Magnolien überdüngt

ujholler

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Hallo, wir haben vor 3Jahren mehrere Magnolienbäumchen gepflanzt. Im 1.Jahr war der Wuchs und die Blüten super. Leider wurden die Magnolienbäumchen mit flüssigem Dünger anscheinend überdüngt.

Haben dann im nächsten 2Jahren Mehltau bekommen und die Blüten und Blätter sind nur noch braun und fallen sofort ab. Habe dann im letzten Jahr und dieses Jahrgegen Mehltau gespritzt.
Was kann man hier noch retten? Zurückschneiden?
 

LilliaBella

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Mehltau, weißt du ob es echter oder falscher Mehltau ist, ist eine Pilzerkrankung die oft Pflanzen befällt die schlecht versorgt sind.

Normaler Flüssigdünger ist relativ schwach, um damit zu über düngen müsstest du den schon Flaschenweise benutzt haben
 

ujholler

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Mehltau, weißt du ob es echter oder falscher Mehltau ist, ist eine Pilzerkrankung die oft Pflanzen befällt die schlecht versorgt sind.

Normaler Flüssigdünger ist relativ schwach, um damit zu über düngen müsstest du den schon Flaschenweise benutzt haben
Mehltau, weißt du ob es echter oder falscher Mehltau ist, ist eine Pilzerkrankung die oft Pflanzen befällt die schlecht versorgt sind.

Normaler Flüssigdünger ist relativ schwach, um damit zu über düngen müsstest du den schon Flaschenweise benutzt haben
Hallo, danke für die Antwort. Wusste nicht, dass es falschen oder richtigen Mehltau gibt. Erst wurde der Stamm weiß und danach alle Äste und Blätter.
Jetzt fallen die braunen Blüten ab. Die Blätter sind verschrupelt und nur teilweise grün. Es sind auch weniger Blätter gekommen. LG
 

LilliaBella

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Um die Magnolien drum herum das Gras gelegt ?

Dann hast du ihnen wenig Lebensraum gelassen. Das sind Flachwurzler, sie nehmen Wasser und gelöste Mineralstoffe aus dem oberen Boden auf.
 

Vergißmeinnicht

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Jetzt fallen die braunen Blüten ab. Die Blätter sind verschrupelt und nur teilweise grün. Es sind auch weniger Blätter gekommen.
Hallo, tut mir Leid um die schönen Blüten ...
Ich surfe gerade durch verschiedene Foren und merke, dass so viele Probleme mit den Blüten, Blattverfärbungen, "schrumpeligen" Blättern haben. Niemand weiß anscheinend eine richtige Antwort darauf!

Zufällig machte ich am Karsamstag einen Spaziergang über Feld und Wald, vorbei an Obstbäumen und Sträuchern und beobachtete einen Traktor bei der Feldspritzung. Es entstand danach ein heftiger Wind, der sich in der ganzen Gegend verbreitete. Auf dem Rückweg fand ich plötzlich so ein beschriebenes Schadbild. Kurze Zeit zuvor versuchten Blüten zu kommen. Danach war alles braun. Nur zwei Tage Obstblüte?
Wie lange blühte die Magnolie?
 

LilliaBella

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Am Karsamstag war ein kalter Wind in viele Gegenden die Ursache das die Blüten braun wurden.
Der Traktor hat im April kein Gift verspritzt, eher Düngemittel und selbst wenn es Glyphosat gewesen wäre. Davon gibt es keine braune Baumblüte.


Magnolien sind Diven, das vergessen viele die sich ein X beliebige kaufen.
Man sollte sich immer ein Sorte aussuchen die zu dem Standort passt wohin man pflanzt.

Dann Finger weg von Billigware vom Discounter oder aus Baumärkten !!!
Eine gute Magnolie sollte nicht unter 50 € kosten, sonst ist es billige Ware aus China.


So eine Solitärpflanze sollte man in der Baumschule kaufen . Die einen da auch beraten.

Blüten und Blattfärbung daran ist oft das kühle Wetter schuld. Es gibt Sorten die im April blühen, aber auch Sorten welche im Mai und Juni blühen.
Die besonders frühen Magnolien-Arten sind naturgemäß Spätfrost gefährdet und brauchen gut geschützte Plätze.

Magnolien bevorzugt generell humose, leicht saure !!! Böden und einen hellen Standort.

Magnolien sollte man immer als Einzelgänger pflanzen. Da kalkuliert man bis zu fünf Meter nach links und rechts ein. Die Krone kann schnell sehr üppig wachsen.
 

LilliaBella

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Dafür muss ich nicht nachfragen, mit Landwirtschaft bin ich bestens vertraut.

Mittel die im Klima einen Wind erzeugen? Das ist aber ein Paradoxon in sich.
Klima hat nichts mit Wind/Wetter zu tun und Spritzmittel können keinen Wind erzeugen , dazu fehlen ihnen die physikalische Eigenschaften.
Das war ein zufälliges Zusammenspiel von zwei unabhängigen Ereignissen.

Ganz plötzlich werden auch keine Blüten braun.
Die Blüten , an meinen Apfelbäumen in diesem Jahr, haben nur 2 Tage offen geblüht. In der 3. Nacht war es kalt und sie wurden alle braun wie man dann morgens sehen konnte . Fruchtansätze sind trotzdem ausreichend vorhanden.

Sehr viele Magnolien Bäume hier in den Parks und Gärten schaffen es je nach Sorte und Jahr , noch nicht mal 1-2 Tage zu blühen.
Sie vertragen auch tagsüber keine kalte Luft.
Dann liegt der Boden Zentimeter dick voller Blüten und es sieht traurig aus. Hat aber zu oft die Ursache in falsch gepflanzten Sorten.

Mein Feigenbaum wächst und gedeiht und trägt viele Früchte, weil ich mir die richtige Sorte für meine Gegend gekauft habe. Die Feigen meiner beiden Nachbarn machen das nicht, das sind Sorten die nur im Mittelmeer Raum wachsen und Früchte bekommen.
 

Vergißmeinnicht

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Mittel die im Klima einen Wind erzeugen? Das ist aber ein Paradoxon in sich.
Klima hat nichts mit Wind/Wetter zu tun und Spritzmittel können keinen Wind erzeugen , dazu fehlen ihnen die physikalische Eigenschaften.
Liebe LilliaBella,
wie ich merke, hast du dich nicht mit solchen "Beobachtungen" befasst. Da es keine Literatur zu dem Thema gibt, findet also kein Geschehen statt, würde ich gern zurückspotten, bin aber zu traurig dazu. Mittlerweile sind Stadtmenschen fremd in der Natur, wehren sich nicht, da sie nicht merken was geschieht. Sie "verschlafen" völlig die Schweinerei des Missbrauchs. Gärnter haben keine alten Überlieferungen mehr.
Sollte man etwa hier im Forum ein paar Grundlagen erörtern. Was meinst du?
Falls gewünscht, in welchem Abschnitt und welchem Umfang?
 

LilliaBella

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Vergißmeinnicht,

ich lebe absolut ländlich und habe mich mein ganzes langes Leben ..also fast 70 Jahre....genau damit beschäftigt.
Bin seit 50 Jahren aktiv im Naturschutz. Hatte immer einen eigen Garten (früher 1500 qm nur zur Eigenversorgung ) und in der Familie Landwirte und Winzer.

Kenne die Wirkungen von Spritzmittel oder Düngemittel auf Bäume, Sträucher, Pflanzen gut.

Meine Freundinnen und ich gärtnern zum Teil so wie es unsere Großmütter schon machten, mit den Kräuter nach Hildegard von Bingen.
Wie es sehr viele Leute es heutzutage machen. Reines gärtnern nach alten Überlieferung ist vollkommen unmöglich.Die heutigen Pflanzen sind anderes als die noch vor 50 Jahren waren. Überall wurde weg oder etwas zu gezüchtet.

Solche Beobachtungen die du gemacht hast, zeigen das du relativ wenig vom Zusammenspiel und der Wechselwirkung in der Natur kennst.

Ist aber heute üblich, es wird Missbrauch geschrien wenn Landwirte vollkommen normal düngen oder spritzen. Ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben was da gemacht wurde .
Woher weißt du das er nicht ein rein biologisches Mittel gespritzt hat? Er würde nie spritzen mit Mittel die Obstblüten schädigen.Weil dadurch der Ertrag weg wäre.

Jeder will im Supermarkt billiges Obst und Gemüse und das vollkommen fehlerfrei und rund ums Jahr verfügbar.
Das geht aber nur mit Spritzmittel heute genau so wie schon vor 50 Jahren.

Um das zu ändern müsste BIO gekauft werfen und nur nach Saison und kein Teil aus dem Ausland. Da das aber illusorisch ist, weil es keiner oder nur wenige machen, ist die Diskussion darum müßig.
 

Vergißmeinnicht

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Woher weißt du das er nicht ein rein biologisches Mittel gespritzt hat?
Hätte keinen "Metallgeschmack" im Mund ergeben...

Er würde nie spritzen mit Mittel die Obstblüten schädigen.Weil dadurch der Ertrag weg wäre.
Weil es die Leute nicht wissen, machen sie Fehler. Daher mein Geschrei zur Aufklärung...
Naturschutzorganisationen haben es nicht entdeckt, woher das mysteriöse Artensterben kommt. Es passiert durch Mittel, die gut für Getreide oder für Wein sind, glaubt man. Da alle mit Fahrzeugen unterwegs sind, fällt es so gut wie keinem auf, wie weit deren Reichweite geht und was sie sonst anrichten. Wobei Blätter in Wäldern, Pflanzen in Gärten und sämtliche Blumen versengt werden. Blüten riechen nicht mehr wie früher?
Die Pflanzen sind nicht anders, aber aus den Böden dampft Gift aus. So ist der "Bioanbau" nicht möglich.

Jeder will im Supermarkt billiges Obst und Gemüse und das vollkommen fehlerfrei und rund ums Jahr verfügbar.
Das geht aber nur mit Spritzmittel heute genau so wie schon vor 50 Jahren.
Die rechnerische Logik sagt: Keine Ausgabe für Spritzmittel macht Gemüse billiger.

P.S. Übrigens bin erfreut, jemand mit ähnlichem Erfahrungshintergrund nun besser zu kennen ...
LG
 

LilliaBella

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##Hätte keinen "Metallgeschmack" im Mund ergeben... ###

Du weißt aber schon das Biobauern Unmengen an Kupfer einsetzen .
werden.

Viele denken Biobauern dürften keine Pestizide einsetzen. Doch auch sie kommen nicht ohne Gift aus, wenn Insekten oder Pilze ihre Ernte zerstören. Sie setzen lediglich keine synthetischen Gifte ein, also solche aus Chemiefabriken. Doch die Liste der im Biolandbau zugelassenen Pflanzenschutzmittel umfasst Dutzende Stoffe, darunter pflanzliche Substanzen, Mineralöle, Bakterienstämme und Chemikalien. Kupfer wird hauptsächlich im Obst- und Weinbau und bei Kartoffeln eingesetzt. Weil Biobauern für bestimmte Pilzerkrankungen kein wirksames Fungizid zur Verfügung steht, spritzen sie Lösungen von Kupfersalzen. Im Schnitt 2,5 Kilogramm pro Hektar und Jahr im Weinbau und sechs Kilogramm im Obstbau.


##Weil es die Leute nicht wissen, machen sie Fehler. Daher mein Geschrei zur Aufklärung... ##

Die Leute, du meinst doch keine Bauern damit ?
Mittlerweile haben die sehr viele Bauern und auch Winzer ein Agrar Studium absolviert. Alleine in Bingen oder Geisenheim sind das tausende jährlich.
Die wissen zu 100 % was und wie sie spritzen.
Ältere Landwirte ohne Studium machen Kurse um das zu beherrschen.

Ehe man schreibt sollte man sich genau informieren was und wie und warum etwas gemacht wird. Sonst ist das sinnlos und rufschädigend.

Jeder Autofahrer trägt zum Artensterben bei. Jeder der der im Internet bestellt und sich den Kram nach Hause schicken lässt. Jeder Garten der mehr Steine hat als Grünfläche jeder Flug in den Urlaub. Jeder der unnütz um viel zu viel einkauft.

Die zunehmende Flächennutzung für Gebäude und Verkehrswege hat viele negative Auswirkungen auf die Umwelt. Nennenswert ist der direkte Verlust der vorher meist landwirtschaftlich genutzten Böden. Hinzu kommt etwa der Material- und Energieaufwand für Bau und Erhalt neuer Gebäude, ein höherer Kraftstoffverbrauch mit einem höheren Ausstoß an Schadstoffen durch mehr Verkehr sowie mehr Lärm und die Zerschneidung und Verinselung der Lebensräume für die wildlebende Flora und Fauna.

Täglich !! werden in Deutschland 81 Hektar bebaut ..









Die rechnerische Logik sagt: Keine Ausgabe für Spritzmittel macht Gemüse billiger.

Dann hattest du in der Schule aber eine 5 in Mathe .
Keine Spritzmittel heißt, das die Hälfte der Ernte durch Schädlinge vernichtet wird.


In meiner Nähe der Rapsbauer hat zu spät gespritzt . Gesamten Felder sind vom Rapskäfer befallen. Ausfall 100 % und die gesamten Kosten kommen noch dazu.
Er hat vor wenigen Tagen alles komplett gepflückt.
Für ihn heißt das Raps zu kaufen um seinen Viehbestand nicht verhungern zu lassen.


Ich arbeite im Garten ohne Spritzmittel. Weiß aber, dass ich mit denn Mitteln meine Ernte stark erhöhen könnte.
 

Vergißmeinnicht

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Liebe LilliaBella,

bitte bringe mich nicht durcheinander! Ich bin durch Getreidefelder gegangen und habe nicht gesagt, ich hätte ein Stück Kupfer gekaut. Wir geraten hoffnungslos in O.T. So mache ich es jetzt kurz, verärgere dich nicht weiter als "Nachrechner" weiterer Angaben.
Ich will etwas Wichtiges klarstellen.
In meiner Nähe der Rapsbauer hat zu spät gespritzt . Gesamten Felder sind vom Rapskäfer befallen. Ausfall 100 % und die gesamten Kosten kommen noch dazu.
Das ist MEINE Sorge und ich habe so etwas befürchtet!! (Bin damit auch wieder in Zusammenhang mit "Magnolie".)
Mit dem angelernten Spritzverhalten (Mittel zum "Wachstum" zu diesem oder jenem Zeitpunkt) befolgt man laut "Unistudium" eine genaue Messung, fährt nicht bei Wind, etc. vergaß jedoch das Allgemeinwissen. Keines der Mittel bleibt auf dem Land (wie man meinte) sondern verteilt sich in Stadt und Land, in Berg und Tal. Das kommt in Lufthöhen, und wieder als Regen, dazu mit immer neuen Zusammensetzungen, was dann die Schäden an Pflanzen ausmacht, auch wo nicht gespritzt wird.

Ich wusste nicht was ich vor Entsetzen sagen sollte als ich sah, dass Getreide neben dem Raps gespritzt wurde (hatte am Rand riesig Schaden an Blättern und wie ich hochrechnete, folglich auch an grad aufkeimender Blüte). Es wehte ein "Blütenverdorrer" quer über das Feld bei ziemlichem Ausmaß (ähnliches Muster wie bei "Magnolie" beschrieben). Die Folge bei geschädigten Pflanzen ist Schädlingsfraß. Die Natur meint es gut, aber an der Uni wird Spritzen gelehrt. Bitte geh zu deinem Nachbarn und berichte. Wenn er wieder spritzt, vernichtet er nicht nur Insekten, auch Bienen, die seinen Raps bestäuben hätten sollen und es nicht mehr tun werden. Es hat kein Imker Interesse an Honig aus vergifteten Böden! Die gehen schon beim ersten Flug ein, weil die giftigen Stoffe aus den Böden Jahre ausdünsten ...

Wer wird im nächsten Jahr bestäuben? Ich sehe kaum ein paar Insekten ... und das bei riesigen Feldern. Bienen waren nach Spritzung keine mehr am Flugloch. Jede Insektizidspritzung bedeutet Schwächung aller Pflanzen (auch die des Waldes). Dann steht wiederum sein Getreide schlecht. Aber er lernt "spritzen" statt nachdenken ... und an der Natur lernen.
 

LilliaBella

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##Keines der Mittel bleibt auf dem Land (wie man meinte) sondern verteilt sich in Stadt und Land, in Berg und Tal. Das kommt in Lufthöhen, und wieder als Regen, dazu mit immer neuen Zusammensetzungen, was dann die Schäden an Pflanzen ausmacht, auch wo nicht gespritzt wird. ##

So war das schon in denn letzten 100 Jahren, geändert hat sich das nicht. Trotzdem leben wir und unsere Generationen vor uns problemlos.

Das gleiche passiert mit den Abgasen, die kontinuierlich mehr und mehr werden und mit denn gesamten Sachen die von der Industrie in die Luft geblasen werden. Die haben sich um ein abertausendfaches erhöht in den letzten 50 Jahren. Abgase sind in der Arktis und Antarktis stark nachweisbar.
Luft- und Meeresverschmutzung macht nicht an Landesgrenzen Halt. Meeresströmungen, besondere Windmuster und damit verbunden auch Niederschläge tragen Schadstoffe, die eigentlich viel weiter im Süden entstanden sind, bis in die Arktis. Über Nordwinde im Atlantik gelangt beispielsweise mit Schwermetallen, Rußpartikeln und säurebildenden Gasen angereicherte Luft aus Europa binnen weniger Tage in die Arktis. Das kalte Klima ist für den Abbau toxischer Substanzen hinderlich. Schadstoffe, die außerhalb der Arktisregion erzeugt wurden, führen in der Arktis selbst zu gesundheitlichen Schäden bei Menschen und Tieren, tragen zur Versauerung von Böden und Gewässern bei und beschleunigen zusätzlich den Klimawandel.

Aber das interessiert keinen, da müsste man selber etwas tun , auf etwas verzichten. .
Verzichtest du vollkommen auf ein Auto, Laptop Handy ? Wenn nein, wird es höchstes Zeit . Denn damit schädigst du die Natur stark , trägst sehr massiv zur Erderwärmung bei.

Zu viel verlangt?

Es ist so einfach von anderen etwas zu verlangen, was man selber nicht bereit ist zu geben.


##Es wehte ein "Blütenverdorrer" quer über das Feld bei ziemlichem Ausmaß ##

Es gibt keine Blütenverdorrer in den Spritzmitteln. So etwas ist einfach Unfug. Wenn die Bauern ihre Felder spritzen, in unserer unmittelbaren Nähe, müsste nach der Logik in unsere Gärten die Blüten verdorren.
Das war und ist in den letzten 50 Jahren noch nie der Fall gewesen . Hier grünt und blüht es üppig, Obst und Beerensträucher hängen übervoll und Blumen blühen in üppiger Pracht.





Wo sind die Bilder davon , die müsste es geben wenn so viele Blüten angeblich verdorrt sind. Oder sind sie nur erfroren, was man auf den Bildern klar erkennen könnte.

Du weißt nicht was gespritzt wurde, wie gespritzt wurde und warum. Woher stammt dein Fachwissen, das es etwas falsches war?
Und da du ja Fachwissen hast, wie heißt das Mittel das ausgebracht wurde?




##Wenn er wieder spritzt, vernichtet er nicht nur Insekten, auch Bienen, die seinen Raps bestäuben hätten sollen und es nicht mehr tun werden. ##

Wenn er und die vielen anderen Bauern nicht spritzen verhungern ihre Kühe, Rinder im Stall , weil sie kein Futter bekommen .
Denn der Rapskäfer vernichten den Raps vollkommen.


Wieso sollten die Bienen seine Raps bestäuben ?
Das müssen sie doch gar nicht, Raps war und ist überwiegend ein Windbefruchter. Wie viele andere Pflanzen ebenfalls.


Das hier jeder Bauer seinen vielen Hektar Raps spritzt, immer und das seit sehr vielen Jahren stört die Imker auch nicht im geringsten .
Die haben ihre Bienen Völker seit beginn der Rapsblüte an den Feldern stehen . Damit ihre Bienen Rapshonig produzieren und das machen sie reichlich.
Jeder Imker sieht wie die Felder gespritzt wurden und weiß das diese Mittel seine Bienen nichts ausmachen.
 

Stachelbär

Gartenguru
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Okt 23, 2018
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Standort
Im Gadde mit Ebbelwoi & Flaschebier
...ich muß feststellen... hier ist ein richtiger Experten-Streit ausgebrochen... :22x22-13:
Ich geb auch mal meinen Senf, fein dosiert, dazu :22x22-08:
Hallo LilliaBella,
frag doch mall nach, was es war und auch dazu einen Chemiker, ob dieses Mittel im Klima einen "Wind" erzeugen kann.
Ja !!! Aber nur wenn das Mittel z.B. Ethylenoxid war und auch unmittelbar eine Zündung :emoji_fire: erfolgte...
dann gibt es einen ungeheuer starken "Wind" :emoji_boom:
...nennt sich Aerosol-Bombe und für Landwirte nicht erhältlich...;)
Mittlerweile haben die sehr viele Bauern und auch Winzer ein Agrar Studium absolviert. Alleine in Bingen oder Geisenheim sind das tausende jährlich.
Es sind zwar zur Zeit nicht ganz 1500 Studenten in Geissenheim eingeschrieben, aber jährlich absolvieren nur ca. 350 :22x22-13:
 
Zuletzt bearbeitet:

Vergißmeinnicht

Jungpflanze
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Ich geb auch mal meinen Senf, fein dosiert, dazu
Ach, wenn es doch bei dir wenigstens "gezündet" hätte und deine Stacheln zu gebrauchen wären ...

Hallo ihr beide!

Es hat keinen Sinn, auf Vorwurfkultur weiter einzugehen. Dein wiederholter „Medienradau“ liebe LilliaBella hat wie überall sonst nichts bei Leuten bewirkt. Keiner hat noch auf Handy und Auto verzichtet – oder doch? Weißt du eigentlich wem du schreibst?

Die meisten Gartenratschläge bieten nichts was klappt, sind für Doofis, die auf „Mittelchen“ schwören und einen Konsum anheizen. Beim Arzt: „Mittelchen“. Warum gibt es nicht gesunde Menschen und fehlerfreies Wachstum, dafür die „blühende Wirtschaft“?

Auf der Suche nach dem richtigen Namen für „Blütenverdorrer“ stieß ich auf eine Reihe von Spritzmittelnamen und deren Wirkstoffe. Vorgemacht wird den Landwirten, sie hätten ein „Heilmittel“ gegen … wie hieß doch die ganze Liste von Schäden …

AGENT: (Fungizid) Fleckenkrankheit, Braunrost, Mehltau, etc. (alles „Krankheiten“ erst entstanden durch Insektizide) Ein bisschen Naturkenntnis, etwas gesunder Menschenverstand würde reichen, um festzustellen: Diese Wirkstoffe vergehen Jahrzehnte nicht, sind fortlaufend gut für Tod bringen, bei allem Leben. Langsam (fast zu spät) beginnt das Nachdenken.

Caramba (Fungizid) gegen Gelbrost, Weißstängeligkeit, Standfestigkeit, Wurzelhalsfäule, Blattflecken, Braunrost (alles „Krankheiten“ entstanden durch Herbizide). Daher nenne ich die „Erdversteinerer“ oder „Krankmacher“. Dass könnte jeder merken, wenn er auf dem Feld steht, schwächelt, krank wird. Für mich ist das Auftauchen nichts weiter als Folge der Spritzung. Grund, kranker Boden, dazu Spritzmittel in der Luft, die Pflanzen schwächeln. Bei mir im Garten trat dies alles genau zum Zeitpunkt bestimmter Verbreitung der Chemikalien auf. Die größte Sauerei der Weltgeschichte ... die Bauern merken es nicht?

Schau einfach mal was in der Gegend passiert und in Läden vorkommt:

Acetamiprid, heterocyclische, aromatische Verbindung, Insektizid unter dem Namen Careo. Hat nichts als Cl, N, CH3 und C klingt harmlos, ist aber Nervengift. Geeignet für die Wohnung laut Werbung. Besonders „gut“ ist Careo, weil sich die Pflanze damit vollsaugt. Dann kommt sie auf den Kompost oder in die Biotonne. Der nächste kauft präparierte „Blumenerde“, wird damit zum Käufer von Mittelchen. Das Mittel löst sich nicht mit Wasser, vergiftet weiter. Eingesetzt im Gemüse- und Obstbau. Gut gegen saugende und beißende Insekten. Bienen soll es nicht umbringen, als ob Careo eine computergesteuerte Fernerkennung hätte. Der gesammelte Honig macht Leute krank. Bienen tut er nichts, die erhalten Ersatzfutter, das sie schwächeln lässt.

Metconazol, entzündbar, giftig bei Einatmen, ätzende Wirkung. Blatt zersetzend, reagiert heftig. bewirkt Taubheit, Verwirrung, Gedächtnisverlust, Kreislaufumstellung, Augenschäden. Genau dies passierte. Methan-Konzentrationen stiegen zwischen 2000 und 2006 jährlich mit einer mehr als zehnfach höheren Rate. Hast also ungefähr die Zahl von Artensterben grenzenlos, Klimaänderung und die Statistiken von Krankheitzunahme.

Kusti (auch nicht wasserlöslich, kann nicht abgewaschen werden!) Kontaktgift, verteilt sich im ganzen Körper der Tiere. Dann beißt dich die Zeck, die daraus entstehende Krankheit heißt natürlich nicht Kusti, sondern irgendwas mit B....ose, die als sehr gefährlich gilt. Da verdient dann der Arzt, die Chemieindustrie, die Kliniken, Krankenkassen und die Werbung und Nachhilfestundengeber. Selbstverständlich gibt es Abhilfe – Impfung. Alle impfen! Wen kein Vieh gebissen hat, den beißt nun der „Impfschaden“. Erneut verdienen Medien und Rechtsanwälte und wieder Ärzte – oder keiner geht mehr hin, weil ihm der Zirkus „Wirtschaftswunder“ ekelt bis zum gehtnichtmehr. Allmählich fürchte ich mich vor dem riesigen Berg der grauenvollen Dummheit …

Auf Nimmerwiedersehen?
Vergißmeinnicht
 
G

Gast133

Gast
Vergissmeinnicht,
Entschuldigung, Aber so einen Wust von unvergorenem Halbwissen hab ich selten gelesen.

Danke an Lilliabella für ihre grundlegenden und richtigen Darstellungen
Danke Stachelbär, deine humorvolle Reaktion ist wahrscheinlich die einzig richtige!
Gruß monarda
 
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