Verluste durch Utra-Sommer 2018

hühnermama

Keimling
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Guten Tag zusammen,
puh, ich bin so fertig von den letzen Tagen, so ein RESET im Garten geht in die Knochen! Wir stellen unseren Garten ja um, weg vom Wasserschlucker Rasen. Das macht Arbeit, ich bin auf das Ergebnis ja gespannt!
Nun endlich zeigt sich ja auch das erste Grün. Zeit mal durch den Garten zu gehen, um zu sehen, in welcher Pflanze denn nach dem Hitzesommer und den ebenso trockenen Wintermonaten noch Lebensmut steckt. Zum Glück haben es die meisten ja doch geschafft, mit einem vernünftigen Rückschnitt dürfte der Start ins Sommerhalbjahr also gut klappen.
Aber bei ein paar wenigen Sträuchern habe ich kein bzw kaum mehr Leben entdeckt....

Ein Perrückenstrauch hat kein Grün mehr unter der Rinde, das Holz der Zweige sieht aber noch frisch aus. Keine Knospe. Kann da noch ein Lebenshauch drin sein oder wird das nichts mehr?

Ein Johannisbeerstrauch ist zur Hälfte tot. Lediglich eine Seite zeigt Leben, es sind auch da Knospen zu sehen. Die "tote Hälfte" habe ich zurückgeschnitten. Ich würde die Johannisbeere gerne umsetzten, weil die Büsche drum herum so groß geworden sind, dass sie kaum mehr Licht bekommt. Kann ich ihr das nach dem Streß der letzten Monate zumuten?
Oder gebe ich ihr damit den Rest?
Oder jubiliert sie, wenn sie sogar satte Erde an die Füße bekommt und wieder mehr Licht?

Eine solche kleine Trauer-Kätzchenweide, die es allerorten im Frühling in Töpfen gibt, habe ich vor ein paar Jahren in den Vorgarten gepflanzt. Sie fand es dort offensichtlich schön, denn sie ist gewachsen (naja, riesig nicht, aber merkbar ;-) ) und hat vom Stammumfang zugelegt. Der Sommer hatte sie gestresst, im Juli waren die Blätter trocken. Jetzt angetestet ist im Stamm Leben und an den dickeren Ästen bilden sich Knospen. Viele "Hängezweige" sind trocken und tot. Ich habe diese zurückgeschnitten. Wie seht ihr hier die Prognose?
 

Andreas

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Mein Perrückenstrauch hat im vorigen Jahr auch gehinkt . Ein kräftiger Rückschnitt hat Wunder gewirkt , er hat sich sehr gut erholt .
Johannisbeere würde ich noch umsetzen . Schlimmstenfalls muckt sie im Sommer etwas , aber sie wird sich freuen .
Sehr gute Erfahrung habe ich mit der Methode Maurerkübel gemacht . In einem solchen werden die benötigten Nährstoffe nicht so schnell ausgespült , falls es mal regnet .
 

Gummihexe

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Da Weiden grundsätzlich nach der Blüte stark zurückgeschnitten werden sollen, dürfte ein Rückschnitt der toten Zweige überhaupt kein Problem sein. Es könnte nur sein, dass die Hängeform abgestorben ist, und nur noch die Unterlage austreibt. Die Hänge-Kätzchenweiden sind nämlich meistens veredelt/gepfropft. Da hilft nur abwarten und sehen, was kommt.
 
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