Rebschere – Ein kleiner Kaufratgeber

Mit einer Rebschere sind Sie für Schneidearbeiten an Weinreben und Rosensträuchern bestens ausgerüstet. In unserem Ratgeber erklären wir, was diese spezielle Gartenschere im Detail auszeichnet und welche Kriterien Sie beim Kauf berücksichtigen sollten. Zudem liefern wir Ihnen konkrete Produktempfehlungen auf Basis der Rezensionen bei Amazon.

rebschere
Mit einer Rebschere lassen sich Reben und Rosen gut bearbeiten

Unsere Empfehlungen

Typ Bypass
Material der Schneide Stahl
Antihaftbeschichtet? ja
Ergonomische Griffe? ja
Kraftaufwand gering
Rechts- oder Linkshänder? für beide geeignet
Gewicht ca. 200 g

Die Bypass-Gartenschere von Fiskars ist auch als Rosen- und Rebschere geeignet und zählt bei Amazon zu den absoluten Bestsellern im Bereich der Garten- und Baumscheren. Sie begeistert insbesondere durch das ausgezeichnete Preisleistungsverhältnis. Mit der extra robusten und scharfen Schneide aus hochwertigem Stahl ermöglicht die Schere saubere Schnitte. Dank der Antihaftbeschichtung bleiben lästige Verklebungen an den Klingen aus. Praktisch ist weiterhin, dass die günstige Rebschere sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder infrage kommt. Rezensenten beschreiben das Modell als handlich und stets scharf. Mit dieser Ausführung liegen Sie eigentlich immer richtig.

Typ Bypass
Material der Schneide Stahl
Antihaftbeschichtet? ja
Ergonomische Griffe? ja
Kraftaufwand gering
Rechts- oder Linkshänder? für beide geeignet
Gewicht ca. 230 g

Bei der Rebschere von Garten Primus beeindruckt vor allen Dingen die Tatsache, dass sie für dünnere Äste ebenso geeignet ist wie für etwas härteres Holz mit einem Durchmesser von bis zu 20 Millimetern. Die abgewinkelten Griffe gewährleisten eine gute Hebelwirkung, die wiederum die Handhabung erleichtert. Wie der Sieger in unserem Vergleichstest ist dieses Modell von Rechts- und auch von Linkshändern nutzbar. Der Hersteller empfiehlt die Rebschere vorrangig für Herren. Doch auch Frauen mit größeren Händen kommen mit der Ausführung sehr gut zurecht. Rezensenten loben die herausragende Schnittleistung.

Typ Bypass
Material der Schneide Stahl
Antihaftbeschichtet? ja
Ergonomische Griffe? ja
Kraftaufwand gering
Rechts- oder Linkshänder? für Rechtshänder
Gewicht ca. 250 g

Hier gleich ein bedeutender Hinweis vorweg: Zwar ist das von uns vorgeschlagene Modell aus dem Hause Grüntek explizit für Rechtshänder konzipiert, allerdings steht es mit demselben Grundaufbau auch noch für Linkshänder zur Verfügung. Damit rüstet Grüntek beide Personengruppen individuell aus und trägt durch die angepasste Konzeption zu einer hohen Eergonomie und in der Folge einem geringen Kraftaufwand bei. Die sonstigen Charakteristika entsprechen zu weiten Teilen den Eigenschaften unserer anderen empfohlenen Rebscheren. Praktisch ist, dass Sie mit dieser Grüntek-Rosenschere selbst Äste mit einem Durchmesser von 22 Millimetern noch gut kappen können.

Kaufkriterien

Amboss oder Bypass

Zum Schneiden von Weinreben und Rosen empfiehlt sich eine Bypass-Schere. Bei dieser Ausführung gleiten die Haupt- und Gegenklinge aneinander vorbei und hinterlassen saubere und glatte Schnittstellen. Auf eine Amboss-Schere sollten Sie nur setzen, wenn Sie mächtige alte Rosensträucher schneiden möchten. Amboss-Klingen gelten als besonders kraftvoll und durchtrennen selbst stärkere Äste relativ mühelos. Aber: Wenn es darum geht, frische und gesunde Triebe zu schneiden, ist eine Amboss-Schere ein absolutes No-Go. Sie quetscht und verletzt das Pflanzengewebe.

Material des Schneidkopfes mit den Klingen

Der Schneidkopf mit den Klingen sollte aus hochwertigem gehärteten Stahl gefertigt und möglichst scharf sein. Darüber hinaus ist wichtig, dass sich die Schneide mithilfe eines geeigneten Schleifwerkzeugs in Eigenregie nachschärfen lässt. Dabei erweist es sich als vorteilhaft, wenn der gesamte Schneidkopf ausgebaut werden kann.

Antihaftbeschichtung oder Saftrille

Beim Schneiden frischer Triebe tritt natürlicherweise Pflanzensaft aus, der die Klingen der Rebschere verklebt. Dies wiederum macht die Schnittarbeit mühsamer und verlangsamt sie. Um dem Verkleben vorzubeugen, weist die Rosenschere im Idealfall ein schützendes Extra auf: entweder eine Antihaftbeschichtung oder eine Saftrille. Erstere verhindert, dass sich der Pflanzensaft an der Schneide festsetzt; durch eine Saftrille rinnt die Flüssigkeit ab.

Ergonomische Griffe

Ergonomisch geformte Griffe sind elementar, damit es auch bei längerem Schneiden zu keinen gefährlichen Ermüdungserscheinungen an der arbeitenden Hand kommt. Hier einige Merkmale im Überblick, die zu komfortablen Griffen beitragen:

  • abwärts geneigte Schneidblätter gleichen die Verdrehung des Handgelenks aus, sodass die Hand in einer neutralen Position agiert
  • wellenartig abgerundete Griffe verteilen den Druck im Bereich der Handinnenfläche optimal
  • eine durchdachte Griffergonomie erwirkt eine gute Kraftübertragung, die Ihre Hand entlastet

Rechts- oder Linkshänder?

Die meisten Rebscheren sind für Rechtshänder konzipiert. Dies schlägt sich zum einen in der Form der Griffe und zum anderen in der Positionierung des Sicherheitsverschlusses nieder. Sitzt Ihr grüner Daumen an Ihrer linken Hand, so sollten Sie sich also gezielt nach Ausführungen umsehen, die zumindest für den beidhändigen Einsatz geeignet sind. Noch besser, weil für Sie letzten Endes deutlich ergonomischer, ist eine Rebschere speziell für Linkshänder.

Kraftaufwand

Etwas ungünstig ist, dass Bypass-Scheren – sprich die von Experten für Weinreben und Rosen empfohlenen Gartenscheren (12,96€ bei Amazon*) – generell einen höheren Kraftaufwand erfordern als Amboss-Scheren. Um dennoch ohne übermäßige Anstrengung arbeiten zu können, gilt es beim Kauf der Rebschere auf eine ausgeklügelte Hebelstruktur zu achten. Lesen Sie sich dazu neben der jeweiligen Produktbeschreibung des Herstellers auch eine Vielzahl von Kundenmeinungen durch, um sich vorab ein genaues Bild von den infrage kommenden Modellen zu machen.

Geplanter Einsatzbereich

Welche Rebschere wirklich die beste für Sie ist, hängt größtenteils auch davon ab, welche Pflanzen Sie mit ihr schneiden möchten. Nehmen wir Rosen als Beispiel: Für Gewächse im Kübel, kleinere Beetrosen oder Bodendeckerrosen genügt meistens eine kleine Rebschere. Demgegenüber benötigen Sie für wuchsfreudige Kletterrosen eine größere Rosenschere, die besonders robust und kraftvoll ist. Werfen Sie einen Blick auf die Herstellerangaben und auch auf Kundenrezensionen, um die Einsatzmöglichkeiten der jeweiligen Schere zu ermitteln.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Rebschere?

Bei einer Rebschere, häufig auch als Rosenschere bezeichnet, handelt es sich um eine speziell konzipierte Gartenschere, die sich vor allem dazu eignet, dünnere Äste und Triebe zu schneiden. In der Forstwirtschaft wird sie auch Astungsschere genannt. Wesentliches Merkmal ist eine besonders scharfe Klinge. Gemeinhin kommt eine Rebschere als Bypass-Schere daher.

Wozu dient eine Rebschere?

Wie der Name schon andeutet, hat die Rebschere ihren Ursprung im Weinbau. Winzer nutzen sie bei der Ernte der Trauben an ihren Weinreben für ihre köstlichen Rot- und Weißweine. Hobbygärtner verwenden Rebscheren in erster Linie für den regelmäßigen Schnitt ihrer Rosengewächse. Rosenscheren sind im Grunde genommen gleichbedeutend mit Rebscheren.

Welche Marken bieten gute Rebscheren?

Zu den bekanntesten und beliebtesten Marken für Rebscheren gehören Felco, Grüntek und die finnische Firma Fiskars. Gute Modelle erhalten Sie außerdem von Garten Primus, Aisski und ARS. Prinzipiell raten wir Ihnen dazu, im Zweifel lieber auf eine Ausführung zu setzen, die von einem namhaften Hersteller kommt, der seit vielen Jahren für hohe Qualität steht.

Wo kaufe ich eine Rebschere am besten?

Rebscheren finden Sie in allen gut sortierten Baumärkten sowie Gartenfachcentern und spezialisierten Winzer-Shops. Wenn Sie sich ein möglichst entspanntes Einkaufserlebnis sowie ein unkompliziertes Bestell- und Rückgabeprozedere wünschen, sind Sie online bei Amazon an der richtigen Adresse. Beim populären Versandhändler profitieren Sie zudem von einer großen Auswahl an Rosen- und Rebscheren.

Wieviel kostet eine Rebschere?

Gute Rebscheren sind bereits ab etwa zehn Euro erhältlich – sogar von Top-Marken wie Fiskars oder Grüntek. Je wertiger und präziser die Reb- und Rosenschere verarbeitet ist, desto mehr kostet sie. Die teuersten Rebscheren schlagen mit über 50 Euro zu Buche – größtenteils bewegen sich die Preise jedoch im Bereich zwischen 15 und 30 Euro.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Pfeiffer/Shutterstock

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