Kleine Gärten
Grüner Rückzugsort im Altbauhof
Rücke den Sitzplatz an eine geschützte Wand und rahme ihn mit Kübeln und Rankgrün.

GARTENSTILE
Klein gedacht,
großzügig erlebt
Ordne Wege, Sitzplatz und Grün nach Licht, Wurzelraum und deinem Alltag.
Entdecke Ideen für deinen Hof01 / INSPIRATION
Übertrage Blickführung, Pflanzrhythmus und Materialien passend auf deinen Hof.
Ein kleiner Stadtgarten wirkt großzügiger, wenn klare Kanten, grüne Raumgrenzen und ruhige Materialien den Hof gliedern. Vorhandenes Grün wird dabei zum wertvollen Ausgangspunkt.
Kleine Gärten
Rücke den Sitzplatz an eine geschützte Wand und rahme ihn mit Kübeln und Rankgrün.
Größere Gärten
Führe einen geraden Weg zum Sitzplatz und staffele die Beete seitlich in wiederkehrenden Gruppen.
Terrassen
Bündele Gefäße in wenigen Formen, damit unterschiedliche Blattstrukturen ruhig zusammenwirken.
Pflanzen
Verbinde ein kompaktes Gehölz mit Kräutertöpfen und Materialien in Sandstein- und Ziegeltönen.
Terrassen
Fasse die Pflanzinsel klar ein und halte den Zugang zu Fahrrädern und Rankgerüst frei.
Elemente
Setze niedrige, mittlere und höhere Pflanzung hintereinander, ohne die schmale Blickachse zu schließen.
Pflanzen
Ordne Gefäße zu stabilen Gruppen und lasse Entwässerung sowie Pflegewege zugänglich.
Kleine Gärten
Lege Kräuter und Blütenstauden nah am Weg an, damit Pflege und Ernte bequem bleiben.
Elemente
Kombiniere unterschiedliche Blattformen und helle Oberflächen für Tiefe in einem nordseitigen Hof.
Terrassen
Nutze eine flache Schale als ruhigen Blickpunkt und halte ihren Standort sicher und gut erreichbar.
Pflanzen
Beschränke Möbel und Materialien, damit vertikales Grün die atmosphärische Hauptrolle übernimmt.
Pflanzen
Gruppiere Kübel am Rand und halte die Mitte für einen gut nutzbaren Essplatz frei.
02 / STIL VERSTEHEN & UMSETZEN
Beginne mit dem Bestand und entwickle daraus Raumgrenzen, Pflanzrhythmus und eine ruhige Blickführung.

Ein geschützter Platz lässt den kleinen Hof persönlich, ruhig und vom städtischen Umfeld gelöst wirken.
Erfasse zuerst Licht, Boden, Feuchte, Wurzelraum, Zugänge und erhaltenswertes Grün. Markiere danach einen Sitzplatz mit Rückhalt an Wand oder Pflanzung. Fasse ihn seitlich mit standortgerechtem Grün, ohne Wege oder Pflegezugänge zu verengen.

Begrünte Wände rücken optisch nach hinten und verwandeln harte Grenzen in eine lebendige Kulisse.
Ordne Eingang, Hauptweg und Sitznische als klare Raumfolge. Nutze eine geeignete Wand für ein Rankgerüst, nachdem Fassadeneignung, Befestigung, Bewässerung, Wurzelraum und Wartung geklärt sind. Halte die Bodenfläche davor frei zugänglich.

Wiederkehrende Gruppen geben üppiger Pflanzung einen ruhigen Rhythmus und verbinden getrennte Gartenbereiche.
Wähle Pflanzen nach den gemeinsamen Standortbedingungen aus. Setze Blüten- oder Blattschmuckstauden und kompakte Gräser in wiederkehrenden Gruppen; ergänze passende Kräuter an gut erreichbaren Stellen. Prüfe vorab Endgröße und Pflegebedarf.

Eine freie Blicklinie schenkt Tiefe und lenkt die Aufmerksamkeit auf wenige sorgfältig gewählte Akzente.
Richte Wegkanten und Pflanzinseln auf einen ruhigen Zielpunkt aus, etwa Gehölz, Sitzbank oder Wasserschale. Bündele Gefäße am Rand und begrenze Materialien und Farben. Prüfe zum Schluss, ob alle Flächen sicher erreichbar und praktisch zu pflegen sind.
Vergleiche zwei gemeinsame Beispiel-Mischbeete von je 2 m²: sonnig mit Blütenstauden, kompakten Gräsern und passenden Kräutern, schattig mit Blattschmuckstauden und geeigneten kompakten Gräsern. Anzahl und Verteilung richten sich nach der konkreten Auswahl und ihrer Endgröße. Wähle alles nach Licht, Boden, Feuchte und Wurzelraum. Gehölz und Kletterpflanze erhalten passend zur Endgröße je eine eigene Position.

Strukturgeber
Auswahl nach Standort

Vertikale Ebene
Auswahl nach Standort

Für lichtarme Höfe
Auswahl nach Standort

Sonnige Blüteninseln
Auswahl nach Standort

Rhythmus und Bewegung
Auswahl nach Standort

Duft und Ernte
Auswahl nach Standort
Wenige, deutlich gesetzte Elemente geben kleinen, schmalen und rückwärtigen Höfen Struktur. Halte Wege und Pflegezugänge frei, bündele Gefäße und nutze die Wandebene als zusätzlichen Grünraum.


01 / 06 · Sitzen
Mittelpunkt mit Rückhalt
Eine kompakte Sitznische bündelt den Aufenthalt an einem geschützten Punkt und lässt den übrigen Hof optisch ruhiger wirken.
Stelle Bank oder kleinen Tisch an den Rand und rahme den Platz seitlich mit Grün, ohne den Zugang einzuengen.
02 / 06 · Wegführung
Tiefe statt Enge
Ein klar lesbarer Weg zieht den Blick durch einen schmalen Innenhof und verbindet Eingang, Pflanzinseln und Sitzplatz.
Lege eine durchgehende Linie fest und halte Belag, Breite und Kanten entlang der Hauptachse ruhig.
03 / 06 · Rankebene
Grün in der Höhe
Ein Rankgerüst macht kahle Wände zur grünen Raumgrenze und bewahrt die knappe Bodenfläche für Wege und Aufenthalt.
Kläre Fassadeneignung, Befestigung, Wurzelraum, Bewässerung und Wartungszugang vor der Bepflanzung.
04 / 06 · Gefäße
Geordnete Vielfalt
Gruppen aus abgestimmten Gefäßformen wirken geschlossener als viele einzeln verteilte Töpfe und setzen gezielte grüne Schwerpunkte.
Bündele wenige Größen, sichere die Entwässerung und halte alle Gefäße für Gießen und Pflege erreichbar.
05 / 06 · Beetkanten
Saubere Übergänge
Gefasste Beete trennen Pflanzung und Weg klar voneinander. Das schafft Ruhe und macht kleine Flächen leichter ablesbar.
Führe wenige durchgehende Kanten und bemesse die Beete so, dass du ihre Pflanzung gut erreichst.
06 / 06 · Wasserpunkt
Licht auf kleiner Fläche
Eine flache Wasserschale spiegelt Himmel und Fassadenlicht und setzt zwischen matten Blättern einen stillen Akzent.
Wähle einen standsicheren, zugänglichen Platz und berücksichtige Hygiene, Pflege sowie Kinder- und Tiersicherheit.
Ein moderner Innenhof lebt nicht von Leere, sondern von klarer Ordnung. Begrenzte Materialien, wiederkehrende Pflanzbilder und bewusst gesetzte Freiräume verbinden Geborgenheit, Wandel und Alltagstauglichkeit.

Geborgenheit
Grüne Nähe
Gestaffeltes Grün filtert den Blick zu Mauern und Nachbarflächen. Der Sitzplatz fühlt sich dadurch eingebunden statt ausgestellt an.
Die grünen Ebenen schaffen räumliche Tiefe und einen ruhigeren Hintergrund, ohne den kleinen Hof mit zusätzlichen Einbauten zu überladen.

Jahreszeiten
Lebendige Kontinuität
Blätter, Blüten und Gräser verändern Farbe und Textur im Saisonverlauf, während wiederkehrende Gruppen das Gesamtbild zusammenhalten.
Der Hof gewinnt wechselnde Eindrücke und bleibt durch den wiederholten Pflanzrhythmus dennoch klar und zusammenhängend.

Pflegezugang
Ordnung für den Alltag
Erreichbare Beete und klar gegliederte Flächen machen anstehende Pflege sichtbar und vermeiden schwer zugängliche Restbereiche.
Robuste, standortgerechte Pflanzen und klare Kanten können den Aufwand begrenzen; regelmäßiges Gießen, Schneiden und Kontrollieren bleibt Teil des Gartens.
GUT ZU WISSEN
Beobachte, wie lange und wo direktes Licht ankommt. Prüfe anschließend Bodenfeuchte, verfügbaren Wurzelraum, Konkurrenz durch vorhandene Gehölze und den Pflegezugang. Wähle Blattschmuckstauden und gegebenenfalls kompakte Gräser erst danach passend zum gemeinsamen Standort aus.
Stimme Gefäßgröße, Entwässerung, Standort und Substrat auf die ausgewählte Pflanzengruppe ab. Plane zugleich, wie du zuverlässig bewässerst und jedes Gefäß zum Kontrollieren, Reinigen und Pflegen erreichst.
Prüfe zuerst, ob Fassade und Rankkonstruktion geeignet sind. Lege dann Befestigung, Wurzelraum, Bewässerung und Wartungszugang fest. Wähle die Kletterpflanze nach Standort, Wuchsform, erreichbarer Endgröße und der vorgesehenen Rankhilfe aus.
Wähle einen ebenen, standsicheren und gut erreichbaren Platz, an dem die Schale nicht zum Hindernis wird. Beziehe Reinigung, Wasserwechsel sowie Kinder- und Tiersicherheit in die Entscheidung ein.
Lass Tragfähigkeit, Dachaufbau, Entwässerung, Windbeanspruchung, Zugang und Absturzsicherung fachlich beurteilen, bevor schwere Gefäße oder feste Elemente aufgestellt werden. Richte die Bepflanzung anschließend an den geprüften Bedingungen aus.
Hole sie vor Befestigungen an Gebäuden, Eingriffen in tragende Bauteile, elektrischen Installationen oder Änderungen der Entwässerung ein. Kläre dabei auch örtliche Vorgaben, bevor du die betreffenden Arbeiten beauftragst oder beginnst.
