Tomatendünger – Ein kleiner Kaufratgeber

Mit hochwertigem Tomatendünger werden Sie den Ansprüchen Ihrer Tomatenpflanzen gerecht. Die Starkzehrer benötigen besonders viele Nährstoffe, um prächtig zu gedeihen und Ihnen eine reiche und buchstäblich geschmackvolle Ernte zu bescheren. In unserem Ratgeber erfahren Sie, worauf es beim Kauf eines Tomatendüngers ankommt. Darüber hinaus liefern wir konkrete Produktempfehlungen auf Basis der Rezensionen bei Amazon.

tomatenduenger
Tomaten sind hungrige Pflanzen

Unsere Empfehlungen

Art organisch
Konsistenz granuliert
NPK 6-5-12
Bio ja
Inhalt 1,5 kg
Preis/kg ca. {PREIS/1,5} EUR

Mit dem Bio-Tomatendünger von Cuxin können Sie bis zu 20 Tomatenpflanzen düngen. Die meisten Rezensenten bei Amazon sind begeistert von den Ergebnissen, die sie mit diesem organischen Düngemittel erzielen. Ihre Tomaten sollen wunderbar wachsen und gedeihen. Auch die resultierenden Früchte scheinen intensiv-aromatisch zu schmecken. Zudem gibt manch ein Käufer an, den Dünger für seine Chilipflanzen zu verwenden, was offenbar auch bestens funktioniert. Aufgrund der hervorragenden Bewertungen, der grundsätzlich guten Eigenschaften des Düngers und des beeindruckenden Preisleistungsverhältnisses hat sich der Tomatendünger aus dem bekannten Hause Cuxin Platz 1 in unserem vergleichenden Test verdient.

Art organisch
Konsistenz pelletiert
NPK 5-3-8
Bio ja
Inhalt 1 kg
Preis/kg ca. {PREIS/1} EUR

Der Bio-Tomatendünger von Euflor ist pelletiert und damit in puncto Konsistenz ein wenig grober als unser Vergleichssieger. Dies hat jedoch keine allzu großen Auswirkungen auf die Qualität und Handhabung des Düngers. Alle sonstigen Merkmale sind ähnlich, wenngleich die Nährstoffdichte und der Inhalt hier einen Tick geringer ausfallen. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen äußerst empfehlenswerten Dünger, der sich laut Hersteller für sämtliche Tomatenpflanzen eignet. Er soll eine Sofort- und Langzeitwirkung haben.

Art organisch-mineralisch
Konsistenz granuliert
NPK 4-3-8
Bio ja
Inhalt 3 kg
Preis/kg ca. {PREIS/3} EUR

Auch der drittplatzierte Tomatendünger in unserem Vergleich zeichnet sich durch Bio-Qualität aus. Die NPK-Zusammensetzung des Mittels von Plantura ist fast identisch zu jener des Euflor-Düngers. Mit den drei Kilogramm holt sich der Hobbygärtner einen ordentlichen Vorrat ins Haus. Bei Amazon zählt der organisch-mineralische Tomatendünger klar zu den beliebtesten seiner Art. Der Großteil der Rezensenten beschreibt ihn als „effektiv, umweltschonend und leicht anzuwenden“. Was will man mehr?

Kaufkriterien

Art

Organischer Tomatendünger: Er gilt als „natürlicher Dünger“. Die Tomatenpflanze kann die Nährstoffe nicht sofort verwerten, da diese erst noch aus ihrer organischen Struktur herausgelöst werden müssen. Dies geschieht durch das Substrat und/oder die Pflanzen selbst. Daraufhin stehen die Stoffe den Tomatenwurzeln zur Aufnahme bereit. Zwar dauert es bei organischem Tomatendünger länger, bis er wirkt, doch wenn er es einmal tut, dann auch für längere Zeit.

Mineralischer Tomatendünger: Er ist im Gegensatz zu organischem Dünger chemisch hergestellt. Bei mineralischem Tomatendünger sind die Nährstoffe bereits in ihrer „reinen“ Form enthalten. Dadurch wirkt dieses Düngemittel schneller. Achtung: Mineralischer Dünger kann infolge des „unnatürlichen“ Fertigungsprozesses zum Teil giftig sein. Deshalb spricht gerade bei Tomaten (und anderen Nutzpflanzen) vieles dafür, organischen Dünger zu verwenden.

Tipps

Neben den rein organischen oder mineralischen Tomatendüngern gibt es auch noch organisch-mineralische Ausführungen, die beide Varianten vereinen und infrage kommen, solange der organische Anteil überwiegt.

Konsistenz

Flüssigdünger: Flüssigen Tomatendünger mischen Sie einfach ins Gießwasser. Er ist in den meisten Fällen auf eine regelmäßige Anwendung alle ein bis zwei Wochen ausgelegt.

Granulat/Pulver/Pellets: Tomatendünger in granulierter, pulverisierter oder pelletierter Form arbeiten Sie direkt in die Erde ein. Meist handelt es sich um einen Langzeitdünger, den Sie lediglich ein bis zwei Mal pro Jahr anwenden müssen. Hinweis: Eine perfekte Dosierung und gründliches Einarbeiten sind hierbei besonders wichtig, um Ihre Tomaten optimal zu versorgen.

Düngerstäbchen: Düngerstäbchen begeistern in erster Linie durch die aufwandsarme Anwendung. Einmal in die Erde gesteckt, halten sie oft wochen- oder gar monatelang. Jedoch ist es häufig schwierig, die ideale Dosierung zu ermitteln.

Zusammensetzung

Hier geht es zum einen um die verwendeten Ausgangsstoffe (etwa Humus, Kompost et cetera) und zum anderen um die NPK-Anteile. Die drei Buchstaben stehen für Stickstoff (chemisches Element N), Phosphor (P) und Kalium (K). Diese Stoffe sind für nahezu alle Pflanzen die wichtigsten, deshalb werden sie auf Düngemitteln auch hervorgehoben. Für Tomaten sollte jeder der genannten Nährstoffe großzügig verfügbar sein. Auch enorm bedeutsam: Magnesium, Eisen, Schwefel, Mangan und Bor.

Bio-Qualität

Bei Nutzpflanzen wie Tomaten ist es besonders sinnvoll, Bio-Produkte zu bevorzugen. Der Gärtner will Teile seiner gezüchteten Pflanzen verzehren – das klappt stets mit besserem Gewissen, wenn er weiß, dass in den Früchten keinerlei chemische Substanzen oder andere Schadstoffe enthalten sind. Dies wiederum lässt sich nur mit absoluter Sicherheit sagen, wenn von den Samen über das Substrat bis hin zum Tomatendünger alle Elemente Bio-Qualität aufweisen. Entscheiden Sie sich also möglichst für Bio-Dünger.

Packungsgröße

Selbstverständlich spielt beim Kauf auch das Preisleistungsverhältnis eine wichtige Rolle. Deshalb sollten Sie immer einen Blick auf den Preis in Relation zum Inhalt werfen. Oftmals wird der Liter- oder Kilopreis mit zunehmender Packungsgröße niedriger. In diesem Sinne kann es sich lohnen, gleich in einen in jeder Hinsicht inhaltsreichen Tomatendünger zu investieren.

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Häufig gestellte Fragen

Warum sollte ich Tomatendünger verwenden?

Tomaten sind viel anspruchsvoller als die meisten anderen Pflanzen, was die benötigte Menge an Nährstoffen betrifft. Die Tomatenpflanzen gehören zu den Starkzehrern – das heißt, sie wünschen sich einen besonders reich gedeckten Tisch. Nur dann können sie sich bestmöglich entwickeln und leckere Früchte ausbilden. Guter Tomatendünger erfüllt die Anforderungen der Pflanzen, indem er höhere Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumanteile mitbringt als herkömmliche Universaldünger.

Achtung: Auch wenn Tomaten einen hohen Nährstoffbedarf haben, sollten Sie es mit dem Düngen nicht übertreiben. Denn eine Überdüngung wirkt sich genauso negativ aus wie eine Unterversorgung mit Nährstoffen. Im schlimmsten Fall platzen die Tomaten und Ihr Traum von einer üppigen Ernte ist dahin. Halten Sie sich am besten an die Angaben des Herstellers und beweisen Sie ein wenig Fingerspitzengefühl.

Ist Tomatendünger auch für andere Pflanzen geeignet?

Ja, Sie können auch andere starkzehrende Gemüsepflanzen mit Tomatendünger „füttern“, etwa Paprika, Chili, Peperoni, Aubergine, Kartoffel, Zucchini, Gurke, Kürbis, praktisch alle Kohlarten (beispielsweise Rosen-, Blumen- und Weißkohl), Brokkoli und Mais.

Welche Marken bieten gute Tomatendünger?

Tomatendünger gibt es von zahlreichen Herstellern. Hier einige ausgewählte Marken in der Übersicht:

  • Compo
  • Neudorff
  • Dehner
  • Grandiol
  • Grüner Jan
  • Beckmann
  • Oscorna

Wo kaufe ich Tomatendünger am besten?

Auf der Suche nach hochwertigem Tomatendünger werden Sie in jedem Baumarkt oder Gartenfachcenter fündig – etwa bei OBI, toom, Bauhaus, Hornbach oder hagebaumarkt. Selbst in der Drogerie (DM, Rossmann) oder im Discounter (Lidl, Aldi – Letzterer mit der Eigenmarke Gardenline) stehen Ihnen teilweise solide Tomtendünger preiswert zur Verfügung. Die größte Auswahl bietet Ihnen jedoch einmal mehr Amazon.

Kann ich Tomatendünger selber machen?

Ja, es gibt verschiedene Varianten, wie Sie Tomatendünger selbst herstellen können. So sind etwa Brennesseljauche und Kaffee beziehungsweise Kaffeesatz populäre Hausmittel zur Düngung von Tomaten.

Wir raten Ihnen allerdings eher davon ab, Tomatendünger selber zu machen. Schließlich haben Sie bei den DIY-Experimenten gemeinhin keinen genauen Überblick, was der fertige Dünger dann tatsächlich an Nährstoffen enthält. Ein überzeugender Tomatendünger aus dem Handel bereitet Ihnen also eindeutig weniger Kopfzerbrechen und erhöht die Chance auf ein gesundes Wachstum der Pflanzen und zahlreiche köstliche Tomaten.

Zubehör

Tomatenerde

Selbst der beste Tomatendünger kann seine Wirkung nur vollständig entfalten, wenn auch das Substrat passt. Deshalb raten wir Ihnen, die Erde auf die spezifischen Bedürfnisse der Tomatenpflanzen abzustimmen. In Kombination sorgen Tomatenerde und -dünger für die optimale Versorgung der Starkzehrer.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: encierro/Shutterstock

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