Kartoffeln anpflanzen und miese Ernte

Metter

Sämling
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Hallo Ihr Gartenfreunde,
ich pflanze seit Jahren Kartoffeln an.
Ich ziehe eine Furche, lege reichlich Pferdemist rein, lege die Pflanzkartoffel rein und bette sie im Mist ein.
es wird alles mit Erde überdeckt und wenn die Kartoffeln grün aus der Erde ausschlagen häufle ich die Zeilen an.
Entsprechend der Witterung im Sommer wird in die Beetränder Wasser eingelassen und somit auch eine ausreichend
Wasserversorgung gewährleistet ist.
Nun das Problem, Obwohl ich die Beete aller zwei Jahre für die Kartoffeln wechsle, nimmt die Ernte jährlich ab.
Derzeit sind sehr wenig und sehr kleine Kartoffel zu Enten.
Was kann der Grund sein ? Was mache ich Falsch?

Freue mich auf Gartentipps.
 

LilliaBella

Gartenguru
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Was setzt du für eine Sorte und sind es frühe oder späte Kartoffeln und sind die Kartoffeln vorgetrieben?

In der Landwirtschaft setz man Kartoffeln in 4 - 5 Jahres Folgen auf die gleiche Fläche. Dazwischen immer etwas anderes um Krankheiten und vor allem von Kartoffel Nematoden einzudämmen.


Der Boden wird , allerdings nur nach Bedarf , mit verrottetem Stallmist oder reifen Kompost angereichert.

Allerdings nie wenn man die Kartoffeln setzt, sondern am besten geschieht dies schon im Vorjahr oder allerspätestens Anfang März des gleichen Jahres.
 

Metter

Sämling
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Ich setzte Desiree und Annabella, also frühe Sorten, ein.
Da war das mit dem Pferdemist nicht richtig ? Der Boden ist recht lehmhaltig und ich dacht der Mist macht hier einiges besser.
Die Fruchtfolge zwei Jahre ist dann zu kurz ?
Ok, danke für die Hinweise.
 

LilliaBella

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Dein Pferdemist ist sogar super.

Nur sollte der einiges früher ausgebracht werden .
Fruchtfolge.. ich kenne es aus der Landwirtschaft...da sollten 4 Jahre zwischen liegen. Daher denke ich im Garten ist das nicht anders.
 

LilliaBella

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Eine Frage,
warum nur Frühkartoffeln? Also beide Sorten.

Mir waren die späten Sorten immer lieber.
 

Andreas

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Dein Pferdemist ist sogar super.

Nur sollte der einiges früher ausgebracht werden .
Fruchtfolge.. ich kenne es aus der Landwirtschaft...da sollten 4 Jahre zwischen liegen. Daher denke ich im Garten ist das nicht anders.
Ich habe meinen Kartoffeln keinen Dünger gegeben , die Wasserversorgung war schlecht - die Ernte gut .
Boden : Trocken , fest , Wehrmachtsübungsplatz bis 45 .
 

LilliaBella

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Also wie in den Anden, ihrer Heimat.


Ist Lehmboden da, gern mögen Kartoffel den nicht, hilft der Mist schon.
Oder eine Gründung.
 

Andreas

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Ja , erst waren sie eine Zierpflanze . Dann hat der alte Fritz erkannt , daß er damit billig seine Landsknechte ernähren kann .
 

LilliaBella

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Andreas, ja und nein.
Die Geschichte ging noch etwas anderes. Meine Tochter musste darüber mal eine Arbeit an der Uni schrieben , die ich Korrektur gelesen habe.

Der alte Fritz wollte das seine Bevölkerung besser ernährt wäre, Hunger war ja nicht selten, und machte die Kartoffel bekannt. Seine Preußen haben aber die grünen , oberen Früchte probiert und die Kartoffeln danach vehement ganz abgelehnt.

Jetzt war er klug und dachte, alles was verboten ist wollen sie haben.

Hat Kartoffeläcker anlegen und die geernteten Kartoffeln von seinen Soldaten( wohl extra etwas lasch ) bewachsen lassen. Die verschwanden dann auf wundersame Weise über Nacht und fanden denn Weg in preußische Mägen..und wurden dadurch angenommen.

So manche Hunger Toten konnte damit vermieden werden.
 

LilliaBella

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Mein Boden ist sandig, mager da hier vor Jahrhunderten der Fluss seinen Weg hatte.
Als Gründüngung habe ich Phacelia im Frühjahr gesät, aber auch als Bienen Weide, weil da im Herbst einiges umgeändert wird.
Das Gartenjournal hat dazu einen guten Bericht .


https://www.gartenjournal.net/phacelia-gruenduenger
Hier sind auch Vorschläge dazu, mit den Lupinen das kenne ich seit vielen Jahrzehnten aus der Landwirtschaft wo das gemacht wurde.
Die beschreiben besser als ich es kann warum und wieso.

 

Andreas

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Andreas, ja und nein.
Die Geschichte ging noch etwas anderes. Meine Tochter musste darüber mal eine Arbeit an der Uni schrieben , die ich Korrektur gelesen habe.

Der alte Fritz wollte das seine Bevölkerung besser ernährt wäre, Hunger war ja nicht selten, und machte die Kartoffel bekannt. Seine Preußen haben aber die grünen , oberen Früchte probiert und die Kartoffeln danach vehement ganz abgelehnt.

Jetzt war er klug und dachte, alles was verboten ist wollen sie haben.

Hat Kartoffeläcker anlegen und die geernteten Kartoffeln von seinen Soldaten( wohl extra etwas lasch ) bewachsen lassen. Die verschwanden dann auf wundersame Weise über Nacht und fanden denn Weg in preußische Mägen..und wurden dadurch angenommen.

So manche Hunger Toten konnte damit vermieden werden.
Klingt mir für diesen Ganoven zu menschlich .
 
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