Im Herbst die schönsten Blütenstauden pflanzen

Wer im Sommer von einer Blütenpracht im Garten verwöhnt wurde, möchte sicher auch im Herbst noch einiges an Blühpflanzen im Beet stehen haben. Im September beginnt der Herbst, der viele prächtige Blütengewächse zu bieten hat, die, auch wenn sie erst jetzt gepflanzt werden, noch zur Blüte kommen.

Herbstblüher im Garten
Bei guter Planung blüht es im Garten bis tief in den Herbst hinein

Was blüht im Herbst?

Zu Beginn des Herbstes werden in den Gartenmärkten die Herbstklassiker, wie Astern oder Margeriten, in allen Farben angeboten. Mit diesen Topfpflanzen ist im Garten schnell eine schöne herbstliche Stimmung hergestellt. Abwechslungsreicher wird es allerdings, wenn man sein Staudenbeet mit verschiedenen Herbstblühern ausstattet. Ausdauernde und winterharte Pflanzen findet man in der Fachgärtnerei.

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Beispiele, die zur Auswahl stehen:

  • der Herbsteisenhut mit violett-blauen, helmförmigen Blüten, blüht von September bis Oktober auf nährstoffreichem Boden
  • die Herbst-Anemone mit weiß bis rosa-pinken Blüten, von einfach bis gefüllt
  • die blaue Wald-Aster mit vielen violetten Blütensternchen, die bis Oktober in der Sonne leuchten
  • die Kissen-Aster mit dunkel-violettblauen Blüten mit gelber Mitte, wächst etwas höher
  • die Goldhaar-Aster, gelbe, doldenförmige Blüten und filigranes Blattwerk
  • die Glattblatt-Aster, späte Blütezeit, halbgefüllte violett-blaue Blüten mit gelber Mitte
  • die Ringelblume, winterharte Form, die bis zum Frost in gelben bis orangen Farbtönen blüht
  • die Fackellilie, blüht feuerrot bis September
  • die Herbstmargerite, weiße Blüte mit gelber Blütenmitte
  • die Japanische Krötenlilie, außergewöhnliche weißlich bis hell-violett gepunktete Lilienblüte, die bis Oktober blüht

Die Blütenstauden pflanzen

Bevor die Stauden in die Erde können, muss der Standort gut vorbereitet werden. Der Boden wird gelockert und alle Unkräuter gründlich entfernt. Dann können auf den Quadratmeter etwa ein halber Eimer Kompost und zwei Handvoll Hornspäne (32,40€ bei Amazon*) eingearbeitet werden. Dann können die Pflanzen eingepflanzt werden. Dabei ist auf die unterschiedlichen Standortbedürfnisse zu achten.

  1. Wässern Sie die Stauden kurz bevor Sie diese einsetzen, indem Sie den Wurzelballen in Wasser tauchen.
  2. Heben Sie ein Pflanzloch aus, es sollte unbedingt größer sein, als der Wurzelballen.
  3. Falls erforderlich, geben Sie eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton (17,50€ bei Amazon*) ins Loch.
  4. Setzten Sie die Pflanze ein.
  5. Füllen Sie das Loch mit Erde auf und drücken sie gut an.
  6. Gießen Sie die Neupflanzung gut an.
  7. Schützen Sie die frische Pflanze vor Schneckenfraß.
  8. In der nächsten Zeit regelmäßig wässern und Unkraut entfernen.

Text: Gartenjournal.net

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