Reste haltbar machen: Gekochte Nudeln lassen sich einfrieren

Die Familie war doch nicht so hungrig wie angenommen? Macht nichts, die übrig gebliebenen gekochten Nudeln lassen sich problemlos einfrieren und schmecken auch nach dem Auftauen wieder wie frisch zubereitet.

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Die Nudeln sollten in einem verschließbaren Behälter eingefroren werden

Vor dem Einfrieren der gekochten Nudeln

Nudelreste der letzten Mahlzeit können Sie bedenkenlos einfrieren. Allerdings sollte die Pasta nicht zu lange bei Zimmertemperatur stehen bleiben. So verhindern Sie, dass sich schädliche Keime darauf ansiedeln. Sobald die Nudeln vollständig abgekühlt sind, dürfen Sie in den Gefrierschrank.
Um zu verhindern, dass die gekochten Nudeln zu einem untrennbaren Klumpen zusammenfrieren, können Sie sie vor dem Tiefkühlen in Öl schwenken. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie die Nudeln später in der Mikrowelle auftauen möchten.

Die passenden Behältnisse für die Pasta

Auch wenn Sie eine große Menge gekochter Nudeln übrig haben und einfrieren möchten, ist es sinnvoll, dies portionsweise zu tun. So können Sie stets nur die benötigte Menge aus dem Tiefkühlfach entnehmen.
Boxen aus Kunststoff oder Edelstahl mit fest verschließbarem Deckel sind ebenso für das Tiefkühlen von gekochten Nudeln geeignet wie Gefrierbeutel. Die Boxen nehmen etwas mehr Platz in Anspruch, können aber besonders übersichtlich gestapelt werden. Gefrierbeutel können Sie platzsparend flach aufeinanderlegen.
In jedem Fall ist es wichtig, die Behältnisse mit dem Einfrierdatum und dem Inhalt zu beschriften, um im Tiefkühlfach nicht den Überblick zu verlieren.

Wie werden gekochte Nudeln wieder aufgetaut?

Für das Auftauen gekochter Nudeln können Sie unter verschiedenen Methoden wählen:

  • in der Mikrowelle erwärmen
  • in der Pfanne anbraten
  • in Salzwasser kochen
  • im Kühlschrank auftauen lassen

Nudeln in der Mikrowelle auftauen

Um tiefgekühlte gekochte Nudeln schnell und komfortabel zu erhitzen, können Sie Ihre Mikrowelle benutzen. Ein Vorteil ist, dass Sie direkt eine Soße oder Butter dazugeben können und so das Gericht in einem Arbeitsschritt zubereiten können. Die Nudeln aus der Mikrowelle sind jedoch vergleichsweise pampig.

Gefrorene Nudeln anbraten

Wenn Sie sich für ein Nudelgericht aus der Pfanne, beispielsweise Schinkennudeln, entscheiden, können Sie die gefrorenen Nudeln direkt in die heiße Pfanne geben. Durch das Anbraten verdunstet etwas Wasser, wodurch die Nudeln nicht zu weich werden.

Tiefgekühlte Nudeln kurz aufkochen

Nudeln, die wie frisch zubereitet schmecken, bekommen Sie, wenn Sie die gefrorene Pasta für zwei bis drei Minuten in sprudelnd kochendes Salzwasser geben. Die Nudeln sollten vor dem Einfrieren nicht zu weich sein, da Sie durch den Kochvorgang noch etwas nachgaren.

Eingefrorene Nudeln im Kühlschrank auftauen

Tiefgekühlte Nudeln eignen sich hervorragend für die Zubereitung von Nudelsalaten – so sparen Sie sich die sonst so lästige Wartezeit beim Erkaltenlassen.
Legen Sie die gefrorene Pasta in ihrem Behältnis in den Kühlschrank und lassen Sie sie am besten über Nacht auftauen. Die niedrige Temperatur im Kühlschrank verhindert, dass sich Mikroben auf den Nudeln ausbreiten.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: PP_Phototalk/Shutterstock

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