Pizzateig einfrieren – und die nächste Pizza geht ruckzuck

Anlässe, die nach einer leckeren Pizza rufen, gibt es zu genüge. Das Belegen geht schnell, das Backen auch, doch der Hefeteig braucht seine Zeit. Damit nicht immer der teuere Lieferdienst bemüht wird, ist eingefrorener Pizzateig eine wirklich praktische Sache.

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Überschüssiger Teig kann eingefroren werden

Welche Vorteile bietet tiefgefrorener Pizzateig?

Wer Pizzen mag, steht vor einer großen Auswahl an Möglichkeiten. Vier Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle:

  • Qualität
  • Geschmack
  • eigener Zeitaufwand
  • Preis

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Wenn einer oder mehrere dieser Faktoren für eine selbst gemachte Pizza sprechen, kann die Verwirklichung durch tiefgefrorenen Pizzateig öfter gelingen.

  • spart Zeit bei der Zubereitung
  • dient als „unbelegte“ Basis
  • lässt individuell kreierte Pizzen zu

Die zwei Wege zum tiefgefrorenen Pizzateig

Wann und wie Sie Ihre Gefriertruhe mit Pizzateig befüllen, bleibt Ihnen überlassen. Frischer Teig, der nach allen Regeln der Kunst geknetet und gehen gelassen wird, geht nicht so neben bei. Deswegen gibt es zwei Möglichkeiten, wie Sie frischen Teig für die Gefriertruhe bekommen.

Sie können Pizzateig extra für die Gefriertruhe zubereiten und in Portionen aufgeteilt einfrieren. Wenn Sie Zeit und Muse haben, zum Beispiel an einem arbeitsfreien Tag, können Sie so vorgehen.

Einfacher und ohne viel zusätzlichen Aufwand können Sie Pizzateig für die Gefriertruhe bekommen, wenn Sie beim nächsten Pizzabacken einfach mehr Teig zubereiten. Einen Teil des Teiges können Sie sofort in eine leckere Pizza verwandeln. Der Rest kommt in die Gefriertruhe.

Pizzateig zubereiten

Planen Sie genügend Zeit ein, damit der Pizzateig wie im Rezept angegeben in Ruhe zubereitet werden kann.

  1. Bereiten Sie den Pizzateig nach Rezept zu.
  2. Lassen Sie den Teig aufgehen.
  3. Sie können den Teig zu Kugeln formen und so einfrieren oder gleich pizzagerecht ausrollen.
  4. Rollen Sie den Pizzateig aus und portionieren Sie ihn nach Bedarf.
  5. Geben Sie jedes Teilstück in einen Gefrierbeutel und rollen Sie diesen anschließend mit dem Nudelholz dünn aus.
  6. Verschließen Sie den Beutel luftdicht und geben Sie ihn in die Gefriertruhe.

Tipps

Sie können den Pizzateig vor dem Einfrieren auch rund ausrollen, wenn Ihnen das lieber ist.

Haltbarkeit

Gefrorener Pizzateig sollte innerhalb von drei Monaten in eine köstliche Pizza verwandelt werden.

Pizzateig auftauen

Schonendes Auftauen geschieht am besten über Nacht im Kühlschrank. Am Folgetag kann der Teig weiter verarbeitet werden.

Ist der Pizzateig bereits dünn ausgerollt eingefroren worden, geht das Auftauen wesentlich schneller. Holen Sie den Pizzaboden aus dem Gefrierbeutel und legen Sie ihn auf ein Backblech zum Auftauen. Danach können Sie den Boden mit Ihrem Lieblingsbelag belegen und fertig backen.

Fazit für Schnell-Leser:

  • Vorteile: Spart Geld und Zeit beim Pizzabacken; jederzeit in individuelle Pizzakreation verwandelbar
  • Vorratshaltung: Gezielt eine große Menge Pizzateig für die Gefriertruhe zubereiten und portioniert einfrieren
  • Alternativ: Beim nächsten Pizzabacken mehr Teig herstellen und einen Teil davon einfrieren
  • Zubereitung: Pizzateig nach Rezept zubereiten und gehen lassen
  • Portionieren: Teigstücke zu Kugeln formen und in Gefriertüten einfrieren
  • Portionieren: Alternativ Pizzateig ausrollen, teilen und in Beutel geben; wieder ausrollen und verschlossen einfrieren
  • Tipp: Sie können Pizzateig auch rund ausrollen, wenn Ihnen das lieber ist
  • Haltbarkeit: Tiefgefrorener Pizzateig kann innerhalb von drei Monaten genutzt werden
  • Auftauen: Pizzateig über Nacht im Kühlschrank auftauen und danach weiter verarbeiten
  • Flacher Pizzateig: Er kommt sofort auf das Backblech; kann nach kurzer Auftauzeit belegt werden

Das Gartenjournal Frische-ABC

Wie läßt sich Obst & Gemüse richtig lagern, damit es möglichst lange frisch bleibt?

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Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Nataliya Druchkova/Shutterstock

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