Wie wintert Ihr eure normalen Gartengeräte ein?

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#1
Mich würde mal interessieren wie Ihr eure Gartengeräte winterfestmacht. Also Spaten, Unkrautstecher und ähnliches. Spaten und ähnliche geräte werden bei mir eigentlich immer nur mit Öl oder altem Fett abgerieben (als Rostschutz) Jetzt habe ich aber gehört das einige ihre Geräte zusätzlich noch in Tüten oder Leinen einwickeln. Wie macht ihr das?
 
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#2
Guten Abend Schattenplatzzz.

Einfach in den Schuppen stellen,das macht doch jeder so oder etwa nicht ?

Lg Celina
 

Stachelbär

Jungpflanze
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#3
Mich würde mal interessieren wie Ihr eure Gartengeräte winterfestmacht. Also Spaten, Unkrautstecher und ähnliches. Spaten und ähnliche geräte werden bei mir eigentlich immer nur mit Öl oder altem Fett abgerieben (als Rostschutz) Jetzt habe ich aber gehört das einige ihre Geräte zusätzlich noch in Tüten oder Leinen einwickeln. Wie macht ihr das?
Ich nehm altes Pommes-Fett :) dann erinnert es beim Arbeiten an lecker Currywurst... ;)
Nee... es ist immer gut, wenn der Spaten nicht rostet, denn Rost macht die Oberfläche rauh und je rauher das Spatenblatt, um so schwerer dringt er in den Boden ein. Deshalb polieren sogar einige Gärtner das Spatenblatt..
Erst mit Schleifpapier K180 dann K240 entrosten (falls das Blatt nicht aus Edelstahl ist) - wer mag kann dann mit K320 und K400 weiter arbeiten.
Ab K600 fängt die Polierstufe an. K steht für Körnung und die Zahl gibt an, wieviel Schleifkörner pro cm2 aufgebracht sind. K180 bedeutet also, dass 180 Schleifkörner auf einem Quadrat-Zentimeter kommen.

Dann mit der Flach-Feile die vordere Spatenblattkante scharf machen und zwar nur von der Innenseite feilen. Von der Rückseite nur 1-2 mal drüberstreichen um den entstanden Grat zu entfernen.
Nun das Spatenblatt einfetten/ölen wie "Schattenplatzzz" das beschrieben hat.

Wichtig für alle Gartenwerkzeuge mit Holzstielen ist, dass diese immer trocken lagern, sonst sinkt die Lebensdauer auf gut ein Drittel.
Besonders seitdem die Hersteller kaum noch Eschen- oder Eichenstiele verwenden und auch die Stiel-Durchmesser reduziert haben.

Gartenwerkzeuge, bei denen sich etwas bewegen soll ;)bedürfen an den Gelenken etwas ÖL - ich gebe jedesmal nach einem längeren "Scheren-Einsatz" einen Tropfen auf jede Schneidenseite bei geöffneter Schere und am Gelenk.

Wer im Frühjahr das 1. mal wieder seinen Rechen oder Grubber zur Hand nimmt, stellt oft fest, dass die Stiele nun locker sind, weil diese im trockenen Winterlager bei Kälte ihre Feuchte verloren haben.
Sicherungsschraube -oder Nagel entfernen, aber das Gartenwerkzeug daran belassen. Nun das andere Stielende senkrecht fest auf den Boden aufschlagen und dabei mit einer Hand das Werkzeug gegen runterfallen sichern. Ist der Stiel gut festgeklopft, eine neue Sicherungsschraube (an neuer Stelle) eindrehen - notfalls vorbohren.

Viel Spaß und passt auf Eure Daumen auf ;)
 
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#4
Nabend :)

(lach ) das mit dem Pommes fett war gut:D

Oh Stachelbär machst du wirklich jedes Jahr diesen Aufwand ?
Ich glaube da zeigt sich der unterschied zwischen Gärtnern und Gärtnerinnen ;)
Ich mache die Geräte einfach sauber und lager sie trocken ein :)
Und wenn doch mal etwas verrostet ist,tausche ich es einfach aus

Liebe Grüße Celina
 

Stachelbär

Jungpflanze
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Nabend :)

(lach ) das mit dem Pommes fett war gut:D

Oh Stachelbär machst du wirklich jedes Jahr diesen Aufwand ?
Ich glaube da zeigt sich der unterschied zwischen Gärtnern und Gärtnerinnen ;)
Ich mache die Geräte einfach sauber und lager sie trocken ein :)
Und wenn doch mal etwas verrostet ist,tausche ich es einfach aus

Liebe Grüße Celina
Hi Celina, dann freu ich mich auf einen Daumen von Dir...:)
Ich mache das differenziert... nicht nach jedem abgewickten Zweig wird geölt, aber nach so einigen Schnitten, gibt es einen Spritzer WD40 und dann bleiben auch kaum Pflanzenreste haften.
Rechen, Hacken, Grubber usw. fette ich nicht, aber sämtliche Stiele werden im Frühjahr auf festen Sitz geprüft - wer doch blöd, wenn beim Ausholen das Vorderteil abfliegt :( und Nachbars Katze erschlägt :eek: ...wäre das wirklich blöd?
Dann hätte ich wieder mehr Singvögel im Garten ;)

Meine Spaten mache ich allerdings öfter scharf... es arbeitet sich dann viel leichter... gefettet, wenn sie voraussichtlich die nächsten Wochen nicht gebraucht werden... polieren überlasse ich andern :)

Liebe Grüße
Stachelbär
 
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#6
huhu Stachelbär

Naja wo du Recht hast,hast du nun mal Recht :), ich glaube ich werde meins aber beibehalten,weil ich es toll finde ,durch die Singvögel im Garten geweckt zu werden:D
Außerdem ist die Katze vom Nachbarn blöd ,die macht ihr Geschäft immer im Beet :mad:

Schönen Abend noch :)
 
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#7
huhu Stachelbär

Naja wo du Recht hast,hast du nun mal Recht :), ich glaube ich werde meins aber beibehalten,weil ich es toll finde ,durch die Singvögel im Garten geweckt zu werden:D
Außerdem ist die Katze vom Nachbarn blöd ,die macht ihr Geschäft immer im Beet :mad:

Schönen Abend noch :)
Hi Celina,
ins Beet "geht ja noch" ;) - bei mir immer auf den Rasen :( - aber das eigentliche katastrophale ist, das seit dem diese Katze hier wildert, ich kaum noch Singvögel im Garten habe :eek: trotz Futterversorgung, Vogeltränken und Badebecken...
Ich habe im Prinzip nichts gegen Katzen, aber sie gehören entweder in Wohnungen oder auf Bauernhöfe !!!
Das mit den "Freigängern" in der Stadt ist falsch verstandene Tierliebe - wer seine Katze nicht in der Wohnung halten kann, sollte eben keine haben und sie nicht auf die heimische Vogelwelt loslassen :mad:
 
Zuletzt bearbeitet:

Tiogo

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#8
trotz Futterversorgung, Vogeltränken und Badebecken...
Hallo alle zusammen,
Wer denkt an Nistkästen? Wer duldet denn noch den vogelkotverschmutzten Balkon, weil unterm Dachtrauf die Schwalben brüten? Oder den alten abgestorbenen Baum im Garten in dem alle möglichen Insekten und Vögel ihr Zuhause haben. Was nützt die Fütterung oder Tränke oder Badebecken zum Anlocken der Vögel (das wissen übrigens auch die Katzen) wenn die Vögel keine Nistmöglichkeit bekommen.
Statt einheimischer Nährgehölze werden schöne, aber für die heimische Fauna meist wertlose Exoten angepflanzt. Die Fütterung hilft dem Altvogel- meist wird mit Körner gefüttert- über den Winter. Das Futter im Handel ist oft minderwertig und einseitig und somit allenfalls kalorienreicher Notbehelf. Im Frühjahr/Sommer braucht auch der Körnerfresservogel Insekten zur Aufzucht der Brut (Bitte keine Mehlwürmer füttern.) und wird mit Körnerfutter abgespeist. Beim konstanten Rückgang der Insekten (Pestizide, fehlende Brutstätten, fehlende Futterpflanzen) in unseren ausgeputzten Gärten finden die Vögel nicht mehr was sie brauchen.
Viele Vögel teilen sich eine kleine Futterstelle, eine Wasserstelle mit stehendem Wasser zum Baden und Trinken- beste Voraussetzungen für die Weitergabe von Krankheiten.
Zu wenig Nachkommen, kein (adäquares) Futter, zu wenig Gebüsch als Schutz... und die Altvögel sterben auch manchmal einfach am Alter. Das Problem sind nicht wirklich die Katzen- Im naturbelassenen Garten wäre für beide genug Platz. In den letzten Jahren wird allgemein ein starker Rückgang der Vogelpopulation bemerkt- auch da, wo keine Katze ihr Wesen treibt. Das schaffen wir auch ganz alleine.

ein Tipp zum Thema Katze (nicht ganz ernst gemeint): Die Katze sch......nicht da wo sie frißt. Also kräfig füttern, dann geht sie für ihr Geschäft zum Nachbar. Wenn der das ebenso macht ist sie irgendwann so fett, daß sie den Vögeln nicht mehr hinterherstellen kann.

sooo-was war eigentlich das Thema? (Sorry, do isch mir grad d Gaul naus.)
Meine Gartengeräte werden unterm Jahr abgewaschen und getrocknet wenn sie dick mit Matsch verkleistert sind. Ansonsten trocknen sie im Sommer bis zum Abend ab und werden dann trocken abgerieben. Das entfernt auch gleich leichten Rostansatz. Gelenke werden immer mal wieder geölt, spätestens aber vor dem Einwintern. Meine Gerätehütte ist ausreichend trocken, so daß sich auch ohne Öl kaum Rost bildet. Baumsägen, Astscheren und anderes Schneidegerät wird vor Gebrauch an Gehölzen oder mehrjährigen Pflanzen mit 60%igem Isopropylalkohol desinfiziert.
 
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Hallo alle zusammen,
Wer denkt an Nistkästen? Wer duldet denn noch den vogelkotverschmutzten Balkon, weil unterm Dachtrauf die Schwalben brüten? Oder den alten abgestorbenen Baum im Garten in dem alle möglichen Insekten und Vögel ihr Zuhause haben. Was nützt die Fütterung oder Tränke oder Badebecken zum Anlocken der Vögel (das wissen übrigens auch die Katzen) wenn die Vögel keine Nistmöglichkeit bekommen.
Statt einheimischer Nährgehölze werden schöne, aber für die heimische Fauna meist wertlose Exoten angepflanzt. Die Fütterung hilft dem Altvogel- meist wird mit Körner gefüttert- über den Winter. Das Futter im Handel ist oft minderwertig und einseitig und somit allenfalls kalorienreicher Notbehelf. Im Frühjahr/Sommer braucht auch der Körnerfresservogel Insekten zur Aufzucht der Brut (Bitte keine Mehlwürmer füttern.) und wird mit Körnerfutter abgespeist. Beim konstanten Rückgang der Insekten (Pestizide, fehlende Brutstätten, fehlende Futterpflanzen) in unseren ausgeputzten Gärten finden die Vögel nicht mehr was sie brauchen.
Viele Vögel teilen sich eine kleine Futterstelle, eine Wasserstelle mit stehendem Wasser zum Baden und Trinken- beste Voraussetzungen für die Weitergabe von Krankheiten.
Zu wenig Nachkommen, kein (adäquares) Futter, zu wenig Gebüsch als Schutz... und die Altvögel sterben auch manchmal einfach am Alter. Das Problem sind nicht wirklich die Katzen- Im naturbelassenen Garten wäre für beide genug Platz. In den letzten Jahren wird allgemein ein starker Rückgang der Vogelpopulation bemerkt- auch da, wo keine Katze ihr Wesen treibt. Das schaffen wir auch ganz alleine.

ein Tipp zum Thema Katze (nicht ganz ernst gemeint): Die Katze sch......nicht da wo sie frißt. Also kräfig füttern, dann geht sie für ihr Geschäft zum Nachbar. Wenn der das ebenso macht ist sie irgendwann so fett, daß sie den Vögeln nicht mehr hinterherstellen kann.

sooo-was war eigentlich das Thema? (Sorry, do isch mir grad d Gaul naus.)
Meine Gartengeräte werden unterm Jahr abgewaschen und getrocknet wenn sie dick mit Matsch verkleistert sind. Ansonsten trocknen sie im Sommer bis zum Abend ab und werden dann trocken abgerieben. Das entfernt auch gleich leichten Rostansatz. Gelenke werden immer mal wieder geölt, spätestens aber vor dem Einwintern. Meine Gerätehütte ist ausreichend trocken, so daß sich auch ohne Öl kaum Rost bildet. Baumsägen, Astscheren und anderes Schneidegerät wird vor Gebrauch an Gehölzen oder mehrjährigen Pflanzen mit 60%igem Isopropylalkohol desinfiziert.
Bei uns sind es die Katzen :mad: Es wird adäquares Vogel-Futter bereit gestellt. Es gibt mehr als einen "Badeplatz" und das Wasser wird alle 2 Tage erneuert. Die heimischen Büsche waren und sind Brutplätze bis die Katzen vor 3 Jahren anfingen die Nester zu plündern !!!
Besitzer ausfindig gemacht - angesprochen - uneinsichtig !
 

Tiogo

Jungpflanze
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Dez 10, 2017
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#10
Hallo Stächelbär,
wollte dir nicht auf die Zehen treten. Bitte nicht böse sein.
Es ist aber tatsächlich ein starker Rückgang der Vögel und Insekten zu erkennen. (Egal durch was verursacht) Ich sehe das auch in meinem Garten und das beunruhigt mich echt.

Aber ich glaub dir, daß bei dir die Katzen das Problem sind.
Dass der Besitzer die Katzen nicht drinnen halten will kann ich verstehen. Man kann eine Katze von klein an in der Wohnung halten. Aber eine Katze mit Freigang läßt sich nicht mehr an eine Wohnung gewöhnen. Glöckchenhalsband hilft nicht gegen Nistplatzräubern. Alles andere, was die Katze vergrault (Verbrämungsmittel) ist meist auch für den Mensch nicht angenehm. Hast Du Erfahrung mit der Verpiß-Dich- Pflanze? Vielleicht hilft die.
Pfeil und Bogen, Steinschleudern und Fallgruben sind nicht erlaubt und eher was für den Geheimbund der Gärtner...wie war doch gleich die Nummer?
Und schließlich wollen wir ja der Katze nicht weh tun!!
... wie wäre es mit einem Hund von der Katzenhassersorte?
 
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Okt 23, 2018
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#11
Moin Moin Tiogo,
ist schon okay :)
Habe die gleichen Beobachtungen gemacht wie Du und bin auch sehr besorgt...
Wegen meiner Rhodohecke hatte ich eine hohe Hummel-Population im Garten, die inzwischen auf geschätzte 25 % reduziert ist...:eek:
 
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