergehend gelten Cortenstahl-Einfassungen als besonders langlebig.

Rostrote Patina als markantes Merkmal

Neben den überzeugenden funktionalen Eigenschaften begeistert auch die Optik von Cortenstahl – vor allem im Vergleich zu sonstigen Stählen oder auch Metallen. Typischerweise bildet Cortenstahl eine rostrote Patina aus – Beetbegrenzungen aus dem Material werden in der Regel bereits in diesem speziellen Rotton verkauft. Mit der Färbung bringen Einfassungen aus Cortenstahl ein antik angehauchtes Flair in Ihre grüne Oase.

Kurzum: Möchten Sie Rasen und Beet extrem robust und zuverlässig, zugleich aber auch optisch eindrücklich voneinander trennen, sind Cortenstahl-Beetbegrenzungen geeignete Lösungen.

Extra: Kupferanteil gegen Schnecken

beeteinfassung-cortenstahl

Kupfer hält hungrige Schnecken fern

Beeteinfassungen aus Cortenstahl beeindrucken weiterhin durch einen angenehmen Nebeneffekt: Das Material enthält circa ein Prozent Kupfer. Dieses Metall beziehungsweise dessen Ionen bekommen Schnecken und anderen Kriechtieren nicht. Wichtig ist, dass der Boden sauer und warm ist, damit sich die Ionen aus dem Kupfer herauslösen und freisetzen. Sie wirken hochgiftig auf die unliebsamen Kriecher. Demnach besteht die Chance, Schnecken mit einem Cortenstahlband von Ihrem Beet fernzuhalten.

Tipps

Erwarten Sie sich keine Wunder von einer Beeteinfassung aus Cortenstahl. Zwar hat sie durch den Kupferanteil grundsätzlich das Potenzial, Kriechtiere unschädlich zu machen, dafür müssen jedoch auch die Bedingungen im Boden stimmen.

Cortenstahl: schwer formbar

Wenn man einen Nachteil von Cortenstahl notieren will, so lässt sich eigentlich nur die schwere Formbarkeit des Stahls erwähnen. Der Test zeigt, dass sich Cortenstahl nicht so leicht in bestimmte Formen bringen lässt wie sonstige Stähle sowie die meisten Metalle. Das bedeutet, dass Sie sich beim Kauf einer Cortenstahl-Beetbegrenzung keine kreativen Kunstwerke erwarten dürfen. Die Einfassungen kommen gemeinhin als schlichte Stahlbänder daher. Doch das Rostrot verleiht ihnen einen attraktiv-stilvollen Akzent und zieht die Blicke auf sich.

Vergleich der Vor- und Nachteile von Beetbegrenzungen aus Cortenstahl

Vorteile
  • witterungs- und korrosionsbeständig
  • langlebig
  • edle rostrote Patina
  • möglicherweise wirksam gegen Schnecken und andere Kriechtiere (durch den Kupferanteil)
Nachteile
  • so gut wie keine kreativen Formen realisierbar

Weitere Kaufkriterien

Wenn Sie eine Beeteinfassung aus Cortenstahl kaufen möchten, sollten Sie immer auch folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Höhe
  • Länge

Höhe

Beetbegrenzungen aus Cortenstahl stehen in verschiedenen Höhen zur Verfügung. Soll die Beeteinfassung auch als Wurzelsperre dienen, müssen Sie einer möglichst hohen Ausführung den Vorzug geben (um sie tief im Boden versenken zu können). Prinzipiell gilt: Je tiefer die Pflanzen im Beet wurzeln, desto höher sollte die Beeteinfassung sein.

Tipps

Häufig sind Cortenstahlbänder 15, 20 oder 25 Zentimeter hoch.

Länge

Messen Sie den Umfang Ihres Beetes ab, um zu ermitteln, welche Länge das Band aus Cortenstahl aufweisen muss. Viele Varianten sind zehn Meter lang, es finden sich allerdings auch 20 Meter lange Beeteinfassungen.

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