Spitzhacke – Ein kleiner Kaufratgeber

Die Spitzhacke, auch als Kreuzhacke bezeichnet, kommt vornehmlich bei Arbeiten im Garten sowie rund ums Haus zum Einsatz. Worauf Sie beim Kauf des traditionellen Gartengeräts achten müssen, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

spitzhacke
Eine Spitzhacke gehört zu den Standard-Gartengeräten

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Material Blatt gehärteter Stahl
Material Griff glasfaserverstärkter Kunststoff
Grifflänge 90 Zentimeter
Gewicht 3,2 Kilogramm
Extras Vibrationsreduktion

Die Fiskars Kreuzhacke eignet sich hervorragend für die Bearbeitung steiniger, harter Böden oder Schotter. Die Hackseite ist zum Hacken und Schneiden gedacht, während mit der spitzen Seite sogar Baumstümpfe und Steine entfernt werden können. Kopf und Schaft dieser Hacke sind untrennbar verbunden, sodass sich der Kopf nicht plötzlich löst.

Der Schaft ist perfekt ausbalanciert, damit sich die Schläge besser kontrollieren lassen. Der Gerätekopf ist mit einer rostbebständigen Beschichtung versehen, die die Lebensdauer des Geräts erheblich verlängert. Der ergonomische Antirutschgriff reduziert Vibrationen, sodass nach getaner Arbeit Gelenke und Muskeln weniger schmerzen.

Material Blatt gehärteter Stahl
Material Griff Fiberglas
Grifflänge 38 Zentimeter
Gewicht 2,3 Kilogramm
Extras sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Diese preislich günstige Spitzhacke des Herstellers Roughneck ist besonders klein, leicht und handlich. Sie ist ein vielseitig einsetzbares Multifunktionswerkzeug, das überall dort zum Einsatz kommen kann, wo normale Modelle schlicht zu groß oder zu unhandlich sind.

Amazon-Kunden loben in ihren Rezensionen das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis sowie das robuste Material, welches bei starker Abnutzung mit Hilfe einer Flex wieder spitz gemacht werden könne. Der Fiberglas-Handgriff liegt gut in der Hand und ist mit einer Antirutsch-Behaftung versehen. Das Material bietet im Vergleich zu Holz zudem den Vorteil, dass es nicht splittert.

Material Blatt geschmiedeter Stahl
Material Griff Fiberglas
Grifflänge 35 Zentimeter
Gewicht 500 Gramm
Extras gutes Preis-Leistungsverhältnis

Diese Mini-Spitzhacke wird aufgrund ihres hervorragenden Preis-Leistungsverhältnisses von Amazon-Kunden sehr gelobt, zudem lässt sich das handliche Werkzeug im Garten sehr vielseitig einsetzen. Die spezielle Form der Spitzhacke ermöglicht das Bearbeiten sowohl schwerer, steiniger Untergründe als auch weicher Böden.

So können Sie mit dem Gerät sowohl steinige Lehmböden auflockern (und die Erde anschließend mit einem Spaten ausheben) als auch schwer zu entfernende Wurzelstöcke bearbeiten. Der gummierte Stiel aus Fiberglas liegt gut in der Hand und eignet sich auch gut für zarte Frauenhände, da es für die Nutzung nicht viel Kraft braucht.

Kaufkriterien

Anwendungsbereiche

Die Wahl der Spitzhacke hängt davon ab, was Sie bearbeiten möchten. Grundsätzlich lassen sich mit diesem Werkzeug sowohl harte sowie auch weiche Böden bearbeiten, sodass Sie die Erde anschließend mit einer Schaufel aufnehmen können. Aber auch beim Bau von Gartenwegen oder bei der Herstellung von Fundamenten kommen Spitzhacken zum Einsatz. Selbst Schotter und Steine lassen sich mit diesem Werkzeug bearbeiten. Das spitze Ende lockert harte Untergründe, das flache schiebt gelockerten Boden beiseite.

Größe

Spitzhacken gibt es mit langen Stielen sowie in Mikro- und Mini-Versionen mit kurzen Stielen. Im Garten lassen sich letztere oftmals besser verwenden, sind sie doch leichter und handlicher. Große, schwere Modelle eignen sich hingegen eher für die Baustelle, wobei sie hier mittlerweile eher durch Maschinen ersetzt werden. Für so manchen Einsatz empfiehlt sich jedoch eine große Spitzhacke, wenn die Arbeiten (z. B. das Entfernen von Wurzelstöcken) schonend für den Garten erfolgen soll.

Gewicht

Bei der Spitzhacke handelt es sich um ein Schlagwerkzeug, für dessen Anwendung Sie ein gewisses Maß an Körperkraft benötigen. Damit Ihnen die Arbeit mit dem Gerät nicht so schwer fällt und die Muskeln nicht allzu schnell ermüden, ist ein möglichst leichtes Gewicht von Vorteil – höchstens drei Kilogramm sollte eine solche Spitzhacke wiegen. Dann lässt sie sich auch über einen längeren Zeitraum ohne Ermüdungserscheinungen und schmerzende Gelenke führen. Besonders leicht sind Mini-Spitzhacken.

Material

Traditionell besteht eine Spitzhacke aus einem Holzstiel – häufig handelt es sich um Buchen- oder Eschenholz – und einem geschmiedeten Stahlkopf mit zwei Enden. Heute wird der Kopf immer noch aus Stahl gefertigt, wobei dieser nicht immer geschmiedet sein muss. Geschmiedeter Stahl hat jedoch den Vorteil, dass er robuster und langlebiger als Gussware ist. Verzinkte Köpfe sind gut geschützt gegen Rost. Die Stiele sind häufig aus gummiertem bzw. antihaftbeschichtetem Kunststoff oder Fiberglas.

Ausführung

Ursprüngliche Spitzhacken haben eine spitze und eine flache Seite, wobei beide eine möglichst kleine Fläche ergeben sollen. Je nach Größe und Länge des Stiels sind diese Werkzeuge für eine ein- oder auch beidhändige Anwendung gedacht. Insbesondere die langstieligen Modelle mit einer Stiellänge von bis zu zwei Metern erfordern die Nutzung beider Hände. Neben der traditionellen Flachspitzhacke gibt es auf dem Markt aus Mischformen, beispielsweise aus Hacke und Hammer.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Formen der Spitzhacke gibt es?

Spitzhacken gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Für den Garten braucht man sowohl die kurzstieligen, handlichen Geräte, die sich leicht mit einer Hand bedienen lassen und die möglichst leicht sein sollen. Aber auch die mit einem langen Holzstiel ausgestatteten Formen sind bei der Bodenbearbeitung praktisch, erfordern allerdings mehr Körperkraft.

Welches sind die einfachsten / gängigsten Modelle?

Am verbreitesten ist ein Spitzhacken-Modell, welches auch als Kreuzhacke oder Kreuzspitzhacke bezeichnet wird. Diese Geräte werden bereits seit hunderten Jahren nahezu unverändert verwendet. Diese Hacken sind handlich und lassen sich vielseitig einsetzen. Heutzutage werden anstelle von Holz- häufig Griffe aus Mikrofiberglas verwendet, da diese robuster sind und weniger splitteranfällig.

Muss eine Spitzhacke geschliffen werden?

Da es sich bei der Spitzhacke nicht um ein Schneid-, sondern um ein Schlagwerkzeug handelt, ist ein scharfes Blatt nicht grundlegend für die Benutzung – zumal die Spitze nur wenig abnutzt. Daher ist ein manuelles Schärfen in der Regel nicht notwendig. Sie sollten das Werkzeug sorgfältig pflegen und regelmäßig von anhaftendem Schmutz befreien.

Welche Unternehmen bieten Spitzhacken an?

Nahezu alle bekannten und weniger bekannten Hersteller von Gartengeräten haben Spitzhacken im Angebot. Neben großen Marken wie Fiskars, Peddinghaus oder Ribiland sind auch Hersteller wie Ideal, KS Tools, Mercatools, Truper, Alyco oder Silverline beliebt. Zudem bieten viele Fachgeschäfte (z. B. Baumärkte) preisgünstige Eigenmarken von guter Qualität an.

Was kostet eine Spitzhacke?

Wie viel Sie für eine Spitzhacke ausgeben müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So sind einfache No-Name Produkte mit Holzstiel natürlich günstiger als das hochwertige Markenprodukt mit einem Stiel aus Mikrofiberglas. Je nach Hersteller, Größe und Material kostet eine handelsübliche Spitzhacke zwischen ca. 15 und bis zu mehr als 100 Euro.

Wofür braucht man eine Spitzhacke?

Eine Spitzhacke brauchen Sie für die Bodenbearbeitung, etwa von (länger brachliegenden) Gartenbeeten. Mit diesem Werkzeug lassen sich die verschiedenen, auch harten Erdschichten gut lockern, sodass Sie anstelle des Umgrabens ein Beet einfach nur durchzuhacken brauchen. Außerdem werden handliche Spitzhacken als Pickel von Bergsteigern benötigt, an diese jedoch werden andere Kriterien angelegt.

Zubehör

Spaten

Wer schwere, steinige Böden bearbeiten muss, profitiert von einem spitzen Spaten. Mit diesem lassen sich verschiedene Untergründe umgraben. Das Werkzeug eignet sich aber auch zum Abstechen von Rasenecken oder Wurzelstöcken. Die ideale Ergänzung zur Spitzhacke für jegliche Bodenbearbeitung.

Schaufel

Gelockerter Boden oder anderes Material muss anschließend bewegt werden. Zum Aufnehmen von Erde, Sand, Steinen etc. eignet sich eine robuste und stabile Schaufel. Hier haben Sie die Wahl zwischen klassischen Modellen, können sich aber auch für eine Mischung aus Spaten und Schaufel entscheiden.

Schubkarre

Schubkarren für den Garten dürfen selbst nicht allzu schwer sein, sondern müssen sich leicht bewegen lassen. Trotzdem ist ein hohes Fassungsvermögen notwendig, damit sich Material wie Schnitt- und Schüttgut unkompliziert wegfahren lässt. Luftbereifte Räder lassen sich leichter bewegen als Hartgummi-Varianten.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: Francescomoufotografo/Shutterstock

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