Birken verlieren im Sommer die Blätter

Laflo

Sämling
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Jun 21, 2020
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Hallo ihr Lieben,
wir haben zwei Birken auf unserer Dachterrasse stehen. Sie sind um die 20-29 Jahre alt und wuchsen all die Jahre wunderbar im Topf. Dieses Jahr haben sie zum ersten Mal gelbe Blätter im Juni bekommen und nun sind sie schon so weit, dass sie all ihre Blätter verlieren. Es sieht aus als würde der Baum absterben :( Wir achten eigentlich sehr darauf, dass sie genügend Wasser bekommen, weshalb wir gerade etwas ratlos sind. Gestern haben wir gesehen, dass Blattläuse auf einigen Blättern der "Birke 1" zu sehen sind. Doch sind wirklich diese kleinen Ungeziefer daran schuld, dass der ganze Baum seine Blätter abwirft? Wir haben versucht mit einem Mittel gegen die Blattläuse vorzugehen, doch es scheint mir schon zu spät :( "Birke 2" scheint keine Blattläuse zu haben. Die Blätter und Früchte welken vor sich hin...Jetzt frage ich mich, wie wir die Birken ohne Blätter am Besten über den Sommer pflegen, sodass sie im neuen Jahr wieder saftig grüne Blätter bekommt? Kann es sein, dass der Topf irgendwann einfach zu klein ist und wir sie in die Natur umpflanzen sollten?
Ich wäre euch so sehr dankbar über ein paar Ratschläge, wie wir die beiden Birken wieder stark bekommen.
Liebe Grüße
Laflo
 

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Maxi

Gartenguru
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Hallo ihr Lieben,
wir haben zwei Birken auf unserer Dachterrasse stehen. Sie sind um die 20-29 Jahre alt und wuchsen all die Jahre wunderbar im Topf. Dieses Jahr haben sie zum ersten Mal gelbe Blätter im Juni bekommen und nun sind sie schon so weit, dass sie all ihre Blätter verlieren. Es sieht aus als würde der Baum absterben :( Wir achten eigentlich sehr darauf, dass sie genügend Wasser bekommen, weshalb wir gerade etwas ratlos sind. Gestern haben wir gesehen, dass Blattläuse auf einigen Blättern der "Birke 1" zu sehen sind. Doch sind wirklich diese kleinen Ungeziefer daran schuld, dass der ganze Baum seine Blätter abwirft? Wir haben versucht mit einem Mittel gegen die Blattläuse vorzugehen, doch es scheint mir schon zu spät :( "Birke 2" scheint keine Blattläuse zu haben. Die Blätter und Früchte welken vor sich hin...Jetzt frage ich mich, wie wir die Birken ohne Blätter am Besten über den Sommer pflegen, sodass sie im neuen Jahr wieder saftig grüne Blätter bekommt? Kann es sein, dass der Topf irgendwann einfach zu klein ist und wir sie in die Natur umpflanzen sollten?
Ich wäre euch so sehr dankbar über ein paar Ratschläge, wie wir die beiden Birken wieder stark bekommen.
Liebe Grüße
Laflo
Wie du schon selber vermutest, irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht, auch bei Pflanzen/Bäumen..
Die Töpfe sind einfach schon zu klein und wenn so kleine Töpfe, dann braucht es viel Pflege, heißt Dünger, viel Wasser - so gepflegt sehen die Birken nicht aus, Gras un Unkraut im Topf ect..
 

Laflo

Sämling
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Wie du schon selber vermutest, irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht, auch bei Pflanzen/Bäumen..
Die Töpfe sind einfach schon zu klein und wenn so kleine Töpfe, dann braucht es viel Pflege, heißt Dünger, viel Wasser - so gepflegt sehen die Birken nicht aus, Gras un Unkraut im Topf ect..
Ehrlich gesagt gehen wir immer sehr zaghaft mit der Pflege unsere Pflanzen auf der Terrasse um. Wenn Neues wächst, schneiden wir es ungern weg, weshalb die Töpfe auch so aussehen. Und düngen tun wir auch nie. Wir "gärtnern" quasi mehr nach dem Motto "Wir überlassen es der Natur, die findet ihren Weg". Da merkt man Mal wie viel man falsch machen kann, wenn man keine Ahnung hat. Schließlich kann in einem Topf nicht wirklich natürliche Bedingungen herrschen... :( Vielen Dank für deine Antwort!
 

Heikeaustirol

Gärtner
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Das bißchen Gras und Unkraut wäre eigentlich egal. Wenn die Bäume sonst gut versorgt wären. Aber wie Maxi schon sagt : in diesen kleinen Töpfen ist der Nährwert der Erde sicher nahe null, wenn sie nie getauscht wurde. Die Wurzeln können sich nicht mehr entfalten. Der Baum wird schwach und anfällig für alles Mögliche. Deshalb hatten die Blattläuse auch leichtes Spiel.
Wenn ihr die jetzt mit neuer Erde in deutlich größere Töpfe pflanzt (den Wurzelballen dabei lockern), kann es gut sein, daß die Bäume nochmal nachtreiben. Somit wäre die Photosynthese für den Rest des Jahres noch teilweise gegeben. Da drängt aber jetzt die Zeit !
 

Blumentopfgärtner

Junggärtner
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Man staunt, daß die Birken so viele Jahre in so kleinen Töpfen überdauert haben. Wie schon geschrieben: größeren Kübel, neue Erde und Vertrauen in die Natur. Evtl. hilft auch den Topf in ein großes Gefäß mit Wasser stellen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.:22x22-00:
 

Pflanzensammler

Obergärtner
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Wesermarsch
Sind das besondere oder seltene Birken?
Ich käme nie auf die Idee eine Birke im Kübel zu kultivieren! Schon die Menge an Laub im Herbst.
Aber nach 20 -29 Jahren müssten die viel größer sein, so 10 bis 15 Meter ...
Dann sind diese durch den engen Raum im Kübel und fehlendem "Futter" wohl eher als Bonsai gewachsen ...
Wie auch oben schon steht: Ich würde denen einen größeren Kübel gönnen mit neuer Erde.
 
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