Ausflugstipp: Die Herrenhäuser Gärten

Die Herrenhäuser Gärten zählen zweifelsohne zu den schönsten Gartenanlagen Europas. Der Hauptteil, der liebevoll angelegte Barockgarten, besticht durch seine formale Gartenkunst. In ihm können Sie lustwandeln wie die Könige des 17. Jahrhunderts. Liebhaber englischer Landschaftsparks kommen im Georgengarten voll auf ihre Kosten, während es für Naturfreunde im Berggarten viel Interessantes zu entdecken gibt.

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Die Herrenhäuser Gärten sind die Attraktion in Hannover

Besucherinformationen

ArtInformation
AdresseHerrenhäuser Straße 4, 30419 Hannover
ÖffnungszeitenDer Georgengarten ist jederzeit frei zugänglich. Der Große Garten, der Berggarten sowie die Schauhäuser öffnen um 9 Uhr.
SchließzeitenVariieren, abhängig von der Jahreszeit.

Eintrittspreise

Gesamtkarte8 EUR, Wintersaison 6 EUR
Kinder unter 12 Jahrenfrei
Jugendliche 12 – 17 Jahre4 EUR, Wintersaison 3 EUR
Jahreskarte25 EUR

Lage und Anfahrt

Reisen Sie mit dem PKW an, finden Sie entgeltpflichtige Parkplätze in ausreichender Anzahl in unmittelbarer Nähe der Parkanlagen. Bei Großveranstaltungen werden weitere gebührenpflichtige Flächen als zusätzliche Parkmöglichkeiten ausgewiesen. Bitte beachten Sie, dass die Herrenhäuser Gärten innerhalb der hannoverschen Umweltzone liegen und nur mit Kraftfahrzeugen mit grüner Feinstaubplakette angefahren werden dürfen.

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Reisen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder möchten Ihren PKW auf einem der P&R-Parkplätze abstellen, können Sie mit der Stadtbahn oder dem Bus direkt zu den Gärten fahren.

Beschreibung

Im Jahr 1638 ließ Herzog Georg von Calenberg einen weitläufigen Gemüsegarten zur Versorgung seines Hofes anlegen. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich dieser zu einem Schmuckstück der Gartenkultur entwickelt, das jährlich Tausende von Besuchern anzieht.

Mittelpunkt der Herrenhäuser Gärten ist der etwa fünfzig Hektar umfassende Große Garten, der im Stil barocker, französischer Gartenkunst angelegt ist. Er zählt zu den wenigen Barockgärten, die in ihrer Grundstruktur originalgetreu erhalten sind. Zu den Highlights der Anlage zählen der Irrgarten, das Gartentheater, die 2003 wiedereröffnete Grotte sowie die große Fontäne. Seit dem Jahr 2013 ist auch das im Zweiten Weltkrieg zerstörte und neu aufgebaute Schloss wieder in den Park integriert.

Im 19. Jahrhundert wurde in direkter Nachbarschaft des Barockgartens ein Landschaftsgarten im englischen Stil angelegt, der Georgengarten. In diesem finden Sie das Georgenpalais, in welchem sich das Museum Wilhelm Busch befindet. Östlich dieser Anlage liegt der Welfengarten, der zunächst als kleine Kopie des Großen Gartens gestaltet worden war. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er in einen Landschaftspark umgewandelt und dient seither als öffentliche Grünanlage.

Nördlich des Schlosses liegt der Berggarten, der ursprüngliche Küchengarten. Heute zählt die circa 12 Hektar große Anlage zu den ältesten botanischen Gärten Deutschlands. In ihm können Sie nicht nur verschiedene thematische Sammlungen sowie Gewächshäuser (305,99€ bei Amazon*) mit tropischen Pflanzen besichtigen, sondern auch das Mausoleum von König Ernst August und Königin Friederike besuchen.

In und um die Gärten herum finden Sie diverse Gastronomiebetriebe, in denen bestens für Ihr leibliches Wohl gesorgt wird.

Tipps

Die Herrenhäuser Gärten bieten ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Informationen hierzu finden Sie auf der zugehörigen Internetpräsenz.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: saiko3p/Shutterstock

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