Sternfräse – Ein kleiner Kaufratgeber

Mit einer Sternfräse lockern Sie den Boden rasch und relativ mühelos auf - selbst wenn dieser etwas verhärtet ist oder zwischen bepflanzten Bereichen liegt. Wie genau eine solche Hand-Gartenfräse aussieht, was Sie mit ihr tun können und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

sternfraese
Eine Sternfräse ist ideal, um den Boden vorzubereiten

Unsere Empfehlungen

Material der Sternräder Stahl
Arbeitsbreite ca. 20,5 cm
Anzahl der Sternräder 9
Jätemesser inkl.? nein
Stiel inkl.? nein
Gewicht ca. 500 g

Die Sternfräse von Fiskars ist aus hochwertigem Stahl hergestellt und im typisch finnischen Design der renommierten Marke gestaltet. Mit neun Sternrädern und einer Arbeitsbreite von ungefähr 20,5 Zentimetern empfiehlt sich das Modell vor allem zur detaillierten Bodenauflockerung in etwas größeren Beeten. Als QuikFit-Gerätekopf lässt sich die Fräse mit einem Stiel oder einem Handgriff des Systems kombinieren. Die Rezensenten bei Amazon loben das Modell für seine erstklassige Qualität und die hohe Funktionsstärke. Darüber hinaus begeistert das besonders niedrige Gewicht der Fiskars-Sternfräse.

Material der Sternräder Qualitätsstahl
Arbeitsbreite ca. 14 cm
Anzahl der Sternräder 4
Jätemesser inkl.? ja
Stiel inkl.? nein
Gewicht ca. 750 g

Im Gegensatz zur Ausführung von Fiskars umfasst die Sternfräse von Gardena auch einen Bügel (Jätemesser genannt), mit dem Sie Unkraut entfernen können. Dafür sind jedoch die Anzahl der Sternräder und damit einhergehend die Arbeitsbreite geringer. Das schmale Gerät ist perfekt, um den Boden in engeren Bereichen ohne größere Mühe aufzulockern. Sie können den Aufsatz mit den combisystem-Stielen von Gardena verbinden. Vielleicht haben Sie schon einen in Ihrem Geräteschuppen? Der Großteil der Rezensenten genießt die Arbeit mit der Sternfräse – das Gerät soll angenehm anzuwenden sein. Nur auf größeren Flächen kann es offenbar anstrengend mit ihm werden.

Material der Sternräder Metall
Arbeitsbreite ca. 15 cm
Anzahl der Sternräder 4
Jätemesser inkl.? ja
Stiel inkl.? nein
Gewicht ca. 1400 g

Die Sternfräse von WOLF-Garten hat ähnliche Merkmale wie die Variante von Gardena. Allerdings bestehen die Sternräder aus Metall und nicht aus Stahl und das Gewicht ist fast doppelt so hoch – dies sind auch die Gründe, weshalb wir die Ausführung auf Rang 3 in unserem Vergleich führen. Die um einen Zentimeter umfangreichere Arbeitsbreite ist kaum der Rede wert. Viele Rezensenten bei Amazon sind vollkommen zufrieden mit der Sternfräse Made in Germany. Sie scheint bestens verarbeitet zu sein und ihren Zweck zu erfüllen. Dabei soll die Handarbeit mit dem Gerät selten zu Schweißausbrüchen führen.

Kaufkriterien

Material der Sternräder

Die Sternräder bilden das Herzstück einer jeden Sternfräse. Sie erledigen den Großteil der Arbeit, deshalb sollten sie hochwertig sein. Im Idealfall bestehen sie aus erstklassigem Stahl, der auch ausgeprägteren Verhärtungen im Boden standhält. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die stählernen Messer in Sternform verzinkt sind. Dies erhöht die Robustheit, die Widerstandsfähigkeit und damit auch die Lebensdauer des Gartengeräts.

Arbeitsbreite

Nicht immer ist eine Sternfräse mit hoher Arbeitsbreite die ideale Wahl. Es hängt davon ab, für welche Einsätze Sie das Gerät brauchen. Geht es hauptsächlich darum, die Erde in bepflanzten Gemüsebeeten regelmäßig aufzulockern, treffen Sie mit einem schmaleren Gerät die richtige Entscheidung. Umgekehrt gilt: Je größer die umzugrabenden Bereiche sind, desto breiter sollte die Sternfräse konzipiert sein. Gemeinhin beträgt die Arbeitsbreite zwischen 14 und 20 Zentimeter.

Anzahl der Sternräder

Die Anzahl der Sternräder bedingt die Arbeitsbreite mit: Je mehr Räder vorhanden sind, desto höher ist üblicherweise auch die Arbeitsbreite. Es gibt aber noch einen Aspekt, den Sie hinsichtlich der Sternräderanzahl berücksichtigen sollten: Je mehr Sternräder eine Sternfräse bei gleicher Arbeitsbreite aufweist, desto dichter liegen sie beisammen und desto gleichmäßiger und präziser wird der Boden aufgelockert.

Jätemesser als Extra

Einige Sternfräsen sind ergänzend zu den Sternrädern auch noch mit einem Jätemesser ausgestattet. Dieses dient dazu, parallel zum Umgraben unerwünschtes Unkraut aus dem Boden zu holen. Dafür müssen Sie die Arbeitsweise mit dem Gartengerät nicht ändern – während Sie die Hand-Gartenfräse vorwärtsbewegen und mit den Sternrädern die Erde lockern, trennt die Klinge des Jätemessers etwaiges Unkraut von dessen Wurzel. Hinterher brauchen Sie bloß die abgetrennten Pflanzenreste einzusammeln und zu entsorgen.

Stiel

Die meisten Sternfräsen werden als Aufsatz ohne Stiel geliefert. Sollte doch bereits einer im Lieferumfang enthalten sein, muss er in puncto Länge zu Ihrer Körpergröße passen. Ansonsten sind akute und mit der Zeit chronische Rückenschmerzen vorprogrammiert. Praktisch ist ein höhenverstellbarer Teleskopstiel, dessen Maß Sie an Ihre individuellen Voraussetzungen adaptieren können. Namhafte Marken wie Fiskars, Gardena und WOLF-Garten bieten Kombisysteme mit solchen Teleskopstielen, die für mehrere Geräteköpfe desselben Herstellers verwendbar sind.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Sternfräse?

Bei einer Sternfräse, auch Roll-Kultivator oder Hand-Gartenfräse genannt, handelt es sich um ein praktisches manuelles Gartengerät, mit dem Sie harte und klumpige Erdböden bearbeiten und auflockern können. Die anwendungsfertige Sternfräse besteht aus einem Stiel und einer Rolle, die mehrere sternförmige Fräsmesser (Sternräder) aufweist.

Wie wende ich eine Sternfräse richtig an?

Sie benötigen Ihre Muskelkraft, um einen Roll-Kultivator zum Laufen zu bringen. Dabei müssen Sie aber nichts anderes tun, als das Gerät am Stiel beziehungsweise Griff zu halten und durch gezielte Vorwärtsbewegungen zu führen. Dadurch drehen sich die Fräsmesser der Rolle und pflügen den verhärteten Erdboden auf, sodass dieser feinklumpiger wird.

Welche Vorteile hat eine Sternfräse?

Sternfräsen sind leichtgewichtig, wendig und flexibel einsetzbar. Sie empfehlen sich vor allem für kleinere Gemüsebeete mit verhältnismäßig weichem Boden, den es aufzulockern gilt. Mit einem Roll-Kultivator können Sie auch bestens zwischen bestehenden Pflanzen arbeiten. Möchten Sie den Boden vorwiegend oberflächlich auflockern, gelingt Ihnen das mit einer Sternfräse schneller und entspannter als mit einem herkömmlichen Spaten.

Welche Marken bieten gute Sternfräsen zur Bodenlockerung?

Zu den bekanntesten und beliebtesten Marken für Sternfräsen gehören WOLF-Garten, Gardena und Fiskars. Solide Roll-Kultivatoren gibt es darüber hinaus von KADAX, UPP oder Connex. Wir empfehlen Ihnen, im Zweifel das Modell einer namhaften Firma zu wählen – schon allein, um bei etwaigen Problemen einen seriösen Ansprechpartner zu haben.

Wo kaufe ich eine Sternfräse am besten?

Sternfräsen stehen Ihnen in gut sortierten Baumärkten wie OBI, toom oder hagebaumarkt sowie auch in größeren Gartenfachcentern wie Dehner zur Verfügung. Wünschen Sie ein besonders einfaches Bestell- und Rückgabeprozedere (man weiß ja nie…), ist Amazon sicherlich die beste Anlaufstelle. Dort finden Sie auch hochwertige Markengeräte.

Wie viel kostet eine Sternfräse?

Sternfräsen sind bereits ab etwa 20 Euro (Spektrum reicht bis etwa 70 Euro) erhältlich. Beachten Sie bei dieser Preisangabe jedoch, dass die meisten Geräte ohne Stiel geliefert werden. Vorteilhaft ist es, wenn Sie bereits einen Systemstiel desselben Herstellers besitzen. Dann können Sie den Aufsatz in der Regel an diesen Stiel koppeln. Ansonsten müssen Sie separat einen dazubestellen.

Zubehör

Stiel

Wenn – wie üblich – kein Stiel im Lieferumfang der Sternfräse enthalten ist und Sie selbst noch keinen besitzen, bestellen Sie am besten gleich einen dazu. Dabei kommt es im Wesentlichen auf drei Merkmale an: Der Stiel muss lang genug für Sie sein – im Idealfall lässt er sich in der Höhe verstellen. Zudem sind eine robuste Verarbeitung und die Kompatibilität mit dem Sternfräsenaufsatz wichtig.

Handgriff

Alternativ zum Stiel kommt auch ein simpler Handgriff als Verlängerung und Greifelement für die Sternfräse infrage – etwa zum Umgraben in höhergelegenen Beeten. Hier ist neben einem stabilen Material und einer rundum soliden Verarbeitung desselben vor allem bedeutsam, dass der Griff schnell und einfach an den Fräsenaufsatz angeschlossen werden kann und gut in der Hand liegt.

Text: Gartenjournal.net

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