Erdlochausheber – Ein kleiner Kaufratgeber

Mit einem Erdlochausheber graben Sie schnell schmale und tiefe Löcher für Zaunpfähle und andere Pfosten - vorausgesetzt, der Erdboden ist nicht zu steinig. Wie ein solcher Lochspaten genau aufgebaut ist und worauf Sie beim Kauf eines Erdlochaushebers unbedingt achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

erdlochausheber
Mit einem Erdlochausheber lassen sich exakt runde Löcher problemlos ausheben

Unsere Empfehlungen

Art Lochspaten mit Schaufeln
Material Holz und Stahl
Gesamtlänge 165 cm
Lochdurchmesser bis 280 mm
Gewicht 6,5 kg

Der Erdlochausheber von Berger + Schröter wird von den meisten Amazon-Rezensenten für die gute Verarbeitung der Materialien gelobt. Er soll sehr stabil sein und seine Aufgabe tadellos erfüllen. Mit einer Gesamtlänge von 165 Zentimetern kommt er für die meisten Gärtner infrage. Was das Gewicht betrifft, ist der Lochspaten auf der schweren Seite, dort aber im unteren Bereich, sodass er sich optimal handhaben lässt.

Art Erdbohrer
Material Kunststoff und Stahl
Gesamtlänge 110 cm
Lochdurchmesser 200 mm
Gewicht 2,4 kg

Beim Handerdbohrer von Fiskars gibt es rein gar nichts zu bemängeln – die Materialien sind hochwertig, der Lochdurchmesser ist mittelgroß und damit für zahlreiche Einsätze (ob Blumenzwiebeln oder Zaunpfähle) bestens geeignet. Die Rezensenten bei Amazon loben die gewohnt hohe Fiskars-Qualität, die praktische Konstruktion des Erdbohrers sowie auch das angenehme Handling.

Art Erdbohrer als Aufsatz
Material Stahl
Gesamtlänge 37 cm
Lochdurchmesser unklar
Gewicht 280 g

Der Erdbohrer von SYITCUN ist als Aufsatz für einen Handbohrer vorgesehen. Er kann mit Bohrmaschinen ab einer Spannung von 14 Volt verwendet werden und macht das Ausheben von Erdlöchern zu einer mühelos zu bewältigenden Angelegenheit. Durch das ausgezeichnete Preisleistungsverhältnis und die bequeme Anwendung ist das Hilfsmittel bei den Amazon-Kunden überaus beliebt.

Kaufkriterien

Art

Lochspaten mit Schaufeln: Ein klassischer Lochspaten verfügt über zwei spitze, parallel zueinander verlaufende Spatenblätter, die Sie über die Griffe öffnen und so in den Boden rammen können, um das Erdloch auszuheben. Ein solcher Erdlochausheber ist günstig und liefert sehr gute Ergebnisse. Allerdings verlangt er dem Gärtner mehr Muskelkraft ab als ein Erdbohrer.

Erdbohrer: Ein Erdbohrer oder Erdlochbohrer wird auch Bohrer-Lochspaten genannt. Mit seiner scharfen, robusten und spiralförmigen Bohrspitze gräbt er sich rasch und ohne großen Kraftaufwand in den Boden. Drei Nachteile: Der Erdlochbohrer kostet mehr als ein normaler Erdlochausheber mit Schaufeln und ist generell kürzer (circa einen Meter lang). Überdies bleibt an der Spitze wegen der speziellen Form manchmal ausgehobene Erde kleben, die Sie dann per Hand abstreifen müssen.

Erdbohrer als Aufsatz für Bohrmaschine: Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Erdbohrer, die als Aufsätze mit einer Bohrmaschine elektrisch betrieben werden können. Wenn Sie also einen Handbohrer besitzen, sollten Sie über den Kauf eines Aufsatzes in Gestalt eines Erdlochbohrers nachdenken – zumal dieser besonders preiswert ist.

Materialien

Stielmaterial: Metallstiele bestehen vorrangig aus Aluminium, einem Leichtmetall, das dem Erdlochausheber ein geringes Gewicht und Robustheit verleiht. Zudem sind Alustiele pflegeleicht. Stiele aus Stahl präsentieren sich noch stabiler und widerstandsfähiger als Metall- beziehungsweise Aluminiumstiele. Allerdings wiegen sie mehr. Holzstiele gelten ebenfalls als stabil und langlebig sowie vergleichsweise leichtgewichtig. Jedoch brauchen sie mehr Pflege als Metall- oder Stahlstiele (Imprägnierung, Holzschutzlack und so weiter). Was Holzstiele den anderen Varianten voraus haben, ist die schöne natürliche Optik.

Griffmaterial: Die Griffe eines Erdlochaushebers sind meist aus Holz oder Kunststoff gefertigt. Für Holzgriffe spricht wiederum die schönere Optik, während Kunststoffgriffe pflegeleichter und leichtgewichtiger daherkommen. Bedeutsam ist, dass die Griffe gut in der Hand liegen – also angenehm und griffig sind.

Material der Schaufeln/Bohrvorrichtung: Die Schaufeln beim klassischen Lochspaten beziehungsweise die Bohrvorrichtung beim Erdbohrer müssen zwingend aus rostfreiem, gehärtetem Stahl bestehen – ansonsten halten sie dem intensiven Druck beim Ausheben der Erdlöcher nicht sehr lange stand. Überdies dürfen sie gerne pulverbeschichtet sein.

Öffnungsweite/Lochdurchmesser

Die Öffnungsweite beziehungsweise der Lochdurchmesser gibt Aufschluss darüber, wie groß das Loch ist, das Sie ausheben. Bei den meisten festen Erdlochaushebern beträgt der Lochdurchmesser 150 Millimeter. Flexibilität bieten Lochspaten, die sich mit diversen Aufsätzen ausstatten lassen oder durch einen Verstellmechanismus mehrere Durchmesser ermöglichen. Dabei sind folgende Spannweiten üblich: 110 bis 280 Millimeter (ideal für enge Löcher für Blumenzwiebeln oder schlanke Zaunpfähle) oder 150 bis 320 Millimeter (perfekt für etwas kräftigere Pfosten).

Form und Größe der Spatenblätter (nur für Lochspaten mit Schaufeln)

Die Form und die Größe der Spatenblätter beeinflussen die maximale Tiefe des Erdlochs – beziehungsweise die Anzahl der Anläufe, die Sie nehmen müssen, um Ihre gewünschte Lochtiefe zu erzielen. Meist sind die Spatenschaufeln oval geformt und etwa 19 bis 23 Zentimeter lang. Ihre Breite beläuft sich in der Regel auf circa zwölf bis 20 Zentimeter.

Stiellänge/Gesamtlänge (nur für Lochspaten mit Schaufeln)

Für den Komfort bei der Gartenarbeit und insbesondere für die Rückengesundheit ist es elementar, dass die Gesamtlänge des Erdlochaushebers mit Ihrer Körperlänge harmoniert. Das Gerät sollte so auf Ihre Körpergröße abgestimmt sein, dass Sie sich nicht krümmen müssen, aber den bestmöglichen Wirkungspunkt treffen. Die meisten Lochspaten sind 146 bis 156 Zentimeter lang. Jumboversionen erreichen bis zu 170 Zentimeter. Bei manchen Ausführungen ist der Stiel höhenverstellbar – zum Teil auf bis zu 190 Zentimeter.

Kette als Extra (nur für Lochspaten mit Schaufeln)

Einige Erdlochausheber sind mit einer Kette ausgestattet. Diese ermöglicht es Ihnen, den Lochdurchmesser grob abzustecken. Typischerweise ist die Kette auf einer Seite über den Blättern des Lochspatens angeschweißt. Auf der anderen Seite können Sie die Kette dann einhängen, um den Durchmesser des Erdlochs festzulegen. Wählen Sie ein Modell, bei dem die Kette hochwertig angebracht ist und nicht so leicht herausrutschen kann. Am besten lesen Sie sich viele Kundenmeinungen dazu durch. Hinweis: Erdlochausheber ohne Kette lassen sich in puncto Lochdurchmesser gemeinhin nicht verstellen.

Gewicht (nur für Lochspaten mit Schaufeln)

Ein gewisses Gewicht sollte der Lochspaten schon haben, damit Sie ihn gut in den Boden stoßen können. Denn je schwerer er ist, desto leichter dringt er ins Erdreich vor und desto weniger Kraft müssen Sie aufwenden. Andererseits darf er aber auch nicht zu schwer sein, vor allem, wenn Sie längere Zeit am Stück mit ihm arbeiten wollen. Leichte Varianten wiegen etwa vier bis fünf Kilogramm, schwerere Ausführungen bringen mindestens sechs bis sieben Kilogramm auf die Waage.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Erdlochausheber?

Ein Erdlochausheber, oft auch als Lochspaten bezeichnet, dient dazu, schmale und zugleich tiefe Löcher auszuheben, beispielsweise für Zaunpfähle oder andere Pfosten, aber auch für spezielle Büsche oder Blumenzwiebeln. Im Gegensatz zu einem normalen Spaten weist ein klassischer Erdlochausheber zwei Spatenblätter auf, die Sie über die Griffe öffnen, um die Erdlöcher auszuheben. Daneben gibt es auch Erdbohrer.

Wie wende ich einen Lochspaten mit Schaufeln richtig an?

Wenn sich die Öffnungsweite individuell anpassen lässt, stellen Sie im ersten Schritt die für die anvisierten Löcher benötigte Breite ein. Um die Spatenblätter zu öffnen, ziehen Sie die Griffe oben auseinander. Dann rammen Sie den Lochspaten an der gewünschten Stelle in den Boden. Zuletzt drücken Sie die Griffe wieder zusammen und holen das „festgehaltene“ Erdmaterial aus dem Boden.

Welche Marken bieten gute Erdlochausheber?

Bekannte Marken für Lochspaten als Handbagger sind etwa Berger + Schröter und VITO Garden. Möchten Sie lieber einen Erdlochbohrer kaufen, kommen beispielsweise die Modelle von Fiskars und Güde infrage, wenn Sie großen Wert auf einen renommierten Markennamen legen.

Wo kaufe ich einen Erdlochausheber am besten?

Erdlochausheber aller Art stehen Ihnen üblicherweise in jedem gut sortierten Baumarkt und Gartenfachcenter zur Wahl. Darüber hinaus werden Sie bei Amazon fündig, wo Sie neben einer großen Auswahl auch ein ansprechendes Einkaufserlebnis genießen.

Wieviel kostet ein Erdlochausheber?

Die meisten Erdlochausheber kosten zwischen 30 und 100 Euro. Dabei sind Erdbohrer in der Regel etwas teurer als klassische Lochspaten. Ausnahme: Erdlochbohrer als Aufsatz für einen Handbohrer gibt es mit durchschnittlich zehn bis 20 Euro besonders günstig.

Text: Gartenjournal.net

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