Die optimale Pflege für die Fischschwanzpalme

Die Fischschwanzpalme (Caryota mitis) ist mit ihrem üppigen, frischgrünen Blattwerk in der Form eines Fischschwanzes eine zwar anspruchsvolle, aber gleichzeitig sehr attraktive Palme mit überschaubaren Ausmaßen. Im Gegensatz zu anderen exotischen Zimmerpflanzen wie der Kaktus-Wolfsmilch ist die Fischschwanzpalme ungiftig, solange sie nicht dem Verzehr dient.

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Die Fischschwanzpalme steht im Sommer gern draußen

Was ist beim Gießen einer Caryota mitis zu beachten?

Die Fischschwanzpalme sollte nie ganz austrocknen und daher regelmäßig gegossen werden, sobald das Substrat an der Oberfläche leicht angetrocknet ist. Allerdings sollte das Wasser so dosiert werden, dass im Untersetzer kein überschüssiges Wasser stehen bleibt.

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Muss die Fischschwanzpalme jährlich umgetopft werden?

Die Fischschwanzpalme muss nur alle paar Jahre umgetopft werden. Es ist sogar so, dass diese Palmenart bei eher wenig vorhandenem Platz im Pflanztopf mitunter ein stärkeres Wachstum an den Tag legt als in einem zu groß gewählten Pflanzgefäß. Im unteren Viertel des Pflanztopfes können Tonscherben oder ein ähnlich grobes Material als Vorbeugung gegen Staunässe eingebracht werden.

Kann die Fischschwanzpalme zurückgeschnitten werden?

Beim Entfernen welker Blätter sollte nicht zu dicht am Stamm geschnitten werden, sondern ein Stummel mit etwa 3 bis 5 cm Länge stehen bleiben. Der natürliche Habitus der Fischschwanzpalme macht eigentlich keinerlei Schnittmaßnahmen notwendig. Zu Vermehrungszwecken können Seitensprossen vorsichtig abgenommen werden.

Wie kann man Schädlinge an einer Caryota mitis bekämpfen?

Die Fischschwanzpalme wird wie die Kaktus-Wolfsmilch und andere aus wärmeren Erdregionen stammende Pflanzen bei einer Pflege als Zimmerpflanze nicht selten von Spinnmilben befallen. Da diese Schädlinge auf ein trockenes Klima angewiesen sind, kann das häufige Besprühen mit Wasser als Vorbeugung und Bekämpfungsmaßnahme ausreichend sein. Sie sollten die Fischschwanzpalme auch regelmäßig auf einen Befall mit Thripsen untersuchen, da sich diese sonst schnell vermehren und für das Absterben von Blättern verantwortlich sein können.

Was ist zu tun, wenn die Fischschwanzpalme Krankheitssymptome aufweist?

Ausgetrocknete Blattspitzen oder im Ganzen vertrocknete Blätter können nicht nur auf zu seltenes Gießen, sondern auch auf eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit sein. Gelb verfärbte Blätter können dagegen auf einen entweder zu sonnigen oder zu dunklen Standort hinweisen.

Wie ist beim Düngen der Fischschwanzpalme vorzugehen?

Während der Sommermonate wird Caryota mitis monatlich mit einem speziellen Palmendünger versorgt. Wird diese Palme bei ganzjährig gleichmäßig warmen Temperaturen im Haus kultiviert, so ist auch im Winter etwa alle zwei Monate eine schwach dosierte Düngergabe möglich.

Unter welchen Bedingungen wird eine Caryota mitis idealerweise überwintert?

Ausgepflanzte Exemplare der Fischschwanzpalme können mit einem gewissen Winterschutz und nach einer entsprechenden Eingewöhnung kurzzeitige Frosttemperaturen von bis zu minus 7 Grad Celsius überstehen. Steht die Fischschwanzpalme dagegen den Winter über im Haus, sollte auf die folgenden Standortbedingungen geachtet werden:

  • möglichst hell
  • weniger Dünger und Wasser als im lichtreichen Sommer
  • die Luftfeuchtigkeit durch Wasserschalen oder Gefäße mit feuchtem Torf neben der Fischschwanzpalme erhöhen

Tipps

Die prächtigen Samen der Fischschwanzpalme werden Sie bei einer Kultur im Haus in den meisten Fällen eher nicht zu Gesicht bekommen. Sie können diese Palmenart aber auch durch das Abnehmen der manchmal gebildeten Seitensprossen vermehren.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: Infinity T29/Shutterstock

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