Klimawandel - Umwelt - Nachhaltigkeit

carlotta

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Auch Dir einen Guten Morgen,
natürlich wende ich das Gel der Aloe noch an, aber wie gesagt, ich hol es mir vom Baum runter und sofort ab damit auf die Haut. Aber nicht nur gegen Falten oder rauhe Hände sondern auch gegen leichte Gliderschmerzen. Und übrig bleibt nur die grüne Haut. Bei stärkeren Gliederscherzen hilft dann der Kastaniensud oder die Ringelblumensalbe besser. Kann man beide auch selber herstellen. Mein Kastaniensud ist nun auch schon einige Jahre alt und je älter er wird, um so besser wirkt er.
Bärchen, die Natur hält viele Heilmittel für den Menschen bereit.
Aber, ich möchte auch für die Ärzte eine Lanze brechen! Aus meiner langjährigen Tätigkeit in einem Krankenhaus weiß ich, daß es viele fantastisch gute Ärzte gibt! Nur sollte man bedenken, es sind auch Menschen und demzufolge auch nicht Herr über Leben und Tod! Dafür ist ein Anderer zuständig.
LG
Carlotta
 

bärchen

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Bärchen, die Natur hält viele Heilmittel für den Menschen bereit.
Aber, ich möchte auch für die Ärzte eine Lanze brechen! Aus meiner langjährigen Tätigkeit in einem Krankenhaus weiß ich, daß es viele fantastisch gute Ärzte gibt! Nur sollte man bedenken, es sind auch Menschen und demzufolge auch nicht Herr über Leben und Tod! Dafür ist ein Anderer zuständig.
LG
Carlotta
Ja ich weiß, dass da ein anderer dafür zuständig ist - und der greift in die Vollen und nimmt sich was er will. Der schaut nicht nach dem Alter und auch nicht nach der Gesundheit. Das Schicksal eines jeden Menschen wird ihm bereits bei seiner Geburt in dein Wiege gelegt und dem kann man nun mal nicht entkommen. Man kann höchstens versuchen, das beste draus zu machen und jeden Tag so zu leben, als sei es de letzte.
 

carlotta

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Das ist die richtige Einstellung, Bärchen! Denn niemand weiß, wann ihm sein Stündlein schlägt! Davon kann sich
keiner freisprechen.
Ich wünsche noch eine lange gute Zeit!
Carlotta
 

Meersteinchen

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Mir ist aufgefallen, dass in diesem Forum wichtige Themen wie Umwelt, Klimawandel,Nachhaltigkeit fehlen...
Ich meine, solche Themen sollten in einem Gartenforum überhaupt nicht fehlen, daher diese Eröffnung.
Was kann man als einzelner Mensch dafür tun, dass Klima zu verbessern, wie geht man mit unseren Ressourcen um, , was macht ihr für Nachhaltigkeit?
Was macht ihr in euren Gärten, Balkonen, Terrassen dafür? Wie sieht es mit der Ernährung aus, habt ihr da schon was geändert?
Bitte um sachliche Diskussionen!
Hallo Maxi, stimmt ,
diese Themen sollten weil sie mehr als aktuell und notwendig sind auch hier nicht fehlen.
Ich nehme so oft es geht das Fahrrad,mittlerweile auch bei Regen,wenn kurze Strecken - 2-3 Kilometer anliegen.
Tut mir gut wie ich feststelle - ein Minimum an Nachhaltigkeit.
Im Garten finden sich unzählige Stauden - Bienenweiden.
Nistplätze sind verfügbar und werden angenommen.
Der Gedanke einen Mäh-Roboter zu haben ist verführerisch aber.....nein. Dann finden die Insekten auf und im Rasen nicht mehr was sie brauchen.
Wir leben ländlich und erleben hautnah, wie sich die Anzahl der Vögel und Kleininsekten aus unterschiedlichsten Gründen verringert hat.
Gleich im Frühjahr werden Brenesseln angesetzt und Jauche daraus hergestellt-so mit Schachtelhalm wenn er groß genug ist.
Unsere Ernährung haben wir längst umgestellt.
Ein Tier, ein Jedes Lebewesen welches schlechtes Futter bekommt und Lebensumstände erdulden muss, die unerträglich sind, kann nicht gut sein in einer Nahrungskette. Mittlerweile ist es hier Usus das Kühe zu oft aufgestallt sind, nicht mehr an der Luft und in Bewegung sind und zu allem Unglück müssen sie Silage fressen.
Aber das Thema ist wohl an sich eine eigene Diskussion wert.

LG
 

Maxi

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Hallo Meersteinchen, willkommen hier in dieser sehr wichtigen Themenrunde!

Ich freu mich ja, dass ich hier im Forum dazu beitragen konnte, dass solche Themen und noch andere, Interessante, Informative Themen eröffnet wurden... :22x22-emoji-u1f600:

.Wie ich aus deinen Beiträgen lesen konnte, tust du sehr viel für die Umwelt, die Tiere und um das Klima zu verbessern..
Ja. Tierquälerei ist auch so ein Thema, da könnte man lang drüber diskutieren, aber da erreichen die vielen engagierten Tierschützer nicht mal viel.
Wenn wir wenigstens ein Gesetz hätten, dass eine solide Tierhaltung vorschreibt und es auch konsequent kontrolliert würde, die Strafen dafür müssten viel höher sein, aber ich fürchte, für den Tierschutz ist unser aller Politik nicht zu haben, schade.
 

carlotta

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Hallo Meersteinchen, willkommen hier in dieser sehr wichtigen Themenrunde!

Ich freu mich ja, dass ich hier im Forum dazu beitragen konnte, dass solche Themen und noch andere, Interessante, Informative Themen eröffnet wurden... :22x22-emoji-u1f600:

.Wie ich aus deinen Beiträgen lesen konnte, tust du sehr viel für die Umwelt, die Tiere und um das Klima zu verbessern..
Ja. Tierquälerei ist auch so ein Thema, da könnte man lang drüber diskutieren, aber da erreichen die vielen engagierten Tierschützer nicht mal viel.
Wenn wir wenigstens ein Gesetz hätten, dass eine solide Tierhaltung vorschreibt und es auch konsequent kontrolliert würde, die Strafen dafür müssten viel höher sein, aber ich fürchte, für den Tierschutz ist unser aller Politik nicht zu haben, schade.
Und warum nicht? Weil die Lobbyisten zu große Macht haben und zuständigen Minister sich ihre Karriere nicht verderben wollen .......so bleibt alles softy und wie gehabt! Aber auch die Menschen, die das billige Fleisch kaufen, machen sich schuldig an der Tierquälerei! Sie kaufen die Billigware - obwohl sie es wissen! Ich habe während der BSE-Krise in einem Beitrag gesehen, wie ein Kalb zum Abschlachten geführt wurde. Die angstvollen Augen und der Ausdruck darin - sie wissen, was mit ihnen passieren wird. Und der Adrenalin-Schub geht ins Fleisch über! Wie gesund kann das denn sein?
Diese Not in den Augen des Tieres vergesse ich nie in meinem Leben.
 
A

Andreas

Gast
Gut , die Anlandung hat viele Möglichkeiten , man muß nicht direkt im Hafen ankern .
Nur die Menschen dort wollen garnicht , daß die Kreuzfahrtschiffe fernbleiben .
Gerade das erwähnte Bergen , aber auch Santa Monica , Barbados und viele andere Häfen und Städte leben schon von diesen Schiffen , das bekommt man mit viel Freundlichkeit zu spüren .
Wenn man beim Thema Umweltschutz mehr Geld als in der Rüstung verdienen könnte , würde einiges anders aussehen .
 

bärchen

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Hallo Meersteinchen, willkommen hier in dieser sehr wichtigen Themenrunde!

Ich freu mich ja, dass ich hier im Forum dazu beitragen konnte, dass solche Themen und noch andere, Interessante, Informative Themen eröffnet wurden... :22x22-emoji-u1f600:

.Wie ich aus deinen Beiträgen lesen konnte, tust du sehr viel für die Umwelt, die Tiere und um das Klima zu verbessern..
Ja. Tierquälerei ist auch so ein Thema, da könnte man lang drüber diskutieren, aber da erreichen die vielen engagierten Tierschützer nicht mal viel.
Wenn wir wenigstens ein Gesetz hätten, dass eine solide Tierhaltung vorschreibt und es auch konsequent kontrolliert würde, die Strafen dafür müssten viel höher sein, aber ich fürchte, für den Tierschutz ist unser aller Politik nicht zu haben, schade.
Ja, diese Ansicht teile ich lückenkos mit Euch. Aber die Tierhltung ist etwas, wo nur ein Tierhalter etwas ändern kann (wenn es das Gesetz erlaubt ).
Aber ich sag mir oft " entweder waren unsere Vorfahren gescheiter als die heutige Generation, oder wir sind vor lauter Luxus faul und bequem geworden.
Früher hat´s z.B. auch diese ganzen Putzmitten nicht gegeben und man hat die Bude auch rein bekommen.
Oder das ganze Dosenfutter ( für Menschen ) Ich bedaure immer diejenigen, die diese Fertiggerichte kaufen und nachher auch noch essen. Die wissen ja gar nicht, wie gut das schmeckt, wenn man selber Hand anlegt. Ausserdem verursacht das noch mehr Abfall.
Früher haben wir uns die Haare mit Seife gewaschen und nachher mit Essigwasser ausgespült - heute braucht man dafür spezielles Schampoo und Haarspülung. (beides in Plastikflaschen ohne Rücknahme ). Die Haare haben zudem früher auch schöner geglänzt als heute.
Die Wäsche, vor allem die Blusen und Hemden wurden früher gestärkt, damit sie schöner fallen- heute werden sie weichgespült (auch Plastikflaschen )
Zu allem Überfluss kommt die Wäsche dann noch in einen mit Strom betriebenen Trockner, und in´s Zimmer stellt man Luftbefeuchter.
So könnte man viele Beispiele nennen, aber wenn man das heute einem jüngeren Menschen erzählt, dann wird einem entweder der Vogel gezeigt, oder man hört die Ausrede "Keine Zeit, muss zur Arbeit." Aber ein Bauer aarbeitet glaube ich mehr als so einer der im weissen Hemd zur Arbeit geht. Dafür verdient der Bauer weniger. Aber Arbeit und Lohn waren schon immer indirekt proportional -leider :22x22-emoji-u1f621:
 

Maxi

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Ja, diese Ansicht teile ich lückenkos mit Euch. Aber die Tierhltung ist etwas, wo nur ein Tierhalter etwas ändern kann (wenn es das Gesetz erlaubt ).
Aber ich sag mir oft " entweder waren unsere Vorfahren gescheiter als die heutige Generation, oder wir sind vor lauter Luxus faul und bequem geworden.
Früher hat´s z.B. auch diese ganzen Putzmitten nicht gegeben und man hat die Bude auch rein bekommen.
Oder das ganze Dosenfutter ( für Menschen ) Ich bedaure immer diejenigen, die diese Fertiggerichte kaufen und nachher auch noch essen. Die wissen ja gar nicht, wie gut das schmeckt, wenn man selber Hand anlegt. Ausserdem verursacht das noch mehr Abfall.
Früher haben wir uns die Haare mit Seife gewaschen und nachher mit Essigwasser ausgespült - heute braucht man dafür spezielles Schampoo und Haarspülung. (beides in Plastikflaschen ohne Rücknahme ). Die Haare haben zudem früher auch schöner geglänzt als heute.
Die Wäsche, vor allem die Blusen und Hemden wurden früher gestärkt, damit sie schöner fallen- heute werden sie weichgespült (auch Plastikflaschen )
Zu allem Überfluss kommt die Wäsche dann noch in einen mit Strom betriebenen Trockner, und in´s Zimmer stellt man Luftbefeuchter.
So könnte man viele Beispiele nennen, aber wenn man das heute einem jüngeren Menschen erzählt, dann wird einem entweder der Vogel gezeigt, oder man hört die Ausrede "Keine Zeit, muss zur Arbeit." Aber ein Bauer aarbeitet glaube ich mehr als so einer der im weissen Hemd zur Arbeit geht. Dafür verdient der Bauer weniger. Aber Arbeit und Lohn waren schon immer indirekt proportional -leider :22x22-emoji-u1f621:
Naja, in die Steinzeit zurück wollen wir auch nicht, ein gewisser Fortschritt kommt uns ja allen zu Gute, denken wir an die Medizinischen z. B...
Die Bauern fahren Riesen Traker anstatt mit dem Kuhgespann, auch eine Arbeitserleichterung...
Man darf nicht alles verteufeln was uns das 20. Jahrhundert bietet. Aber man kann sich halt nicht nur die Rosinen herauspicken - es zieht halt auch einen Rattenschwanz voller Probleme mit sich.
 

bärchen

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Naja, in die Steinzeit zurück wollen wir auch nicht, ein gewisser Fortschritt kommt uns ja allen zu Gute, denken wir an die Medizinischen z. B...
Die Bauern fahren Riesen Traker anstatt mit dem Kuhgespann, auch eine Arbeitserleichterung...
Man darf nicht alles verteufeln was uns das 20. Jahrhundert bietet. Aber man kann sich halt nicht nur die Rosinen herauspicken - es zieht halt auch einen Rattenschwanz voller Probleme mit sich.
Ja, da hast Du auch wieder recht. Das waren ja auch nur einige Beispiele Einen Trockner hatte ich zB. auch mal, aber nach der ersten Stromrechnung ist er wieder rausgeflogen. Und zum Duschen nehmen wir auch das Duschgel aus der Flasche her. Aber zum Händewaschen benutzen wir noch die Seife im Stück. Wenn die so gut wie aufgebraucht ist, werden dann die gesammelten Reststücke zur Tepppichreinigung hergenommen Und zwischen Steinzeit und Moderne gibt es glaube ich eine große Spanne, in welcher man irgendwie die Mitte findnen kann. Es spricht ja auch nichts gegen eine Arbeitserleichterung - vor allem bei den Bauern oder bei den Bauarbeiten... . aber bei vielen anderen ist es einfach Kommodität.
 

Maxi

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Einen Wäsche Trocknern habe ich auch, aber der kommt im Jahr nur dann zum Einsatz, wenn es länger regnet oder schneit im Winter, ansonsten hängt meine Wäsche immer noch draußen im Freien noch bis zum heutigen Tag..
Von daher braucht der nicht viel Strom, es reicht, wenn die Waschmaschine läuft... :22x22-08:
Mein Gott, was waren das für Zeiten, als meine Mutter nach der Arbeit noch die Wäsche für 5 Personen waschen musste, im Waschtrog, bürsten,Wasser warm machen, das öftere Durchspülen das würde heute keiner mehr aushalten...
Ach, es ist schon schön, dass wir eine Waschmaschine, Strom,Wasser im Haus haben...
 

bärchen

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Einen Wäsche Trocknern habe ich auch, aber der kommt im Jahr nur dann zum Einsatz, wenn es länger regnet oder schneit im Winter, ansonsten hängt meine Wäsche immer noch draußen im Freien noch bis zum heutigen Tag..
Von daher braucht der nicht viel Strom, es reicht, wenn die Waschmaschine läuft... :22x22-08:
Mein Gott, was waren das für Zeiten, als meine Mutter nach der Arbeit noch die Wäsche für 5 Personen waschen musste, im Waschtrog, bürsten,Wasser warm machen, das öftere Durchspülen das würde heute keiner mehr aushalten...
Ach, es ist schon schön, dass wir eine Waschmaschine, Strom,Wasser im Haus haben...
Ja, die Waschmaschine möchte ich auch nicht mehr missen. Früher (als ich noch ein Kind war, hatten wir auch schon eine, obwohl es in der Ortschaft, wo mein erster Mann herkommt, (ca 30 km von uns ) auch Ende der 80er Jahre, als ich das letzte mal dort war noch kein fließendes Wasser gab. Abe die Waschmaschinen waren damals nicht vollautomatisch. Wasser heiss machen, Durchspülen....kenne ich auch. Die weisse Wäsche war im wahren Sinne des Wortes "Kochwäsche" denn die wurde anschliesssend richtig am Ofen gekocht in einem cca 50Liter-Topf mit Soda und Laugstein und anschliessend mit Wäscheblau gespült. Nachher war die richtig weiss. Und die Lauge wurde zum Putzen hergenommen. Scheinbar hat diese Lauge auch den Kühen gut gerochen., denn wenn die abends von der Weide heim kamen und die weisse Wäsche am Seil hing um zu trocknen, haben sie immer wieder versucht, sie runtezureissen und mit ihr zu schmusen, so wie eine Katze. also mussten wir sehen, dass die Wäsche rechtzeitig abgehängt wurde. Lt meiner Oma hat denen die Lauge geschmeckt, denn aus dem Brunnen oder aus dem Waschtrog haben sie sie auch ausgesoffen.
Mit dem Trockner bin ich auch so sparsam umgegangen wie Du. Aber das machen glaube ich nur sehr wenige. Bei den Nachbarn über uns läuft er jeden Tag 2 oder 3mal. Viele benutzen ihn ja auch, um nachher nicht bügeln zu müssen. Vielleicht sparen sie dann den Strom wieder ein, den der Trockner verbraucht??
Mit de Spülmaschine ist es ja auch so eine Sache. So eine hab ich auch, lasse sie aber nur laufen, wenn sie wegen Überfüllug geschlossen ist. Vorgestern habe ich eine Sendung im Fernsehn gesehen, wo sie zeigten wie eine Spülmaschine richtig bestückt wird und was alles nicht rein soll. das meiste ist draussen geblieben entweder wegen der Beschichtung, oder Tupperware... . Also die paar Teller die dann noch drinnen waren, die kann man dann auch mit der Hand mitspülen wenn man sowieso schon heisses Wasser und Spülmittel braucht.
Aber "jedem Tierchen sein Pläsierchen"
 

bärchen

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Man muss ja alles global betrachten...so sehr groß ist die Erde nicht. Eigentlich müsste es eine Weltregierung geben, aber das klappt nicht mit den Menschen. In Europa gibt es ja auch selten Einigkeit und Regierungsbildungen sind in Deutschland auch schon schwierig.
Aber was hilft es wirklich, wenn Deutschland AKWs abschaltet, rundherum aber neue gebaut werden ? Und wenn der Strom hier nicht ausreicht für die so tollen E.Autos und dann wieder Atomstrom importiert werden muss ? Das ist alles ein sehr umfassendes Thema..
Gut ist doch, dass viele jungen Leute nun ein Umweltbewusstsein entwickeln, aber auch da finde ist, ist Bildung vor allem wichtig. Bildung und Forschung. Manche Forderungen sind manchmal auch nicht durchdacht, da fehlt dann eben auch das Wissen. Aber eben das sollte verstärkt auf den Lehrplan. Umwelt, Ernährungslehre, auch mal in der Natur mit anpacken. Ich lese manchmal in der Zeitung, dass Hauptschulen manchmal so Aktionen machen, wo was angepflanzt wird , Hecken angelegt werden usw. So viel ich das mitbekomme, gibt es das an Gymnasien wohl eher nicht. Aber doch auch gerade die Schüler, die höhere Bildung bekommen und damit auch einflussreichere Berufe ergreifen sollten auch geerdet werden. Nicht nur die Theorie kennen. Nur was man kennt, kann man auch verstehen und schützen wollen.
Pflanzen auf dem Balkon gegen Hitze und Sonne schützen, das ist wohl schwierig..es kommen sicher auch mal wieder Jahre, in denen das Wetter milder verläuft.
Ja, da hast Du leider Recht. Manche Forschungen und Neuerfindungen werden nicht durchdacht. Alles dreht sich nur darum, was Neues auf den Markt zu bringen und es dann zu einem überteuerten Preis zu verkaufen. Da sind oft auch so E-Geräte (z.B. Haushaltshelfer )zum Kauf angeboten worden,
wo ich mir dachte,"aslso wer dieses Gerät erfunden hat, der/die hat bestimmt noch nie was im Haushalt gemacht. Aber es gehören immer 2 dazu.
Es braucht auch einen, der´s kauft. Da zähle ich bestimmt nicht dazu. Das ist aber nur ein kleines Beispiel. Ich trau mich zu wetten, dass es in anderen Bereichen genau so zugeht, nur dass es da andere größere Dimensionen annimmt.
 

Stachelbär

Gartenguru
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Ja, die Waschmaschine möchte ich auch nicht mehr missen. Früher (als ich noch ein Kind war, hatten wir auch schon eine, obwohl es in der Ortschaft, wo mein erster Mann herkommt, (ca 30 km von uns ) auch Ende der 80er Jahre, als ich das letzte mal dort war noch kein fließendes Wasser gab. Abe die Waschmaschinen waren damals nicht vollautomatisch. Wasser heiss machen, Durchspülen....kenne ich auch. Die weisse Wäsche war im wahren Sinne des Wortes "Kochwäsche" denn die wurde anschliesssend richtig am Ofen gekocht in einem cca 50Liter-Topf mit Soda und Laugstein und anschliessend mit Wäscheblau gespült. Nachher war die richtig weiss. Und die Lauge wurde zum Putzen hergenommen. Scheinbar hat diese Lauge auch den Kühen gut gerochen., denn wenn die abends von der Weide heim kamen und die weisse Wäsche am Seil hing um zu trocknen, haben sie immer wieder versucht, sie runtezureissen und mit ihr zu schmusen, so wie eine Katze. also mussten wir sehen, dass die Wäsche rechtzeitig abgehängt wurde. Lt meiner Oma hat denen die Lauge geschmeckt, denn aus dem Brunnen oder aus dem Waschtrog haben sie sie auch ausgesoffen.
Mit dem Trockner bin ich auch so sparsam umgegangen wie Du. Aber das machen glaube ich nur sehr wenige. Bei den Nachbarn über uns läuft er jeden Tag 2 oder 3mal. Viele benutzen ihn ja auch, um nachher nicht bügeln zu müssen. Vielleicht sparen sie dann den Strom wieder ein, den der Trockner verbraucht??
Mit de Spülmaschine ist es ja auch so eine Sache. So eine hab ich auch, lasse sie aber nur laufen, wenn sie wegen Überfüllug geschlossen ist. Vorgestern habe ich eine Sendung im Fernsehn gesehen, wo sie zeigten wie eine Spülmaschine richtig bestückt wird und was alles nicht rein soll. das meiste ist draussen geblieben entweder wegen der Beschichtung, oder Tupperware... . Also die paar Teller die dann noch drinnen waren, die kann man dann auch mit der Hand mitspülen wenn man sowieso schon heisses Wasser und Spülmittel braucht.
Aber "jedem Tierchen sein Pläsierchen"
In meiner Kindheit und Jugend haben wir noch in einem Wohnblock zur Miete gewohnt.
Dort gab es neben der Waschküche auch einen "Trockenboden" unter dem Dach und vor dem Haus eine Platz mit Wäschestangen zum Trocknen.

In den Neubauten der letzten 30 Jahre wurde das immer mehr reduziert, bis hin zur Abschaffung.
Menschen ohne Balkon und Garten sind inzwischen darauf angewiesen, einen Trockner in der Wohnug zu haben - eine scheiß Entwicklung... :22x22-emoji-u1f620:
 

bärchen

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In meiner Kindheit und Jugend haben wir noch in einem Wohnblock zur Miete gewohnt.
Dort gab es neben der Waschküche auch einen "Trockenboden" unter dem Dach und vor dem Haus eine Platz mit Wäschestangen zum Trocknen.

In den Neubauten der letzten 30 Jahre wurde das immer mehr reduziert, bis hin zur Abschaffung.
Menschen ohne Balkon und Garten sind inzwischen darauf angewiesen, einen Trockner in der Wohnug zu haben - eine scheiß Entwicklung... :22x22-emoji-u1f620:
Finde ich eigentlich nicht. Wohne nun seit 19 Jahren auch wieder im Wohnblock. Wir haben weder Waschküche noch Trockenraum. Vor dem Haus auf einer Wiese sind zwar Wäschestangen, wo ich die erste Zeit auch meine Wäsche aufgehängt habe. Aber nun mach ich es nicht mehr, weil mir ´mal ein Vogel auf die Wäsche gesch...hat. Den Fleck habe ich nicht mehr rausgebracht. Seit dem trockne ich die Wäsche auf einem Wäscheständer im Schlafzimmer. Ist gleichzeitig auch ein Luftbefeuchter füd die Blumen. Vielleicht sind bei uns auch deswegen mehr Vögel, weil auf der anderen Strassenseite von uns schon der Wald ist.
Frohen und besinnlichen ersten Advent :22x22-emoji-u1f43b:
 

bärchen

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Ich bin beeindruckt... :22x22-emoji-u1f601: diesen positiven Sarkassmus hatte ich nicht erwartet :22x22-13:

Wir alle "leisten" unseren Beitrag zum Klimawandel... der eine hier... die andere dort...
Außer den schon genannten und ohne Vollständigkeit zu beanspruchen:
  • unnötige Autofahrten
  • zuviel Fleischkonsum und es so billig wie möglich haben zu wollen
  • nicht kritisch genug einzukaufen in Sachen "Regional kaufen" z. B. Mineralwasser aus Italien
  • Aus Bequemlichkeit auch Dinge übers Internet kaufe, die ich mir anderweitig beschaffen könnte und für unnötigen Verpackungsabfall und massenhafte Transportfahrten sorge
  • Statt wie früher Kleidung und Schuhe im Laden anzuprobieren und zu kaufen, verschiedene Größen bestelle und die unpassenden dann zurück senden muss, mit den zuvor genannten Folgen...
  • Innerdeutsche Flüge
  • Kurzurlaube mit dem Flieger
lässt sich fortsetzen...

Ich denke Umwelt- und Naturschutz ist eine Aufklärungs- aber auch eine Mentalitätsfrage.
Vermeide ich zum Beispiel privat Verpackungsmüll und Kreuzfahrten (letzteres mittlerweile ein großes weltweites Problem), so ist es auch wahrscheinlich, dass ich im Beruf oder gar als Entscheidungsträger im Sinne von Klima und Natur handele...
Deiner Ansicht bin ich auch, aber nicht in allen Punkten.
-Dass viele Autofahrten unnötig sind da hast Du recht. Ich selber fahre zwar seit cca 30 Jahren nicht mehr, habe aber noch den FS (den grauen Lappen)
Früher bin ich einmal die Woche zum Großeinkauf gefahren und wegen zwischendurch anfallenden Kleinigkeiten mit dem Fahrrad oder zu Fuß.
-beim Fleischkonsum glaube ich spielt auch die Entfernung zm nächsten Metzger eine Rolle. Wir fahren so einmal in 2-3 Wochen zum Metzger. (cca 7 km ). Der verkauft seine Ware aus eigener Schlachtung. Rund um´s Haus hat er eine riesige Parzelle, wo die ganzen Tiere grasen können. (Charolaisrinder, Hühner, Schafe, Schweine) und der verkauft die Wurst z.T. günstiger als die im Laden. Ausserdem schmeckt die besser.
-Auch beim Regionalkauf achten wir darauf, Produkte aus der Heimat zu kaufen. Mineralwasser z.B. kaufen wir überhaupt keins, da wir Leitungswasser trinken. Auch bei den vielen Obst und Gemüsesorten kaufen wir fast immer Saisonware. Wen man z.B. das ganze Jahr über Himbbeen
isst, wo bleibt dann die Freude auf die nächste Saison?
-Bei dem Internetkauf da geht es -zumindest bei uns nicht nur um die Bequemlichkeit, sondern auch um den Preis. Die Sachen erhält man dort, wenn man sich die Zeit nimmt um zu suchen teilweise um 1/10 von dem Preis heraußen. Habe mir z.B. letzte Woche Samen für Katzengras bestellt.
Reicht für 10mal anpflazen und kostet 2.-€. Ausserdem brauchen wir nicht mi´m Auto zum nächsten Baumarkt zu fahren. Aber - und da gebe ich Dir auch Recht- kaufen viele einfach Kleidung und Schuhe und schicken Sie dann nachher wieder zurück einfach nur, weil sie plötzlich nicht mehr gefallen.
- mit den innerdeutschen Flügen und den Kurzurlauben glaube ich, wenn die nicht wären, dann gäbe es noch mehr Stau auf den Autobahnen und die sind ja auch nicht gerade umweltfreundlich. Andererseits gibt es ja noch die DB. aber, um ein Beispiel zu nennen: wir wohnen cca. 25km von München (Fahrstrecke ):Wenn wir nun beide mit der S-Bahn fahren (was wir auch machen ) kostet uns die Hin -und Rückfahrt cca.28€.
Mit dem Auto würde das bedeutend weniger kosten, aber die Fahrerei durch München bleibt uns bei der S-Bahn erspart.
So hat alles seine 2 Seiten aber ich bin auch der Meinung dass sich in pcto Umwelt was ändern muss. :22x22-emoji-u1f615:
 
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