Pflanzenvlies – Ein kleiner Kaufratgeber

Mit einem speziellen Pflanzenvlies lässt sich das Wachstum von unerwünschtem Unkräutern auf Beeten und Rabatten dauerhaft verhindern. Das erspart Ihnen eine Menge Arbeit im Zier- und Gemüsegarten, allerdings nur, wenn Sie das richtige Unkrautvlies ausgewählt haben. Lesen Sie in unserem Ratgeber, was ein Pflanzenvlies eigentlich ist und welche Kriterien kaufentscheidend sind.

pflanzenvlies
Mit einem Pflanzenvlies hat Unkraut keine Chance

Unsere Empfehlungen

Größe (Länge x Breite) 50 x 1 Meter
Ausreichend für 50 m²
Preis/m² ca. {PREIS/50} EUR
Grammatur 105 g/m²
Wasserdurchlässigkeit wasserdurchlässig
UV-Beständigkeit uv-beständig
Reißfestigkeit reißfest
Besonderheiten robustes Unterbodengewebe

Das hochwertige Pflanzenvlies des Herstellers GardenMate zeichnet sich durch seine Robustheit und seine hohe Haltbarkeit aus: Das Material ist verrottungsfest, reißfest und widerstandsfähig gegen UV-Licht und Witterungseinflüssen wie Frost und Hitze. Zugleich erlaubt es Ihren Pflanzen zu atmen und ist durchlässig für lebensnotwenige Dinge wie Wasser und Nährstoffe. Seine Wirkungsweise basiert auf der Tatsache, dass es das Sonnenlicht blockiert und Unkraut daher gar nicht erst wachsen lässt. Mit Bestellung erhalten Sie eine einen Meter breite Rolle mit 50 Meter langem Unkrautvlies.(27,90€ bei Amazon*) P. S. Als Wurzelsperre (z. B. beim Pflanzen von Bambus oder anderen stark Ausläufer bildenden Arten) eignet sich das Material nicht.

Größe (Länge x Breite) 15 x 2 Meter
Ausreichend für 50 m²
Preis/m² ca. {PREIS/50} EUR
Grammatur 150 g/m²
Wasserdurchlässigkeit wasserdurchlässig
UV-Beständigkeit uv-beständig
Reißfestigkeit reißfest
Besonderheiten frost- und hagelbeständig

Das besondere Merkmal dieses Produkts ist die hohe Grammatur von 150 Gramm je Quadratmetern, wodurch das dicke Pflanzenvlies eine besonders hohe Reißfestigkeit erreicht. Zudem ist es witterungsbeständig, da Regen, Feuchtigkeit, Frost oder gar Hagel dem Material (hochwertiges Polypropylen) nichts ausmachen. Auch gegen UV-Strahlen zeigt sich das Bodenvlies widerstandsfähig. Lediglich in den Punkten Atmungsaktivität und Wasserdurchlässigkeit muss man Abstriche machen, was allerdings nicht der Qualität, sondern der Dicke des Vlieses geschuldet ist. Sie können es übrigens auch als Trenn- oder Drainagevlies, als Unterlage für den Sandkasten oder fürs Hochbeet verwenden.

Größe (Länge x Breite) 40 x 2 Meter
Ausreichend für 50 m²
Preis/m² ca. {PREIS/50} EUR
Grammatur 150 g/m²
Wasserdurchlässigkeit wasserdurchlässig
UV-Beständigkeit uv-beständig
Reißfestigkeit reißfest
Besonderheiten hohe UV-Stabilisierung

Dieses 0,29 Millimeter starke, mit 150 Gramm je Quadratmeter sehr robuste und reißfeste Gartenvlies speichert sowohl Wärme als auch Wasser, lässt Feuchtigkeit, Flüssigdünger sowie Licht und Luft hindurch, sodass Ihre Zier- und Nutzpflanzen alles haben, was sie für ein gesundes Wachstum brauchen. Lediglich Unkraut wird am Gedeihen gehindert, auch UV-Licht erfährt eine Stabilisierung um ca. zehn Prozent. Damit ist das Pflanzenvlies eine langlebige und ökologische Methode, unerwünschten Bewuchs effektiv aus Beeten und Rabatten fernzuhalten – und so ganz nebenbei sich selbst eine Menge Arbeit zu sparen

Kaufkriterien

Anwendungsbereich

Ein Pflanzenvlies kann sowohl für den Gemüse- als auch für den Ziergarten verwendet werden. Im Nutzgarten hat ein solches nicht nur den Effekt, dass es das Wachstum von Unkräutern verhindert, es erwärmt zudem den Boden, speichert Wasser und trägt somit zu einem besseren Wachstum von Gemüsen und Erdbeeren bei. Hier sollten Sie möglichst auf ein Unkrautvlies aus biologisch abbaubaren Materialien zurückgreifen, da es nur wenige Wochen bis Monate im Boden verbleibt. Für den Ziergarten hingegen, wo die Pflanzen viele Jahre lang an derselben Stelle bleiben, empfiehlt sich ein verrottungsfestes Produkt.

Material

In der Regel bestehen Pflanzenvliese aus synthetischen, d. h. künstlich hergestellten Materialien. Diese verrotten nicht, was im Gemüsebeet zu einem Problem werden kann – schließlich müssten Sie das Vlies bei jedem Kulturwechsel aus- und wieder eingraben bzw. jedes Mal entsorgen, was wiederum sehr viel Müll verursacht. Deshalb ist es sinnvoll, im Nutzgarten auf ein Gartenvlies aus biologisch abbaubaren Materialien zurückzugreifen. Diese verrotten mit der Zeit rückstandslos und liefern gleich noch ein paar Nährstoffe für die Pflanzen. Allerdings sind abbaubare Vliesstoffe selten und schwer zu bekommen, da die meisten Hersteller auf Kunststoffe setzen.

Grammatur

Die Materialstärke eines Pflanzenvlieses wird in Gramm je Quadratmetern angegeben und drückt aus, wie dick der Stoff ist. Für Gartenvliese sind Grammaturen – so der Fachbegriff – zwischen 50 und 200 Gramm je Quadratmetern erhältlich, wobei für ein gewöhnliches Gemüse- oder Zierbeet eine Dicke zwischen 50 und 90 Gramm je Quadratmetern völlig ausreichend ist – es sei denn, Sie müssen hartnäckige Wurzelunkräuter wie etwa Giersch am Wachstum hindern. Je dicker ein Vlies ist, desto schlechter ist auch seine Wasser- und Luftdurchlässigkeit, was sich wiederum beim Pflanzenwachstum bemerkbar macht.

Wasserdurchlässigkeit

Wenn Sie im Beet dennoch ein dickes Vlies verlegen wollen oder müssen, sollten Sie auf ein so genanntes Hydrovlies zurückgreifen. Dieses Pflanzenvlies ist dick und strapazierfähig, besitzt jedoch eine wesentlich höhere Wasserdurchlässigkeit als herkömmliche Gartenvliese aus normalem Spinnstoff. Wässern Sie das frisch verlegte Vlies durchgehend, um seine Durchlässigkeit zu verbessern. Zudem sollten Sie eine Drainageschicht verlegen, um Staunässe effektiv vorzubeugen. Hierzu eignet sich eine Schicht groben Kies oder Kieselsteinen unter dem Vlies. Schwerer Boden sollte zudem gründlich aufgelockert werden.

UV-Beständigkeit

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist die UV-Beständigkeit. Das ist schon allein deshalb wichtig, weil viele Materialien sehr empfindlich gegenüber UV-Strahlung sind und mit der Zeit mürbe und porös werden – mit der Folge, das sie ihrer Aufgabe, Unkräuter am Wachstum zu hindern, nicht mehr effektiv nachkommen können. Außerdem sollten Pflanzenvliese zwar luft- und wasserdurchlässig, nicht aber lichtdurchlässig sein, weshalb viele dieser Stoffe eine schwarze Färbung aufweisen. Auch ein Mangel an Licht hindert Unkraut am Keimen und Wachsen.

Qualität und Robustheit

Richtig verlegt, kann ein gutes Pflanzenvlies bis zu 25 Jahre seinen Dienst im Gartenbeet verrichten. Damit es tatsächlich so lange hält und sich nicht vorher zersetzt, sollten insbesondere Vliese aus Polypropylen mit UV-Hemmern behandelt worden sein. Außerdem hat es sich als hilfreich erwiesen, nach der Vliesverlegung und dem Anlegen des Beetes eine mindestens fünf Zentimeter dicke Mulchschicht (z. B. Rindenmulch oder Kies) aufzubringen. Auch dies erhöht die Lebensdauer des Materials, da weniger Sonnenlicht durchdringt.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Pflanzenvlies?

Ein Pflanzenvlies wird direkt in den Gartenboden verlegt und soll das Wachstum von unerwünschtem Unkraut verhindern. Damit Zier- und Nutzpflanzen trotzdem gesund gedeihen können, schneidet man kreuzförmige Pflanzschlitze in den Stoff. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass diese auch als Unkrautvlies oder Gartenvlies bezeichneten Stoffbahnen den Boden warmhalten und Wasser speichern.

Wie funktioniert ein Pflanzenvlies?

Pflanzenvlies besteht aus einem speziellen Gewebe, welches meistens dunkel gefärbt ist. Dadurch fällt das Material im Gartenbeet nicht nur kaum auf, sondern hindert vor allem Sonnenstrahlen daran, in den Boden einzudringen und Unkrautsamen zum Keimen zu bringen. Schließlich wächst kein Unkraut, wo es auch kein Licht gibt. Zudem sollte der Stoff so dick sein, dass selbst hartnäckige Wurzelunkräuter – wenn sie denn doch mal an die Oberfläche streben – das Material nicht durchdringen können.

Welche Arten von Pflanzenvlies gibt es?

Häufig wird Pflanzenvlies mit Pflanzenfolie verwechselt. Zwar wird letztere ebenfalls gern verwendet, um Unkräuter am Wachstum zu hindern, allerdings bestehen beide Produkte aus unterschiedlichen Materialien und sind verschieden dick. Aufgrund seiner höheren Materialdicke hat Vlies gegenüber Folie die Nase vorn, da Unkraut die dünne Folie leichter durchstoßen kann. Ansonsten unterscheiden sich die verschiedenen Vliese hauptsächlich in ihrer Grammatur, d. h. in ihrer Materialdicke.

Wofür kann man Pflanzenvliese verwenden?

Pflanzenvliese können Sie nicht nur in Beeten und Rabatten verlegen, sondern auch als Unterlage für Kies- und Plattenwege, für Terrassen, Sandkästen, Hochbeete und andere Bauten verwenden. Hierfür ist es jedoch sinnvoll, auf möglichst starke Materialien von mindestens 150 Gramm je Quadratmeter zurückzugreifen, schließlich müssen sie auch trittfest sein. Wählen Sie daher Produkte, die als „Gartenvlies“ oder „Bodenvlies“ belabelt sind.

Was sollte man beim Verlegen des Pflanzenvlieses beachten?

Pflanzenvlies ist in Bahnen von einen oder zwei Metern Breite erhältlich und kann ganz nach Bedarf zurechtgeschnitten werden. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie das Vlies überlappend und nicht Kante an Kante verlegen. Ansonsten könnten sich durch die so entstehenden Lücken trotzdem Unkräuter zwängen. Zudem sollte das Vlies auf der Erde liegen und nur mit einer Schicht Mulchmaterial bedeckt werden.

Text: Ines Jachomowski

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