Garten verpachten

Tea

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IMG_20171126_8[1].jpg
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In unserer Gartenanlage gibt es einen solch ungepflegten Garten. Seit 1 1/2 Jahren möchte keiner diesen Garten.
In unserer Gemeinde habe ich schon die Schule angesprochen zwecks Schulgarten, aber kein Interesse. Habt ihr evtl. noch andere Ideen?
 

Stachelbär

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Tea

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Die gehören nicht zum Garten. Hinter diesem Garten existiert noch ein Garten, dann ein Weg und nach einem Außenzaun ein Wald. Der Garten hat ca. 333 m2.
 

Tea

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Wir haben 4-5 x im Jahr Pächterwechsel, da schauen die Interessenten dann auch vorbei, Der Garten steht auch im Netz, aber da keine Laube drauf ist - ist es schwierig. Die meisten Leute wollen alle eine Laube drauf haben, aber urbar machen - ist halt sehr viel Arbeit.
 
G

Gast332

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Wenn da regelmäßig viele Leute vorbeikommen, könnte man mit einem Gärtner sprechen ob er das als „Austellungsfläche“ nutzen möchte?
 

Stachelbär

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Wenn da regelmäßig viele Leute vorbeikommen, könnte man mit einem Gärtner sprechen ob er das als „Austellungsfläche“ nutzen möchte?
Moin Limelight
Am Waldrand ? Da kommen nich viele..
Das wird kein Gewerbsgärtner machen, da bekommt die Topf- und Kübelware "Beine"...
Und die meisten Gartenanlagen dürfen mit dem Auto nicht befahren werden, also aufwendig und deshalb unwirtschaftlich.
Moin Tea
Ich finde der Ansturm auf Schrebergärten ist Geschichte, neue potenzielle Mieter sind oft "Großfamilien" und das mögen die "Alteingessenen" nicht so.
Vermüllte und sanierungsbedürftige Wohnungen sind, trotz Wohnraumnot, auch kaum vermietbar, wenn die Sanierungskosten nicht vom Eigentümer getragen werden.
Hier müsste der Vorstand mal Geld in die Hand nehmen, roden und aufräumen lassen, der Zaun herrichten und eine Laube draufstellen oder es den Amphibien überlassen...
 
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Tea

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Moin Limelight
Am Waldrand ? Da kommen nich viele...
Das wird kein Gewerbsgärtner machen, da bekommt die Topf- und Kübelware "Beine"...
Und die meisten Gartenanlagen dürfen mit dem Auto nicht befahren werden, also aufwendig und deshalb unwirtschaftlich.
Zwischen dem Wald (Außenzaun) und den Gärten gibt es einen Weg, den man sogar mit dem Auto befahren kann. Dies haben nicht viele Anlagen. Unsere Anlage wird regelmäßig von Spaziergängern besucht, die aber selber ein Haus mit Garten haben.
Außer diese eine Parelle sind bei uns alle gärtnerischer Hand und haben mehr oder weniger die 1/3 Bewirtschaftung.

Ich finde der Ansturm auf Schrebergärten ist Geschichte, neue potenzielle Mieter sind oft "Großfamilien" und das mögen die "Alteingessenen" nicht so.
Vermüllte und sanierungsbedürftige Wohnungen sind, trotz Wohnraumnot, auch kaum vermietbar, wenn die Sanierungskosten nicht vom Eigentümer getragen werden.
Hier müsste der Vorstand mal Geld in die Hand nehmen, roden und aufräumen lassen und eine Laube draufstellen oder es den Amphibien überlassen...
Bei einem Pächterwechsel von 4 - 5 im Jahr bei 111 Gärten ist schon ganz gut. Unser Glück ist, dass wir bisher noch kein Ansturm an Großfamilien haben. Ob die "Alteingessenen" es mögen oder nicht, darauf kann man nicht immer Rücksicht nehmen. Auch sie waren mal jung und das vergessen die Meisten von ihnen.

Die Aufräumaktion kostet ca. 3.500 EUR ohne Kauf der Laube, daß ist eine Menge Geld und muss erst erwortschaftet werden.

Deshalb war meine Frage, was könnte man evtl. noch machen, außer verpachten?

Deshalb war meine Frage
 

Silvia173

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Ich würde mit dem Vorstand sprechen, wenn es eine Vereinsanlage ist, kannst Du die großartigsten Lösungen haben und es hilft Dir nicht solange Du den Vorstand nicht im Boot hast. Im Zweifelsfall würde ich auch da um Hilfe bitten. Es gibt evtl die Möglichkeit den Garten der Allgemeinheit aufs Auge zu drücken, ein Biotop anzulegen, das dann irgendwann ohne Pflege auskommt oder aber im Sinne des Vereins zu nutzen als Lagerplatz, Spielplatz - Vereinsheim steht eins ?
 

Tea

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Ich würde mit dem Vorstand sprechen, wenn es eine Vereinsanlage ist, kannst Du die großartigsten Lösungen haben und es hilft Dir nicht solange Du den Vorstand nicht im Boot hast. Im Zweifelsfall würde ich auch da um Hilfe bitten. Es gibt evtl die Möglichkeit den Garten der Allgemeinheit aufs Auge zu drücken, ein Biotop anzulegen, das dann irgendwann ohne Pflege auskommt oder aber im Sinne des Vereins zu nutzen als Lagerplatz, Spielplatz - Vereinsheim steht eins ?
An ein Vereinshaus habe ich schon gedacht, leider haben wir noch zu viele Alteingessene, die in der MV dagegen sind. Einen Spielplatz haben unsere Kinder auch, dort finden auch unsere Feste statt. Für unsere Gerätschaften ahben eine Garage.
Biotop hört sich gut an. Hast du noch andere Ideen?
 

Stachelbär

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Bei einem Pächterwechsel von 4 - 5 im Jahr bei 111 Gärten ist schon ganz gut. Unser Glück ist, dass wir bisher noch kein Ansturm an Großfamilien haben. Ob die "Alteingessenen" es mögen oder nicht, darauf kann man nicht immer Rücksicht nehmen. Auch sie waren mal jung und das vergessen die Meisten von ihnen.

Die Aufräumaktion kostet ca. 3.500 EUR ohne Kauf der Laube, daß ist eine Menge Geld und muss erst erwortschaftet werden.
3500 € bei 111 Pächtern ergeben eine einmalige Gebühr von 31,53 €
 

Tea

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3500 € bei 111 Pächtern ergeben eine einmalige Gebühr von 31,53 €
Das ist nicht viel Geld, aber unsere merkern schon, wenn sie den gemeinsamen Kompost bezahlen müssen. Den Sinn sehen sie leider nicht ein. Mir fehlen oftmals die Argumentationen. Wie es immer so ist, brauchen wir in der MV immer die Mehrheit um Beschlüsse durch zusetzen.
 

Silvia173

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Man könnte über den Vorstand bei Naturschutz Verbänden anfragen ob es evtl Fördergeld gibt. Oder bei der Stadt/Kommune. Zur Zeit werden überall diese kleinen Wildblumenbeete angelegt, man könnte ein Schönes fettes Insektenhotel aufbauen, und neben Wildblumenwiese, Gehölze wie Liguster anpflanzen, die dann nicht geschnitten werden, sondern üppig blühen dürfen.
Die Arbeit in diesem Garten könnte als Gemeinschaftsarbeit gut geschrieben werden und man könnte nachfragen ob der Ein oder Andere aus Bauresten Nistkästen für Vögel spenden könnte. Es könnte ein kleiner Teich angelegt werden, nach Materialien könnte man zB bei den Ebay Kleinanzeigen suchen. Das Ganze dann schön als Aushängeschild für Eure Anlage beim örtlichen Käseblättchen bewerben, indem man die Redaktion einläd, sich die Anlage anzusehen und darüber zu schreiben.
Wichtig ist es, das alles mit dem Vorstand abzuwickeln, damit da nicht ein Einzeltäter auftaucht sondern offfziell der Verein. Es wird immer Mitglieder geben, die das Ganze doof finden, oder denken man züchte Ungeziefer oder so eine Ecke als schmutzig empfindet, weil es nicht zum Gartenzwerg Ambiente passt, oder den Fischreiher anlockt der die Goldfische frisst... Hast Du den Vorstand auf Deiner Seite, hast Du wen im Rücken.
 

Stachelbär

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Man könnte über den Vorstand bei Naturschutz Verbänden anfragen ob es evtl Fördergeld gibt. Oder bei der Stadt/Kommune.
Hast Du den Vorstand auf Deiner Seite, hast Du wen im Rücken.
Einzelgespräche im Vorfeld sind da sehr hilfreich - Vorstände - meist "Prinzen" und "Prinzessinnen" ändern ungern im Angesicht der MV ihre bisherige Meinung :22x22-emoji-u1f624:
 

Stachelbär

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Man könnte über den Vorstand bei Naturschutz Verbänden anfragen ob es evtl Fördergeld gibt. Oder bei der Stadt/Kommune. Zur Zeit werden überall diese kleinen Wildblumenbeete angelegt, man könnte ein Schönes fettes Insektenhotel aufbauen, und neben Wildblumenwiese, Gehölze wie Liguster anpflanzen, die dann nicht geschnitten werden, sondern üppig blühen dürfen.
Wildblumenwiese ist eine großartige Idee :22x22-emoji-u1f603:
Einige Hohlloch-Ziegel aus Ton, in deren Löchern können Schilfrohr, Holunder und Bambusstücke platziert werden die an einem Ende geschlossen seine müssen.
Ton-Hohllochziegel_01.jpg ... Ton-Hohllochziegel_02.jpg ...Auch ein Meterholz-Stapel aus Weich- und Hartholzstämmen, sind Holzbienen und Hornissen wichtig.
Alte Euro-Paletten eignen sich auch - sieht halt nicht so gepflegt aus.
 
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Vielen Dank für eure Vorschläge. Ich werde sie in die Vorstandsabeit einfließen lassen. Mal schauen, was die anderen davon halten. Danke
 
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