Nudelsalat einfrieren – das müssen Sie beachten

Bleibt von Ihrem leckeren Nudelsalat noch etwas übrig, denken Sie natürlich darüber nach, wie Sie die Reste am besten aufbewahren, damit sie nicht schlecht werden und Sie sie bald in gutem Zustand genießen können. Um mit dem Verzehr wenigstens ein bis zwei Wochen warten zu können, ist der Kühlschrank nicht mehr geeignet als Aufbewahrungsort. Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob sich Nudelsalat einfrieren lässt. Wir haben die Antwort(en).

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Nudelsalat sollte besser aufgegessen werden

Mögliche Probleme beim Einfrieren von Nudelsalat

Leider gehen mit dem Einfrieren von Nudelsalat mehrere Probleme einher. Diese beziehen sich auf

  • die Nudeln,
  • das Dressing und
  • das Gemüse.

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Nudeln als Problem

Lassen Sie den Nudelsalat nach dem Einfrieren wieder auftauen, nehmen die Nudeln meist eine extrem weiche und matschige Konsistenz an, die nicht sehr genießbar ist. Aber: Es gibt auch Fälle, in denen die Nudeln ihre “Festigkeit” zumindest ansatzweise behalten. Letzten Endes hilft hier nur eines: Probieren Sie es aus, eventuell auch mit verschiedenen Nudeln.

Dressing als Problem

Auch das Dressing des Nudelsalats kann zum Problem werden. Klassische Mayonnaise (vor allem selbstgemachte) ist nicht für die Gefriertruhe geeignet. Beim Vorgang des Auftauens trennen sich die einzelnen Zutaten der Mayonnaise, sodass ebendiese wässrig-flüssig und absolut ungenießbar wird. Gleiches passiert, wenn das Dressing Joghurt oder Milch enthält.

Tipps

Um das Problem zu vermeiden, sollten Sie kein Dressing verwenden, sondern schlicht auf Essig und Öl setzen. Mit diesen Zutaten gelingt es, einen zu großen Geschmacksverlust zu verhindern. Zudem können Sie den Nudelsalat so nach dem Einfrieren und Auftauen gut auch als warme Nudelpfanne weiterverarbeiten und servieren.

Gemüse als Problem

Nudelsalat besteht in der Regel nicht nur aus Nudeln und Dressing beziehungsweise Soße, sondern weist auch reichlich Gemüse in sich auf. Nun ist es so, dass einige Gemüsesorten einen sehr hohen Wassergehalt haben. Dazu gehören etwa Gurken und Tomaten. Was aber passiert mit enorm wasserhaltigem Gemüse nach dem Einfrieren und Auftauen? Es büßt an Optik, Frische und Geschmack ein, da es sein Wasser verliert. Weiches, matschiges Gemüse mit bräunlichen Verfärbungen und ohne jede geschmackliche Intensität ist alles andere als genussbringend.

Kurzum: Nutzen Sie für Nudelsalat, den Sie einzufrieren gedenken, nur Gemüsesorten, die einen niedrigeren Wassergehalt haben. Dazu zählen unter anderen:

  • Erbsen
  • grüne Bohnen
  • Spargel

Auch mit Obst zubereiteter Nudelsalat kann sich durch das Einfrieren und Auftauen negativ verändern – im Prinzip genauso wie Nudelsalat mit Gemüse.

Nudelsalat sinnvoll einfrieren – Anleitung und Tipps

Das Wichtigste beim Einfrieren von Nudelsalat ist also, schon beim Zubereiten die richtigen Zutaten zu verwenden – also solche, die den Bedingungen im Gefrierschrank trotzen.

Unser Tipp: Bereiten Sie Ihren Nudelsalat ohne Mayonnaise zu und nutzen Sie nur Gemüse mit geringem Wassergehalt. Spielen dann noch die Nudeln mit, haben Sie auch nach dem Auftauen leckeren Nudelsalat, auch wenn er nicht mehr so intensiv schmeckt wie frisch.

Kurze Anleitung:

  1. Füllen Sie den Nudelsalat je nach Menge portionsweise in verschließbare Boxen/Dosen, die für den Gefrierschrank geeignet sind.
  2. Verschließen Sie die Behälter luftdicht.
  3. Versehen Sie die Boxen mit dem Datum (Haltbarkeit im Blick behalten).
  4. Geben Sie den verpackten Nudelsalat in den Gefrierschrank.

Spätestens nach zwei bis drei Monaten sollten Sie den Nudelsalat verzehren.

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Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: oykuozgu/Shutterstock

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