Getreide pflanzen – Anleitung und Tipps

Brot schmeckt selbst gebacken am besten. Sie gehen aber noch einen Schritt weiter, indem Sie nicht nur den Teig in eigener Produktion herstellen, sondern sogar das dafür erforderliche Getreide selbst anbauen. Überzeugen Sie sich in diesem Artikel, dass das gar nicht mal so schwierig ist. Hier finden Sie wertvolle Tipps und wissenswerte Informationen über die verschiedenen Sorten.

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Im Mai wird Winterweizen gepflanzt

Pflanzanleitung

Zeitpunkt

Heimische Getreide Sorten unterteilen sich in zwei Gruppen. Je nachdem für welche Art Sie sich entscheiden, sollten Sie den empfohlenen Zeitpunkt zur Aussaat einhalten:

  • Winterweizen: im Herbst säen, im Mai ernten
  • Frühlingsweizen: im Frühjahr säen, im Herbst ernten

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Winterweizen erbringt sehr viel höhere Erträge, da das Korn länger Zeit hat, auszureifen.

Vorgehen

  1. Berechnen Sie die benötigte Fläche in Abhängigkeit zur gewünschten Menge.
  2. Entscheiden Sie sich für eine der oben genannten Weizensorten.
  3. Alternativ können Sie natürlich auch Hirse, Mais, Roggen, Gerste oder Hafer anbauen.
  4. Wählen Sie einen sonnigen Standort.
  5. Graben Sie den Boden 15 cm tief um.
  6. Am besten eignet sich dazu eine Bodenfräse.
  7. Ebenen Sie die Fläche.
  8. Arbeiten Sie Kompost in den Boden ein (nur bei sehr trockener Erde).
  9. Säern Sie einen Samen pro 2,5 qm.
  10. Arbeiten Sie die Samen mit einer Harke in den Boden ein.
  11. Schichten Sie eine 4 cm dicke Erdschicht auf die Samen.
  12. Gießen Sie die Samen unmittelbar nach der Aussaat.
  13. Halten Sie den Boden auch weiterhin feucht (in Abhängigkeit der Niederschlagsmenge).
  14. Entfernen Sie regelmäßig aufkommendes Unkraut.
  15. Halten Sie Schnecken und Schädlinge fern.

Weiterhin entscheidet ihre Heimat, welche Sorte sich am besten für den heimischen Anbau eignet. In manchen Regionen gedeiht Hartweizen besser, in anderen Regionen hat der Weichweizen bessere Wachstumschancen. Übrigens richtet sich die Getreide Art auch nach dem späteren Verwendungszweck:

  • Weichweizen für süßes Gebäck (niedriger Glutengehalt)
  • Hartweizen für Brot oder Nudeln (hoher Glutengehalt)
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: mykhailo pavlenko/Shutterstock

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