Alles, was Paprika im Topf wachsen lässt

Grün, gelb, rot – klein, rund, länglich – nicht nur Paprika im Miniformat, sondern auch die normalen Paprika, Peperoni und Chili lassen sich bestens im Topf anpflanzen. Vorausgesetzt man erfüllt ihre besonderen Anforderungen an Klima, Standort und Pflege.

Paprika Topf

Ihre Eigenschaften machen Paprika zu idealen Topfpflanzen. Weil sie ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammen, bevorzugen sie einen sonnigen, vor Regen und Kälte geschützten Standort.

Um Paprika im Topf anzubauen braucht man:

  • Saatgut aus Paprikaschoten oder Paprikapflänzchen
  • 10 Liter Töpfe oder Kübel
  • Keimsubstrat oder Anzuchterde
  • Aussaaterde
  • Bambusstäbe
  • Dünger

Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Staunässe vermeiden! Wenn die Erde trocken ist, Paprika von unten gießen und die Blätter trocken halten. 1-mal wöchentlich mit einem Mischdünger, der reichlich Kalium, Phosphor und Magnesium aber nur wenig Stickstoff enthält, versorgen. Oder beim Einpflanzen Langzeitdünger in die Erde geben. Ende Juli kannst Du dann bereits die ersten herrlich frischen, knackigen Paprikaschoten ernten und genießen.

Tipps & Tricks

Dünger selbst gemacht: Eine Gießkanne mit frischen Brennnesseln und den ausgegeizten Paprikatrieben füllen und dann mit Wasser aufgießen. 2 Wochen gären lassen. Dann Paprika mit verdünnter Brennnesselbrühe 1-mal wöchentlich düngen oder abspritzen.

Text: Regina Müller

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