Was ist ein Strebergarten? – Definition mit Tipps, Tricks und Ideen

Ein Strebergarten verspricht Großstadtmenschen fröhliches Gärtnern inmitten der Natur. Heißt es nicht eigentlich Schrebergarten? Dieser Ratgeber bringt Licht ins Dunkel. Lesen Sie hier, was es mit dem Begriff Strebergarten auf sich hat. Wie Sie einen Strebergarten mieten und fantasievoll gestalten, verraten praktische Tipps & Tricks.

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Der Strebergarten heißt eigentlich Schrebergarten

Das Wichtigste in Kürze

  • Schrebergarten oder Strebergarten ist die umzäunte Parzelle einer Kleingartenanlage für den privaten Anbau von Obst und Gemüse sowie zur Nutzung als Erholungsort für die ganze Familie.
  • Man kann einen Strebergarten nicht kaufen, sondern mieten im Rahmen eines Unterpachtvertrages mit dem Kleingartenverein.
  • Die Gestaltung von Strebergärten unterliegt gesetzlichen Vorgaben und den Statuten der Vereinssatzung.

Was ist ein Strebergarten? – Definition

Strebergarten ist das augenzwinkernde Synonym für den traditionellen Schrebergarten. Das historische Konzept geht zurück auf den namensgebenden Arzt Moritz Schreber und dessen Mitstreiter Schuldirektor Ernst Hausschild. Mitte des 19. Jahrhunderts dienten die ersten Schreberplätze als Spielwiesen für die Kinder armer Fabrikarbeiter. Im Laufe der Jahre entwickelten sich daraus parzellierte und umzäunte Kleingärten, deren Bewirtschaftung durch eine Vereinssatzung geregelt wurde.

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Die strenge Reglementierung im Schrebergarten in Kombination mit einem hohen Aufkommen an Besserwissern, schuf das Klischee vom spießigen Kleingärtner. Daraus entwickelte sich das Wortspiel Strebergarten. Weil zum authentischen Strebergarten immer eine kleine Laube gehört, wird der stolze Besitzer scherzhaft als Laubenpieper tituliert. Folgende Definition bringt das volkstümliche Gartenkonzept auf den Punkt:

  • Definition: Einen eingezäunten Kleingarten zum nichtgewerblichen Anbau von Nutzpflanzen sowie zur Erholung ohne Wohnbezug nennt man Schrebergarten oder Strebergarten.
  • Kriterien: Parzelle mit maximal 400 m² als umzäuntes Dauerpacht-Land, eingebunden in eine Anlage mit mehreren Einzelgärten, Gemeinschaftsflächen, Wegen, Spielflächen und Vereinsheim (Kleingartenanlage)
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Schrebergärten sind ein Kleingartentyp

Der Strebergarten ist auf dem besten Wege, sein Spießer-Image abzuschütteln. So ist zum Thema Schrebergarten alias Strebergarten bei Wikipedia nachzulesen, dass seit Anfang der 2000er Jahre junge Familien aus den Großstädten in die Kleingartenkolonien drängen. Infolgedessen sinkt das Durchschnittsalter stetig und hat mittlerweile ein Niveau unterhalb von 50 Jahren erreicht.

Alleine in Deutschland werden mehr als 1 Million Schrebergärtner gezählt, organisiert in 15.000 Kleingartenvereinen. Die größte Kleingartenkolonie ist in Ulm zu bewundern, wo der “Verein der Kleingärtner Ulm e. V.” auf 53 Hektar mehr als 1300 Parzellen betreut. In Sachsen befindet sich der kleinste Schrebergärtnerverein “Am Vogelberg” mit bescheidenen 5 Parzellen, was der Freude am naturverbundenen Gärtnern keinen Abbruch tut.

Wichtige soziale Funktionen

Die nüchterne Definition vom Schrebergarten gemäß § 1 des Bundeskleingartengesetzes (BKleingG) verbirgt zahlreiche wichtige soziale Funktionen einer Kleingartenkolonie:

  • Allgemeinheit: grüne Oasen inmitten von Betonburgen, Reduzierung der Luftverschmutzung, Artenschutz, bessere Lebensqualität
  • Familie: Anbau von gesundem Obst und Gemüse, gemeinsames Gärtnern von Groß und Klein, Erholung inmitten der Natur
  • Kinder, Jugendliche: geschützte Spielwiese, Erlebnis Natur, Kommunikation jenseits vom Smartphone
  • Berufstätige: Rückzugsort vom Berufsstress, geselliges Beisammensein, Seele baumeln lassen, körperliche Betätigung
  • Arbeitslose: sinnvolle Aufgabe, gebraucht werden, frisches Gemüse zum Nulltarif
  • Behinderte: Integration in die Gemeinschaft, Kontakte knüpfen, Kommunikation mit Gleichgesinnten
  • Senioren: Kontakt statt Isolation, individuelle Selbstverwirklichung im dritten Lebensabschnitt

Nicht zu unterschätzen sind die ökologischen Funktionen einer Laubenkolonie mit ihren zahlreichen Strebergärten. Hier ist naturnahes Gärtnern Trumpf, was die bedrohte Kleintier- und Insektenwelt sehr zu schätzen weiß.

Strebergarten mieten – So geht es

Die Definition verdeutlicht, dass Interessenten einen Strebergarten nicht kaufen können. Vielmehr ist die Gartenparzelle zu mieten, korrekt formuliert zu pachten. Zu diesem Zweck schließen Sie als zukünftiger Schrebergärtner einen Unterpachtvertrag ab mit dem Kleingartenverein, der seinerseits Pacht zu zahlen hat an die Kommune als Grundstückseigentümer. In Verbindung mit dem Mietvertrag ist eine Ablösesumme zu leisten an den Vorpächter für bestehende Baulichkeiten und Bewuchs. Der Kaufpreis wird ermittelt auf Grundlage eines Abschätzungsprotokolls unter der Ägide des zuständigen Bezirksverbandes. Bis es soweit ist, müssen die meisten Strebergärtner in spe eine Wartezeit absolvieren. So mieten Sie einen Strebergarten Schritt für Schritt:

  1. Kontaktaufnahme zum Bezirksverband (für Strebergarten Berlin z. B. über den Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.)
  2. Aufnahme in die Bewerberliste, Zahlung der Bearbeitungskosten und warten auf die nächste freie Parzelle
  3. bei Zuschlag Verhandlung über die Ablösesumme auf Basis der Wertermittlung
  4. Abschluss eines Unterpachtvertrages
  5. Zahlung von Kaufpreis und Verwaltungsbeitrag bei Unterschrift des Pachtvertrages

Wichtig zu beachten ist, dass ausschließlich zahlenden Vereinsmitgliedern ein Unterpachtvertrag mit dem Kleingartenverein vorbehalten ist. Um ein ernsthaftes Interesse am nächsten frei werdenden Schrebergarten zu bekunden, ist der Eintritt in den örtlichen Kleingärtnerverein ratsam.

Was kostet ein Strebergarten?

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Die Preise für einen Strebergarten variieren von Region zu Region

Der Dachverband der Kleingartenvereine in Deutschland legt besonderen Wert auf die Feststellung, dass ein Schrebergarten für alle Einkommensschichten bezahlbar sein muss. Aus diesem Grunde unterliegen die meisten anfallenden Kosten einer Deckelung. So wird die Wertermittlung primär erstellt, um die maximale Höhe der Ablösesumme durch den Bezirks- und Landesverband im Auge zu behalten. Die Parzellenmiete darf gemäß § 5 BKleingG maximal den vierfachen Betrag der ortsüblichen Pacht für Ackerland betragen. Daraus ergeben sich folgende durchschnittlichen Kosten, die einmalig und regelmäßig zu leisten sind für einen Strebergarten:

Einmalige Kostendurchschnittlicher Betragregelmäßige Kostendurchschnittlicher Betrag
Ablösesumme1900-3000 EURPacht Gartenparzelleab 0,17 EUR/m²/Jahr
Verwaltungsbeitrag11-100 EURPacht Gemeinschaftsfläche10-12 EUR/Jahr
Aufnahme Verein0-55 EURMitgliedsbeitrag29-80 EUR/Jahr
Anschluss an Wasser-, Stromnetz500-700 EURAbgaben/Nebenkosten280-400 EUR/Jahr
Gartengeräte/Material300-500 EURStrom, Versicherungen25-150 EUR/Jahr

Hinzu kommen die Kosten für den Unterhalt des Strebergartens, wie Bodenqualität erhalten und geeignete Pflanzen setzen. Darüber hinaus pflegen viele Kleingartenkolonien ein reges Vereinsleben mit Sommerfesten und ähnlichen Veranstaltungen, deren Kosten als Umlagen von allen Mitgliedern getragen werden. Fernerhin wird jeder Pächter angehalten zu Pflichtstundenleistungen auf den Gemeinschaftsflächen der Gartenkolonie. Wer sich nicht daran beteiligt, hat entsprechende Ausgleichszahlungen an den Verein zu leisten, deren Höhe in der Satzung festgeschrieben sind.

Diese Übersicht stellt keinen Anspruch auf repräsentative Relevanz. In Anbetracht von mehr als 20 Landesverbänden mit mehr als 15.000 Vereinen, unterliegen die tatsächlichen Kosten für einen Schrebergarten mannigfaltigen Prämissen, wie den jeweiligen Vereinsstatuten oder lokalen Rahmenbedingungen. Maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Kosten nimmt der Standort einer Kleingartenkolonie. Für einen Strebergarten in Berlin, München oder Köln bewegen sich die einmaligen und regelmäßigen Kosten auf einem deutlich höheren Niveau, als in ländlichen Regionen, wie in Krefeld oder Heinsberg.

Exkurs

Heidelberger Strebergarten – Gärtnern mit Rap

In 2017 war der Titel “Heidelberger Strebergarten” in aller Munde. Für die Teilnahme an den Medimeisterschaften, hatten sich die Medizinstudenten der Uni Heidelberg ordentlich ins Zeug gelegt. Die Rap-Talente unter den zukünftigen Medizinern haben ein sehenswertes Musikvideo gedreht, das ihr Image als Streber-Studenten auf die Schippe nimmt. Stilecht gekleidet als typische Kleingärtner mit Latzhose und Strohhut streifen die Kommilitonen singend und rappend durch Heidelberg. Die Medimeisterschaften finden jedes Jahr statt als Kombination aus Fußballturnier und Musikfestival für die Medizinstudenten Deutschlands.

Youtube
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Strebergarten regelkonform gestalten – Ideen

Ökologisches Gärtnern wird großgeschrieben im Strebergarten. So hat der Dachverband ermittelt, dass immerhin 97 Prozent seiner Kleingärtner Regenwasser sammeln für die Pflanzenbewässerung. Kaum weniger Schrebergärtner entsorgen Gartenabfälle auf dem eigenen Kompost.

Regentonne und Komposthaufen lassen eigentlich genügend Platz frei, um das kleine grüne Gartenparadies kreativ zu gestalten. Wären da nicht die präzisen Vorgaben, die jeder Strebergarten zu erfüllen hat. Vorgeschrieben sind eine Mindestfläche für den Anbau von Gemüse, eine Hecke ohne Sichtschutzfaktor oder die maximale Größe einer Gartenlaube. Folgende Ideen möchten Sie inspirieren, wie Sie Ihrem Strebergarten dennoch eine persönliche Note verleihen:

Anbau von Obst und Gemüse

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Der Schrebergarten ist für den Anbau von Obst und Gemüse gedacht

Mindestens ein Drittel der Gartenfläche im Strebergarten ist dem nichterwerbsmäßigen Anbau von Obst, Beerensträuchern, Gemüse und Kräutern vorbehalten. Wie Sie diese Prämisse kreativ umsetzen, bringen folgende Ideen auf den Punkt:

  • genügsames Gemüse: Radieschen (Raphanus sativus), Erbsen (Pisum sativum), Linsen (Lens culinaris)
  • lecker und pflegeleicht: Möhren (Daucus carota), Spinat (Spinacia oleracea), Feldsalat (Valerianella locusta)
  • Kräuterspirale: selber bauen aus Natursteinen und fantasievoll bepflanzen mit schmackhaften Kräutern

Damit Sie Ihr selbst angebautes Obst und Gemüse mühelos erreichen für Pflege- und Erntearbeiten, dürfen Gartenwege im Strebergarten nicht fehlen mit einer empfehlenswerten Breite von 30 bis 40 Zentimetern.

Gastfreundliche Einfriedung

Jeder Schrebergarten gilt als private Nutzung öffentlichen Grüns. Aus diesem Grunde ist die vorgeschriebene Einfriedung begrenzt auf eine Höhe von 100 bis 125 Zentimeter, damit alle Bürger sich an den lauschigen Gartenflächen erfreuen können und nicht nur die Pächter. Um eine gastfreundliche Einfriedung zu realisieren sind Ideen gefragt auf Basis von pflegeleichten und repräsentativen Lösungen:

  • schnittverträgliche Blütenhecke: Fingerstrauch (Potentilla fruticosa), Zwerg-Spiere (Spiraea japonica), Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica)
  • pflegeleichte Laubhecken: Hainbuche (Carpinus betulus), Liguster (Ligustrum), Feldahorn (Acer campestre)
  • begrünter Jägerzaun: Stockrose (Alcea), Himbeere (Rubus), Stauden-Wicke (Lathyrus latifolius)

Nicht empfehlenswert sind Koniferen aller Art, wie Lebensbaum (Thuja), Kegelzypresse (Chamaecyparis lawsoniana) oder Eibe (Taxus). Die meisten Nadelgehölze tolerieren seltenen einen regelmäßigen Rückschnitt und sind giftig.

Tipps

Bester Termin für den obligatorischen Heckenschnitt ist im Februar. Schnittverträgliche Hainbuchenhecken und andere schnell wachsende Laubhecken bringen Sie Ende Juni nochmals in Form für ein gepflegtes Erscheinungsbild in regelkonformer Wuchshöhe.

Malerische Gartenlaube

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Eine Gartenlaube mit Sitzplatz macht den Strebergarten zum Lieblingsaufenthaltsort

Die Gartenidylle auf kleinem Raum ist erst perfekt mit einer romantischen Gartenlaube. Mit ein wenig handwerklichem Geschick bauen Sie die Laube selber. Einfacher gelingt es mit fertig konfektionierten Bausätzen. Klar definierte Vorgaben markieren die erlaubten Rahmenbedingungen:

  • überdachte Fläche: maximal 24 m²
  • Firsthöhe: Pultdach 2,50 m, Satteldach 3,50 m
  • wichtiges Zubehör: Regenrinnen zum Auffangen von Regenwasser

Planen Sie eine Terrasse als Sitzplatz ein für gemütliche Mußestunden in Ihrem Strebergarten. Da eine Gartenlaube ohnehin nicht als Wohnsitz genutzt werden darf, können Sie ein paar Quadratmeter Innenraum für die Terrasse erübrigen. Rund um die Gartenlaube sind übrigens Sichtschutzpflanzen erlaubt für ungestörtes Verweilen ohne neugierige Blicke. Gut geeignet sind schnell wachsende Blütensträucher oder majestätische Gräser im Kübel.

Sonderflächen

Als Sonderflächen im Strebergarten gelten Gewächshaus, Frühbeet oder Komposthaufen. Diese Anlagen leisten einen wertvollen Beitrag für die kleingärtnerische Nutzung der Parzelle. Wie Sie gärtnerischen Nutzen mit fantasievoller Gestaltung verbinden, fassen diese Tipps zusammen:

  • Gewächshaus: mit Lichterketten dekorieren, als Winterquartier für Kübelpflanzen häuslich einrichten
  • Frühbeet: aus Paletten mit abnehmbarem Aufsatz bauen, im Sommer als kunterbuntes Blumenbeet bepflanzen
  • Komposthaufen: mit Starkzehrern bepflanzen, wie Rhabarber oder Kürbis

Keine Sonderfläche im wortgetreuen Sinn der Schrebergartenordnung ist das Hochbeet, bewegt sich freilich in Sachen Benefits auf Augenhöhe mit Treibhaus & Co. Die rückenfreundliche Variante der Beetgestaltung eignet sich perfekt als dekorativer Blickfänger und Anbaufläche für beliebte Gemüsearten und Erdbeeren. Empfehlenswert ist das Hochbeet insbesondere für den Strebergarten in unmittelbarer Nähe zur Großstadt, wenn die Bodenqualität durch Schadstoffe beeinträchtigt ist.

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet einen Strebergarten von einem herkömmlichen Freizeit-Grundstück?

Ein Strebergarten ist im Gegensatz zu anderen Freizeit-Grundstücken auf dem freien Markt erstaunlich günstig. Dieser Umstand ist gewollt, damit auch Menschen aus einkommensschwachen Bevölkerungsschichten in den Genuss eines Kleingartens kommen. Im Gegenzug ist die Nutzung gebunden an zahlreiche Regeln. So gilt beispielsweise die Auflage, mindestens ein Drittel der Fläche für den Anbau von Gemüse und Obst zu verwenden. Fernerhin können Sie einen Schrebergarten niemals kaufen, sondern müssen die Parzelle vom Kleingartenverein pachten.

Wie finde ich einen Strebergarten in Köln?

Erste Anlaufstelle für die Kontaktaufnahme ist der Landesverband Rheinland. Unter gartenfreunde-rheinland.de listet der Verband seine Bezirks- und Kreisverbände auf mit allen wichtigen Kontaktdaten. Hier erfahren Sie, ob es aktuell freie Schrebergärten zu pachten gibt oder ob eine Warteliste besteht. Unser Tipp: Dehnen Sie den Radius aus auf das Kölner Umland, um Ihre Chancen auf einen raschen Erfolg zu optimieren.

Was bedeutet kleingärtnerische Nutzung im Strebergarten?

Dieser Begriff ist im Bundeskleingartengesetz fest verankert. Kleingärtnerische Nutzung reglementiert Art und Umfang der Bewirtschaftung im Kleingarten, die im Gegenzug zum extra günstigen Pachtpreis verbindlich vorgeschrieben ist. Kernmerkmal ist der nichterwerbsmäßige Anbau von Nutzpflanzen nach ökologischen Kriterien. Das bedeutet, dass auf mindestens einem Drittel der Gartenfläche ein- und mehrjährige Gemüsepflanzen, Heil- und Gewürzkräuter, Feldfrüchte, Erdbeeren, Obstbäume, Beerensträucher sowie Früchte-tragende Rankgewächse gedeihen sollen. Gemäß höchstrichterlichem Beschluss reicht es nicht aus, wenn ein Schrebergarten aus Rasenflächen und Obstbäumen besteht.

Tipps

Im fantasievollen Kleingarten ist der klassische Gartenzwerg ein Auslaufmodell. Verleihen Sie stattdessen mit pfiffigen Accessoires Ihrem Strebergarten den letzten Schliff. Ein uriger Waschzuber vom Trödelmarkt dient als sehenswertes Pflanzgefäß. Großvater’s alte Holzschubkarre setzt sich in Szene mit Radieschen und Wegwarte als Bepflanzung. Im angesagten Shabby-Look erstrahlt ein ausgedienter Polsterstuhl, auf dessen ausgemusterter Sitzfläche genügsame Sukkulenten Platz nehmen.

Text: Paula Jansen

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