Bienenweide

carlotta

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Am 17. April 2019 schrieb ich über das Anlegen einer Bienenweide im Würzburger Umland.

Ein Winzer hatte mit der Absicht eine Bienenweide anzulegen, im Frühjahr ein großes Stück seiner Wiese umgepflügt und Wildsamenblumen aufgestreut.

Er hat diese Wiese an diesem Wochenende mit seiner kleinen Tochter besucht, Fotos davon aufgenommen und mir dieses Foto gestern zugeschickt.

Ich möchte Euch, wie im ersten Beitrag erwähnt, nun dieses schöne Ergebnis zeigen.

Liebe Grüße
Carlotta
 

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Vergißmeinnicht

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Wo sind die Bienen dazu. Hat jemand in der Nähe einen Bienenstock?
 

carlotta

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Ist Dir denn nicht bekannt, in welchem Radius Bienen fliegen, um den Nektar einzusammeln?
Sollte es Dich interessieren, frage mich, mein Vater war leidenschaftlicher Imker und hat mir über die Bienen sehr viel seines Wissens vermittelt.

So weit ich informiert bin, ist der Schwiegervater des Winzers, am gleichen Ort wohnend, Imker.
LG
Carlotta
 

LilliaBella

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Carlotta, Bienen fliegen bis an die 7 km weit. Hummeln nicht, aber sie haben ebenfalls einen weiten Flug Radius.

Es ist sehr schön das auch etwas für Insekten ausgesät wird.

Nicht nur für Honigbienen, die eher weniger vor dem aussterben bedroht sind. Aber es hilft auch den Wildbienen, davon gibt es über 500 Arten in Deutschland, und das sind bedrohte Tiere.

Ich habe im Garten in diesem Jahr wieder Erdhummel Nester und mein Insekten Hotel war sehr besucht. Da sind so viele geschlüpft.

Hier in den Weinbergen wird schon sehr lange nicht mehr das "Unkraut" bekämpft . Daher grünt , blüht alles sehr üppig und wunderschön.
 
V

Vergißmeinnicht

Gast
Weißt du, wie weit 7 km sind?
Weiter als ein Kilometer um Nektar oder Pollen zu fliegen lohnt sich nicht für die Bienen.

Wie ist es mit den Fungiziden. Lassen die Blumen entwickeln, oder vertrocknen Blütenblätter und Staubgefäße?
 

carlotta

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Hallo Vergißmeinnicht,

ich bin schon etwas älter und weiß auch schon etwas länger, wie weit 7 km sind!
Deinen nächsten Satz kann ich nur so beantworten: Wer sagt es denn den Bienen, daß mehr als ein Kilometer nicht lohnenswert ist, es liegt nun mal so in ihrer Natur.
Fungizid mußte ich in diesem Sommer auch benutzen, da meine Clematis plötzlich von der Welke befallen waren. Ich habe das Fungizid von Compo benutzt und eben extra nachgeschaut: es ist als nicht bienengefährdend eingestuft. Ob das den Tatsachen entspricht? Ich bin kein Chemiker, man kann es glauben oder nicht und kann nur hoffen, daß es so ist!
Die Blüten der Clematis sind durch das Besprühen in keinster Weise beschädigt oder auch nur in Mitleidenschaft gezogen worden; denn ohne das Fungizid hätte die ganze Pflanze nicht überlebt. Und auch die Stäubgefäße sind intakt. (Siehe angehängte Fotos)
Freundliche Grüße
Carlotta
 

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LilliaBella

Gartenguru
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##Weiter als ein Kilometer um Nektar oder Pollen zu fliegen lohnt sich nicht für die Bienen. ##

Das kann nur jemand sagen, der selber noch niemals Bienenhaltung betrieben hat.

Was hat die Bienen Weide denn jetzt auf einmal mit einem Fungizid zu tun?
Wer setzt denn Fungizide ein? Heutzutage die wenigsten Landwirt . Falls aber doch, dann relativ früh weil die kurative Fungizide eine Infektion im Anfangsstadium stoppen können.
Das wäre in jedem Fall ohne Auswirkung auf Blumen.

Carlotta,

deine Clematis Blüten wurden nicht beschädigt. Sondern auch die Blumen rings herum wurden es nicht.
 

carlotta

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##Weiter als ein Kilometer um Nektar oder Pollen zu fliegen lohnt sich nicht für die Bienen. ##

Das kann nur jemand sagen, der selber noch niemals Bienenhaltung betrieben hat.

Was hat die Bienen Weide denn jetzt auf einmal mit einem Fungizid zu tun?
Wer setzt denn Fungizide ein? Heutzutage die wenigsten Landwirt . Falls aber doch, dann relativ früh weil die kurative Fungizide eine Infektion im Anfangsstadium stoppen können.
Das wäre in jedem Fall ohne Auswirkung auf Blumen.

Carlotta,

deine Clematis Blüten wurden nicht beschädigt. Sondern auch die Blumen rings herum wurden es nicht.
LillaBella, die Clematiswelke (bedingt durch das wechselhafte Wetter) begann zu Sommeranfang, im Anfangsstadium wurde wirklich nur einmal minimal gesprüht, sonst hätte ich die Clematis zuückschneiden müssen. Obwohl ich sofort alle bereits befallenen Blätter abgeschnitten, habe ich doch sicherheitshalber das Funizid noch benutzt. Ich wollte auf keinen Fall die schöne Clematis Lady Diana verlieren. Manchmal geht es halt nicht ohne ein bißchen chemische Hilfe.
LG
 
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carlotta

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Wo sind die Bienen dazu. Hat jemand in der Nähe einen Bienenstock?
Liebes Vergißmeinnicht,
ich habe Dir hier eine Internetseite zum Thema "Wie weit fliegen Bienen, um Nektar zu suchen" herausgesucht unter nachstehendem Link kannst Du Dich über das interessante Bienenverhalten informieren.


Liebe Grüße
Carlotta
 
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Vergißmeinnicht

Gast
##Weiter als ein Kilometer um Nektar oder Pollen zu fliegen lohnt sich nicht für die Bienen. ##

Das kann nur jemand sagen, der selber noch niemals Bienenhaltung betrieben hat.
Woher weißt du - ob ich Bienen habe oder nicht?
Würde ich nichts davon wissen, hätte ich kaum in der Art mit Erfahrung auf die Beiträge antworten können, sondern klug wie Carlotta einen Link einer bekannten Webseite gebracht.

Liebe Carlotta, danke für die "Schlichtung". Du hast dein Fungizid an der Clematis WEGEN der Fungizide der Landwirtschaft gebraucht und vermutlich auch damit den Schadenskreis vergrößert. Wie hieß dein Mittel?
 

carlotta

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Woher weißt du - ob ich Bienen habe oder nicht?
Würde ich nichts davon wissen, hätte ich kaum in der Art mit Erfahrung auf die Beiträge antworten können, sondern klug wie Carlotta einen Link einer bekannten Webseite gebracht.

Liebe Carlotta, danke für die "Schlichtung". Du hast dein Fungizid an der Clematis WEGEN der Fungizide der Landwirtschaft gebraucht und vermutlich auch damit den Schadenskreis vergrößert. Wie hieß dein Mittel?
Einer Schlichtung geht ein Streit voraus, was hier im Forum aber abläuft, sind Diskussionen, die in Freundlichkeit erfolgen sollten. Soviel dazu!
Andere Frage: wie verhälst Du Dich denn, wenn eine Deiner Pflanzen krank wird und Du die Möglichkeit hast, ihr helfen zu können? Läßt Du sie lieber sterben? Oder hast Du vlt. überhaupt keine Erfahrung mit Pflanzen?
In meinem Beitrag geht es um die Bienenweide, erkläre mir bitte, wo ist da ein Zusammenhang mit Fungiziden?

LG Carlotta
 
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LilliaBella

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Wenn du Bienen hättest, wüsstest du um die Entfernungen sie sie zurück gelegen.

Wir sind früher immer von der Faustregel 5 km Flugweite ausgegangen, wenn die Stöcke versetzt wurden. Das hat Jahrzehnte funktioniert .

Die jetzigen Imker machen das immer noch so , wenn sie ihre Stöcke an die riesigen Rapsfelder bringen
 
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Vergißmeinnicht

Gast
Carlotta: #Was hat die Bienen Weide denn jetzt auf einmal mit einem Fungizid zu tun?#

Ich beobachtete heuer (auf der Suche nach "Bienenweiden") dass nach dem Versprühen von Fungiziden auf Getreidefeldern die Baumblüte "verbrannte", sogar bereits die Knospen, ebenso die Blumen auf Wiesen oder in den Gärten. Große Löcher wurden in die grad frisch treibenden Blätter geätzt. Aber es schien keiner zu bemerken. Deshalb sprach ich das Thema hier bei "Bienenweide" an, weil es sich mir als schreckliches Erlebnis einprägte, das ich nicht so schnell vergesse.

Daraufhin beobachtete ich weiter Schäden. Darunter fiel neben Flecken, Mehltau, gelben Blätter u.a. auch das "Welken" von Blättern oder Trieben - das stets als Folgeschäden.

Werden die Schäden ignoriert (Aufhören erfolgt dann niemals). Es fahren immer mehr Traktoren auf die Felder. Dann nehmen immer mehr Leute in ihren Gärten "Gegenmittel", die ihrerseits ... Ich brauch das wohl nicht länger ausführen.
War nicht ein Vorwurf für dich allein gewesen, liebe Carlotta.

Die erschreckendste Erkenntnis war, dass grad die geförderten Bienenweiden auf den Feldern, hintenrum heimtückisch von der Funizidspritzung nutzlos werden. Wem ist schon aufgefallen, dass solche Grundstücke, die eigentlich sich selbst einsamen (sollten) zu allermeist im Folgejahr keine Blüten mehr haben? Und wer merkt es nicht, dass es in vielen Gegenden kaum noch Blumen im Wald und auf den Wiesen gibt. Grund? Er liegt wohl bei solcher Beobachtung auf der Hand ...
 
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Vergißmeinnicht

Gast
Liebe Carlotta,
Liebe Carlotta, allen deinen Beobachtungen kann ich nur zustimmen!
Du konntest mein Entsetzen nicht steingern mit deinem Schreiben. Es verläuft bei jemand - der auch sieht - so geht es nicht weiter ...

Es steigert sich bei Argumenten wie "haben wir immer so gemacht" (Schlimme Gifte gesprüht, und zahllos weiteren Unsinn verursacht)
"hat uns nicht geschadet"
"schmeiß die Pflanze weg", "blödes lästiges Viehzeug - weg damit!"
"Artensterben hat mit Klimawandel zu tun"
"Ihr wollt ja alle nur billig einkaufen ..."
Deine Frage, "was kannst "du" tun bezüglich Pflanzenkrankheiten", war auch so ein Sargnagel...

Denn nur ein GEMEINSCHAFTLICH organisiertes Abwenden von den Tod bringenden Techniken bringt eine Wendung.
Dann kommt es, dass jeder Einzelne eben dann nicht mehr die Sorgen mit "seinen" Pflanzenkrankheiten hat.

Ich sehe in meinem Garten. Sobald die "Maschinerie" zum Stillstand kommt (kein Traktor mit Tankladung mehr auf die Felder fährt) fangen sich die schon fast abgeschriebenen Pflanzchen zu erholen an. Es geht dann sogar wieder Saat auf, die bisher nicht kam. Es wachsen grüne Blätter nach. Gelbe entstehen nicht mehr. Der Mehltau vergeht, Blumen bekommen "plötzlich" ihren Duft zurück. Es gibt neue Blüten. Die Welke ist plötzlich weg und die befallene Pflanze erholte sich, ohne dass etwas getan wurde. Die Pilzkrankheit verschwindet. Statt roter Blätter, und dem Absterben vieler Kräuter, kommt "plötzlich" ein zartes Wachsen auf, etc.

Wer ignoriert denn einen Regierungsvertrag mit Giftherstellern. Niemand?
Einzelne vielleicht. Doch die scheitern, da ihre Nachbarn ihnen und der ganzen Welt wieder Pflanzenkrankheiten ins Haus schleppen. Dann werden sie so hilflos - wie du mit deiner Clematis. Oder die Preise schnellen in die Höhe für Bioware. Die kann im Grunde niemand mehr herstellen.

Wenn keiner behandelte Lebensmittel kaufen würde ... (eine Logik mancher Sargnagelproduzenten) würden alle verhungern.
Aber, wenn niemand das sündteure Zeug der "hochgelobten Supermittel" nimmt, werden die Lebensmittel billiger und haben keinen Schaden. Auch Biobauern haben dann eine Chance, wie früher beste Ware zu produzieren, normal und erschwinglich.

Die "sündteure Ware" die den riesigen Medizinmarkt aller Arten nachschleppt, hat nicht nur den Boden des Anwenders sondern der ganzen Gegend und allen Gewächsen und vor allem den Landwirten an ihrer Gesundheit geschadet. Es wären alle Hersteller und der andere Teil der Befürrworter schnell weg vom Fenster, noch vor 2022, wenn die Landwirte endlich ihre Schäden bemerken, und auf den Punkt bringen, wie sie als gemeinschaftliche "Preistreiber" den Markt lenkten.

Bleiben sie bei bisheriger Arbeitsweise, bricht Umsatz der Pharmafirmen, der Landwirte und noch vieler weiterer Betriebe wegen Katastrophen und Todesfällen, Schon seit den ersten Verdachtsfällen gehen sie ... Bisher sonnten sich sowohl Hersteller als auch "moderne Landunternehmer" im Glanz von "Wissenschaft" und "Retter der Menschheit". Mit jedem Prozess wird der Bevölkerung deutlicher, dass die Verhandlungen nicht wegen Krebsverdacht laufen, sondern sie zählen langsam die Sterbebilder ihrer Freunde mit einem leisen Verdacht. Es ist kein Erfolg da, außer Geldgewinn. Der zählt wenig, wenn es keine Ware mehr gibt, die gesund erhält.
 

LilliaBella

Gartenguru
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##Ich beobachtete heuer (auf der Suche nach "Bienenweiden") dass nach dem Versprühen von Fungiziden auf Getreidefeldern die Baumblüte "verbrannte", sogar bereits die Knospen, ebenso die Blumen auf Wiesen oder in den Gärten. Große Löcher wurden in die grad frisch treibenden Blätter geätzt. Aber es schien keiner zu bemerken. Deshalb sprach ich das Thema hier bei "Bienenweide" an, weil es sich mir als schreckliches Erlebnis einprägte, das ich nicht so schnell vergesse. ###
Wo sind denn Bilder von diesem schrecklichen Ergebnis ??

Was du beobachtet hast hat, aber nicht das allergeringste mit Fungiziden zu tun. Denn eine verbrannte Baumblüte hat eine ganz andere Ursache, ist ein normales Schadbild.

Scheinbar hast du überhaupt keine Ahnung wann Fungizid gesprüht wird und wie sie wirken . Fungizid kann keine Blüten beschädigen das ist unmöglich, genau wie Herbizid keine Insekten beschädigen oder töten kann.


In jedem Jahr wird Fungizid-Intensität neu überdacht. Denn ob eine Krankheit auftritt oder nicht, hängt in erster Linie von der Witterung ab.
Bauern die spritzen mussten in diesem Jahr , es waren noch nicht mal 1/4 der der Getreidefelder, haben alle erst Anfang Juni, Mitte Juni gespritzt. Und das war definitiv nach der Baumblüte.


Fungizide wurden in den 50,60, 70 Jahren oft sehr stark versprüht, witterungsbedingt. Auch damals gab es nie beschädigte Blüten.


##Ich sehe in meinem Garten. Sobald die "Maschinerie" zum Stillstand kommt (kein Traktor mit Tankladung mehr auf die Felder fährt) fangen sich die schon fast abgeschriebenen Pflanzchen zu erholen an. ###

Wir, meinen Freundinnen und ich, wohnen inmitten von Gebieten wo Landwirtschaft groß geschrieben wird. Keine von uns hat mickerige Blumen oder Pflanzen.

Da würde ich an deiner Stelle mal überlegen ob es nicht an deiner mangelhafte Behandlung deiner Pflanze liegt, die deine Pflanzen kümmern.
Aber Fehler bei anderen zu suchen ist schick und viel einfacher als eigene Fehler zu suchen.

Deine Geschreibsel ist sinnlose Panikmache und entbehrt jeder Grundlage. Ist Verschwörungstheorie pur .
Aber auch solche Spinner muss es geben, well so what .

Das sind aber die ersten die im Discounter das billige Obst und Gemüse kaufen , Hauptsache billig , billig, und Bio liegen lassen.

In unserem sehr großen Bekanntenkreis gehören dutzende Bauernfamilien dazu. Dort gibt es deutlich weniger Krebsfälle oder andere Krankheiten als bei der normalen Bevölkerung die in Fabriken Büros arbeitet.
 

Siam

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Am 17. April 2019 schrieb ich über das Anlegen einer Bienenweide im Würzburger Umland.

Ein Winzer hatte mit der Absicht eine Bienenweide anzulegen, im Frühjahr ein großes Stück seiner Wiese umgepflügt und Wildsamenblumen aufgestreut.

Er hat diese Wiese an diesem Wochenende mit seiner kleinen Tochter besucht, Fotos davon aufgenommen und mir dieses Foto gestern zugeschickt.

Ich möchte Euch, wie im ersten Beitrag erwähnt, nun dieses schöne Ergebnis zeigen.

Liebe Grüße
Carlotta
Sehr schön. natürlich !!
 

carlotta

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Liebe Vergißmeinnicht, meinen, gestern am späten Abend geschriebenen thread habe ich heute morgen gelöscht. Nach langem Überlegen in der Nacht kam ich zur der Überzeugung, daß ich mit Deinen Ansichten in vielen Punkten nicht zur Übereinstimmung kommen kann.
Aber Du warst schneller als meine Löscharbeit und das Deine Antwort meinen Bedenken bestätigen, ist wohl Fakt. Ich spüre, Deine Absicht ist es, falschen Umgang mit den Giften in der Landwirtschaft anzuprangern. Aber ich bitte Dich, informiere Dich ein bißchen mehr über die eingesetzten Mittel wie Insektiziden, Herbiziden und Fungiziden, das Internet bietet alles an, was man darüber wissen möchte. Und ich finde, Du hast Dich doch zu sehr und zu einseitig in diese Sache verbohrt. Nur weil jetzt alle "Klimaveränderung" schreien, hilft Panikmache nichts, da sollte mit wesentlich mehr Kenntnissen und Wissen gearbeitet werden.
So z. B.: Flugreisen zu verteuern......lach..... wer sein Ziel ansteuern will, der legt halt ein paar Euronen auf die Buchung drauf.......man hat´s ja! Ob das der richtig Ansatz ist, möchte ich stark bezweifeln. Wieder großspurige Aktionen, die nichts bringen.
Meine Frage, wie Du Deine kranken Pflanzen behandelst, hast Du sehr schön umgangen, ich wäre jedoch für Deine Antwort darauf dankbar.
LG
Carlotta
 
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carlotta

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oh, das Wichtigste habe ich vergessen, liebe Vergißmeinnicht:
Ich möchte doch sehr meinen Bekannten, der Winzer in Franken ist, in Schutz nehmen, denn ich glaube nicht, daß er eine Bienenweide anlegt, mit der Absicht, Bienen und Insekten zu helfen, um dann anschließend mit Giften die Pflanzen zu besprühen. Er hat diese Wiese angelegt, als seine Antwort auf auf das bayrische Volksbegehren "Rettet die Bienen" und auch, um seine 7jährige Tochter, die in diesem Alter schon sehr naturbewußt und naturverbunden ist, ein gutes Beispiel und Vorbild in Bezug auf Naturschutz zu sein. Und nun dieses großartige Handeln von Menschen, die sich die Arbeit machen, Bienenweiden anzulegen, unter Generalverdacht zu stellen, finde ich äußerst unfair und unangemessen!
Darüber möchte ich hier keinerlei negativen Bemerkungen mehr lesen müssen!

Und im Übrigen hat gestern die bayrische Landesregierung das von der Bevölkerung geforderte Gesetz zum Schutz der Bienen verabschiedet. Das finde ich ganz großartig!!

Viele Grüße
Carlotta
 
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Vergißmeinnicht

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Und im Übrigen hat gestern die bayrische Landesregierung das von der Bevölkerung geforderte Gesetz zum Schutz der Bienen verabschiedet. Das finde ich ganz großartig!!
Trotzdem gibt es die Mittel "bienenfreundlich", die durch systemische Wirkungen (Pflanze nimmt das Gift auf) die halbe Welt vergiftet. Pflanzen dünsten Feuchtigkeit aus. Tau und Nebel verbreiten die Mittel, sodass ganz arglos über viele Blumen die Bienen schleichend das Gift saugen, wie auch andere Insekten. Sogar werden Leute krank von Früchten und Gemüse. Wieder so eine Schreckensnachricht, die manche nicht hören können?

Sicher ist die Bienenweide hübsch... Sie bekommt keinen Vorwurf, eher das Bedauern ...
Im Kleinen macht man was - ...
Wenn Ihr in Buchstaben gefasst lest, was jeder in der Natur auch sehen könne - dann ist Aufruhr???
Gar der Vorwurf Verschwörungstheorie? Achtet halt mal auf das was ihr seht und lügt euch nichts vor.
 
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