Die perfekte Pflege für die Papageienschnabel-Pflanze

Es gibt in der Natur so einige Pflanzen, die mit ihren Blüten an die charakteristische Form eines Papageienschnabels erinnern. Eines der beliebtesten Beispiele hierfür ist die auch als Kongolieschen bezeichnete Papageienschnabel Pflanze (Impatiens niamniamensis).

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Das Kongolieschen begeistert mit seinen Papageienschnabel-ähnlichen Blüten

Wie regelmäßig sollte die Papageienschnabel-Pflanze gegossen werden?

Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Erdschicht im Topf einer Papageienschnabel-Pflanze stets antrocknen können. Wird die Pflanze dann nach einigen Tagen wieder gegossen, sollte anschließend kein Wasser im Untersetzer stehenbleiben. Prinzipiell sollte das Kongolieschen nur mit möglichst kalkfreiem Wasser gegossen werden. Im Sommer kann der Wasserbedarf eines Kongolieschens besonders an einem sonnigen Standort durchaus hoch sein. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Erde im Topf bei dieser Pflanze niemals bis zu den Wurzeln durchtrocknet.

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Was ist beim Umtopfen eines Kongolieschens zu beachten?

Beim Umtopfen dieser Pflanze sollte darauf geachtet werden, dass das neue Pflanzgefäß den Wurzeln des Kongolieschens ausreichend Platz zur Entfaltung bietet. In das untere Drittel des Pflanztopfs sollte eine Drainageschicht eingebracht werden, die beispielsweise aus den folgenden Materialien bestehen kann:

  • Tonscherben
  • grober Kies
  • Tonkugeln für die Hydrokultur

Das Kongolieschen sollte stets in gleicher Höhe wieder in das Substrat eingesetzt werden. Nach dem Umpflanzen wird das Substrat im Topf mittelfest angedrückt und ausgiebig gewässert.

Wann und wie wird das Kongolieschen geschnitten?

Da die Pflanze von sich aus sehr kompakt wächst, ist in der Regel kein Rückschnitt nötig. Allerdings sollten welke Pflanzenteile stets entfernt werden. Zupfen Sie zum Beispiel die welken Blüten regelmäßig ab, damit sich rasch neue Blüten bilden können. Ein radikaler Rückschnitt wird von dieser Pflanze nur sehr schlecht vertragen.

Welche Schädlinge können der Papageienschnabel-Pflanze gefährlich werden?

Die Pflanze ist relativ anfällig für Spinnmilben, daher sollten die Pflanzen auch im Wiinter regelmäßig auf einen möglichen Befall mit diesen Schädlingen kontrolliert werden.

Gibt es Krankheiten, die beim Kongolieschen häufiger auftreten?

Das Kongolieschen kann von diversen Pilzerkrankungen befallen werden. Befallene Stellen sollten möglichst rasch ausgeschnitten werden, damit die Pflanze noch eine Chance auf eine Erholung hat. Die entfernten Pflanzenteile sollten nicht auf dem Komposthaufen landen, da sich Pilzerkrankungen sonst noch weiter ausbreiten können.

Wie wird die Papageienschnabel-Pflanze optimal gedüngt?

Bei richtiger Pflege des Kongolieschens sind je nach Standort und Lichteinfall Höhen von etwa 50 bis 150 cm erreichbar. Von März bis September können Sie die Pflanzen durch Verabreichung eines Flüssigdünger mit den für eine üppige Blüte notwendigen Nährstoffen versorgen. Alternativ können Sie auch einen Langzeitdünger in sparsamer Dosierung einsetzen.

Wie bringt man ein Kongolieschen unbeschadet durch den Winter?

Das Kongolieschen ist zwar nicht winterhart, kann aber an einem frostfreien Platz im Haus gut überwintert werden. Wie die Südseemyrte und die Purpurtute braucht auch das Kongolieschen in seinem Winterquartier viel Tageslicht.

Tipps

Zu trockene Raumluft kann einen Schädlingsbefall bei der Papageienschnabel-Pflanze begünstigen. Beugen Sie vor, indem Sie die Blätter der Pflanze ab und zu mit kalkarmem Wasser besprühen.

Text: Alexander Hallsteiner
Artikelbild: khwi/Shutterstock

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