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Tofu kann in einem Stück eingefroren werden

Tofu einfrieren – Anleitung und grundlegende Informationen

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Tofu, dem veganen Fleischersatz aus Sojamilch, die ihrerseits aus Sojabohnen gewonnen wird. Die bekanntesten Varianten sind einerseits pure und gewürzte Tofusorten sowie andererseits der weichere Seidentofu. Um das asiatische Nahrungsmittel längere Zeit aufzubewahren, können Sie es einfrieren. Wir verraten Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen und wie sich der Aufenthalt im Tiefkühler auswirkt.

Wie Sie Tofu einfrieren – kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung

Tofu ist ein eiweißreiches Lebensmittel und verdirbt dadurch sehr rasch. Angebrochen hält er sich im Kühlschrank – nur unter Verwendung einer Schüssel mit Wasser (Wasser täglich wechseln!) – circa sieben Tage. Um die Haltbarkeit auf fünf bis sechs Monate zu erweitern, sollten Sie den Tofu einfrieren. So funktioniert’s:

  1. Lassen Sie das Tofustück im Ganzen oder schneiden es mit einem Messer in Stücke (roh).
  2. Geben Sie den Tofu in einen Gefrierbeutel oder in eine verschließbare Box (Dose), die für den Tiefkühler geeignet ist. Entscheiden Sie sich für einen Gefrierbeutel, müssen Sie ihm die Luft herausziehen, ehe Sie ihn verschließen. Zu diesem Zweck verwenden Sie am besten ein Vakuumiergerät. Alternativ benutzen Sie Ihren Mund.
  3. Verschließen Sie den Beutel, die Box oder Dose sorgsam (luftdicht!).
  4. Beschriften Sie das Element mit dem Datum.
  5. Platzieren Sie das Behältnis im Gefrierschrank.

Tipps

  • Möchten Sie mehrere Tofus einfrieren, sollten Sie diese in kleineren Portionen in mehrere Gefrierbeutel oder -boxen füllen. So haben die einzelnen Stücke in ihrer Verpackung mehr Freiraum, was den Inhaltsstoffen, der Konsistenz und dem Aroma des Tofus zuträglich ist.
  • Um den eingefrorenen Tofu möglichst effizient aufzutauen, raten wir Ihnen, den Behälter schon am Vorabend aus dem Gefrierschrank zu nehmen und über Nacht im Kühlschrank aufzubewahren.

Welche Auswirkungen das Einfrieren von Tofu haben kann

Je nachdem, welchen Tofu Sie einfrieren, treten bestimmte Veränderungen zutage, die zum Teil sogar Vorteile mit sich bringen.

Allgemein lässt sich festhalten, dass sich durch das Einfrieren die Konsistenz des Tofus mehr oder weniger stark verändert. Auffällig ist vor allem, dass sich die Poren vergrößern. Davon profitieren Sie etwa, wenn Sie den Tofu später marinieren möchten: Dank der vergrößerten Poren nimmt das Sojaerzeugnis die Marinade wesentlich besser auf. In der Folge genießen Sie ein geschmacksintensiveres Essen.

Nachteilig können sich die ausgedehnten Poren allerdings auch bemerkbar machen – wenn Sie den Tofu nach dem Auftauen einfach würzen wollen. Passen Sie in diesem Fall auf, nicht zu übertreiben. Nehmen Sie von jedem Gewürz lieber etwas weniger. Vorsicht ist in erster Linie beim Salz(en) geboten.

Weißer Tofu neigt durch die Kühlung überdies dazu, sich leicht gelblich zu verfärben. Doch keine Sorge, es handelt sich um eine absolut ungefährliche Veränderung, die sich nach dem Auftauen meist auch wieder verabschiedet. Der weiße Tofu wird durch das Einfrieren etwas fester. Sie können die Restflüssigkeit problemlos herausdrücken.

Andere Tofusorten hingegen präsentieren sich nach dem Einfrieren (und Auftauen) weicher und bröckelig. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie solchen Tofu weiterverarbeiten wollen.

Text: Gartenjournal.net Artikelbild: Nishihama/Shutterstock

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  1. JoseeRizal64
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