Stangensellerie richtig schälen

Stangensellerie ist in erste Linie ein Wintergemüse, welches im Supermarkt jedoch ganzjährig erhältlich ist. Junge Stangen müssen, aufgrund ihrer zarten Haut, eigentlich nicht geschält werden. Sie können roh im Salat oder mit einem leckeren Dip verzehrt werden. Älteres Gemüse wird in der Regel aufgrund seiner etwas festeren und faserigen Schale geschält verwendet.

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Geschälter Stangensellerie ist ein gesunder Snack

Mit diesen Tipps und Tricks schält man Staudensellerie

Zunächst einmal schneiden Sie den unteren Teil der Pflanze ab, sodass Sie die einzelnen Stangen auseinander nehmen können. Danach waschen Sie die Stangen unter fließendem Wasser, um alle möglichen Rückstände der Pflanzerde zu entfernen. Nun schneiden Sie die buschigen oberen Blätter ab, sodass nur die Stiele übrig bleiben. Die Blätter können Sie später für eine Suppe oder als Deko verwenden.

  1. Nehmen Sie nun jede Stange einzeln zwischen Daumen und Zeigefinger in die Hand und schneiden mit einem scharfen Messer die oberste Hautschicht von oben nach unten hin ab. Auf diese Weise entfernen Sie jedoch auch viel zartes Fleisch.
  2. Wenn Sie einen Sparschäler verwenden, lassen sich dünnere Schichten abtragen.
  3. Sie können auch versuchen, die Haut in schmalen Fäden abzuziehen. Dafür schneiden Sie am oberen Ende der Stange die Haut ein und ziehen mithilfe von Messer und Ihrem Daumen die fadenartige Haut ab.
  4. Auf diese Weise geht am wenigsten von dem zarten Gemüse verloren.
  5. Schälen Sie die Selleriestange rundherum, bis alle Haut entfernt ist.

Stangensellerie verarbeiten

Nachdem alle Stangen geputzt und geschält sind, können Sie das leckere Gemüse als Rohkost knabbern, in Salaten anrichten oder in Suppen bzw. Eintöpfen mitkochen. Die knackigen Stangen eignen sich auch als rohe Beilage zu Gegrilltem und werden meist mit einem pikanten Dip serviert.

Den oberen, blättrigen Teil der Selleriestaude können Sie in der Küche zum Würzen und Dekorieren von Gerichten verwenden.
Nachdem Sie diesen Teil von den Stangen abgeschnitten haben, waschen Sie die feinen Blättchen und tupfen sie mit einem Küchentuch trocken. Nun können Sie die Blätter auf einem Blech oder Brett auslegen und einige Tage trocknen. So ergibt sich ein Vorrat von feinem Suppengewürz.
Sie haben auch die Möglichkeit, die Blättchen einzufrieren. Dafür werden sie zunächst grob gehackt und dann in einem geeigneten Behälter eingefroren.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: BW Folsom/Shutterstock
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