Gartenmöbel mit Leinöl pflegen

Stachelbär

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Leinöl ist ein gutes und bewährtes Mittel für den Holzschutz.
Ich habe es in den vergangenen Jahrzehnten oft eingesetzt und mit gutem Erfolg.
Zum Beispiel an Gartenmöbeln, Vogelhäuschen und Schneidbretter für die Küche usw.
Im Laufe der Zeit und bei wiederholter Anwendung bekommt die Holzoberfläche einen warmen honigfarbenen Ton.
Das zu lasierende Objekt sollte Zimmertemperatur haben und das Leinöl auf 30 - 35° erwärmt, dann dringt es tiefer ein.
Nass in Nass auftragen - heißt nach dem 1. Anstrich 10 Min einziehen lassen und gleich mit dem 2. Anstrich hinterher.
Nach 20 - 30 Min überschüssiges Leinöl mit dem Pinsel aufnehmen.
Es wird ein paar Tage dauern bis die Möbel "Griff-trocken" sind.

Man/frau muss kein teures Bio-Öl nehmen, einfaches tuts auch...

Ach ja, und keine Farbwalze! Das Öl mit dem Pinsel einmassieren... für dünnere Aufträge, wie bei Frühstücks-Brettern erwünscht, nach dem das überschüssige Öl aufgenommen wurde, mit einem sauberen Stoff-Lappen abwischen.

Weit verbreitet ist die Meinung, dass man Teakmöbel nur mit Teaköl pflegen sollte.
Das sehe ich nicht so... ist vor allem Marketing...
Teaköl ist eine Mischung aus folgenden Zutaten
  • Leinöl
  • Rizinusöl
  • Holzöl (aus Samen verschiedener Pflanzen)
  • Baumharzen und usw...
Dass Leinöl als Holzpflege -und Schutzmittel ab ca. 1960 aus der Mode kam, liegt meiner Meinung nach daran, dass die Haushalt-Industrie diesen Bereich als "Zubrot" entdeckt hat. In der Folgezeit wollte jeder modern sein und das Modernste kaufen und benutzen.
Ich erinnere mich da an "Pronto-" und "Mobbyflott-" Möbelpflege in meiner Kindheit ;)
Die Vielzahl der Holzschutzmittel, die es heutzutage gibt, sind vor allem wesentlich teurer als einfaches Leinöl, welches aus Flachs gewonnen wird, der sogar in Deutschland angebaut wird.
Teaköl ist ein bißchen besser, weil es tiefer eindringt und die Harze die Oberfläche besser versiegeln. Aber der Nutzen wiegt meiner Meinung nach, die höheren Kosten nicht auf.
Beim Eukalyptusholz ist es nicht viel anders...die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen :)
 
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Lillifea

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Zu Leinöl möchte ich noch folgendes anmerken: Leinöl kann sich bei Raumtemperatur selbst entzünden!!! Habe es am eigenen Leib erfahren, und wenn wir nicht zuhause gewesen wären, wäre uns wahrscheinlich das ganze Haus abgebrannt!!!! Ist kein Scherz! Wir haben damals unseren unlackierten Buche-Esstisch damit eingeölt, und den Lappen danach im Mülleimer in der Küche entsorgt. Etwa eine Stunde später kam ein seltsamer Qualmgeruch aus der Küche, der Lappen hatte angefangen zu brennen!!! Wir sofort gelöscht! Wir rauchen auch nicht, es kommen bei uns also auch keine Zigaretten oder Asche in den Mülleimer....nach Recherche im Internet folgendes herausgefunden: man muss den Lappen unbedingt irgendwo aufhängen zum Trocknen, damit überall Luft rankommt, erst dann wegwerfen! Beim Zusammenknüllen kann sich der Lappen auch bei normaler Raumtemperatur entzünden! Seit diesem Erlebnis kommt mir kein Leinöl mehr ins Haus, weder für Möbel noch für Salat!
 

Stachelbär

Gartenguru
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Zu Leinöl möchte ich noch folgendes anmerken: Leinöl kann sich bei Raumtemperatur selbst entzünden!!! Habe es am eigenen Leib erfahren, und wenn wir nicht zuhause gewesen wären, wäre uns wahrscheinlich das ganze Haus abgebrannt!!!! Ist kein Scherz! Wir haben damals unseren unlackierten Buche-Esstisch damit eingeölt, und den Lappen danach im Mülleimer in der Küche entsorgt. Etwa eine Stunde später kam ein seltsamer Qualmgeruch aus der Küche, der Lappen hatte angefangen zu brennen!!! Wir sofort gelöscht! Wir rauchen auch nicht, es kommen bei uns also auch keine Zigaretten oder Asche in den Mülleimer....nach Recherche im Internet folgendes herausgefunden: man muss den Lappen unbedingt irgendwo aufhängen zum Trocknen, damit überall Luft rankommt, erst dann wegwerfen! Beim Zusammenknüllen kann sich der Lappen auch bei normaler Raumtemperatur entzünden! Seit diesem Erlebnis kommt mir kein Leinöl mehr ins Haus, weder für Möbel noch für Salat!
Hi, keine Panik - ich stelle das alsbald richtig!
Der Post erinnert mich sehr an einige "Helikopter-Eltern" im Kindergarten ;)
Vorab, es ist weltweit kein Fall dokumentiert, das jemandem der Salat mit Leinöl abgefackelt ist...:eek:
 
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Lillifea

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Verstehe deinen Post nicht! Was hat das mit Helikopter-Eltern zu tun, wenn der Lappen sich selbst entzündet und uns, falls wir ausser Haus gewesen wären, dasselbige wahrscheinlich abgebrannt wäre? Ich fand das damals nicht lustig......auf der Flasche Leinöl steht leider kein Hinweis, wer rechnet auch mit sowas....ich wollte nur vor einer Gefahr warnen, falls jemand aufgrund von deinem Post Leinöl benutzt...bei dir hab ich das Gefühl, das du nicht gut mit Kritik umgehen kannst, bzw. andere Meinungen oder Erfahrungen nicht gelten lässt und das lächerlich machen musst....ich werde meine Zeit in diesem Forum nicht mehr verschwenden.....
 

Stachelbär

Gartenguru
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Verstehe deinen Post nicht! Was hat das mit Helikopter-Eltern zu tun, wenn der Lappen sich selbst entzündet und uns, falls wir ausser Haus gewesen wären, dasselbige wahrscheinlich abgebrannt wäre? Ich fand das damals nicht lustig......auf der Flasche Leinöl steht leider kein Hinweis, wer rechnet auch mit sowas....ich wollte nur vor einer Gefahr warnen, falls jemand aufgrund von deinem Post Leinöl benutzt...bei dir hab ich das Gefühl, das du nicht gut mit Kritik umgehen kannst, bzw. andere Meinungen oder Erfahrungen nicht gelten lässt und das lächerlich machen musst....ich werde meine Zeit in diesem Forum nicht mehr verschwenden.....
Ich verstehe Deinen Beitrag nicht als Kritik.
Habe schon wiederholt sachlich fundierte Beiträge anderer Meinung mit einem „Daumen hoch“ gewürdigt.
Bedenklich finde ich, wenn angelesene Fakten teilweise nicht richtig wiedergegeben und mit Panikmache vermischt werden.

Laut Funke Medien NRW vom 12.07.2018 kamen im vergangenen Jahr bundesweit 382 Fahrradfahrer im Straßenverkehr ums Leben.
Ich nehme an, dass Du trotzdem weiterhin Fahrrad fährst…
 

Stachelbär

Gartenguru
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Zur Sache:
Es ist falsch, dass sich Leinöl bei Zimmertemperatur selbst entzündet, denn es hat einen Flammpunkt von 315°C (Wikipedia, Methode Marcusson)
Richtig ist, dass mit Terpentinöl verdünntes Leinöl einen Flammpunkt unter 50°C haben kann.
In meiner Praxis-Anleitung hatte ich deshalb bewusst darauf verzichtet, über Anwendungstechniken mit solchen Leinöl-Mischungen zu schreiben.
Richtig ist, dass sich mit Leinöl getränkte zusammen geknäullte Lappen selbst entzünden können, wenn die durch Autoxidation (Wikipedia) entstehende Wärme nicht entweichen kann - z. B. im geschlossenen Abfalleimer - das gilt insbesondere für Lappen
die mit einer Leinöl-Terpentinöl-Mischung getränkt sind.

Mit Leinöl getränkte Textilien sollten ausgebreitet auf einer unbrennbaren Fläche zum Aushärten ausgelegt werden. Im Freien können sie zum Trocken aufgehängt werden. Zur Aufbewahrung sollten sie in einem luftdichten Behälter lagern oder sie werden kontrolliert verbrannt. Pinsel können bis zur nächsten Benutzung in rohem Leinöl hängen. -Vorstehender Absatz wurde bei Wikipedia rauskopiert-

Ich habe gute Erfahrung damit, benutzte Pinsel in einem Glas mit Wasser aufzuheben, das funktioniert viele Wochen. Um den Pinsel weiter zu gebrauchen, einfach das Wasser rausschleudern oder auf einem schräg gestellten Stück Pappe ausdrücken und ausstreichen.
Klappt auch super bei allen Lackfarben und Lösungsmittelhaltigen Farben.
Geht genauso mit Schaumgummi-Walzen, aber auch diese müssen ganz unter Wasser sein und manchmal lassen sie sich nur 2 Wochen wieder verwendbar aufheben, da im Schaumgummi Luftbläschen verbleiben, die den Lack aushärten lassen.

Zurück zum Leinöl… benutzte Lappen habe ich aufgefaltet zum Trocken aufgehängt oder auf die Werkbank gelegt.

Die in Wikipedia genannten, Leinöl-Lappen bedingten häufigen Brände in Werkstätten kann ich nicht bestätigen, aber die gab es sicher auch.
Weder in unserer Werkstatt, noch in der meines Schwiegervaters, noch in meinem Maler- und Schreiner-Bekanntenkreis hat es in den letzten
45 Jahren eine Leinöl-Lappen bedingte Selbstentzündung gegeben.
Aber schon zwei Brände durch nachlässig entsorgter Zigarettenstummel.
Auch ist es in Sachen Haftung einfacher, einen Brand auf Selbstentzündung zu schieben…;)

Also benutzt Leinöl, wenn Ihr wollt - ich tue es :) - und passt mit den Lappen auf.
…und Leinöl ist sehr gesund, unter Anderem wegen seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und
Omega-6-Fettsäuren :)
 
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Lillifea

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Dann bin ich wohl der berühmte Einzelfall, wo es beim ersten und einzigen Einsatzes der Kombi Leinöl/Lappen zu einem Brand gekommen ist. Das ist dann wahrscheinlich wie mit dem Rauchen, der eine raucht sein ganzes Leben und wird alt und bekommt keinen Lungenkrebs, andere rauchen nicht und bekommen Lungenkrebs....ob es sich bei meinem Leinöl um eine Kombi mit Terpentin handelte, kann ich jetzt nach über 10 Jahren nicht mehr nachprüfen. Wahrscheinlich war es so, denn ich habe das damals im Baumarkt erworben, als ungiftiges Bio-Produkt mit dem auch Holzkinderspielsachen behandelt werden konnten....dann gibt mir aber das Terpentin zu denken, denn Kinder nehmen ja vieles in den Mund....:rolleyes::eek:
 

Stachelbär

Gartenguru
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Im Gadde mit Ebbelwoi & Flaschebier
Noch was zum Leinöl - In der Kindheit hatte ich es bei meinen Großeltern kennen gelernt - sie gaben es z. B. über "Pellkartoffeln mit Quark" oder zu Pfannenkuchen und betonten immer, wie gesund es sei...
Meine Großeltern wurden sehr alt... und meine Mutter, guter Dinge, bald 91 Jahre :)
...und wenn es bei mir ähnlich wird... dann gehe ich Euch noch lange auf die Nerven ;)
 
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Bateman

Profigärtner
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Mai 16, 2018
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Hallo, ich habe selbst Leinöl in der Küche stehen, benutze es zum Anbraten, da mein Olivenöl hohe Temperaturen nicht verträgt.
Meine Mutter benutzte ebenfalls für alles und jedes Leinöl. Es wurde in großen Blechballons und auf Bestellung geliefert.
Es war damals ein großer Haushalt mit einigen Gesellen und Lehrlingen zu verköstigen. Folglich wurde viel Öl benötigt, und alle
diese Leute bescheinigten meiner Mutter später noch, ein gesundes Essen erhalten zu haben. Jahrzehntelang hatte ich es vergessen, ich suchte ein gesundes Öl zum Braten.
Dann fand ich das Bio-Leinöl, öffnete es zuhause und schon kam mir der vertraute Geruch aus Kinder- und Jugendtagen ent-
gegen. Seitdem stehen in meiner Küche Leinöl zum Anbraten und hochwertiges Olivenöl zum Verfeinern und für die Salate.
Zur Pflege meiner Möbel benutze ich Pronto, das Bio-Leinöl wäre mir echt zu schade hierfür. So hat alles seine bestimmte Zuordnung.
Und das wird auch so bleiben.
LG
Bateman
 

angerminger

Sämling
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Mrz 10, 2019
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Danke, ich werde das Vogelhaus mit Leinöl behandeln. Hoffentlich ist es dann auch wetterfest genug und geht nicht nach einem Sommer schon den Weg allem Natürlichen.
 

Artemisiahexe

Sämling
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Jun 30, 2020
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Auch ich benutze Leinöl und Leinölfarbe im Innen- und Außenbereich. Vergangenes Jahr haben wir auch unser Fachwerk damit neu gestrichen. Ist zwar etwas aufwändig, dafür aber sehr standfest. In unserem alten Zuhause habe ich vor 15 Jahren mal einen kleinen Hühnerstall damit gestrichen und der sieht immer noch gut aus.
Ich kann es nur empfehlen!
 

Flori

Keimling
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Mai 7, 2020
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Zu Leinöl möchte ich noch folgendes anmerken: Leinöl kann sich bei Raumtemperatur selbst entzünden!!!
Hallo Lillifea,
ich finde es super, dass du auf die Gefahr hingewiesen hast. Wenn du es nicht gemacht hättest, hätte ich es geschrieben. Dieser Hinweis fehlte leider im Beitrag von Stachelbär. Aber dafür sind wir ja hier mehrere, um uns zu ergänzen :22x22-07:

Man muss bei mit Leinenöl getränkten Lappen in der Tat wegen der Brandgefahr aufpassen. Ich würde jetzt deswegen nicht wie du auf Leinenöl ganz verzichten, aber es sollte jeder wissen, der damit zum Arbeiten angeregt wird.

Danke für deinen Hinweis :22x22-00:
 

Fiducia

Profigärtner
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Okt 29, 2019
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Brandgefahr beim Leinöl : ich wusste das zwar schon vorher, aber warum das so ist, habe ich erst im Fernsehbeitrag vor kurzem erfahren : es hat nicht wirklich was mit der Raumtemperatur zu tun. Leinöl hat ungesättigte Fettsäuren und die reagieren mit Sauerstoff, es entsteht Wärme.Wenn man den Leinöl getränkten Lappen zusammenknüllt , kann die Wärme nicht raus. Wenn man den Lappen also aufhängt, so wie Stachelbär auch schrieb, dann kann von allen Seiten Luft ran und es passiert nichts. Oder man soll den Lappen auswaschen. Wenn man den entsorgt, nicht geknüllt in die Mülltonne werfen sondern Luftdicht verschließen, so dass auch kein Sauerstoff ran kommt. In Marmeladenglas z. B. Wobei ich die Idee nicht so toll finde. Das wurde im Fernsehen so erklärt, aber ein Glas kann im Müllwagen doch kaputt gehen, dann könnte es ja dort zum Brand kommen.
Fazit : Leinöl ist sehr gut in der Küche zu verwenden, gesund ! Und auch für die Möbel und die Umwelt gut.
Nur eben dann etwas vorsichtig sein. Nach der Arbeit luftig aufhängen oder auswaschen.
 

phf.schubert

Junggärtner
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Leinöl ist ein gutes und bewährtes Mittel für den Holzschutz.
Ich habe es in den vergangenen Jahrzehnten oft eingesetzt und mit gutem Erfolg.
Zum Beispiel an Gartenmöbeln, Vogelhäuschen und Schneidbretter für die Küche usw.
Im Laufe der Zeit und bei wiederholter Anwendung bekommt die Holzoberfläche einen warmen honigfarbenen Ton.
Das zu lasierende Objekt sollte Zimmertemperatur haben und das Leinöl auf 30 - 35° erwärmt, dann dringt es tiefer ein.
Nass in Nass auftragen - heißt nach dem 1. Anstrich 10 Min einziehen lassen und gleich mit dem 2. Anstrich hinterher.
Nach 20 - 30 Min überschüssiges Leinöl mit dem Pinsel aufnehmen.
Es wird ein paar Tage dauern bis die Möbel "Griff-trocken" sind.

Man/frau muss kein teures Bio-Öl nehmen, einfaches tuts auch...

Ach ja, und keine Farbwalze! Das Öl mit dem Pinsel einmassieren... für dünnere Aufträge, wie bei Frühstücks-Brettern erwünscht, nach dem das überschüssige Öl aufgenommen wurde, mit einem sauberen Stoff-Lappen abwischen.

Weit verbreitet ist die Meinung, dass man Teakmöbel nur mit Teaköl pflegen sollte.
Das sehe ich nicht so... ist vor allem Marketing...
Teaköl ist eine Mischung aus folgenden Zutaten
  • Leinöl
  • Rizinusöl
  • Holzöl (aus Samen verschiedener Pflanzen)
  • Baumharzen und usw...
Dass Leinöl als Holzpflege -und Schutzmittel ab ca. 1960 aus der Mode kam, liegt meiner Meinung nach daran, dass die Haushalt-Industrie diesen Bereich als "Zubrot" entdeckt hat. In der Folgezeit wollte jeder modern sein und das Modernste kaufen und benutzen.
Ich erinnere mich da an "Pronto-" und "Mobbyflott-" Möbelpflege in meiner Kindheit ;)
Die Vielzahl der Holzschutzmittel, die es heutzutage gibt, sind vor allem wesentlich teurer als einfaches Leinöl, welches aus Flachs gewonnen wird, der sogar in Deutschland angebaut wird.
Teaköl ist ein bißchen besser, weil es tiefer eindringt und die Harze die Oberfläche besser versiegeln. Aber der Nutzen wiegt meiner Meinung nach, die höheren Kosten nicht auf.
Beim Eukalyptusholz ist es nicht viel anders...die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen :)
Danke.
Wieder etwas gelernt. :cool:
 

Reseda

Solitärpflanze
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Rhld.Pfalz
Dies kann sogar mit Teebaumöl passieren !

Ich benutze Leinöl zur Holzbehandlung auch schon seit Jahrzehnten.
 
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