Bohnenkraut auf Balkon?

jommi

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Jun 27, 2018
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Hallo meine Lieben,
vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Ich hatte bislang mein Bohnenkraut immer im Garten, doch habe ich leider keinen Platz mehr dafür. Nun meine Frage, kann man das Bohnenkraut (wer nicht genau weiß, was das ist, hier habe ich einen interessante Artikel entdeckt) auch problemlos auf dem Balkon anpflanzen / ziehen?
 
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hallo jommi das ist ein thymian und kein bohnenkraut, ob man das so ziehen kann weis ich nicht im garten wächst das über all wo du es hin pflanzt das ist sehr robust.
lg
 

ViVien80

Keimling
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Hallo jommi,
es kommt ein bisschen auf die Ausrichtung deines Balkons an,die meisten Kräuter mögen es Sonnig nur nicht unbedingt die Mittagssonne (hab ich hier im Forum gelernt) und meines Wissens nach spricht nichts dagegen das Bohnenkraut im Balkonkasten zu ziehen
 
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bohnenkraut hat lange/breite blätter und wenn ich mich nicht irre sind die blätter etwas haarig. überigens es gibt 2 arten von thymian, dass was ich jetzt meine denn kann man zum würzen nehmen. den anderen geht zwar auch als gewürz nehmen aber der ist zu klein, der gilt eher als bodendecker und blüht recht schön, davon gibt es in 3 verschiedene farben, in weiss, rosa und in lila. was auch zu begrüssen ist die bienen mögen den recht gerne. die kleineren sind auch mimosen die kann man auch nicht über all hinpfanzen, die mögen sonne und einen lockeren boden am besten mit etwas sand vermischt
 

Gummihexe

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Bohnenkraut wächst problemlos im Balkonkasten. Bei mir war es umgekehrt: Zuerst hatte ich das Bohnenkraut im Topf, dann habe ich es irgendwann aus Platzmangel "rausgeschmissen". Eigentlich kann man fast alle Küchenkräuter im Topf halten. Die Erde muss nur etwas mit Lehm und grobem Sand durchlässiger gemacht werden, die normale Pflanzerde ist nicht so geeignet. Das einzige Problem könnte sein, dass die Pflanzen zu groß werden. Mein Salbei ist 1m hoch, und mein Rosmarin ist mir schon über den Kopf gewachsen.
 

Dorfgärtner

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Das passt jetzt nur so am Rande, aber Thymian und Rosmarin wachsen bei mir (im Topf) am besten in einer Mischung aus 1/3 Blähton-Splitt, 1/3 kieshaltiger Kakteenerde, 1/3 Pflanzerde. Dazu kann man noch eine Handvoll Sand geben, muss aber nicht.

P.S. Kleiner Insider-Tipp ;) Die Rigips-Rigidur Ausgleichsschüttung ist reiner Blähtonsplitt, quasi kaputtes Seramis, ist aber günstiger als das gleiche Produkt für den Gartenbedarf...
 
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Gummihexe

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P.S. Kleiner Insider-Tipp ;) Die Rigips-Rigidur Ausgleichsschüttung ist reiner Blähtonsplitt, quasi kaputtes Seramis, ist aber günstiger als das gleiche Produkt für den Gartenbedarf...
Im Ernst? Sind da keine Chemikalien drin? Und muss man das vor Gebrauch sieben oder auswaschen?
 

Dorfgärtner

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Ja, ich war auch überrascht. Wir haben die Schüttung mal bei Renovierungsarbeiten benutzt, so bin ich überhaupt drauf gekommen. Hab recherchiert, aber es waren keine Hinweise auf andere "Zutaten" zu finden, auch nicht beim Hersteller direkt oder im technischen Datenblatt, wo ja alles verzeichnet sein muß, was so in den Produkten drin ist. Sieht außerdem normal aus und riecht auch nicht.

Inzwischen hab ich das in zahlreichen Freilandbeeten und in Kübeln verwendet, und noch keine negative Reaktion der Pflanzen beobachten können, im Gegenteil. Habe im Sommer '18, als schon klar war, dass Dürre herrscht, trotzdem ein neues Blumenbeet angelegt und da spatentief nicht zu knapp Blähtongranulat untergemischt. Nach dem Gießen blieb/bleibt das Beet länger feucht, und die Pflanzen dort treiben dieses Jahr jetzt schon frischer aus, als alle ihre ungranulierten KollegInnen ;)

P.S. Nachdem ich die Idee jetzt geteilt habe, habe ich sicherheitshalber noch mal recherchiert. Im Datenblatt steht explizit: "Die Rigidur Ausgleichsschüttung ist ein naturbelassenes Blähtongranulat".

P.P.S. Das Granulat kann man direkt aus der Tüte zu den Pflanzen geben. Manchmal denke ich mir, bei Kübelpflanzungen wäre ein vorheriges Wässern vielleicht sinnvoll, wie beim Tontopf, aber ich gieße dann am Anfang einfach einmal besonders ausgiebig.
 
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Stachelbär

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Ja, ich war auch überrascht. Wir haben die Schüttung mal bei Renovierungsarbeiten benutzt, so bin ich überhaupt drauf gekommen. Hab recherchiert, aber es waren keine Hinweise auf andere "Zutaten" zu finden, auch nicht beim Hersteller direkt oder im technischen Datenblatt, wo ja alles verzeichnet sein muß, was so in den Produkten drin ist. Sieht außerdem normal aus und riecht auch nicht.

Inzwischen hab ich das in zahlreichen Freilandbeeten und in Kübeln verwendet, und noch keine negative Reaktion der Pflanzen beobachten können, im Gegenteil. Habe im Sommer '18, als schon klar war, dass Dürre herrscht, trotzdem ein neues Blumenbeet angelegt und da spatentief nicht zu knapp Blähtongranulat untergemischt. Nach dem Gießen blieb/bleibt das Beet länger feucht, und die Pflanzen dort treiben dieses Jahr jetzt schon frischer aus, als alle ihre ungranulierten KollegInnen ;)

P.S. Nachdem ich die Idee jetzt geteilt habe, habe ich sicherheitshalber noch mal recherchiert. Im Datenblatt steht explizit: "Die Rigidur Ausgleichsschüttung ist ein naturbelassenes Blähtongranulat".

P.P.S. Das Granulat kann man direkt aus der Tüte zu den Pflanzen geben. Manchmal denke ich mir, bei Kübelpflanzungen wäre ein vorheriges Wässern vielleicht sinnvoll, wie beim Tontopf, aber ich gieße dann am Anfang einfach einmal besonders ausgiebig.
Nehm ich schon seit 2002 :) allerdings ohne Umweg über Knauf usw. sondern direkt vom Produzenten zum Palettenpreis :)
 

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