Rasensprenger Test 2020: Die besten Modelle im Vergleich

Mit einem Rasensprenger bewässern Sie Ihren Garten gründlich und bequem. Was das Gerät im Allgemeinen auszeichnet, welche Arten es gibt und worauf Sie beim Kauf eines Regners achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber. Außerdem geben wir Ihnen praktische Tipps zur Pflege und zum richtigen Sprenkeln Ihrer Grünflächen.

rasensprenger
Die Auswahl an Rasensprengern ist riesengroß

Arten von Rasensprengern

Rasensprenger kommen in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz, die jeweils andere Anforderungen an das Bewässerungsgerät stellen. Beispielsweise muss ein Sprinkler für Golf- oder andere Sportplätze eine sehr hohe Reichweite mitbringen, während in einer kleinen privaten Grünoase mit Blumen ein leichter, schonender Wasserstrahl optimal ist.

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Inzwischen stehen im Handel für jeden Einsatzzweck die passenden Rasensprenger zur Verfügung. Die wichtigsten Arten im Überblick:

  • Kreisregner
  • Viereckregner
  • Sprühregner
  • Getrieberegner
  • Schwinghebelregner
  • Vielflächenregner

Im Folgenden stellen wir Ihnen jede dieser sechs Varianten kurz vor, einschließlich ihrer spezifischen Vor- und Nachteile.

Kreisregner

Der Kreis- oder Sektorenregner verfügt über einen Kopf, der sich dreht und dabei einen Wasserstrahl abgibt. So erzielt er eine 360-Grad-Bewässerung, die wiederum einen gleichmäßig gesprengten Rasen erwirkt.

Zu den Vorzügen gehört die simple Installation: Sie platzieren den Kreisregner einfach sinnvoll in Ihrem Garten, sodass er alle wasserbedürftigen Areale erreicht, und schließen ihn an Ihren Gartenschlauch (27,99€ bei Amazon*) an.

Bei manchen Kreisregnern können Sie verschiedene Programme aktivieren und dadurch den Wasserstrahl verändern. Oft lassen sich zumindest die Düsen verstellen, die bei den meisten Sektorenregnern auf drei Armen montiert sind.

Die Reichweite regeln Sie normalerweise über den Wasserdruck. Vereinzelte Modelle erlauben Ihnen zudem, den Sektor – sprich den Winkel – nach Bedarf einzugrenzen.

Es gibt auch Nachteile: Kreisregner sind oft nur wenig standfest, da sie nicht im Rasen befestigt, sondern lediglich darauf abgestellt werden.

Dies kann außerdem das Gartenbild stören, wenn der Rasensprenger dauerhaft stehen bleibt, Sie ihn also nicht nach jedem Einsatz abbauen (auf Dauer eventuell lästig und unkomfortabel…).

Ein weiterer potenzieller Schwachpunkt: Koppeln Sie mehrere Sektorenregner für eine höhere Reichweite, so kommt es in manchen Bereichen Ihrer Grünoase eventuell zur Doppelberegnung, was dem Rasen und den Pflanzen schaden kann.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile
  • 360-Grad-Bewässerung
  • einfaches Installieren und Positionieren
  • oft verstellbare Düsen
  • teilweise unterschiedlich programmierbar
  • Sektor und Reichweite eingrenzbar
Nachteile
  • häufig nicht allzu standfest
  • Doppelberegnung bei Kopplung mehrerer Geräte möglich
  • Platzierung auf dem Rasen stört eventuell das Gartenbild

Viereckregner

Wie der Name schon andeutet, ist der Viereckregner vornehmlich für rechteckige oder quadratische Rasenflächen konzipiert. Je nach Modell spritzt das Wasser entweder aus einem Kopf oder aus einem Metallrohr. Das Installieren und Positionieren gestaltet sich genauso simpel wie beim Kreisregner.

Beim Großteil der Ausführungen sind sowohl Reichweite als auch Bewässerungsbreite individuell anpassbar. Der Kopf/das Rohr dreht sich von links nach rechts. Aus diesem Grund können Sie den Strahl in der Regel auf einer Seite fixieren.

Das Verbinden mehrerer Rasensprenger gelingt bei Viereckregnern besser, da Sie einer Doppelberegnung durch kluges Platzieren der Sprinkler vorbeugen – anders als beim Kreisregner dreht sich der Kopf beziehungsweise das Rohr nicht im Kreis.

Was die Nachteile betrifft, gilt für Viereckregner ansonsten dasselbe wie für Kreisregner. Die “offene” und damit dauerhaft sichtbare Position ist optisch nicht das Gelbe vom Ei. Zudem mangelt es häufig an Standfestigkeit. Bei zu starkem Wasserdruck könnte der Viereckregner kippen.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile
  • einfaches Installieren und Positionieren
  • Reichweite und Bewässerungsbreite sind variierbar
  • Kopplung gut umzusetzen (kaum Gefahr einer Doppelberegnung)
Nachteile
  • oft wenig standfest
  • Platzierung auf dem Rasen stört eventuell das Gartenbild

Sprühregner

Charakteristisch für den Sprühregner ist der besonders schonende Wasserstrahl, den sensible Blumen, Sträucher und Hecken vergöttern.

Wie Kreisregner erreichen auch die “sprühenden” Modelle eine komplette 360-Grad-Bewässerung. Entweder streuen sie grundsätzlich – bedingt durch eine entsprechende Bauart – einen Kreis oder die Düse dreht sich. Bei vielen Sprühregnern können Sie aber auch wieder einen begrenzten Sektor einstellen, wenn nötig.

Außerdem sehr praktisch: Mit einem am Getriebe montierten Erdspieß ist das Gerät ziemlich standfest. Teilweise lässt sich der Sprühregner sogar versenken.

Nachteilig ist das schnelle Verdunsten der kleinen Tropfen. Das heißt letztlich, dass Sie mehr Wasser brauchen. Deshalb raten wir Ihnen, nur dann über einen Sprühregner nachzudenken, wenn Sie einen eher kleinen, überschaubaren Garten haben.

Die 360-Grad-Bewässerung erhöht die Gefahr einer Doppelberegnung, wenn mehrere Sprühregner kombiniert werden.

Bei versenkbaren Regnern ist die Installation aufwändiger, da Sie die Wasserleitung im Erdreich verlegen müssen.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile
  • schonender Wasserstrahl
  • 360-Grad-Bewässerung
  • Sektor lässt sich eingrenzen
  • standfest dank Erdspieß
  • teilweise versenkbar
Nachteile
  • Doppelberegnung bei Kopplung mehrerer Geräte möglich
  • Wasser verdunstet schnell (mehr Wasser erforderlich)
  • aufwändige Installation bei versenkbarem Gerät

Getrieberegner

Getrieberegner, auch Versenkregner genannt, werden generell in den Gartenboden eingebettet. Das bedeutet, sie sind im Allgemeinen nicht zu sehen. Einzig im Betrieb kommen sie heraus – und zwar ganz automatisch durch den Wasserdruck, der beim Aufdrehen des Wasserhahns entsteht.

Diese Installationsart hat zwei enorme Vorteile, die Getrieberegner so beliebt machen: Dank des in der Erde versenkten Stativs ist ein solcher Rasensprenger standfest und außerhalb der Betriebszeit absolut unauffällig.

Apropos Betriebszeit: Wenn Sie den Wasserhahn aktivieren und damit den Sprinkler gewissermaßen aufwecken, hebt sich der Kopf und dreht sich im Kreis, um das oft unverzichtbare Kriterium der 360-Grad-Bewässerung zu erfüllen. Wie bei anderen Sprenger-Arten können Sie meist aber auch den gewünschten Sektor einstellen.

Mit dem Spaten (29,99€ bei Amazon*) Erde ausheben und eine Wasserleitung verlegen – die Installation ist zweifelsohne der größte Nachteil eines Versenkregners. Um einem unerwünschten Wasserverlust vorzubeugen, müssen Sie das Gerät regelmäßig warten.

Achtung: Wenn Sie mehrere Getrieberegner koppeln wollen, ohne eine potenziell schädliche Doppelberegnung zu riskieren, ist es essenziell, die Platzierung der Geräte optimal aufeinander abzustimmen. Planen Sie das Ganze gründlich und genau, denn: Bemerken Sie nach dem mühsamen Akt Probleme, sind der Ärger sowie der nötige Zusatzaufwand groß. Heißt: Zunächst überlegen, dann handeln.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile
  • 360-Grad-Bewässerung
  • Sektor lässt sich eingrenzen
  • standfest dank Stativ und Versenkung
  • unauffällig
Nachteile
  • Doppelberegnung bei Kopplung mehrerer Geräte möglich
  • relativ aufwändige Installation
  • regelmäßige Wartung erforderlich

Schwinghebelregner

Schwinghebelregner, auch als Schlaghebel- oder Impulsregner bekannt, kommen vorwiegend in der Landwirtschaft zum Einsatz. Sie erzielen enorme Reichweiten.

Diese Rasensprenger drehen sich im Kreis und stoßen Strahl um Strahl aus. Bei den allermeisten Modellen können Sie Sektor und Reichweite nach Belieben einstellen.

Ob die Schwinghebelregner mit einem Erdspieß oder einem Stativ installiert werden – beide Varianten sind einfach zu realisieren; überdies sorgen sie für eine hohe Standfestigkeit.

Aus Testberichten und Kundenrezensionen geht hervor, dass Schlaghebelregner oft unangenehm laut arbeiten – das wiederkehrende Schlaggeräusch soll auf Dauer doch ziemlich lästig sein.

Des Weiteren sind die Impulsregner grundsätzlich nicht versenkbar, was die Ästhetik negativ beeinflussen kann, zumindest im privaten Garten.

Wegen der immensen Reichweite ist das Risiko einer Doppelberegnung hoch, sodass exakte Positionierungen gekoppelter Geräte wesentlich sind.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile
  • hohe Reichweite
  • 360-Grad-Bewässerung
  • Sektor lässt sich eingrenzen
  • simples Installieren und Positionieren
  • standfest dank Erdspieß oder Stativ
Nachteile
  • Doppelberegnung bei Kopplung mehrerer Geräte möglich
  • recht lautes und unangenehmes Schlaggeräusch
  • stört eventuell das Gartenbild (private Grünoase)

Vielflächenregner

Bei einem Vielflächenregner können Sie unterschiedliche Reichweiten einstellen und dadurch jeden Bereich in Ihrem Garten bewässern (lassen) – auch (oder gerade) dann, wenn Ihre Grünoase keine standardisierte Form (rund oder eckig) aufweist, sondern verwinkelter daherkommt.

Vielflächenregner werden elektronisch gesteuert und sind programmierbar. Je nach konkretem (aktuellem) Bedarf stellen Sie den Sektor und die Reichweite sowie die Wassermenge ein. Es handelt sich um vergleichsweise große Rasensprenger, die meist mittels Erdspieß zu befestigen sind.

Nachteilig müssen wir zum einen den durch die verbaute Elektronik bedingten höheren Preis und zum anderen den recht ausgeprägten Wartungsaufwand erwähnen. Auch Reparaturen sind häufiger nötig als bei anderen Rasensprengern. Meist werden die Sprinkler mit Batterien betrieben, deren Lebensdauer begrenzt ist.

Die Installation und das Kennenlernen der vielen Einstellungsoptionen sind ein wenig komplizierter. Außerdem kann der große, nicht versenkbare Kasten die Ästhetik in Ihrer Grünoase beeinträchtigen.

Hinweis: Beachten Sie, dass bei Vielflächenregnern oft keine Kopplung möglich ist. Das auserwählte Gerät muss dann also die gesamte Gartenfläche abdecken.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile
  • elektronisch gesteuert
  • variable Reichweiten
  • 360-Grad-Bewässerung
  • Sektor plus Reichweite und Wassermenge lassen sich einstellen
  • standfest dank Erdspieß
Nachteile
  • höherer Anschaffungspreis
  • batteriebetrieben
  • meist keine Kopplung mehrerer Geräte möglich
  • Installation und Einstellungen komplizierter
  • stört das Gartenbild
  • sehr hoher Wartungsaufwand

Extra: Rasensprenger mit Bewegungsmelder

Rasensprenger mit Bewegungsmelder hindern ungebetene Gäste daran, den Rasen in Mitleidenschaft zu ziehen. So werden etwa Saatkrähen davon abgehalten, Samen zu fressen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Sobald sich eine Krähe auf den Rasen setzt, erkennt dies der Bewegungsmelder. Dieser aktiviert automatisch den Rasensprenger, sodass der Vogel nass gespritzt und rasch vertrieben wird. Mit anderen Eindringlingen verhält es sich natürlich genauso…

Zusammenfassung: Welcher Rasensprenger für welches Einsatzgebiet?

Kreisregner: für kleine, runde Gärten
Viereckregner: für rechteckige oder quadratische Rasenflächen
Sprühregner: für schonende Bewässerung von Blumen und Sträuchern
Schlaghebelregner: für große Gartenflächen
Vielflächenregner: für “unförmige” Gärten
Getrieberegner (oder andere versenkbare Variante): für Gärtner, die besonders großen Wert auf ein ästhetisches Erscheinungsbild legen

Weitere Kaufkriterien

Das Wichtigste ist, dass Sie sich für einen Rasensprenger entscheiden, der zu Ihren individuellen Voraussetungen – sprich Ihrem Garten – passt. In erster Linie kommt es demnach auf die Art an. Welche Kriterien beim Kauf eines Regners sonst noch eine elementare Rolle spielen, verraten wir Ihnen in diesem Abschnitt.

Übersicht zu den entscheidenden Punkten:

  • Reichweite
  • Funktionsumfang
  • Anschluss
  • Material
  • Fuß/Basis

Reichweite

Je nachdem, wie groß die zu bewässernde Fläche ist, sollte der Rasensprenger eine entsprechende Reichweite mitbringen. Eventuell stellt auch die Kopplung mehrerer Sprinkler eine gute Lösung dar.

Tipps

Mehr als zwei bis drei Regner sollten Sie nicht verbinden, da ansonsten der Druck womöglich nicht mehr für alle Geräte ausreicht.

Funktionsumfang

Vorteilhaft ist es, wenn der Rasensprenger viele Funktionen hat. Im Idealfall können Sie sowohl den Sektor als auch die Reichweite nach Bedarf einstellen.

Anschluss

Achten Sie darauf, dass der Anschluss des Regners zum Gartenschlauch passt. In den meisten Fällen handelt es sich um ein ½- oder ¾-Zoll-Gewinde. Ansonsten müssen Sie zusätzlich einen Adapter kaufen – unnötige Extrakosten.

Material

Einige Rasensprenger sind aus Kunststoff gefertigt. Dieses Material rostet nicht und ist überdies relativ beständig gegen Wettereinflüsse, schmutzabweisend und einfach zu reinigen. Dennoch geht ein Regner aus Kunststoff meist schneller kaputt als ein Rasensprenger aus Metall.

Letzterer zeichnet sich durch seine Robustheit und hohe Stabilität aus, kostet deshalb allerdings auch mehr. Und: Bei einer beschädigten Beschichtung kann sich Rost bilden.

Tipps

Wenn Sie einen Sprinkler aus Kunststoff kaufen wollen, wählen Sie am besten ein Modell mit UV-beständiger Beschichtung. Diese schützt das Gerät vor Beschädigungen infolge intensiver Sonneneinstrahlung und erhöht die Lebensdauer.

Fuß/Basis

Im Idealfall ist der Rasensprenger mit einem Erdspieß oder Stativ ausgestattet, um ausreichend stabil zu sein und nicht umzukippen, was unschöne Folgen haben könnte (etwa, dass der Regner nur eine Zone im Garten bewässert).

Sprinkler zum Aufstellen, also ohne Erdspieß oder Stativ, sollten eine extra breite oder schwere Basis aufweisen, um in puncto Standfestigkeit zu überzeugen.

Welche Marken gibt es?

Hier einige empfehlenswerte Marken, die Rasensprenger offerieren, im Überblick:

  • Gardena
  • Kärcher
  • Hunter
  • Grüntek
  • Hellweg
  • Lux
  • Bradas
  • Greenkey
  • Melnor
  • Toro
  • Neptun
  • Gardenline
  • Florabest (Lidl-Marke)

Kaufen können Sie Rasensprinkler unter anderem in Baumärkten sowie in beliebten Versandhäusern, teilweise auch beim Discounter. Beispiele für Bezugsquellen:

  • OBI
  • BAUHAUS
  • Hornbach
  • toom
  • Hagebaumarkt
  • ALDI
  • Lidl
  • Amazon

Wie pflege ich einen Rasensprenger?

rasensprenger

Ein Rasensprenger sollte regelmäßig gereinigt werden

Rasensprenger sind witterungs- und schmutzbeständig. Dennoch brauchen sie für eine lange Lebensdauer eine regelmäßige Pflege. Wir fassen Ihnen die wichtigsten Punkte zusammen:

  • Verschmutzungen durch Erde, Gras oder Laub können Probleme verursachen, etwa die Düsen verstopfen. Dies wiederum würde möglicherweise dazu führen, dass der Rasensprenger entweder gar kein Wasser mehr verteilt oder aber ausläuft und so die Fläche drumherum unter Wasser setzt, was einigen Pflanzen nicht allzu gut bekommt.
  • Deshalb unser Rat: Reinigen Sie Ihren Rasensprenger mindestens alle zwei Wochen von außen. Grobe Verunreinigungen entfernen Sie einfach mit Ihrer bloßen Hand und/oder einem feuchten Tuch. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen greifen Sie ergänzend am besten noch auf etwas Spülmittel zurück – aber nur auf den Außenflächen benutzen!
  • Prüfen Sie mindestens einmal pro Monat die Verbindung zwischen dem Rasensprenger und dem Wasserschlauch. Sollten Sie bei Ihrem Check Ablagerungen vorfinden (zum Beispiel Kalkspuren), gilt es diese zu beseitigen. Achten Sie darauf, nur Reinigungsmittel einzusetzen, die das jeweilige Material verträgt. Wenn Sie den Schmutz nicht beseitigen, kann es zu Leistungseinbußen bezüglich Wasserdruck kommen.
  • Getrieberegner erfordern besonders viel Aufmerksamkeit und gehen mit einem relativ hohen Wartungsaufwand einher. Sie werden durch eine Turbine und Räder angetrieben. Gemeinhin sind diese Elemente aus Kunststoff oder Metall sehr robust. Doch diverse Ursachen – von einer schlechten Wasserqualität über einen übermäßigen Druck bis hin zum ganz normalen Verschleiß – können Probleme nach sich ziehen. Bewegen sich zum Beispiel die Zahnräder nicht, wird in der Folge auch die Turbine nicht mehr angetrieben. Um derartige Szenarien zu verhindern, sollten Sie regelmäßig den Filter oder das Sieb reinigen, in dem sich mit der Zeit jede Menge Schmutz- und andere Partikel absetzen.
  • Je nach Problem kann es hilfreich sein, die Dichtungen auszuwechseln. Nur gut, dass namhafte Hersteller wie Gardena und Kärcher ein großes Sortiment an Ersatzteilen anbieten, unter anderem auch Gummischutzabdeckungen und Gehäusekappen, sodass sich der Kauf eines komplett neuen Rasensprengers oft verhindern lässt – vorausgesetzt, Ihr handwerkliches Geschick reicht aus, um die Ersatzteile richtig zu verbauen.
  • Bevor Sie dem Rasensprenger in der kalten Saison seinen wohlverdienten Winterschlaf gönnen, müssen Sie ihn gründlich reinigen und im Sonnenlicht trocknen. Es darf keine Feuchtigkeit im Inneren vorhanden sein, damit die Teile nicht rosten – Rost würde den Regner unbrauchbar machen. Lagern Sie den Rasensprenger an einem trockenen Ort.
  • Natürlich geben die Hersteller von Rasensprengern immer auch modellspezifische Pflegehinweise. Lesen Sie diese in der Bedienungsanleitung nach und halten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen.

Typische Probleme

Der Rasensprenger dreht sich nicht mehr? Der Wasserstrahl funktioniert nicht richtig?

Gemeinhin kommt es zu solchen Einschränkungen, wenn sich viel Schmutz im Inneren befindet, der beispielsweise die Düsen verstopft oder die Turbine blockiert.

Lösung: Oft genügt es, den Regner einfach entgegen der Fließrichtung gründlich auszuspülen. Möchten Sie die Düsen frei machen, verwenden Sie ein Stück Draht, eine Nähnadel oder eine Düsennadel des Herstellers Ihres Rasensprengers.

Welches Zubehör ist sinnvoll?

Für den Einsatz eines Rasensprengers brauchen Sie in jedem Fall einen Gartenschlauch. Möchten Sie mit Regenwasser bewässern, sammeln Sie dieses am besten in einer praktischen Regentonne.(169,95€ bei Amazon*) Auch Stative und Erdspieße stehen zum Teil als Zubehör zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Rasensprenger?

Ein Rasensprenger ist ein nützliches Beregnungsgerät für den Garten. Um den Regner einsetzen zu können, bedarf es nur eines Wasserhahns und eines Gartenschlauchs.

Wie funktioniert ein Rasensprenger?

Die Funktionsweise eines Rasensprengers ist simpel und logisch nachvollziehbar: Sie müssen zunächst einen Wasserschlauch an einer Wasserzuleitung befestigen. Danach verbinden Sie den Schlauch mit dem Sprinkler.

Sobald Sie die Wasserzuleitung aktivieren, fließt das Wasser über den Schlauch in den Regner. Dort läuft es durch ein Getriebe. Danach erreicht es die am Sprengerkopf angebrachten Düsen, die schließlich für die flächendeckende Bewässerung sorgen.

Tipps

Fast alle Rasensprenger erfordern einen Mindestwasserdruck von zwei bar, damit gewährleistet ist, dass das Wasser bis zum Gerät vordringt und auch die gewünschte Reichweite erwirkt.

Wer profitiert von einem Rasensprenger?

Jeder Besitzer eines Gartens oder einer größeren Rasenfläche, der einen möglichst bequemen Weg für die Bewässerung sucht, ist mit einem Rasensprenger gut beraten.

Wie bewässere ich den Rasen richtig?

  • bewässern, sobald er gräulich erscheint, nicht erst, wenn er bereits leicht verdorrt ist
  • Wassermenge an Bodenart, Temperatur und Luftfeuchtigkeit anpassen – weder über- noch untertreiben; mit Regenmesser, Durchflusszähler, Glas oder Spaten die Menge kontrollieren – Wasser sollte etwa 15 Zentimeter in den Boden eindringen (Wurzeln)
  • morgens oder abends bewässern, nicht zur Mittagszeit (Sonne sorgt für schnelles Verdunsten)
  • nur zwei- bis dreimal wöchentlich bewässern (für Dürreperioden “abhärten”)
  • gleichmäßig bewässern, Pfützen vermeiden
  • Pflanzen in der Nähe von Bäumen mehr Wasser geben (Baumwurzeln beanspruchen einiges an Feuchtigkeit, Grashalme bekommen weniger ab)
  • nach einem Sommerregen oder Gewitter nicht wässern
  • niemals nach dem Jäten wässern (würde neuerliches Unkrautwachstum begünstigen)

Wie viel kostet ein Rasensprenger?

Solide Rasensprinkler sind teilweise schon ab etwa sechs Euro zu haben. Auch Profi-Rasensprenger kosten nicht die Welt. Erstklassige Geräte von Gardena und Co. stehen bereits ab 15 bis 20 Euro zur Verfügung.

Gibt es einen Rasensprenger-Vergleich der Stiftung Warentest?

Der letzte Rasensprenger-Test der Stiftung Warentest stammt aus dem Jahr 1966, ist demnach alles andere als aussagekräftig.

Text: Gartenjournal.net

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