Rezepte - fast immer ist ein bisschen Garten dabei

Silvia173

Solitärpflanze
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Kräuter konservieren :
Ich trockne Rosmarin, Thymian, Liebstöckel und Bohnenkraut. Eine Salatkräutermischung aus Estragon, Kerbel, Liebstöckel und Dill (den muss ich kaufen) als Würzmittel fü die Salatsoße neben frischen frischen Kräutern.
Den Rosmarin hacke ich und fülle ihn eine Gewürzmühle. So kaut man nicht auf einem Gefühl von Tannennadeln im Essen, wenn man nur einen hauch davon haben mag. Es geht natürlich nichts über ein mit Rosmarin pafümiertes Essen aus dem Backofen, dann dürfen ganze Stengel mit in die Röhre.

Petersilie verwende ich nur frisch. Aber eine Mischung aus gehackten Boretsch, Schnittlauch und Pimpinelle friere ich für den Winter als Salatkräuter ein. Das kommt in eine Dose und bleibt da relativ locker drin, die Kräuter müssen beim hacken nicht nass sein.
Basilikum hacke ich fülle das in einen Eiswürfelbehälter, und gebe so viel Wasser dazu, das es zu Eiswürfeln gefriert. Die Würfel gebe ich dann kurz bevor das Essen fertig ist, ins die Pastasoße. Ein Würfel reicht in der Regel für 4 Portionen Soße.
Bärlauch habe ich gehackt und abwechselnd mit Salz und Olivenöl in ein Schraubglas gefüllt. Man kann ebenfalls gut damit würzen, muss nur daran denken, das man weniger normales Salz verwendet.

Ich bin kein Fan von Kräutertee, aber Minze, Lindenblüte und Salbei lassen sich gut sammeln und trocknen.
Himbeerblätter und Brombeerblätter sollen sich auch gut zu Tee trocknen lassen, haben aber wohl irgendwelche Wirkstoffe. Ebenso Thymian und eigentlich die meisten Kräuter in diesen hohen Dosen hält sich meine Experimentierfreude stark in Grenzen.
Man könnte mal über einen Früchteteemischung nachdenken.

Rezept für meinen Ratatuille Brotaufstrich teile gerne später.
 

bärchen

Gärtner
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Kräuter konservieren :
Ich trockne Rosmarin, Thymian, Liebstöckel und Bohnenkraut. Eine Salatkräutermischung aus Estragon, Kerbel, Liebstöckel und Dill (den muss ich kaufen) als Würzmittel fü die Salatsoße neben frischen frischen Kräutern.
Den Rosmarin hacke ich und fülle ihn eine Gewürzmühle. So kaut man nicht auf einem Gefühl von Tannennadeln im Essen, wenn man nur einen hauch davon haben mag. Es geht natürlich nichts über ein mit Rosmarin pafümiertes Essen aus dem Backofen, dann dürfen ganze Stengel mit in die Röhre.

Petersilie verwende ich nur frisch. Aber eine Mischung aus gehackten Boretsch, Schnittlauch und Pimpinelle friere ich für den Winter als Salatkräuter ein. Das kommt in eine Dose und bleibt da relativ locker drin, die Kräuter müssen beim hacken nicht nass sein.
Basilikum hacke ich fülle das in einen Eiswürfelbehälter, und gebe so viel Wasser dazu, das es zu Eiswürfeln gefriert. Die Würfel gebe ich dann kurz bevor das Essen fertig ist, ins die Pastasoße. Ein Würfel reicht in der Regel für 4 Portionen Soße.
Bärlauch habe ich gehackt und abwechselnd mit Salz und Olivenöl in ein Schraubglas gefüllt. Man kann ebenfalls gut damit würzen, muss nur daran denken, das man weniger normales Salz verwendet.

Ich bin kein Fan von Kräutertee, aber Minze, Lindenblüte und Salbei lassen sich gut sammeln und trocknen.
Himbeerblätter und Brombeerblätter sollen sich auch gut zu Tee trocknen lassen, haben aber wohl irgendwelche Wirkstoffe. Ebenso Thymian und eigentlich die meisten Kräuter in diesen hohen Dosen hält sich meine Experimentierfreude stark in Grenzen.
Man könnte mal über einen Früchteteemischung nachdenken.

Rezept für meinen Ratatuille Brotaufstrich teile gerne später.
Hallo und guten Abend
Früher hab ich die ganzen Kräuter aus dem Garten einzeln eingefroren, uzw. ohne sie vorher zu hacken. Wenn ich sie dann rausgeholt habe, weil ich ein bisschen davon brauchte, reichte einmal draufschlagen un sie sind in alle Einzelteile zerfallen.
Den Estragon habe ich eingesalzen, über Nacht stehen lassen, dannn in ein Schraubenglas eingefüllt, Essig drüber cca. bis zur Hälfte vom Glas und dann eingestampft. Der hält sich auch ohne Kühlung. Nur das angebrochene Glas tu ich sicherheitshalber in Kühlschrank. Bevor er dann in Topf kommt, spüle ich ihn ein bisschen ab.
Früher haben wir die Kräuter zu Sträußen gebunden und trocknen lassen, vor allem diejenigen, welche wir dann zu´m Einlegen von Gurken, Paprika oder Kraut gebraucht haben., denn die wurden dann mitsamt dem Stengel hergenommen. Ausserdem gab es damals noch nicht ´mal Kühlschräünke bei uns.

Bezüglich der Früchteteemischung, da kann ich mich noch erinnern, dass wier alles zu seiner Zeit getrocknet haben, das wurde dann zusammen aufbewahrt. Da wir damals noch keinen E-Herd hatten, stand auf dem Ofen ständig ein Topf mit Tee. Wenn der dann leer war, wurde frisches Wasser gekocht und von dieser Mischung ´was reingegeben.
Pfefferminze und Kamille wurden allerdings estra aufbewahrt, da der Tee aus ihnen meist zu medizinischen Zwecken hergenommen wurde.
 

Silvia173

Solitärpflanze
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Mein Rezept für den Brotaufstrich, selbst erdacht und ausgiebig getestet :
Zuccini-Aufstrich
1 wirklich große Zuccini, oder dementsprechend viele Kleine
2-3 Zwiebeln
1 große Dose Tomatenmark
Kleine Twist Off Gläser, ich sammle Kaperngläser und diese kleinen Brotaufstrichgläser, für uns hat sich das als praktisch erwiesen. Das Gemüse schneide ich wirklich ganz fein, damit es schön streichfähig ist.

Variante :
zusätzlich Aubergine und oder Paprika

Zuccinis in kleine Würfel schneiden, evtl größe Kerne entfernen. In eine große Schüssel mit Salzwasser geben und mind. ½ Stunde ziehen lassen. Dann die Zuccinismit den Händen auspressen. Das verhindert das sie ihre Konsistenz verlieren und nicht matschig werden. Kommen Auberginen dazu diese genau so behandeln.

Zwiebeln würfeln, und in Olivenöl gut anbraten.
Zuccini dazu geben, mit braten. Tomatenmark dazu, mit Peffer und Salz Paprika (Pul Biber süss) ein wenig Kreuzkümmel würzen. Normalerweise koche ich gerne mit Kräuter aber durch das einwecken verlieren sie den Geschmack, also lasse ich sie hier weg. Das Ganze darf kräftig schmecken. Man kann sicherlich statt des Marks frische Tomaten verwenden und muss das Ganze dann vermutlich binden.
Nun fülle ich die Masse in vorbereitete Gläser, verschließe diese und sterilisiere sie im Backofen, da auf Konservierungsmittel wie Zucker oder Essig verzichtet wurde.

Das einkochen:
Die Gläser werden nun in die Auflaufform oder das tiefe Backblech gestellt - dieses befindet sich dann auf der untersten Schiene des Backofens.
Nun kommt lauwarmes Wasser in die Auflaufform oder das Backblech - immer bis zur Kante - das ist wichtig !
Der Backofen wird mit Umluft und der Einstellung : 180 °C aufgeheizt - die Gläser sind bei dieser Aufheizphase mit im Backofen !! Beginnt es in den Gläsern zu " blubbern " sieden - steigen kleine Bläschen auf - so ist die Temperatur erreicht.
JETZT erst wird der Backofen zurück gedreht : ... auf die REALE Einkochzeit und die REALE Einkochtemperatur !!
dann 30 Minuten bei 90 °C
abkühlen lassen fertig. Hält bei mir schon 1,5 Jahr im Keller – weil es sich versteckt hatte.

Statt auf Brot schmeckt das auch zu Nudeln oder Reis, wenns mal schnell gehen soll, einfach durch die heißen Nudeln, Reis oder Bulgur ziehen - fertig. Schmeckt auch kalt wenn man auf der Arbeit keine Lust auf Brote hat.
 

bärchen

Gärtner
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So ähnlich haben wir früher den Ajvar gemacht, aber ohne Zucchini, weil es die bei uns damals noch nicht gegeben hat. Ausserdem wurden die Auberginen und Paprika vorher über offener Flamme gegrillt.
Das Gemüse haben wir erst durche den Fleichwolf gedreht, zu den vorher angedünsteten Zwiebeln gegeben. Dazu noch die Tomaten. Das ganze wurde dann auf kleiner Temperatur am Ofen zu einer dickflüssigen Masse gekocht.
 
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