Würmer/Maden (1mm groß, weiß) an Zwiebeln, Möhren und Radieschen

Angelika

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Hallo, ich hatte letztes Jahr verfaulte Möhren und Zwiebeln im Beet. Als ich sie aus dem Boden gezogen habe, waren überall kleine Tierchen, weiß, 1 mm groß. Dieses Jahr sitzen diese an und unter den Radieschen, die wohl aufgrund ihres schnellen Wachstums nicht verfault aber angefressen sind. Vor zwei Jahren hatte ich die übrigens auch an Rote Beete. Ich hänge Fotos an, vielleicht weiß ja jemand was das sein könnte und was ich dagegen tun kann. Meine Pflanzen wachsen übrigens im Hochbeet und dieses ist ordentlich mit Kompost versorgt worden.
Schon mal Danke für alle Antworten, Angelika
 

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Andreas

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Hallo Angelika , ich bin mir nicht sicher , aber ich glaube , die gleichen Würmer hatte ich letztes Jahr am Grünkohl . Wenn man darüber gegossen hat , kam weiße Brühe heraus .
Ich habe mit mäßigem Erfolg Brennesselsud eingesetzt . Bi 58 würde sofort helfen , aber das wirst du bei dir nicht bekommen .
Wenn der Sud nicht hilft , dann frage mal im Fachhandel nach helfenden Präparaten .
Viel Erfolg wünscht dir
Andreas
 

Angelika

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Danke Andreas, wenn ich gieße, sieht man nichts. Erst, wenn die Frucht aus dem Boden gezogen wird. Wenn ich nur wüsste, welche Tierchen das sind...... Leider habe ich im Netz auch keine Infor dazu gefunden. Nur Zwiebelfliege und Möhrenfliege. Die sind aber größer.
Gruß Angelika
 

LilliaBella

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Achtest du auf die Fruchtfolge beim gärtnern ? Möhren dürfen nur alle 4 Jahre auf einem Beet ausgesät werden.

Auf deinen Bildern sieht der Boden relativ nass aus. Das sind Doldenblüher, die mögen keine Staunässe und keinen schweren Boden .
Boden sollte mit Sand abgemagert werden damit die nicht entsteht.
Möhren so habe ich es gelernt, sät man besser als Mischkultur mit Knoblauch und Zwiebeln .Zusätzlich deckt man den Boden mit Vlies ab
 

pyracantha1955

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Hallo , leider kann man das auf den Bildern schwer erkennen. Wenn die Pflanzen nur angefressen sind und nicht durchfressen tippe ich auf die Larven der Trauermücke. Die lieben dauerfeuchte Erde. Ich selbst habe sie zur Zeit im Hochbeet und habe mir zum bekämpfen Nematoden gekauft.
Wenn Pflanzen erst einmal beschädigt sind faulen sie schnell weg.
 

Angelika

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Achtest du auf die Fruchtfolge beim gärtnern ? Möhren dürfen nur alle 4 Jahre auf einem Beet ausgesät werden.

Auf deinen Bildern sieht der Boden relativ nass aus. Das sind Doldenblüher, die mögen keine Staunässe und keinen schweren Boden .
Boden sollte mit Sand abgemagert werden damit die nicht entsteht.
Möhren so habe ich es gelernt, sät man besser als Mischkultur mit Knoblauch und Zwiebeln .Zusätzlich deckt man den Boden mit Vlies ab
Nein, der Boden ist nicht naß. Auf die Fruhtfolge achte ich natürlich auch und habe die Möhren und Zwiebeln zusammen im Beet.
 

Angelika

Sämling
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Hallo , leider kann man das auf den Bildern schwer erkennen. Wenn die Pflanzen nur angefressen sind und nicht durchfressen tippe ich auf die Larven der Trauermücke. Die lieben dauerfeuchte Erde. Ich selbst habe sie zur Zeit im Hochbeet und habe mir zum bekämpfen Nematoden gekauft.
Wenn Pflanzen erst einmal beschädigt sind faulen sie schnell weg.
Trauermückenlarven sind es nicht. Die Viecher sehen eher aus wie Springschwänze, springen aber nicht. Nun dachte ich, Springschwänze sind unproblematisch für Gemüse. Diese aber sammeln sich in Unmengen direkt an der Frucht und knabbern diese auch an und bringen sie somit zum Faulen.
 

LilliaBella

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Wenn die wie kleine Käfer aussehen, handelt es sich um Wurzelläuse . Die können Möhren oder anderes Wurzelgemüse komplett zerstören.

Kann man mit einer selbstgemachten Brühe aus Rainfarn bekämpfen, chemische Mittel dagegen kenne ich nicht.

Ursache vom Befall ist eine hohe Bodenverdichtung, Staunässe und Pflanzen die Mangelerscheinungen aufweisen, also die falsche Nährstoffe für sie vorfinden.
 
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