Hänge-Geranien: Pflege, Schneiden, Überwintern

Die Hängegeranien (Pelargonium peltatum) mit ihren bis zu 150 Zentimeter langen Trieben sind beliebte Balkonblumen, die ihre Blütenpracht den ganzen Sommer hindurch zeigen. Mit guter Pflege wird Ihre Balkonbrüstung zum echten Hingucker.

Hängegeranien gießen
Hängegeranien brauchen viel Wasser

Wie oft sollte man Hängegeranien gießen?

Wie alle Geranien brauchen auch Hängegeranien recht viel Wasser – insbesondere während warmer und trockener Sommermonate – vertragen aber gleichzeitig keinen Regen und erst recht keine Staunässe. Regnerische Witterung führt häufig dazu, dass die Blüten unansehnlich werden.

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Wann und womit sind Hängegeranien zu düngen?

Hängegeranien sind echte Starkzehrer, die bestenfalls zwei bis drei Mal pro Woche mit einem flüssigen Blühpflanzen- bzw. Blumendünger (10,30€ bei Amazon*) versorgt werden. Sie können die Pflanzen natürlich auch mit einem speziellen Geraniendünger düngen, doch ist diese Geldausgabe eigentlich nicht notwendig. Düngen Sie am besten beim Gießen und möglichst nicht auf trockene Erde.

Muss man Hängegeranien schneiden? Wenn ja, wann und wie?

Ein regelmäßiges Ausputzen verblühter Triebe ist bei vielen Sorten sinnvoll, um die Hängegeranien zur Bildung immer neuer Blüten anzuregen. Mittlerweile gibt es aber auch Geraniensorten, die selbstreinigend sind und nicht ausgeputzt werden müssen. Ansonsten werden Hängegeranien vor der Winterruhe zurückgeschnitten, bestenfalls im September oder Oktober. Ein weiterer Rückschnitt erfolgt schließlich im zeitigen Frühjahr.

Wann ist die beste Zeit, um Hängegeranien umzutopfen?

Falls Sie Ihre Hängegeranien überwintern, so sollten Sie die Pflanzen jährlich im Frühjahr in frisches Substrat umtopfen. Sie können diese Maßnahme mit dem Rückschnitt verbinden.

Welche Krankheiten treten bei Hängegeranien häufig auf?

Vor allem verursacht durch feuchte Witterung oder falsche Pflege treten bei Hängegeranien verschiedene Pilzerkrankungen auf. Häufig sind vor allem Mehltau, Pelargonienrost, Grauschimmel sowie Welke. Diese Infektionen sind oft auf zu große Feuchtigkeit (z. B. durch feuchte Witterung oder zu häufiges bzw. falsches Gießen) zurückzuführen.

Auf welche Schädlinge muss man bei Hängegeranien besonders achten?

Vor allem Blattläuse, Weiße Fliegen und Thripse sind an Hängegeranien häufig zu finden. Alle Schädlinge lassen sich mit Spülmittel recht gut bekämpfen. Mischen Sie hierfür 500 Milliliter Wasser mit einigen Spritzern Spülmitteln und einem Esslöffel Pflanzenöl. Tauchen Sie die betroffenen Pflanzen in die Mischung ein bzw. – falls ein Eintauchen nicht möglich ist – wischen Sie die Blätter einzeln ab.

Sind Hängegeranien winterhart?

Hängegeranien sind nicht winterhart. Sie sollten die Pflanzen vor dem ersten Frost ins Winterquartier einräumen und dort frostfrei, aber kühl überwintern.

Tipps

Der hochansteckende Pelargonienrost entsteht vor allem bei feuchter Witterung bzw. Fehlern beim Gießen. Diesem Fall beugt ein rechtzeitig installierter Regenschutz vor. Auch beim Gießen können Sie Blüten und Blätter schonen, indem Sie die Pflanzen nur von unten wässern.

Text: Ines Jachomowski

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