Rhododendrondünger – Ein kleiner Kaufratgeber

Rhododendren - der griechische Name bedeutet so viel wie "Rosenbaum" - sind beliebte Ziergehölze im Garten. Es gibt eine schier unüberschaubare Anzahl an verschiedenen Zuchtsorten, die durch ihre üppige Blütenpracht begeistern. Damit Sie die Rhododendronblüte in vollen Zügen genießen können, ist eine regelmäßige Düngung unverzichtbar. Welche Rhododendrondünger empfehlenswert sind und worauf Sie achten müssen, lesen Sie in unserem Ratgeber.

rhododendronduenger
Rhododendrondünger ist genau auf die Bedürfnisse von Rhododendron abgestimmt

Unsere Empfehlungen

Menge / Abpackung 850 Gramm
Düngerart mineralisch
Düngeform fest, Granulat
NPK-Zusammensetzung 16+5,5+14
Inhaltsstoffe mit 2 Prozent Magnesium und anderen Spurennährstoffen
Preis/kg ca. {PREIS/0,85} EUR

Der COMPO Rhododendron Langzeit-Dünger eignet sich nicht nur für Rhododendren, sondern für alle Arten von Moorbeetpflanzen. Er enthält mit einem Anteil von 16 Prozent sehr viel Stickstoff, welches für ein gesundes und kräftiges Wachstum unverzichtbar ist. Mit einem Phosphoranteil von 14 Prozent ist zudem für eine ebenso prächtige wie langanhaltende Blüte gesorgt. Kalium und Magnesium wiederum stärken die Abwehrkräfte der Pflanzen und sind wichtig für ein gesundes Blattwerk und kräftig grüne Blattfarbe. Aufgrund der drei Monate anhaltenden Langzeitwirkung genügt eine Düngung pro Saison, die optimalerweise gleich zu Beginn des Austriebs vorgenommen wird. Die Nährstoffe sind für die Pflanzen sofort verfügbar.

Menge / Abpackung 2 Kilogramm
Düngerart organisch-mineralisch
Düngeform fest, Granulat
NPK-Zusammensetzung 10+4+7
Inhaltsstoffe 6 Prozent Schwefel, 0,8 Prozent Magnesium, Regenwurm-Humus, Mykorrhiza
Preis/kg ca. {PREIS/2} EUR

Der Rhododendron- und Hortensiendünger aus dem Hause Dehner überzeugt nicht nur durch seinen vergleichsweise günstigen Preis, sondern auch durch seine Wirkungsweise. Das Düngemittel enthält sowohl organische als auch mineralische Inhaltsstoffe. Manche Nährstoffe sind sofort für die Pflanzen verfügbar, andere entfalten ihre Wirkmächtigkeit erst später. So erfolgt eine gleichmäßige Nährstoffversorgung, zudem fördert der Rhododendrondünger durch die Zugabe von Regenwurmhumus und Mykorrhiza-Pilzen das Bodenleben und damit die natürliche Bodenfruchtbarkeit. Die 2-Kilogramm Packung ist ausreichend für ca. 25 Quadratmeter. Optimalerweise bringen Sie den Dünger zwei bis drei Mal jährlich aus, das erste Mal vor der Blüte (Ende März).

Menge / Abpackung 20 Kilogramm
Düngerart organisch-mineralisch
Düngeform fest, Granulat
NPK-Zusammensetzung 6+3+0,5
Inhaltsstoffe 75 % organische Substanzen
Preis/kg ca. {PREIS/20} EUR

Preislich günstig, in einer großen Abpackung und ohne irgendwelchen Schnickschnack kommt der Rhododendrondünger des Herstellers Oscorna daher: genau das richtige Produkt, wenn Sie in Ihrem Garten viele Rhododendren, Hortensien und andere Moorbeetgewächse zu versorgen haben. Auch für in Töpfen kultivierte Azaleen, Eriken und artverwandte Pflanzen eignet sich dieser Dünger. Der Oscorna Rhododendrondünger besteht zu 75 Prozent aus organischen Bestandteilen sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs, welche für eine natürliche Langzeitwirkung sorgen. Zudem aktivieren diese das Bodenleben und regen somit die natürliche Humusbildung an. Neben den genannten Pflanzen eignet sich das Produkt zudem zur Versorgung von Heidelbeeren (Blaubeeren).

Kaufkriterien

Anwendungsbereich

Rhododendren und die mit ihnen verwandten Azaleen werden sowohl ausgepflanzt in den Garten, als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse sowie als Zimmerpflanze (v. a. Indische Azalee, Rhododendron simsii) kultiviert. Je nach Kultivierungsform kommen unterschiedliche Rhododendrondünger zum Einsatz. So sollten Sie etwa für Zimmerazaleen speziell für blühende Zimmerpflanzen geeignete Düngemittel verwenden. Freiland-Rhododendren hingegen können Sie hingegen mit Rhododendrondünger in flüssiger oder in Granulatform versorgen, sollten dabei aber Marken mit einer überwiegend organischen Zusammensetzung bevorzugen.

Düngerform

Fester Dünger: Feste Rhododendrondünger sind als leicht dosierbares und nahezu staubfreies Granulat erhältlich, die einfach oberflächlich in den Wurzelbereich der Büsche eingearbeitet und anschließend kräftig gegossen werden.

Flüssigdünger: Bei Flüssigdünger hingegen handelt es sich um ein Konzentrat, welches zunächst mit dem Gießwasser verdünnt werden muss. Das Verabreichen ist sehr einfach, da Sie die Pflanze einfach nur mit dem angereicherten Gießwasser wässern müssen.

Düngerart

Mineralischer Dünger: Rein mineralische Dünger, so mancher bezeichnet diese Sorten auch als Synthetikdünger, sind für Zimmerpflanzen gut anzuwenden. Bei Gartenpflanzen hingegen sind sie weniger zu empfehlen, da sie negative Auswirkungen auf die Bodengesundheit und damit die Humusbildung haben. Ihre Wirkstoffe sind sofort für die Pflanzen verfügbar, allerdings sind die Mittel auch sehr schnell überdosiert und können dann ebenfalls negative Auswirkungen haben.

Organischer Dünger: Organische Dünger wiederum bestehen aus pflanzlichen und / oder tierischen Stoffen (bei letzteren handelt es sich häufig um Schlachtabfälle), die sich langsam im Boden zersetzen. So werden die enthaltenen Nährstoffe nach und nach an die Pflanzen abgegeben. Organische Dünger haben einen positiven Einfluss auf das Bodenleben und damit auf die Bodengesundheit, zudem ist eine Überdüngung kaum möglich. Nur bei Mangelerscheinungen ist aufgrund der langsamen Nährstofffreigabe keine schnelle Hilfe möglich.

Mineralisch-organischer Dünger: Mineralisch-organische Dünger verbinden die Vorteile der beiden erstgenannten Formen, sodass den Pflanzen sowohl schnell als auch langsam wirksame Nährstoffe zur Verfügung stehen. Die Nachteile der anderen Formen kommen hier dagegen nicht zum Tragen.

NPK-Zusammensetzung

Rhododendren haben einen hohen Nährstoffbedarf und blühen nur wenig bis gar nicht, versorgt man sie nicht ausreichend. Rhododendrondünger sollten einen hohen Stickstoffanteil haben, da dieser Nährstoff für ein kräftiges und gesundes Wachstum unverzichtbar ist. Für die langanhaltende, prächtige Blüte sorgt Phosphor, welcher jedoch in geringerem Maße enthalten sein sollte als Stickstoff – ein Anteil von rund vier Prozent ist ideal. Des Weiteren dürfen Kalium und Magnesium nicht fehlen, da diese sich für ein gesundes Blattwerk verantwortlich zeigen und außerdem die Abwehrkräfte der Sträucher stärken.

Langzeitwirkung

Wenn Sie nicht regelmäßig nachdüngen wollen, so ist die Verwendung eines Rhododendrondünger mit Langzeitwirkung sinnvoll. Diese liefern den Pflanzen – einmal gedüngt – vier Wochen, drei oder sogar sechs Monate lang alle notwendigen Nährstoffe, sodass Sie entsprechend nur ein, zwei oder drei Mal im Jahr düngen müssen. Bei allen Düngemitteln mit Langzeitwirkung wird die erste Gabe im Frühjahr, noch vor der Blüte, verabreicht. Ideal ist hierfür der Monat April. Eine eventuell zweite Düngung kann nach der Blüte ab Ende Mai erfolgen.

pH-Wert

Rhododendren und andere Moorbeetpflanzen brauchen einen sauren Boden. Deshalb ist es wichtig, dass der Rhododendrondünger frei von jeglichen Kalkzugaben ist und zudem den pH-Wert auf einem konstant niedrigem Niveau hält. Natürlich sollte auch das Düngemittel an sich einen entsprechend sauren pH-Wert aufweisen. Dieser ist in der Regel auf der Verpackung abgedruckt.

Youtube

Häufig gestellte Fragen

Wann und wie oft sollte man Rhododendren düngen?

Rhododendron sollte mindestens einmal im Jahr gedüngt werden, wobei die erste Düngung im April vorgenommen werden sollte. Je nach verwendetem Düngemittel – und dessen Langzeitwirkung – düngen Sie ab Ende Mai ein zweites Mal. Diese Gabe soll die Pflanze nach der kräftezehrenden Blüte stabilisieren. Hat es viel geregnet, können Sie ab Anfang Juli ein drittes Mal düngen, dann jedoch nur mit der Hälfte der empfohlenen Dosis.

Eignet sich Rhododendrondünger auch für andere Pflanzenarten?

Natürlich eignet sich Rhododendrondünger nicht nur für Rhododendren, sondern grundsätzlich für alle Moorbeetpflanzen. Dabei handelt es sich um Gewächse, die einen hohen Nährstoffbedarf haben und einen sauren pH-Wert bevorzugen. Dazu gehören auch Hortensien, verschiedene Eriken, Heidelbeeren, Cranberries, Preiselbeeren etc. Auch Magnolien können Sie mit Rhododendrondünger optimal versorgen.

Kann ich für meine Rhododendren auch einen anderen Dünger nehmen?

Sehr gut zur Düngung von Rhododendren geeignet ist eine Mischung aus getrocknetem Kaffeesatz und Hornmehl bzw. Hornspänen. Bei beiden Komponenten handelt es sich um organische Dünger, die sich langsam zersetzen und das Bodenleben anregen. Um Mangelerscheinungen zu vermeiden sollten Sie zudem Kompost zur Düngung verwenden, wobei Sie Laubkompost aufgrund seines sauren pH-Werts hier den Vorzug geben sollten. Auch Kaffeesatz versäuert den Boden.

Wie viel Dünger braucht der Rhododendron?

Wie viel Dünger Sie Ihrem Rhododendron verabreichen, hängt ganz wesentlich von der Größe der Pflanze ab. Kleinere Exemplare bis zu einer Höhe von rund 60 Zentimetern begnügen sich mit 40 bis 60 Gramm Rhododendrondünger, größere bis zu einer Höhe von 120 Zentimeter brauchen hingegen 90 Gramm. Noch höher gewachsene Rhododendren erhalten zwischen 120 und 200 Gramm Dünger entsprechend ihrer Größe.

Zubehör

Rhododendronerde

Spezielle Rhododendronerde enthält alles, was Rhododendren für ein gesundes Wachstum brauchen. Vor allem ist das Spezialsubstrat kalkfrei und besitzt einen sauren pH-Wert – ideal nicht nur für Rhododendren, sondern auch für andere Moorbeetgewächse wie etwa Azaleen, Hortensien, Heidelbeeren etc. Sie können das Substrat nicht nur für Kübelpflanzen verwenden, sondern auch zur Bodenverbesserung bei der Gartenpflanzung nutzen.

Text: Ines Jachomowski

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.