Christusdorn beim Umzug erforen

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Beim Umzug von Frankfurt nach München sind mir zwei Pflanzen erforen: 2 Christusdorn-Pflanzen, die über 20 Jahre alt sind. Sind sie zu retten?

48 Stunden im Umzugswagen, davon 40 Stunden bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt - die Spedition wies mich nicht darauf hin - die Temperaturen in Frankfurt waren nicht so kalt wie in Bayern - und ich hab im Chaos nicht mitgedacht. Der Wagen war wohl anderthalb Tage im Freien, auf dem Hof der Spedition in München geparkt.
Für einen Laien wie mich sieht es aus, als sei durch den Frost die Blattstruktur zerstört: lappig.

Der 33 Jahre alte, Zimmer-hohe Ficus hat ebenso gelitten. Viele Blätter haben (laienhaft ausgedrückt) Frostbeulen, rollen sich ein. Immer wieder fällt - mit einem leisen Seufzen - ein Blatt zu Boden.

Was kann ich tun? Ich bin kein Pflanzenprofi, war aber bisher sehr glücklich mit den Pflanzen, die bei meiner laienhaften Pflege überlebt haben.
 

Maxi

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Hallo und Grüß Gott!

Christusdorn - wenn beim Christusdorn die Blätter schlaff runter hängen und weich sind, dann dürften er erfroren sein.
Jetzt kommts drauf an, wie der Stamm aussieht, ob der auch labbrig und weich ist wie die Blätter..., die Pflanze ist nähmlich sehr heikel was Kälte angeht...
Fotos mit einstellen wäre immer gut...

Ein Ficus erfriert nicht so leicht wie ein Christusdorn, auch wenn er die Blätter fallen lässt, einrollt, machen viele so im Winter bei trockener Luft im Wohnzimmer...
Wenn der Ficus nur 2 Tage unter null Grad hatte, muss er nicht erfroren sein, da brauchts schon längere Temperaturen unter Null.
Stell ihn jetzt nicht gleich zu warm auf, etwa bei 16/17°bis er wieder die normalen Temperaturen gewohnt ist.
Durch den Standortwechsel verliert er wahrscheinlich auch Blätter - völlig normal..
Aber, es ist noch nichts verloren, abwarten und Geduld sind gefragt...
Schön wäre es halt, wenn du Fotos liefern könntest, dann kann man vielleicht besser beurteilen...
 

Anemone

Sämling
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Beim Umzug von Frankfurt nach München sind mir zwei Pflanzen erforen: 2 Christusdorn-Pflanzen, die über 20 Jahre alt sind. Sind sie zu retten?

48 Stunden im Umzugswagen, davon 40 Stunden bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt - die Spedition wies mich nicht darauf hin - die Temperaturen in Frankfurt waren nicht so kalt wie in Bayern - und ich hab im Chaos nicht mitgedacht. Der Wagen war wohl anderthalb Tage im Freien, auf dem Hof der Spedition in München geparkt.
Für einen Laien wie mich sieht es aus, als sei durch den Frost die Blattstruktur zerstört: lappig.

Der 33 Jahre alte, Zimmer-hohe Ficus hat ebenso gelitten. Viele Blätter haben (laienhaft ausgedrückt) Frostbeulen, rollen sich ein. Immer wieder fällt - mit einem leisen Seufzen - ein Blatt zu Boden.

Was kann ich tun? Ich bin kein Pflanzenprofi, war aber bisher sehr glücklich mit den Pflanzen, die bei meiner laienhaften Pflege überlebt haben.
Frost im Umzugswagen, wie kann das sein? Unwahrscheinlich meiner Meinung nach. Der Christdorn kann noch 10° gut aushalten! Wie kalt war es im Umzugswagen wenn es kein Kühlwagen war? Das Gewebe der Pflanze muß erstmal in einem sich hinziehenden Prozess zerstört werden, dazu ist mir das zu kurzfristig. Ich besitze einen weiß blühenden Christusdorn (Euphorbia Cyathophyllen) seit fast 25 Jahren, er steht immer im ungeheizten Wintergarten mit heute 12° Raumtemperatur und blüht im Jahr durchgehend mit mal mehr, mal weniger Blüten. Er wird von mir jetzt nur wenig gegossen damit er nicht total austrocknet. Eine Euphorbia ist ja voller Wasser in der Pflanze und ich würde dringend dazu raten erstmal gründlich abzuwarten. 22 Jahre ist ja immerhin schon etwas und zur Beruhigung würde ich mal Wikipedia zur Abklärung benutzen.
Zu dem Ficus kann ich leider nichts sagen, meiner ist schon lange hinüber nach einer elenden Schildläuseplage, die mir den letzten Nerv geraubt hatte, das Teil war auch schon Deckenhoch gewachsen.
Ich wünsche dem Christdorn gute Erholung wenn auch erstmal mit gelben lappigen Blättern, die für die Pflanze nicht so wichtig sind denn viel wichtiger ist der dornige Pflanzenkörper.
 
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Von Frankfurt nach Bayern - 48 Stunden im Umzugswagen, davon wohl 36 Stunden in Bayern. Die Spedition hatte aus mir unerfindlichen Gründen nicht bereits am Folgetag Zeit zum Ausliefern. Und in München hatte es vorige Woche Temperaturen unter 0 Grad. Auch tagsüber. Im Moment haben wir knapp 5 Grad plus... Um die Mittagszeit.
 

Maxi

Profigärtner
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In einem Laster, Umzugswagen kann es jetzt schon zu kalt für Pflanzen werden, aus diesem Grund versenden die Gärtnereien ja auch um diese Zeit keine Pflanzen...
Aber nur zwei Tage da drin sind nicht so schlimm, die werden sich wieder aufrappeln bei deiner guten Pflege... :22x22-08:
 

Anemone

Sämling
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Von Frankfurt nach Bayern - 48 Stunden im Umzugswagen, davon wohl 36 Stunden in Bayern. Die Spedition hatte aus mir unerfindlichen Gründen nicht bereits am Folgetag Zeit zum Ausliefern. Und in München hatte es vorige Woche Temperaturen unter 0 Grad. Auch tagsüber. Im Moment haben wir knapp 5 Grad plus... Um die Mittagszeit.
Nässe ist doch viel schlimmer! Naß und kalt mag keine Pflanze.
Ansonsten, kappen und auf Neutrieb hoffen. Aber erst bei ganz schrumpelig und unansehlichem Anblick kappen :22x22-07:
Liebe Grüsse
 
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